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Autenrieder Weizen

Von der Autenrieder Schlossbrauerei habe ich im heutigen Test noch ein Weizenbier, welches es zu verkosten gilt. Der Alkoholgehalt liegt hier bei ordentlichen 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein kräutrig, getreidiges Aroma. Ansonsten hat man noch ganz leicht süße Noten. Etwas Banane aber nicht arg eher kräutrig und getreidig ist das Bier.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist auch hier mit etwas kräutrigen Noten behaftet, die von einer ordentlichen Kohlensäure umspült werden. Im Abgang hat man ein paar leichte bananige Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher unspektakuläres Bier. Es ist sehr spritzig und auch ein wenig herb, jedoch ist es mir im Abgang zu wässrig und es kommt die Banane oder Fruchtigkeit nicht richtig durch. Es fehlt ein vollmundiger Körper.

Zum Fazit: Ja ein sehr sehr spritziges Weissbier, das trotz seines Alkoholgehalt nicht wirklich einen überzeugenden Malzkörper hat. So gibt es von mir nur eine Wertung von 3 Sternen. Man kann es aber dennoch gut trinken, aber es fehlen ein wenig die geschmacklichen Highlights.

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Hübner Vollbier

Im fränkischen Steinfeld, einer nur rund 400 Einwohner fassenden Gemeinde des Ortes Stadelhofen befindet sich die Brauerei Hübner. Etwa 1720 das erste mal erwähnt, ist die kleine Brauerei, seit 1820 in Familienbesitz. Das klassische fränkische Vollbier, ist das Standardbier der Brauerei und ganzjährig erhältlich. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Erstaunlich fruchtig und an Waldbeeren erinnerndes Aroma. Es riecht sehr süßlich, aber nicht malzsüßig. Wilde Erdbeeren tummeln sich vor allem in der Nase. Ich bin überrascht.

Zum Geschmack: Auch hier schwingt dieser leicht fruchtige Geschmack mit. Ergänzt wird er hier aber zusätzlich durch eine brotig krustige Note und einen dezenten Hopfeneinsatz, der hier eher von der würzigen Seite kommt. Der Hopfen und das Malz harmonieren sehr gut miteinander und so suggeriert es den leicht herben Geschmack einer kross gebackenen Brotkruste, welche hier noch um diese leichte Fruchtigkeit ergänz wird. Im Nachgang hat man vor allem fruchtige Hopfennoten, die den Geschmack dominieren. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es immer noch ein harmonisches Zusammenspiel. Im Abgang entwickeln sich jetzt leicht karamellige Noten.

Zum Fazit: Ich kann über dieses Bier nur positiv schreiben. Man hat ein sehr abwechslungsreiches Aroma, das viele verschiedene Facetten hat. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 5 Sternen.

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Post Karl Mayer Der Postillion

Der Postillion ein für seine nicht ganz ernstgemeinten Satiremeldungen bekanntes und mitunter stark polarisierendes Internetnachrichtenmagazin war dieses mal nicht ausnahmsweise nicht Namensgeber für die Postillion Weisse die es heute zur Verkostung gibt. Nein hier ist einfach die Tatsache schuldig, das das Brauereigebräude bzw. der Gasthof in früheren Zeiten auch als Poststation diente. Der Postillon selbst war dabei der Anführer eines Postgespanns sammt Postkutsche. Die Weisse ist also eine Hommag an jene die Früher dafür sorgten, das die Post sicher und zuverlässig ankam. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidiger, hopfiger Geruch hat man in der Nase. Ansonsten hat man recht wenig Geruchsaromatik.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Weißbier mit einem klaren Charakter und  wahrnehmbaren Körper. Im Nachgang könnte es etwas mehr Geschmack haben. Auch im weiteren Trinkverlauf kommt hier vor allem die hefige Note durch die das Bier dann teilweise zu schlammig wirken lässt.

Zum Fazit: Ja das Bier hat gute Noten und einen sehr kräftigen Körper. Aber das hefige stört dann doch etwas. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Würzburger Hofbräu Pilsner

Das nächste Bier führt mich in die Residenzstadt Würzburg. Die Residenz, die seit 1981 Unesco Welkulturerbe ist und früher als Wohnsitz der Würzburger Fürstbischofe diente, hat insofern etwas mit meinem heutigen Tetsbier zu tun, als das die Würzburger Hofbräu 1643 von Fürstbischof Johann Philipp gegründet wurde. Daher darf sich die Brauerei auch Hofbrauerei bzw. Hofbräu nennen.  Das Pilsner, mein heutiges Testbier ist das bekannteste Produkt der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiger Geruch mit etwas Malz

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck, ist es herb spitzig und man hat am Gaumen einen prickelnden, etwas grasigen, aber auch leicht pappigen Hopfengeschmack. Dazwischen schwingt immer mal wieder ein süßlicher Malzkörper, der ab und zu zu einer doch extremen Süße neigt mit.

Zum Fazit: Ich weiß auch nicht. So richtig überzeugen kann mich dieses Pils nicht. Es wirkt einfach zu unausgewogen und passt an einigen Stellen nicht so recht zusammen. So reicht es nur für 2 Sterne.

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Ruppaner Fischerin vom Bodensee

Die Fischerin von Bodemsee ist ein altes Volkslied und die Inspiration für den Namen des neuen hellen Bieres der Ruppaner Brauerei aus Konstanz. Alkoholtechnisch kommt es auf 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes eventuell leicht trübes Bier. Es hat eine ganz passablen Schaum, der jedoch schnell verfliegt.

Zum Geruch: Ein recht geruchsneutrales, leicht getreidiges Bier, bei dem aber sonst nicht viel rüberkommt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck kommen hier zum einen getreidige Noten, die aber bei weitem nicht einfach nur süßlich sind, sondern einen teigigen und irgendwie auch ganz leicht fruchtigen Charakter haben. Man hat etwas von Äpfeln. Auch im weiteren Trinkverlauf eine eher fruchtiges Bier.

Zum Fazit: Ein eigentlich ganz gutes Bier und gar nicht mal so mil dwie ich gedacht hätte. Von mit bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Tegernseer Quirinus

Die Tage werden langsam aber sicher wieder dunkler und das heißt das auch die allseits beliebten Doppelböcke wieder Saison haben und nun nach und nach aus dem Boden sprießen. Als kleine Einstimmung dazu habe ich heute den Quirinus des Herzoglichen Brauhauses Tegernsee im Test, der nach dem heiligen Quirinus benannt ist. Alkoholtechnisch kommt er auf stolze 7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat eine sehr passablen weissbraunen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches und getreidiges Bier mit getreidigen aber leicht karamelligen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches auf der einen Seite herb ist und auch bitter im Abgang, man schmeckt eine alkoholische Note, aber auch eine gewisse Röstaromatik zulässt. Auch im weiteren Trinverlauf ein noch süßliches, leicht milchiges Bier mit einem gewissen Etwas, Es ist mir teilweise ein weinig zu unausgewogen und vor allem zu herb im Abgang.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Landskron Edel Bitter

Ganz im Osten unserer schönen Republik liegt die Grenzstadt Görltiz. Hauptsächlich aufgrund seiner historischen Altstadt, die schön des Öfteren als Filmkulisse diente und als Geburtsort der Fußballidole Michael Ballack und Jens Jeremies bekannt, hat Görlitz auch in Sachen Bier einiges zu bieten. Mit der Landskron Brauerei hat ein echter Traditionsbetrieb seinen Sitz in der Stadt. Lange Zeit unter dem Titel Deutschlands östlichste Brauerei bekannt kann die Brauerei auf eine Tradition bis ins Jahre 1869 zurückblicken. Das Edel Bitter, ein etwas herberes Pils ist unter anderem im Sortiment der Brauerei und heute in meinem Glas zu finden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Schaum ist nicht unbedingt vorhanden.

Zum Geruch: Ein hopfiges und sehr florales Aroma habe ich in der Nase. Dazu riecht es leicht süßlich. Die blumigen Noten sind aber dominant.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit bitterer Aromatik, die sich zunächst recht floral gestaltet, dann aber im Nachgang bitter im Mund bleiben. Sie sind aber aromatisch bitter und sehr rund. Dieser bitterhopfige Nachgang ist wirklich sehr sehr fein und verleiht ihm eine sehr schöne aromatische Hopfennote. Das Bier bleibt aromatisch bis zum Schluss und verliert nichts von seiner Trinkbarkeit.

Zum Fazit. So muss ein Pils sein, schön aromatisch und dennoch herb. Sicher es gibt Pilstrinker denen ist dieses Bier nicht knackig genug, ich aber habe hier absolut nichts auszusetzen. So gibt es heute die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Ammerndorfer Spezial

Um zur einzigen noch aktiven Brauerei im Landkreis Fürth zu gelangen muss man sich in die Markt Ammerndorf begeben. Das nur rund 2000 Einwohner zählende Dorf ist die Heimat der Brauerei der Familie Dorn. Seit 1855 zeichnet sie sich für die Qualität der Biere der 1730 gegründeten Brauerei verantwortlich. Stilistisch zwischen Export und Märzen angesiedelt widme ich mich heute dem Spezial. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötlich angehauchtes Bier. Der Schaum ist passabel.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma mit ganz leichter röstiger Note.

Zum Geschmack: Man hat hier ein süßlich röstiges Bier mit einer leicht beerigen Fruchtaromatik. Man hat so eine richtig schöne Malzaromatik, bei der immer wieder auch der Hopfen dazukommt. Vor allem im Nachgang setzt sich dann dieses nussig süße Malzaroma im Mund fest. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein gutes Bier mit dieser schönen Malzaromatik.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein Bier mit einer schönen Malzaromatik.

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Allgäuer Brauhaus Teutsch Pils

Das legendäre Teutsch Pils des Allgäuer Brauhauses aus Kempten wird mein nächstes Testobjekt sein. Ursprünglich von Richard Härtle für das Brauhaus Aulendorf entwickelt, wurde es nach Übernahme selbiger durch das Allgäuer Brauhaus in deren Sortiment übernommen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig leicht hefiges Aroma, dem aber deutliche Hopfennoten beiwohnen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck empfinde ich dieses Bier als wirklich sehr stimmiges und aromatisches Pils, das eine sehr gut auf die Malzmischung abgestimmte Hopfennote hat. Sie ist nicht herb, aber sehr aromatisch. Im weiteren Trinkverlauf wird das Malz etwas mehr schmeckbar. Auch im weitern Trinkverlauf bleibt es ein wirklich sehr gut trinkbares Pilsbier.

Zum Fazit: Vor allem die aromatischen Hopfennoten haben mich durchaus. Überzeugt ein wirklich gut trinkbares Pils mit guter Hopfenaromatik. Dies gibt 4 Sterne.

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Hopfmeister Surfers Ale

Vom Münchner Craft Projekt Hopfmeister habe ich im heutigen Test ein Bier mit dem Namen Surfers Ale. Als eines der ersten Biere des Brauprojekts auf den Markt gekommen handelt es sich hier stilistisch um ein klassisches Pale Ale. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe einen obstigen Charakter, der mich an Zitrusfrüchte, Apfelsine und Pfirsich erinnert. Auch die Orangen und Mandarinenrichtung wird bedient.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer bitteren Note, die aber auch leichte Fruchtaromen immer wieder zulässt. Ich habe hier ein Bier mit einer dezenten Bitternote. Es ist etwas bitter, der Körper ist aber eher schmal und fast schon dünn. Im Abgang hat es gegen Ende des Trinkevrgnügens leicht harzige Noten.

Zum Fazit: Dezente Mandarinen und Zitrusaromen bestimmen das Bier. Die Hopfenbittere ist nicht zu übertrieben und der Geschmack insgesamt ist auch eher leicht. Für einstiege und jemanden, der eine unkompliziertes, aber etwas anderes Bier trinken möchte, das einen geschmacklich nicht überfordert absolut empfehlenswert. Ich gebe 3 gute Sterne.