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Hauf Friedrich Hauf Dunkel

Ihr dunkles Exportbier hat die Dinkelsbühler Haufbrauerei ihrem Gründer Friedrich Hauf gewidmet, der den Betrieb im Jahre 1901 aus der Taufe hob. Die Hommage an ihren Gründer hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein dunkelbraunes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma. Es ist etwas krustig und sogar leicht röstig.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein gutes, leicht süßliches, mit gewissen schokoladigen Noten angereichertes Bier. Es ist geschmacklich zwar etwas süßlich, jedoch hat man in den Backen diese etwas brotigen Noten. Schöne Röstaromen hat dieses Bier. Diese setzen sich auch im Nachgang fest, was zu gefallen weiß.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Dunkles. Ich finde vor allem die Röstnoten auch sehr gut umgesetzt. Das ist mir eine Wertung von 4 Sternen wert.

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Waldhaus Sommerbier

Die Brauerei Waldhaus ist für ihre qualitativ Hochwertigen Biere weit über den Schwarzwald hinaus bekannt. Für jede Jahreszeit bietet das Unternehmen etwas im Sortiment, so auch mit dem Sommerbier für die aktuelle Jahreszeit, sofern man das wirklich als Sommer bezeichnen möchte. Das Sommerbier ist ein ausgesprochenes leichtes Bier mit einem Alkoholgehalt von nur 2,9%.

Zur Optik: Ein sehr hellgoldenes Bier. Es hat eine wirklich sehr helle Farbe und spielgelt den Alkoholgehalt ein wenig wieder. Schaum ist nicht wirklich vorhanden.

Zum Geruch: Es ist dezent fruchtig und etwas getreidig, ansonsten kommt eher nicht mehr viel.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein doch angepasstes und eher mildes Bier mit einer dezent fruchtigen Note, die im Mittelteil einen Obstkorb offenbaren. Im Nachgang hat man fruchteten, die an einen heimischen Obstkorb erinnern. Ich finde es geht in die Richtung Apfel und Birne. Im weiteren Trinkverlauf kommt vor allem auch im Abgang das Malz ein wenig durch.

Zum Fazit: Für ein so leichtes Bier hat es erstaunlich viel Geschmack und so kann ich das Sommerbier, gerade für die ganz heißen Temperaturen, wirklich empfehlen. Hier gibt es 4 Sterne.

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Distelhäuser Weizen hell

Für einen weiteren Test wird das Weizen der Distelhäuser Brauerei aus Tauberbischofsheim genauer inspiziert. Das Weizen hat schon ein paar Auszeichnungen bekommen und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es ist sehr schön trüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein kernig getreidig mit einer schönen fruchtigen Banane in der Mitte. Dazu kommt ganz leicht Koriander und Nelke.

Zum Geschmack: Ein eher leichtes und im ersten Eindruck nicht so kerniges Weizen. Vor allem im Antrunk noch recht mild. Im Abgang kommt dann schon eine gewisse Kernigkeit. Es hat so einen leicht fruchtigen, etwas öligen Charakter im Mund, aber es könnte insgesamt auch etwas kräftiger sein. Im Nachgang kommen manchmal ein wenig Banane gepaart mit Vanille hindurch, jedoch fehlt dem Bier auch eine gewisse Spritzigkeit.

Zum Fazit: Ein eher schweres Weizen mit einem Kräftigen Malzkörper und ordentlichen Fruchtaromen. Das geht dann leider zu lasten der Spritzigkeit. Wer so etwas mag ist mit diesem Weizen aber gut aufgehoben und so bekommt das Weizen von mir gute 4 Sterne.

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Aalener Hefepils

Für den nächsten Test gibt es ein Bier aus dem Ostalbkreis. Das Bier stammt aus der Kreishauptstadt Aalen und wird von der dort ansässigen Löwenbrauerei gebraut. Vom bekannten Aalener Pils gibt es auch eine naturtrübe Version, die ich im folgenden Test nun genauer unter die Lupe nehme. Das Hefepils kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,6%.

Zur Optik: Ein strohiges, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr fruchtig in der Nase. Es erinnert an eine Traube, dazu kommen ganz leichte Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Es ist sehr bitter mit ordentlichen Zitrusnoten. Es ist sehr bitter im Abgang. Dazu kommen aber auch ein wenig fruchtige Noten durch, die an eben jene Trauben erinnern. Der Malzkörper ist wie zu erwarten sehr leicht und schlank und nur im Hintergrund vertreten. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein bisschen bitterer und leicht spritzig, aber ansonsten nichts groß besonderes.

Zum Fazit: Ein nettes und vor allem sehr erfrischendes Bier, das aufgrund seiner Leichtigkeit gut auch in größeren Mengen getrunken werden kann. Ich kann es für so etwas empfehlen, als Genussbier ist es aber ein wenig zu Facettenlos. Daher gibt es von mir 3 Sterne.

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Greif Hell

Die Brauerei Greif ist im wahrsten Sinne des Wortes eine ausgezeichnete Brauerei, hat sie doch in der Vergangenheit schon einige nationale und internationale Auszeichnungen für ihre Beire bekommen. Greif ist eine fränkische und vor allem Forchheimer Institution, kann sie doch auf eine Tradition zurückblicken die bis ins Jahre 1848 zurückreicht. Das Helle ist eines der beliebtesten Biere der Brauerei und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßlicher Geruch.

Zum Geschmack: Ein solider getreidig-süßlicher Geschmack, der im Abgang leichte Hopfennoten spüren lässt, bevor dann im Nachgang eine süßliche Komponente vomHhals in den Mundraub zieht und eine schönes Mundgefühl erzeugt das Lust auf den nächsten Schluck macht. Einen sehr würzigen erster Eindruck kann ich vermerken. Im weiteren trinkverlauf büßt es leider ein wenig von seiner Süße ein.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr sehr gutes Helles, das nur Abzüge bekommt weil es hinten heraus etwas nachlässt. Daher landet es schlussendlich bei 4 Sternen.

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Loscher Hell

Von der Brauerei Loscher hatte ich bisher das Hefeweizen im Test. Mit dem Hellen folgt nun ein zweites Bier aus dem Hause Loscher. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist brotig getreidig mit einer ganz leicht süßlichen Note. Dazu kommt eventuell ein wenig Apfel und Birne.

Zum Geschmack: Ein brotig-getreidiges Bier mit einer gut ausgeprägten Malzsüße. Es ist etwas zu warm, aber dennoch recht gut trinkbar. Die Kohlensäure ist sehr gut dosiert. Es ist vom Mundegfühl her mild süffig und im Abgang wird es sogar ein wenig kernig. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf immer noch recht kernig im Geschmack und hat einen mildes, aber dennoch würziges Aroma. Man schmeckt deutlich, dass es sich um ein Helles handelt und nicht um ein Export. Was besonders herausstach ist das es nicht zu süß schmeckt.

Zum Fazit: Ein gutes Helles, das vor allem auch nicht zu süß ist. Die Kohlensaure ist gut dosiert und so landet es bei 4 Sternen.

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Hauff Pils

Von der Brauerei Hauff aus Lichtenau kommt mit dem Pils mein nächstes Testbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum und ist klar filtriert.

Zum Geruch: Es ist eher geruchsneutral, aber ganz leicht hopfig und blumig.

Zum Geschmack: Ein leichtes, aber dennoch recht süffiges Bier. Sicherlich ist es nicht richtig bitter, aber dafür leicht blumig angehaucht und sehr bekömmlich. Das Mundgefühl ist sehr weich. Es prickelt sogar leicht, aber dennoch wirkt es insgesamt eher hopfig-blumig mit einer gewissen Malzsüße. Im späteren Trinkverlauf wird es dann auch herb und erinnert noch mehr an ein Pils.

Zum Fazit: Ja ein ganz annehmbares Pils, das sogar eine schöne blumige Note hat. Ich gebe dem Bier daher eine positive Bewertung von 4 Sternen.

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Söhnstetter dunkle Weisse

Im heutigen test habe ich die dunkle Weisse der Söhnstetter Brauerei aus der Nähe von Heidenheim. Die dunkle Weisse kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, schokobraunes Bier. Es hat einen leicht bräunlich angehauchten weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist schokoladig mit leicht nussigem Einfluss. Dazu lassen sich noch einige röstig-getreidige Elemente herausriechen.

Zum Geschmack: Hier hat man einen sehr röstigen Ton in der Nase, was mir ausgesprochen gut gefällt. Es ist leicht bitter angehaucht beziehungsweise erinnert an Bitterschokolade. Eventuell ist es ein wenig zu bitter im Abgang und man könnt noch etwas mehr die Süße der Schokolade aus dem Geruch betonen. Gegen Ende neigt das Bier ein wenig dazu wässrig zu werden.

Zum Fazit: Ich bin überrascht waren doch die Biere der Söhnstetter Brauerei bisher nicht besonders schmackhaft. Diese hier ist aber einigermaßen gut zu trinken und so gibt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Schanzenbräu Rotbier

Neben dem Platzhirsch Tucher haben sich in Nürnbergs Bierszene in den letzten Jahren auch einige kleine und innovative Brauereien etabliert. Eine der bekanntesten dieser neuen Brauereien ist die Schanzenbräu. Die Schanzenbräu setzt stilistisch eher auf klassische fränkische Sorten, wobei auch die ein oder andere Innovation dabei ist. So eines ist auch das Rotbier, traditionell fränkisch und dennoch schwingt ein Hauch von Craft mit, wenn man auf die verwendeten Hopfensorten schaut. Alkoholtechnisch liegt es bei 4,9%.

Zur Optik: Ein bernstein bis rötliches Bier. Es hat eine ganz leichte Trübung. Der Schaum ist grobporig und wirklich gut ausgeprägt.

Zum Geruch: Eine sehr röstige und karamellige Noten. Ein wirklich sehr feines Malzkonstrukt so wie ich es bei einem Rotbier oder etwas dunklerem Bier erwarte. Zusätzlich sind noch leicht nussige und etwas beerige Aromen vorhanden. Vor allem aber diese karamelligen und leicht röstigen Malzstrukturen wissen zu überzeugen.

Zum Geschmack: Bei diesem Geruch hat es doch noch eine überraschen herbe Hopfennote die im ersten Eindruck aufällt. Die im Geruch beschriebenen Malznoten sind natürlich auch vorhanden und dominant. Es wirkt aber irgendwie ein wenig schmierig im Abgang und fließt ein wenig zäh über den Gaumen. Aber man hat auch sehr nussige Noten im Malz, die durchaus auch zu gefallen wissen. Die nussigen Töne tauchen vor allem gegen Ende des Abgangs auf, dann wenn die karamelligen Noten ein wenig abklingen. So entsteht praktisch ein nahtloser Übergang. Der Antrunk ist ein wenig wässrig. Allgemein hätte ich mir von dem Bier noch eine Spur mehr Intensität erhofft. Irgendwie ist es gegen Ende nicht mehr so ganz ausgewogen und die bitteren Noten des Hopfen harmonieren nicht mehr so richtig mit dem Malz.

Zum Fazit: Ein gutes Rotbier, aber der Schluss stört mich ein ganz kleines bisschen. Dennoch ist es insgesamt gesehen ein gutes Rotbier und so bekommt es auch 4 Sterne.

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Zwiefalter Pils

In einem weiteren Test gibt es im Folgenden nun das Pils der Zwielfalter Klosterbräu aus Oberschwaben in der Nähe von Reutlingen. Das Pils der Klosterbrauerei hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat eine goldene Farbe und einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eher eine ein wenig getreidige Note und etwas ölig und ätherisch. So richtig bitter/herb riecht es nicht.

Zum Geschmack: Hier macht es doch ein wenig einen anderen Eindruck und ist sehr bitter. Vor allem im Abgang prickelt es. Der Antrunk ist sehr von der Kohlensäure dominiert. Das Malz kommt leicht durch. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man an der Zunge unten eher malzige Noten, während sich am Gaumen leicht hopfige Noten auftun. Ab und an sind am im Nachgang süßliche Noten die sich am Gaumen festsetzen, Diese sind sogar ein wenig fruchtig.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier abschließend eine Wertung von runden 4 Sternen, da es ein knackiges aber nicht zu herbes Pils ist, das schöne aromatische Hopfenaromen hat.