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Rochefort 6

Die 8 und die 10 hatte ich von der belgischen Trappistenbrauerei Rochefort bereits verkostet und veröffentlicht. Mit dem Rochefort 6 kommt nun das 3. und letzte Bier, der Abtei Notre Dame de Saint Remy ins Glas. Mit 7,5% ist das Bier zwar das schwächste der 3. Biere, jedoch das älteste und ein Gebräu mit sehr langer Tradition, dass von den Mönchen bereits seit Jahrhunderten gebraut wird.

Zur Optik: Ein naturtrübes, helloranges Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein kräutiriger und zitrusartiger Geruch. Die kräutrige Note ist dominant.

Zum Geschmack: Auch hier habe ich einen Mix zwischen kräutrigen und süßlichen Noten. Im Abgang ist es sehr süßlich und man hat deutlich getreidige Noten die ins süßliche gehen. Der Abgang hat etwas von einem Weizenbier, da das hefige auch mitspielt. Auch im weiteren Trinkerlauf ist es ein durchaus spannendes Bier mit gewissen Nuancen. Zum Schluss wird es etwas alkoholisch im Mund. Aber auch Lakritzenoten und eine etwas reife Obstaromatik finden sich in Anklängen wieder

Zum Fazit. Auch dieses Bier ist wirklich spannend und vielfältig, fällt jedoch gegenüber den anderen Bieren ein kleines bisschen ab. Ich gebe dem Bier gute 4 Sterne.

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Altenmünster Landbier

Die Biere der Marke Altenmünster stechen schon beim Einkauf ins Auge, denn die Flaschenform in der diese Biere abgefüllt werden ist wirklich einzigartig und darüber hinaus noch sehr kunstvoll. Gebraut werden diese Bier vom Allgäuer Brauhaus, denn die ursprüngliche Brauerei in Altenmünster wurde Anfang der 2000er Jahre von eben dieser übernommen und liquidiert. Aus dem Sortiment der Brauerbiere werde ich heute das Landbier verkosten. Alkoholtechnisch liegen wir hier bei 4,9%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und karamelliges Aroma hat man hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Aroma hat man bei diesem Bier. Man hat zum einen die getreidigen Noten, aber auch die Hefe spielt ein wenig eine Rolle. Auch im weitern Trinkverlauf ist es ein brotig karamelliges Trinkerlebnis. Jedoch ist mir die Kohlensäure ein wenig zu hoch dosiert.

Zum Fazit: Es gibt etwas Abzug für die Kohlensäure, ansonsten schmeckt dieses Bier aber ganz gut. Daher bekommt es von mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Alpirsbacher Pils

Glück frisch gebraut. Mit diesem Slogan erhebt die Alpirsbacher Klosterbräu Anspruch darauf, ihr Bier schmeckt wie flüssiges Glück. Ob das auf das Pils des Schwarzwälder Braubetriebs zutrifft wird der nun folgende Test zeigen. Alkoholtechnisch liegen wir bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr harziger und leicht grasiger Geruch. Der Hopfen kommt gut durch. Dazu ist es leicht süßlich.

Zum Geschmack: Geschmacklich ist dieses Bier eher auf der hopfigen Seite zu Hause. Es ist im  Abgang klar vom Hopfen dominiert und leicht herb. Dazu bewahrt es sich aber immer eine gewisse Fruchtigkeit, die sogar von einer leichten Malzsüße ergänzt wird. Im Abgang prickelt es schön nach,  was zu gefallen weiß.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Pils, mit schön harmonischer Hopfennote. Hier kann man wirklich von frisch gebrautem Glück sprechen. Es bekommt von mir die Wertung von guten 4 Sternen.

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Autenrieder Urtyp Dunkel

In einem weiteren Test geht es in den schwäbischen Teil Bayern zur Schlossbrauerei Autenried. Diese hat in ihrem umfangreichen Sortiment auch ein klassisches Dunkel, so wie es heute vor mir steht. Alkoholtechnisch kommt es auf 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes rotbraunes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat röstige Noten, die leicht in Richtung Kaffee gehen

Zum Geschmack: Ein auch hier sich gleich zeigendes röstiges Aroma mit einer gewissen schokoladigen Note. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein mehr als passables Bier mit einer im Antrunk gewissen leichten Schokonote die durch dieses röstige Aroma gekonnt unterfüttert wird. Dieses Bier ist wirklich ganz gut trinkbar und im Großen und Ganzen sehr harmonisch.

Zum Fazit: Mir gefällt dieses Bier. Es ist röstig und schokoladig und verbindet beide Aromen. Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Grohe Pils

Von der Darmstädter Brauerei Grohe werde ich in meinem heutigen Test das Pils verkosten. Das Pils des hessischen Traditionsbetriebs kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein blumiger hopfiger Geruch. Es riecht ein wenig kräutrig.

Zum Geschmack: Ein prickelnd frisches Pils. Es ist ganz gut herb, ohne zu bitter zu wirken. Ein auf den ersten Schluck sehr bekömmliches Pils. Ein dann auch doch im weiteren Trinkverlauf sehr gefälliges Bier, das nicht so besonders spektakulär im Geschmack ist, seinen Grundcharakter aber beibehält. Gegen Ende wird das Bier dann aber noch einmal ein wenig ordentlich herb.

Zum Fazit: Ein aromatisch hopfiges Pils, das hier und da auch mal ein wenig herber wird, ohne jedoch wirklich bitter zu sein. Mir schmeckt diese Art von Pils und daher gibt es 4 Sterne.

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Welde Naturstoff

Der Naturstoff ist ein Bier der Weldebrauerei aus dem badischen Plankstadt. Die Weldebrauerei ist bekannt dafür, ihre Biere in einer virtuos gerformten Kunstflasche abzufüllen. So kommt auch dieses untergärige Bio Kellerbier daher. Alkoholtechnisch bringt es das Bier auf ordentliche 5,6%.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes bis orangenes Bier mit mittlerer Trübung. Der Schaum ist leider gar nicht besonders vorhanden.

Zum Geruch: Ein karamellig hopfiges Bier mit einer leicht fruchtigen Note.

Zum Geschmack: Ein fruchtig-hefiger erster Eindruck hinterlässt dieses Bier. Dazu ist es mit einer leichten prickelnden Hopfennote versehen. Ansonsten ist es ein schöner Mix aus hopfigen Noten mit einer leicht hefigen Note, die dies wunderbar umrandet. Dazu hat man eine leichte Fruchtigkeit die aber nicht unbedingt sich an einer bestimmten Frucht festmachen lässt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da man ein kerniges, knackiges und würziges Bier vorfindet, das alles in allem eine runde Sache ist.

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Tegernseer dunkel Export

Mit einem Bier der Marke Tegernseer geht es heute wieder auf die dunkle Seite des Biergenusses. Das dunkel Export ist ein klassisches untergäriges Dunkelbier, wie es traditionell in Bayern gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei runden 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Im ersten Eindruck hat man schokoladige Noten in der Nase. Dazu kommen getreieidge Noten. Der Geruch gestaltet sich aber süßlich.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist im Antrunk noch etwas röstig, aber danach geht es langsam in die süßlichere-schokolaidge Richtung. Es ist jedoch nie nur schokoladig, sondern wird durch schöne getreidge Noten ergänzt, die etwas mehr nach dunklem Brot schmecken. Das Mundgefühl ist sehr weich, aber dennoch sät der Körper kräftig. Die Kohlensäure prickelt gar nicht. Auch hat man keine wirkliche Hopffenote. Auch gegen Ende ist das Zuammenspiel von Malz und den etwas röstigen Noten wirklich gut, also das Malzbett ist gut umgesetzt und die einzelnen Komponenten greifen ineinander, aber es fehlt einfach kohlensaure und  Hopfen.

Zum Fazit: Wie erwähnt fehlt es etwas an Hopfen und Kohlensäure, der Rest ist aber ganz gut umgesetzt und so rettet sich das Bier noch auf gute 4 Sterne.

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Zötler Korbinian Dunkel

Für den heutigen Test werde ich das Korbinian Dunkel der Brauerei Zötler aus dem Allgäu verkosten. Es handelt sich dabei um ein untergäriges dunkles Lagerbier, das angeblich schon seit 500 Jahren gebraut wird. Naja ob das stimmt weiß ich nicht, der Alkoholgehalt liegt jedenfalls bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, röstbraunes Bier. Es hat eine ganz passablen, leicht bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges, vanilliges Bier. Es hat aber auch etwas schokoladiges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches zum einen röstige, aber auch leicht süßliche Noten verbindet. Es ist aber vor allem röstig mit einem etwas herben Aroma des Hopfens. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt dieser Geschmack in etwa gleich.

Zum Fazit: Es ist nicht unbedingt ein klassisches Dunkles, wie man es aus Bayern kennt. Dafür hat es etwas mehr kannte und eine stärker ausgeprägte Röstaromatik. Dazu ist der Hopfen klar zu schmecken. Ich finde es spannend da es nicht zu süß ist. So gibt es 4 Sterne.

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Waterloo Triple Blond

Waterloo, Für Abba der Beginn einer Weltkarriere, für Napoleon jedoch das Ende eben jener. Am 18 Juni, also vor genau 8 Tagen, jährte sich diese 1815 stattgefundene Schlacht nun schon zum 206. Mal. Die im Zentrum Belgiens gelegene Stadt ist aber nicht nur Namensgeber eben jener Schlacht, sondern es gibt auch ein Bier das auf diesen Namen hört und sich auf dieses historische Ereignis bezieht. Selbstverständlich kommt dieses aus Belgien und stammt ursprünglich von der Brasserie du Marche, die auch unweit dem Ort der Geschehnisse lokalisiert ist. Gebraut wird es heute von der Brasserie du Bocq und wird vom belgischen Bierhändler Anthony Martin vertrieben. Von den inzwischen 6 Sorten des Bieres werde ich heute das Triple Blond verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von 8% kommt.

Zur Optik: Ein naturtübes, orangenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat Orangennoten, die aber nur leicht anklingen. Dazu kommen etwas alkoholischen Töne.

Zum Geschmack: Hier ist es im ersten Eindruck ein kräutig bitteres Bier, bei dem vor allem die Kohlensäure vorherrscht und zunächst jegliche Geschmackeindrücke kanalisiert. Im Abgang wird es dann orangig und es kommen dann Noten von eben Orange und auch getreidige dazu. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es eher herb-fruchtig wobei es dann schon in die fruchtige Gegend geht und das herbe abnimmt. Auch ist es nicht so kräutrg herb, sondern herb mit einer schönen saftig-bittere Orange im Aroma.

Zum Fazit: Ein vielschichtiges Bier, dem man seinen Alkoholgehalt nicht anschmeckt. Ich finde es dennoch etwas schwerfällig zu trinken und so gibt es von mir nur eine Wertung von 4 Sternen.

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Veldensteiner Hefeweissbier

Im heutigen Test darf es zur Abwechslung mal wieder ein Weissbier sein. Es ist das Weizen der Marke Veldensteiner, welche von der Kaiser Bräu aus Neuhaus an der Pegnitz gebraut wird. Geographisch befinden wir uns also in Franken unweit von Nürnberg. Wahrzeichen der Stadt Neuhaus ist die Burg Veldenstein, welche Namensgeber des Bieres ist und auch auf den Etiketten der Flaschen zu sehen ist. Das Weissbier, welches bereits einige Auszeichnungen erhalten hat kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein orange trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht kräutriges Aroma.  Die Banane kommt ganz leicht durch.

Zum Geschmack: Ein leicht süßlich getreidiger Geschmack mit einer ganz leichten Banane im Abgang manifestiert dieses Bier. Es ist ein eher spritziges Weizen, bei dem die Kohlensäure zwar nicht so präsent ist der Körper aber schlank wirkt. Man hat eine ordentliche Banane und Vanillenote im Mund.

Zum Fazit: Ein recht gutes, wohlschmeckendes Weizen das vor allem durch die Vereinigung von spritzigen und leicht bananig fruchtigen Noten auffällt. Ich gebe ihm daher 4 Sterne.