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Darmstädter Pilsner

Die Darmstädter Privatbrauerei vertrieb ihre Biere früher ausschließlich unter dem Namen Darmstädter. Nach einer längeren Testphase stellte die Brauerei aber ihr Sortiment auf den Markennamen Bräustübl um, da der Name bei den Kunden besser ankam und die Bräustübl Biere sich besser als jene verkauften, die unter dem Namen Darmstädter liefen. Von den alten Bieren blieb lediglich das Darmstädter Pilsner erhalten, welches ich nun auch in meinem Test habe. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiger, leicht blumiger aber auch metallischer Geruch.

Zum Geschmack: Ein leicht herbes Bier mit einem gewissen kalkigen Geschmack. Im Abgang prickelt es ein wenig und wird dann doch ordentlich hopfig und herb. Im Nachgang bleibt dieses leicht karamellig-getridge eher bestehen als irgend etwas vom Hopfen der nur ganz leicht noch im Gedächtnis bleibt. Man spürt insgesamt aber schon, das es ich um ein Pils handelt. Im Abgang komme ein leichter hopfiger Geschmack ab und an durch.

Zum Fazit: Ein solides, aber keineswegs überragendes Pils. Man schmeckt den Hopfen, er ist mir aber etwas zu dezent. Dennoch gut trinkbar ohne komisch zu schmecken. Das gibt von mir 3 Sterne.

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Giengener Weizen Bier Hefe

Es kommt inzwischen nicht mehr so häufig vor, das ich von einer Brauerei noch gar kein Bier vorgestellt habe, mein folgender Test ist aber wieder so eine Prämiere. Es gibt zum ersten Mal ein Bier von der Schlüsselbrauerei aus Giengen an der Brenz. Die Geschichte der Brauerei beginnt im Jahre 1666. Die Brauerei ist bis heute in Besitz der Familie Bosch und braut auf dem Schießberg, auf dem das bis heute bestehende Firmengebäude im Jahre 1903 erbaut wurde. Das Weizenbier das ich heute verkoste hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein bananig fruchtiges Aroma. Dazu kommen leichte getreidige Noten.

Zum Geschmack: Auch hier ein recht geteridiges Aroma mit leichten fruchtigen Noten. Im weiteren Trinkverlauf ist es eher nicht so geschmacksintensiv. Es ist sehr kernig, aber ab und an kommt auch so eine grasig-erdige Note durch, die es nicht so sehr schmackhaft macht und eher lack wirkten lässt. Die Kohlensäure könnte mehr sein.

Zum Fazit. Das ist nichts, zumindest nach meinem Geschmack. Ich finde gewisse Nuancen nicht so toll und allgemein ist es sehr sehr farblos. Da man es aber trinken kann gibt es eine Wertung von 2 Sternen.

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Warsteiner Herb

Da Warsteiner bekanntlich eines der am weitesten verbreiteten Biere in Deutschland ist, der Konsens dahin geht, das es nicht besonders herb schmeckt, haben sich die Firmenchefs wohl gedacht, bringen wir einfach mal ein Bier das wirklich herb ist auf den Markt und nennen es am besten auch gleich noch so. Der Alkoholgehalt des nun vor mir stehenden Gebräus beläuft sich auf 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiger, aber irgendwie auch verbannt riechender Geruch. Es ist eher derb hopfig bitter und eindimensional

Zum Geschmack: Auf der einen Seite eine doch sehr bestimmende herbe Note des Hopfens, vor allem im Einstieg und am Gaumen. Als Nachgang des Bieres bleibt dann aber ein gleichzeitig einsetzender und doch verwunderlicher malzig süßlicher Geschmack mit brotigen Noten. Das Wasser wirkt sehr mineralisch. Die Getreidenoten hingegen wirken sehr teigig und leicht grünlich erdig. Es bleibt ein keksiger Nachgeschmack übrig. Gegen Ende wirkt es aber einfach nicht aufeinander abgestimmt und diese keksige getreidge Note schmeckt dann auch einfach nicht mehr frisch. Der Hopfen wandelt sich in ein metallisches Aroma und irgendwie wirkt das ganze nicht bekömmlich. Der Nachgang ist viel zu süß.

Zum Fazit: Ich weiß nicht so recht was ich da gerade getrunken habe, jedoch war es nicht wirklich schmackhaft. Viel positives kann ich dem Bier leider nicht abgewinnen. Hier schmeckt das original sogar noch deutlich besser. So gibt es von mir auch nur 1 Stern für dieses nunja Bier.

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Schlappeseppel Landbier

Von der Aschaffenburger Kultmarke Schlappeseppel habe ich im folgenden Test das Landbier im Gepäck. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, kupferfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig karamelliges Aroma hat man hier in der Nase. Es riecht sehr kernig und urig. Das karamellig-süße dominiert.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist erwartbar, wie im Geruch. Es dominiert ein süßlich karamelliger Geschmack, der an Bratapfel erinnert oder an kandierte Früchte. Dieser karamellige Geschmack bleibt bis in den Abgang erhalten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es noch etwas karamellig, aber es geht dann sogar eher in die fruchtigere Richtung und hat irgendwie etwas obstiges.

Zum Fazit. ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es hat schönen Noten und einen abwechslungsreichen Geschmack. Dazu ist es sehr urig, wie ich es mir von einem Landbier erwarte.

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Inselbier Melon Ale

Heute ist Tag der Wassermelone, was liegt da also näher als zu diesem Anlass ein Melon Ale zu verkosten. Gebraut wird das Bier von der Inselbrauerei aus Reichenau mitten im schönen Bodensee gelegen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%, Melonen sind übrigens zum brauen nicht verwendet worden, der Geschmack soll nur an jene erinnern.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentliche weißen Schaum.

Zum Geruch: Man riecht die Melone, sie ist aber nicht so wirklich dominant. Es hat auch getreidige Ansätze.

Zum Geschmack: Man hat Melonennoten, die dazu kommen, aber es ist vor allem ein Bier, welches sich durch viel Kohlensäure auszeichnet. Der Körper ist eher schwächer würde ich sagen. und die Melone wird auch immer weniger und verschwindet mehr und mehr aus dem Geschmack. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das irgendwie im Körper ungewöhnlich wässrig ist und nicht so recht zum restlichen Bier passt.

Zum Fazit: Ja die Melone ist da aber mir ist es im Körper einfach zu dünn und ich finde es fast schon ein wenig wässrig, wobei das auf eine Wassermelone auch zutrifft. Ich gebe ihm aber dennoch nur 2 Sterne, da ich etwas enttäuscht bin.

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Brauhaus Germering Weissbier

In einem weiteren Test geht es für mich aus München raus nach Germering ins westliche Umland. Vom dortigen Brauhaus Germering hatte ich schon das ein oder andere Bier und im nun folgenden Test ist nun das Weissbier an der Reihe. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat leider keinen wirklichen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma. Dazu ist es etwas fruchtig. Grundsätzlich ist es aber getreidig hefig.

Zum Geschmack: Ein sehr uriges Weissbier mit sehr kernigen und kräutrigen Noten. Im Abgang ist es eventuell etwas säuerlich. Im weiteren Trinkverlauf lässt dieses säuerliche nach und man hat ein ein wenig süßliches Aroma mit dann auch der typischen Bannennote, wobei hier auch sehr viele hopfig kräutrige Noten mit reinspielen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Mir ist es etwas zu bissig und kräutrig für ein Weizen. Wer diesen hopfigen Touch im Weissbier mag ist hier gut aufgehoben, mir wirkt das nicht so ganz stimmig.

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Giesinger Märzen

Für den nächsten Test geht es ab nach München Giesing. Die Giesinger Brauerei hat sich inzwischen fest in der Münchern Bierszene etabliert und so werde ich mir heute das Märzenbier vornehmen. Der Alkoholgehalt liegt bei ordentlichen 5,8%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives, getreidiges, karamelliges Aroma. Es ist sehr kräftig und auch in gewisser Weise einen Hauch röstig.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist sehr schön karamellig-getreidig. Vor allem das karamellige kommt wirklich sehr schön durch und bleibt bis lang im Nachgang im Mund erhalten. Der Körper wirkt sehr kräftig und  durchaus sehr gut ausbalanciert. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es den beschriebenen Attributen treu.

Zum Fazit: Für mich ein rundes und gelungenes Märzenbier, an dem ich absolut nichts kritisieren kann. Ich finde es wirklich sehr schmackhaft und kann es absolut weiterempfehlen. Das gibt von mir die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Gaildorfer Pils

Von der Brauerei Häberlein aus Gaildorf gibt es im heutigen Test das Pils in der Verkostung. Das Pils kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein filtriertes aber irgendwie leicht trübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein im ersten Eindruck doch eine eher körnig brotiges Aroma. Dazu kommen blumige und zitrusartige Hopfennoten.

Zum Geschmack: Auch hier hat man irgendwie leicht hefige Noten, auch wenn man dies am Anfang gar nicht erwartet. Der Abgang ist dann pilsig, aber dennoch sehr mild für ein Pils. Vor allem bleibt im Nachgang eher ein süßlicher etwas blumiger aber auch hefig malziger Ton übrig. Er ist irgendwie teigig und etwas zuckrig. Im weitere Trinkverlauf wird es etwas herberer, jedoch bleibt Dier komische teigige Geschmack, der sich vor allem im Nachgang um den Gaumen legt bestehen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber von einem Pils erwarte ich andere Eindruck als dieses hefige Aroma.

Zum Fazit: Ein etwas sonderbares Pils, von dem ich so einen Geschmack nicht zwingend erwartet hätte. Es lässt sich einigermaßen gut trinken, aber für ein Pils ist mir das zu wenig. Ich gebe hier 3 Sterne.

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Grevensteiner naturtrübes Helles

Neben den klassischen Grevensteiner Landbier gibt es von Veltins auch ein naturtrübes Helles, das unter dem Grevensteiner Label läuft. Grevenstein ist ein Ortsteil von Meschede und der Sitz der Veltins Brauerei im Sauerland. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat leider keinen besonders nennenswerten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma. mit gereidig süßliche Noten. Dazu kommt etwas die Hefe durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich eine sehr schöne Malzsüße im Aroma. Man hat den typischen Geschmack den man von Hellen Bieren hat, wobei es hier sogar noch etwas zu süß ist, beziehungsweise die Süße im Nachgang lange erhalten bleibt. Aber auch der Hopfen klingt ganz gut an. Die Kohlensäure ist sehr gut dosiert und prickelt nur leicht. Im weiteren Trinkverlauf nimmt die Süße etwas ab und es wird eher ein kernigeres Bier. Allgemein nimmt aber der Geschmack etwas ab. Den Körper des Bieres empfinde ich eher als leicht.

Zum Fazit. Ich bin überrascht. Von Veltins kommen doch auch trinkbare Biere. Dieses Bier ist jetzt kein klassisches Helles, aber ein kerniges und würziges Trinkvergnügen. Mir gefällt das und so gibt es von mir 4 Sterne.

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Härtsfelder Kloster Braunbier

Das Kloster -Braunbier der Härtsfelder Brauerei ist das nächste, welches auf meiner Verkostungsliste steht. Das Bier entstammt angeblich einem alten Rezept des Klosters Neresheim. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bräunliches Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger Geruch mit einem gewissen röstigen Aroma.

Zum Geschmack: Ein getreidiges Aroma mit leicht röstigen Komponenten. Vor allem im Abgang ist es etwas röstig. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es milchig röstig und hat so etwas von Milchkaffee oder Latte Macchiato. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es auf der süßlich getreidigen Linie. Dazu hat es einen relativ trockenen Grundgeschmack.

Zum Fazit: Das Bier bekommt von mir eine Wertung von 3 Sternen. Ich werde nicht so richtig warm mit diesem Gebräu, aber vielleicht bin ich grundsätzlich nicht so wirklich Fan von dieser Art an Bieren.