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Theakston Old Peculier

Im heutigen ersten Test habe ich ein Bier einer englischen Traditionsbrauerei. Es geht zur Theakston Brewery im nordöstlichen North Yorkshire. In der kleinen Marktgemeinde Masham gelegen ist die Brauerei die zweitgrößte ausschließlich in Familienbesitz befindliche Brauerei des Landes. Der Old Peculier ist das Flagschiff der Brauerei, der bereits seit 1890 gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein tiefbraunes, trübes Bier. Es hat eine cremigen, bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Man hat süßliches Malz und Lakritzaroma. Dazu kommen brotige und leicht schokoladige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es genau dieser Mix aus süßlichen Malznoten und vor allem einer ordentlichen Lakritznote, die bis weit in den Nachgeschmack anhält. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein von Lakritzenoten dominiertes Trinkerlebnis mit einer prickelnden Kohlensäure im Abgang ist es etwas bitter. Gegen Ende ist es mir einfach zu bitter und diese Lakritznoten sind nicht wirklich überzeugend und wirken etwas schmierig im Abgang. Es ist insgesamt doch ein wenig bitter herb. Dazu kommt noch eine nussige Komponente.

Zum Fazit: Von einem Bier das in England so geschätzt wird hätte ich mir etwas mehr erwartet. Es hat sicherlich mehr Aromatik und Geschmackstiefe wie viele andere Classic Ales, aber irgendwie geht dem Bier ein wenig die Geschmacksvariabililtät ab. So gebe ich dem Gebräu eine Wertung von 3 Sternen.

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Th. König Zwickel

Im heutigen Test habe ich ein Bier der weltbekannten Marke König aus Duisburg-Beeck. Die Brauerei hat neben ihrem bekannten Pilsner auch ein Zwickel im Angebot, das sie nach ihrem Gründer Theodor König benannt ist. Dieser eröffnete die Brauerei im 1858 und profitierte von der rasch einsetzenden Industrialisierung, indem er die Arbeiter der umliegenden Fabriken mit Bier versorgte. So konnte die Brauerei schnell Wachsen und hatte bis weit in die 1980er Jahre die Marktführerschaft in Sachen Pils in Deutschland. Nach einem länger andauernden Abschwung wurde die Brauerei im Jahre 2000 an Carlsberg verkauft. Dieser wiederum veräußerte den Betrieb im Jahre 2007 an die Bitburger Gruppe. Das Zwickel mein heutiges Testbier hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum, der jedoch recht schnell verfliegt.

Zum Geruch: Ein getreidges Aroma mit hefigen Noten. Dazu etwas obstiges, das an Apfelsine erinnert.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist sehr rustikal. Die kohlensaure ist hier sehr zurückhaltend und auch der Hopfen kommt nicht so durch. Man hat auf der einen Seite sehr intensive süßliche  Getreidenoten. Dazu kommen im Abgang hefige Noten, die aber auch etwas schleimig haferig sind. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süßlich brotiges Kellerbier.

Zum Fazit: Ein ganz nettes Bier, dem jedoch etwas fehlt und das ich nicht gut aufeinander abgestimmt finde. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Biermanufaktur Engel Dunkel

Im heutigen Bietest habe ich dieses Mal etwas von der Biermaufaktur Engel aus dem Städtchen Crailsheim in der Region Franken Hohenlohe. Verkosten möchte ich das Dunkle der Brauerei, das mit einem Alkoholgehalt von 5,3% daherkommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, kastanienbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig/röstig mit gewissen nussigen Elementen. Etwas herb/krustig ist es noch dazu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches eher geschmacksneutral daherkommt. Man hat etwas röstige Noten im Abgang. Dazu eine Tendenz mit leicht milchigen Noten, die aber nur ganz leicht anklingt. Grundsätzlich ist das Aroma von Getreidetönen geprägt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches durchaus auch etwas Herbe mitbringt und seine Süße dezent im Zaun hält. Es könnte etwas malziger und eventuell auch röstiger sein.

Zum Fazit: So richtig kann ich diesem Bier nicht abnehmen, das es sich hier um einen dunklen Vertreter handelt. So gibt es von mir eine Wertung von 3 Sternen.

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Hofmann Helles Landbier

In meinem heutigen zweiten Biertest habe ich ein Bier der Brauerei Hofmann aus Phares im Test. Die Brauerei liet in der fränkischen Aischgrund Region und hat eine Brautradition die sich bis ins Jahre 1663 zurückverfolgen lässt. Bis heute in Familienbesitz möchte ich mich in meinem Test dem hellen Landbier, dem Standardbier der Brauerei widmen. Der Alkoholgehalt liegt hier bei einem Wert von 4,9%.

Zur Optik: Ein Klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Bier mit getreidigen Nuancen

Zum Geschmack: Hier bestätigt sich im ersten schluck das getreidige Aroma. Es bleibt im Mund dann aber auch eine deutliche Süße bestehen und die Kohlensäure prickelt leicht. Die Süße lässt jedoch recht schnell nach und so wird es vor allem im Ab- bzw. Nachgang ein eher kerniges Bier. Der Geschmack fällt dann auch etwas ab. Auch im weiteren Trinkverlauf empfinde ich das Bier als geschmacklich relativ unspektakulär.

Zum Fazit: Ich habe hier ein Bier das weder wirklich auffällt, sowohl positiv als auch negativ. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Bernard IPA

In meinem heutigen ersten Biertest werde ich heute das IPA der tschechischen Brauerei Bernard. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Die fruchtigen Noten, werden hier gepaart mit etwas harzigem, aber auch etwas leicht karamelliges mache ich aus.

Zum Geschmack. Hier ist es ein herbes Hopfenaroma, welches mitschwingt und vor allem im Nachgang immer herber wird und für ein trockenes Mundgefühl sorgt. Es bleibt aber auch aromatisch, da immer wieder etwas von kandierten Früchten durchkommt. Es  erinnert an Bratapfel. Auch im weiteren Trinkverlauf bestätigt sich dieser Geschmackseindruck der oben erwähnten Eindrücke. Lediglich die Bitterkeit nimmt ab und ist nicht mehr so intensiv.

Zum Fazit: Ein klassisches IPA ohne besondere Schnörkel. ich vergebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Hösl Whiskey Weisse

Im heutigen Biertest habe ich nun die Whiskey Weisse der Brauerei Hösl aus Mitterteich in der Oberpfalz. Die Ursprünge der Brauerei gehen zurück auf das Jahre 1870 als in Mitterteich die Gambrinus Brauerei gegründet wurde. Mit Michael Hösl gelangte der Betrieb 1906 in Besitz der Familie Hösl, die den Betrieb heute in 3 Generation führt. Verkostet wird heute die Whiskey Weisse, die mit einer Spezialmischung aus Whisky und Weizenmalz gebraut wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Ein rauchiges Aroma. Es riecht etwas nach Schinken, aber auch ein wenig torfig und etwas nach Schokolade habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Leider finde ich es nicht ganz so geschmacksintensiv wie in der Nase. Man hat diese rauchigen Noten, die aber doch sehr dezent sind. Auf der anderen Seite ist es so etwas bekömmlicher, aber es wird nicht so richtig betont. Man hat dann auch dieses leicht bittere, was man von Whiskys her kennt am Gaumen. Vom Mundgefühl ist es tatsächlich sogar etwas süßlich.Die rauchigen Noten klingen immer nur am Rande ein wenig an und man schmeckt dann auch ein wenig die gtereidgen und leicht fruchtigen Noten heraus.

Zum Fazit: Ich hätte mir ein bisschen mehr von diesem Bier erwartet, da die torfig-rauchigen Noten nur am Rande anklingen. So gibt es hier nur eine Wertung von 3 Sternen.

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Mittenwalder Dunkel

Für den heutigen Biertest habe ich heute ein Bier aus dem oberbayerischen Mittenwald. Bekannt als Bundeswehrstützpunkt und durch seine Lage in Alpennähe hat die Stadt auch eine eigene Brauerei zu bieten. Die Brauerei Mittenwald wurde im Jahre 1808 gegründet und ist bis heute in Familienbesitz geblieben. Als eine der größten Brauereien in der Region hat sie ein recht umfangreiches Sortiment an verschiedenen Bieren. Aus diesen werde ich heute das Dunkle mit einem Alkoholgehalt von 5,2% verkosten.

Zur Optik: Ein kastanienbraunes Bier mit einem leicht rötlichen stich. Es ist klar filtriert und der weiße Schaum ist sehr üppig.

Zum Geruch: Ein nussiger und auch röstiger Malzgeruch, den man in der Nase hat. Dieses nussig-kernige ist klar dominant im Aroma.

Zum Geschmack: Ein röstig-malziges Aroma ist in dieses Bier. Es bestätigt also den Eindruck den man in der Nase hatte. Im weiteren Trinkverlauf ist dieses Bier zunächst nicht so spektakulär. Es ist insgesamt doch relativ flach. Gegen Ende ist das Bier dann aber leider nicht mehr so schmackhaft. Es fehlt ihm einfach in letzter Konsequenz so der richtige Geschmack, den ein richtig gutes Dunkles ausmacht.

Zum Fazit: Ein Bier, bei dem ich getrost sagen kann, das man hier nichts verpasst, wenn man das Bier nicht getrunken hat. Es ist absolut unspektakulär und bekommt von mir eine Wertung von 3 Sternen.

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Brand Sylvester

Silvester der letzte Tag des Jahres, schon wieder ist ein Jahr ins Land gezogen, das für die meisten wohl gar nicht schnell genug hätte vorbei sein können. Im hoffen das sich die Welt im Laufe des nächsten Jahres wieder einigermaßen normalisiert, wird heute bis Mitternacht noch einmal das ein oder andere Glas gekippt, wenn auch in anderem Rahmen als sonst. Was gibt es dabei besseres als ein Bier zu trinken, das den selben Namen trägt, wie dieser letzte Tag eines jeden Jahres. Der Brand Sylvester ist ein dunkler Bock, den die niederländische Brauerei jedes Jahr für die kalten Monate braut. Der Alkoholgehalt ist mit 7,5% auch durchaus üppig.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat keine besonderen Schaum

Zum Geruch: Es ist sehr brotig und getredig, sogar ganz leicht karamellig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch recht bitteres und alkoholisches Bier. Es ist aber davor vor allem im Abgang und Nachgang süßlich und bockbiertypisch. Jedoch hat diese üppige Süße keinen so wirklichen Kontrast. Man hat etwas von reifen Äpfeln, im weiteren Trinkverlauf wird es ein bisschen herber, zumindest im Antrunk. Der Nachgang bleibt süßlicher, auch wenn der Geschmack etwas abnimmt.

Zum Fazit: Ein relativ solider Bock, der mir aber einfach ein wenig zu süß ist. Wenn es dazu noch einen Kontrastpunkt gäbe wäre das Bier perfekt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

Zum Abschluss möchte ich mich hiermit noch einmal bei allen Lesern, Hörern, Gönnern, Bierspendern und all denjenigen, die den Blog über das Jahr in egal welcher Form begleitet und unterstützt haben recht herzlich bedanken. Ich wünsche ein frohes neues Jahr, auf das es nächstes Jahr wieder mehr Gelegenheiten gibt gemeinsam anzustoßen. Prost Neujahr!

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Kumpf Weizen Hefe Hell

Im heutigen Test gibt es mit dem Kumpf Weizen Hell wieder ein Bier aus dem Hause Kaiser. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein helloranges Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum und es ist naturtrüb.

Zum Geruch: Es ist hefig vanillig mit einer Bananennote. Es ist ein eher süßlicher Geruch.

Zum Geschmack: Ein würziges, recht hefiges Bier. Es wirkt sehr erfrischend, aber auf der anderen Seite ist es mir im Abgang ein wenig zu flach. Im Antrunk prickelt es sehr auf der Zunge. Hierbei übertönt es jedoch ein wenig den Geschmack. Es ist ein eher herberes Bier, das aber im Nachgang einen leicht hefigen Ton hat. Im weiteren Trinkverlauf wirkt es ein wenig zu hefig, denn es ist damit irgendiwe einfach ein wenig zu schwer und vor allem zu hefig im Nachgeschmack, was aber erst gegen Ende auftritt.

Zum Fazit: Man kann das Bier trinken, jedoch hat es hier und da ein wenig Fehlaromen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Vor allem die heifgen Noten sind mir ein bisschen zu viel.

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Abbaye de Vauclair Imperiale

Von der Marke Abbaye de Vauclair habe ich vor einiger Zeit schon einmal berichtet. Seit einiger Zeit ist ein Bier dieser Marke auch hin und wieder beim Discounter Lidl im Aktionssortiment zu finden. Verpackt in der edlen 0,75 Liter Flasche werde ich mich heute eben diesem Vauclair Imperiale widmen. Gebraut wird das Ganze bei der französischen Brasserei Saint Omer, die dieses und andere Biere in anlehnung an die gleichnamige ehemalige Abtei im Nordosten Frankreichs brauen. Stilistisch ist das Bier an die belgischen Bierstile angelehnt und geht vermutlich in Richtung eines Blond/Triples. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat kräutrige Aromen und Noten die an Orange und Mandarine erinnern.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein durchaus süßliches Bier mit Noten von Honig und Kräutern, welches im Abgang aber dann ein wenig bitter/alkoholisch wird. Im Nachgang bleiben sehr süßliche Noten am Gaumen hängen, die zum einen sehr harmonisch sind, zum anderen aber doch irgendwie stören. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches im Antrunk kurz fruchtig ist, aber dennoch im Abgang viel zu abrupt bitter wird. Es ist viel zu unabgestimmt.

Zum Fazit: Es ist einmal etwas anderes und für den Preis sicherlich akzeptabel. Gegenüber vergleichbaren Biere, hauptsächlich aus Belgien schmiert es aber schon ab. Es ist einfach ein wenig unausgewogen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.