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Brlo le Flaneur

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal eine deutsch-belgische Kombination. Es handelt sich um ein Bier, welches von Brlo aus Berlin und dem Brussels Beer Project gebraut wurde. Das Bier nennt sich le Flaneur, ist ein Sour Saison und hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein trübes, oranges Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist zum einen fruchtig, aber auch säuerlich in der Nase. Man hat vordergründig Mandarine und Orange, aber auch Zitrone und Grapefruit habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es säuerlich, bevor es dann Richtung Gaumen sehr saftig und fruchtig wird. Man hat ganz klar Zitrusnoten und auch Mandarine im Abgang. Hin und wieder kommt etwas leicht schwefelartiges durch. Im Antrunk zieht es aufgrund der Säure schon kurz die Backen zusammen, jedoch harmoniert sie sehr gut mit der Fruhtigkeit. Das saftige ist im weiteren Trinkverlauf nicht so ausgeprägt. Gegen Ende wird es im Abgang, vor allem im Körper etwas wässriger.

Zum Fazit: Ein Bier, welches mir eigentlich ganz gut geschmeckt hat. Ich finde das hin und wieder vor allem das säuerliche sehr gut zu überzeugen weis, auch wenn es gegen Ende etwas wässriger wird. Ich komme auf ein Ergebnis von 4 Sternen.

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Schönbuch Lucky Experience

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal ein Bier der Schönbuch Braumanufaktur, die auch dafür bekannt sind die eine oder andere außergewöhnliche Spezialität zu brauen. Eine davon mit dem Namen Lucky Experience möchte ich heute verkosten. Beim Bier handelt es sich um eine Helles, welches zusätzlich auch noch kaltgehopft wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein trübes, helles Bier. Der Schaum in Ordnung.

Zum Geruch: Ein hefiger Duft, der aber auch fruchtige Noten hat. Diese erinnern ein wenig an Honigmelone, Ananas und Traube. Zudem kommen noch Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Auch hier hat man eine fruchtige frische. Diese ist aber nicht unbedingt intensiv fruchtig, sondern angenehm mild, sodass auch die Hefe ihre Aromen entfalten kann. Zusätzlich bleibt so Raum für den Malzkörper, der mit einer dezent brotgen Süße daher kommt. Durch die gut dosierte Kohlensäure wirkt es zudem sehr spritzig. Im Abgang hat man zudem leicht herbe Noten. Ansonsten ist das Bier wirklich sehr erfrischend. Im weiteren Trinkverlauf werden die fruchtigen Noten etwas zitrusartiger. So ist eine gewisse Abwechslung geboten.

Zum Fazit: Es ist wirklich eine glückliche Erfahrung, die man mit diesem Bier macht. Neben dieses schön leichten Fruchtnoten hat es auch Raum für etwas anderes ohne dabei zu leicht zu sein. ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Frau Gruber Green is Lord

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal ein Bier des Projekts Frau Gruber. Frau Gruber, das sind Enzo Frauenschuh und Matthias Gruber. Von ihren Nachnamen stammt auch der etwas ungewöhnliche Name. Neben ihren Bieren betreiben die beiden außerdem noch den Bierversand Liquid Hops. Gebraut werden die Biere wiederum bei der Camba Old Factory im bayerischen Gundelfingen. Aus dem ständig wechselnden Sortiment, welches ausschließlich in Dosen zu haben ist möchte ich heute das Green is Lord verkosten. Bei diesem Bier handelt es sich um ein Pale Ale mit einem Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Hell oranges Bier, welches sehr trüb ist. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives Hopfenaroma, dass sowohl fruchtige, als auch leicht herbe Noten hat. Man hat Noten von Zitrus, Maracuja, Orange und ganz leicht Ananas. Aber auch ein wenig Florale und grasige Aromen hat man.

Zum Geschmack: Ein sehr intensives Bier, in welchem sehr schön das ätherische und leicht ölige des Aromahopfens durch kommt. Von den Früchten macht am klarsten zunächst einmal die Maracuja bemerkbar, welche sich vor allem in der Gaumengegend aufdrängt. Natürlich hat man auch ein Hopfenbittere, welche aber sehr weich und fein abgestimmt daherkommt und so gut wie gar nicht am Gaumen kratzt. Auch das Malz und die Hefe geben eine ganz feine Nuance bei, die in die Fruchtigkeit gut eingebettet ist, sodass der Hopfen sein ganzes Aroma entfalten kann.

Zum Fazit: Ein wirklich schönes und harmonisches Pale Ale, das eine überraschende Geschmackstiefe und Varietät bietet. Man hat nicht nur bittere Noten, sondern auch eine schöne Fruchtigkeit. Ich gebe dem ganzen 4 Sterne.

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Günzburger Hefeweizen hell

Im heutigen späteren Biertest geht es dieses Mal wieder nach Günzburg zur Radbrauerei. Verkosten möchte ich den Klassiker der Brauerei das klassische Hefeweizen. Mit einem Alkoholgehalt von 5,1% ist es ein eher schlankes Weizen.

Zur Optik: Ein sehr helles Weizen. Es ist hellorange und sehr trüb. Außerdem hat es einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig bananig. Aber auch eine leichten Einfluss von Vanille. Dazu noch feine Getreidenoten und Beere.

Zum Geschmack: Ein spritziges Weizen, welches auf der anderen Seite aber auch sehr leicht wirkt. Im Abgang ist es für ein Weizen eher bitter mit ganz leichten Fruchtaromen, die aber eher in Richtung Banane gehen. Positiv ist, das es nicht zu schwer wirkt und auch nicht schlammig-hefig schmeckt. Den getreidigen Aspekt finde ich sind sehr gut . Es ist zwar an der Grenze zum süßlichen, aber auch nur an der Grenze. Von dem her kann man das hier auch nicht wirklich bemängeln.

Zum Fazit: Ein Weizenbier der spritzigeren und schlankeren Natur. Es ist vor allem dadurch das es sehr prickelt ein wirklich erfrischendes Weizen und daher gerade jetzt im Sommer ein idealer Durstlöscher. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Schoppe Bräu Saurer Nick

Beim heutigen Biertest bleiben wir dieses Mal in Berlin, im Gegensatz zu gestern wird es aber sauer. Den mit dem Sauren Nick verkoste ich heute ein Sauerbier, bei dam auch Waldmeister im Spiel war. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf runde 5%.

Zur Optik: Ein rötliches, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein säuerlicher und hefiger Geschmack der sich hier in der Nase breit macht. Dazu kommt eine leicht kräutrige Note.

Zum Geschmack: Ein sehr säuerliches Aroma, welches aber dennoch fruchtig bleibt und bei dem man auch die Blaubeere schmeckt. Über allem schwebt dieser würzig kräutrige Ton des Rosmarin. Ich finde es hat grundlegend ein recht moderates Aroma und wird nicht zu sauer. Auch im weiteren Trinkverlauf schmeckt man zwar den sauren Geschmack in seinen Grundzügen bleibt es aber relativ moderat Auch gegen Ende bleibt es säuerlich-beerig und dann kommt dieser Geschmack auch im Abgang durch. Das kräutrige schwimmt immer irgendwo mit und es hat auch etwas salziges was ganz leicht anklingt.

Zum Fazit: Ein wirklich interessantes Bier, das weit davon entfernt ist nur auf die säure reduziert zu werden. Es ist moderat sauer und hat viele spannende Ansätze. Man hat kräutrige aber auch fruchtige Noten in Form von Beeren. ich gebe dem Ganzen 4 Sterne

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Gessner Alt Sumbacher

Im heutigen zweiten Biertest geht es dieses mal in den Thüringer Wald nach Sonneberg. Dort hat nämlich die Brauerei Gessner ihren Sitz. Seit 1622 existiert die Brauerei schon befindet sich inzwischen in der Hand der nun schon 14ten Generation. Verkosten möchte dabei mit dem Alt Sumbacher heute ein Dunkles, das einen Alkoholgehalt von 5,2% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig/getreidges Aroma. Es riecht aber auch etwas verbrannt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt es doch recht neutral, bevor es dann im Abgang eine schokoladige und süßliche Note entfaltet. Diese bleibt auch bis in den Abgang bestehen. Es kratzt etwas am Gaumen. Im Nachgang stellt sich aber ein schön süßliches Mundgefühl ein. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein Bier, dass einen gewissen röstigen Geschmack mitbringt, aber vor allem auch ein milchig getreidiges Aroma dabei hat, das süßen Noten aufweist.

Zum Fazit: Wenn auf eher süßliche Biere steht kann man dieses Bier durchaus weiterempfehlen. Es ist sehr facettenreich und bringt aber auch etwas leicht röstiges mit. Ich gebe dem ganzen 4 Sterne.

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Inselbrauerei Überseehopfen

Im heutigen Biertest gibt es dieses mal wieder ein Bier von der Inselbrauerei aus Rügen, die für ihre in Papier eingewickelten Flaschen bekannt ist. Verkostet wird heute mit dem Überseehopfen ein IPA. Der Alkoholgehalt beträgt 5,6%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit Anflügen von Traube bzw Traubenzucker. Es hat Noten von Granatapfel bzw ein leichte Ananas. Es hat ein sehr fruchtiges Aroma.

Zum Geschmack: Auch hier bleiben die Fruchtaromen, die ich in Richtung Traube einordnen würde, aber auch etwas tropisches bestehen. Diese Noten ziehen sich dann auch sehr schön bis in den Nachgang und beleben den Mundraum längerfristig. Dazu gesellen sich noch Granatapfel und Ananas. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein durchaus aromatisches Bier, welches seinem herben Fruchtgeschmack treu bleibt. Ich denke, dass es Traube und Ananas doch recht gut treffen, eventuell hat man noch etwas Honigmelone oder Mango. Es wird mit zunehmendem Trinkverlauf aber dann doch auch herber.

Zum Fazit: Ein ganz gutes IPA, das viele Facetten hat. es ist auf der einen Seite vor allem Am Anfang sehr fruchtig, bevor es dann gegen Ende eher herber wird. Ich gebe dem Ganzen 4 Sterne.

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Dinkelacker Hell

Im heutigen späteren Biertest möchte ich dieses Mal ein Bier der Stuttgarter Brauerei Dinkelacker vorstellen. Dabei handelt es sich um das Helle, welches noch gar nicht so lange im Sortiment ist. Der Alkoholgehalt beträgt schlanke 5,0%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier mit einem mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein süßmalziges Bier. Mit einem sehr körnigem getreidigen Geruchsprofil.

Zum Geschmack: Ein sehr prickelndes und lebendiges Bier. Es hat sogar ein wenig eine herbe Spur drin. Die dezenten Hopfennoten verleihen dem Bier eine sehr dezente Milde am Gaumen. Es schmeckt aber hier und da auch ein wenig muffig nach Kellerbier, aber ansonsten ist es eine sehr süffige Angelegenheit. Dazu hat man einen leicht grasigen Geschmack und es erinnert schon fast leicht an ein Pils. Insgesamt wirkt es sehr frisch und weich.

Zum Fazit: Ein wie ich finde sehr süffiges und erfrischendes Bier. Es ist wie ich finde vor allem im Sommer ein idealer Durstlöscher. Ich gebe dem Ganzen daher 4 Sterne

 

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Memminger Premium

Im heutigen späten Biertest verschlägt es mich dieses mal ins Allgäu. Es verschlägt mich nach Memmingen, auch als Tor zum Allgäu bekannt. Die dortige Memminger Privatbrauerei ist eine der größten der gesamten Region. Die Brauerei ist das Produkt einer Fusion von Bürger und Engelbräu und firmierte auch bis in die 90er Jahre unter dem Namen B&E Biere Memmingen. Vorstellen möchte ich dabei heute das Premium ein Pils mit 5,1% Alkohol.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein relativ geruchsneutrales Bier. Es hat eher fast schon süßliche Noten.

Zum Geschmack: Ein hopfig aromatischer Geschmack mit einer auf der eine Seite süßlichen Note, die aber klar eher in das florale/hopfige übergeht. Es hat aber nicht diese Malzsüße, wie sie bei hellen Bieren vorhanden wäre. Im Abgang ist es ein wenig herb. Gegen Ende ist es dann nicht mehr so harmonisch mild, sondern wird dann eher hopfiger. Der Hopfen ist aber nicht typisch pilsig herb sondern geht auch hier eher ins florale.

Zum Fazit: Ein Bier, welches ganz gut trinkbar ist und eine schöne floral/aromatische Hopfennote mitbringt. Man könnte es mit dem Wort feinherb ganz gut beschreiben. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Hochdorfer Kellergold

Da ich sehr viele Beiträge auf Reserve habe und momentan die meisten wohl etwas mehr Zeit zum lesen, habe ich mich dazu entschlossen am Tag noch einen zweiten Beitrag zu veröffentlichen. Da ich aufgrund der Aktualität in meinen Hauptbeiträgen den Fokus eher darauf lege, die möglichst neuesten Craftspezialitäten aus aller Welt zu verkosten, möchte ich im zweiten Tagesbeitrag immer „klassische“ Biere von vorwiegen alt eingesessenen Mittelstandsbrauereien vorstellen, damit diese auch nicht zu kurz kommen und ich sonst nicht dazu kommen würde all diese Beiträge zu veröffentlichen. Außerdem möchte ich so dem Ziel möglichst viele Biere zu rezessieren und irgendwann eine Art Nachschlagedatenbank zu haben näherkommen. Starten möchte ich dabei mit dem Kellergold aus der Hochdorfer Kronenbrauerei. Das untergärige Kellerbier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentliches weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr hefiger Geruch mit leichten Zitrusaromen. Dazu leichte Aromen von Plätzchenteig. Es riecht insgesamt sehr teigig mit einer Spur zitrus.

Zum Geschmack: Ein sehr süßliches, aber zugleich auch frisches Bier. Es ist sehr feinmalzig und zugleich aber auch leicht fruchtig. Es schmeckt für mich ein wenig nach Apfel , Birne und etwas Mandarine, die sich noch an den Gaumen hängt. Der Hopfen kommt für mich nur sehr marginal am Gaumen durch. Das Bier ist mir bisweilen etwas zu süß. Doch ab und zu kommt auch wieder die gewohnte Fruchtigkeit durch.

Zum Fazit: Ein relativ gutes und fruchtig rezentes Kellerbier. Der Hopfen kommt mir etwas zu kurz, aber es ist dennoch nicht zu hefig. Ich gebe dem Bier daher 4 Sterne.