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Erdinger Schneeweisse

Der Winter zeigt sich momentan in seiner schönsten Pracht. Zeit also die Erdinger Schneeweisse zu verkosten. Mit einem Alkoholgehalt von 5,6% bringt sie auch ordentlich etwas an Alkoholgehalt mit.

Zur Optik: Ein bernsteinfabrenes, naturtrübes Bier . Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchitges Aroma mit einer deutlicher Banane. Aber man hat auch die reiferen Töne bei denen vor allem Pflaume heraussticht.

Zum Geschmack: Auch hier ist es dieses schön reif-fruchtige Aroma, bei dem mir vor allem Pflaume herraussticht. Es ist etwas zu künstlich süßlich und schmeckt etwas parfümig. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt dieser Geschmackseindruck wohl insgesamt bestehen.

Zum Fazit: Naja ob das jetzt so etwas richtig besonderes ist ich weiß nicht. So viel gibt es über dieses Bier nicht zu berichten. Ein typisches Weissbier eben. Ich gebe ihm eine Wertung von 3 Sternen.

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Becks 1873 Pils

Aus dem Fundus des Becks Craftsortiments möchte ich heute das 1873 Pils verkosten. Das 1873 Pils ist ein Bier, welches an die Gründerjahre der Bremer Brauerei erinnern soll, die genau in eben jenem Jahr von Bremer Geschäftsleuten gegründet wurde. Benannt ist sie nach dem Braumeister Heinrich Beck. Die Gründer der Brauerei dachten dabei von Anfang an schon in größeren Spähern und so war die Brauerei schon in ihrer Gründerphase auf den weltweiten Export der Biere ausgerichtet. Vor allem aber wurde in die USA exportiert, wo das Bier noch heute sehr bekannt und beliebt ist. 2002 wurde die Brauerei jedoch vom großen Bierkonzern InBev übernommen und die Marke Becks in sein Portfolio integriert. Viele behaupten der Geschmack habe darunter gelitten und das Bier habe seinen norddeutschen Charakter verloren. Das 1873 soll nun eine Rückbesinnung an frühere Tage sein, als noch Heinrich Beck am Braukessel stand. Der Alkoholgehalt ist mit 6% auch höher als üblich angesetzt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr modriger, kellerartiger Malzgeruch. Der Hopfen kommt nicht so wirklich durch.

Zum Geschmack: Auch hier ist es eher dieser modrige Geschmack, mit einem leicht süßlichen Nachgeschmack der irgendwie so etwas leicht keksiges hat. Der Nachgang ist dann recht derb und erinnert an raue See und ist auch etwas holzig, Irgendwie hat das Ganze schon so eine Norddeutsche Note einer steifen brieße Hopfen. . Es ist aber zu süßlich in den Backen und hat eine komische brotig süßliche Note.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Bier, das aber nicht unbedingt pilsig schmeckt. Es hat durchaus interessante Geschmacksnuancen, aber auch Eindrücke die mir nicht so schmecken. Es gibt eine Wertung von 3 Sternen. 

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Braukunstkeller Herr Axolotl

In meinem heutigen ersten Biertest habe ich dieses Mal wieder etwas eher außergewöhnliches. Mit dem Herr Axolotl habe ich das Produkt eines Gemeinschaftssudes von Himburgs Braukunstkeller und Alebrowar aus Polen. Nachdem Alexander Himburg seine eigene Brauerei wieder schließen musste ist er seither als Gipsy Brauer bei verschiedenen befreundeten Brauereien unterwegs. So auch bei dem polnischen Vertretern von Alebrowar in deren kürzlich eröffneter Brauerei mein heutiges Testobjekt entstand. Stilistisch hat man hier eine Berliner Weiße die schon während des brauprozesses mit Himbeeren verfeinert wurde.

Zur Optik: Ein naturtrübes, pinkrotes Bier. Es hat einen rötlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch. Ein sehr beeriger Geruch mit dieser expliziten Himbeernote. Die Himbeere wirkt sehr frisch in der Nase.

Zum Geschmack: Hier ist der erste Eindruck gar nicht so beerig wie im Geruch und vor allem eher leicht säuerlich als süß. Man hat aber Fruchtnoten, die auf die Beere verweisen. Auch im weiteren Trinkverlauf ein durchaus dezent säuerliches Bier, welches vor allem dadurch auffällt das es extrem leicht ist. Mir ist es persönlich etwas zu sauer, auch wenn es für diesen Bierstil nicht unüblich ist. Außerdem fehlt es etwas an Kohlensäure und Hopfen als Gegenpol.

Zum Fazit: Stilistisch sicher ein spannendes Bier und auch die Himbeere wirkt frisch und obstig. Für mich reicht es aber schlussendlich nur zu 3 Sternen, da ich es für mich nicht ganz passend finde, auch wenn ich wirklich Fan von Himbeeren bin.

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Battin Gambrinus

Für meinen heutigen Biertest möchte ich zum ersten Mal ein Bier aus unserem kleinen Nachbarland Luxemburg verkosten. Es handelt sich dabei um ein Bier der Marke Battin. Inzwischen gebraut beim nationalen Marführer Bofferding war Battin von 1937 bis 2004 eine eigenständige Brauerei aus Esch. Das Gambrinus, das nach dem legendären böhmischen Bierkönig benannt ist ist ein klassisches Lager/Pilsbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr sehr erfrischendes und bekömmliches Bier. Es ist brotig im Geschmack und das bis in den Abgang und dort auch ganz ganz leicht herb. Es ist ein Bier, das sehr erfrischend und schön mild ist. Die kohlensaure ist kein großer Faktor und hält sich dezent zurück.

Zum Fazit: Ein mildes und unkonventionelles Bier, das man aber dennoch recht gut genießen kann. Das gibt 3 Sterne und einen herzlichen Dank an einen Kumpel der mir dieses Bier beschafft hat.

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HBH Enzo

Mit dem Enzo der HBH Brauerei aus Fulda gibt es heute wieder ein Bier bei dem Kaffee im Brauvorgang benutzt wurde. Stilistisch handelte s sich bei diesem Bier um einen Coffee Porter und der Alkoholgehalt beläuft sich auf 6%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier des eine sehr starke Trübung aufweist. Es hat einen sehr ausgeprägten, bräunlich angehauchter Schaum.

Zum Geruch: Schon aus gewisser Entfernung lässt sich Kaffee erhaschen, wenn man näher ans Glas kommt wird die Note umso intensiver. Zusätzlich mischt sich noch ein wenig Gerste und etwas Schokolade in den Geruch. Der Kaffee ist aber klar dominant.

Zum Geschmack: Auch hier ist in erster Linie das Kaffeearoma dominant. Im Abgang kommt ein wenig Schokolade durch. Insgesamt erinnern die Kaffearomen eher nicht an einen schwarzen Kaffee, sondern an einen Milchkaffee bzw. Cappucino.

Zum Fazit: Ein vor allem sehr schokoladiges und leicht milchiges Bier. Der Kaffee ist zwar präsent aber nicht so röstig wie ich das gedacht hätte. Von mir gibt es hierfür eine Wertung von 3 Sternen.

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Zötler Gold

Für den heutigen zweiten Biertest mache ich mich auf eine Reise ins Allgäu zur Zötler Brauerei im Bierdorf Rettenberg. Laut Website handelt es sich beim Zötler Gold um das Flaggschiff der Brauerei. Dieses untergärige Exportbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßmalziger Geruch. Es riecht sehr frisch, aber es kommt nicht so viel beim Geruch rüber.

Zum Geschmack: Ein eher recht mildes Bier, welches zunächst nur durch seinen leicht malzigen Geschmack auffällt, der aber nicht besonders tiefgründig wirkt. Die Kohlensäure ist bei diesem Bier in Ordnung, ohne das sie den Trinkgenuss stört. Aber insgesamt schmeckt dieses Bier nicht unbedingt frisch und wirkt ein wenig lieblos zusammengestellt. Ich finde es nicht unbedingt bekömmlich und es wirkt zusammengefast betrachtet ein wenig zu süß. Im weiteren Trinkverlauf lässt dieses arg süßliche nach und hinterlässt einen unspektakulär milden, aber recht genießbaren Geschmack zurück.

Zum Fazit: Nach holprigem Einstieg fängt sich das Bier, sodass ich ihm eine Wertung von 3 Sternen gebe. 

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Böhringer Keltoi

Die Kelten besiedelten die schwäbische Alb schon vor über 2000 Jahren und auch sie verstanden sich schon in der Kunst des Bierbrauens und Trinkens. Das Bier das ich nun vor mir stehen habe mag mit dem Bier das die Kelten kannten nichts gemein haben, jedoch ist es eine Hommage an die größte Keltensiedlung Europas, den Heidengraben. Dieser liegt in der Nähe der Böhringer Brauerei und hat sie dazu veranlasst diese Hommage an unsere Bierliebenden Vorfahren zu brauen. Der Alkoholgehalt dieses Exportbieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein sehr brotiges und getreidges Aroma. Dazu kommt ein leicht gerstig-grünliches und erdiges Aroma.

Zum Geschmack: Einen brotig herben ersten Geschmackseindruck habe ich. Im Abgang ist es leicht hopfig am Gaumen. Während das Mundgefühl in der Mundhöhle eher diese gerstig grünen und erdigen Aromen bereithält. Eine gewisse Süße ist vorhanden. ansonsten immer ein leicht gerstiges bier, dem man seinen urigen und brotigen Charakter anschmeckt.

Zum Fazit: Es ist ein Bier, das schon in die Richtung geht wie man sich ein Bier zu Zeiten der Kelten vorstellt, nämlich sehr getreidig und brotig. Das muss aber nicht unbedingt schmecken und mir ist das schon etwas zu viel des Guten. Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. 

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Leffe Brune

In meinem heutigen Biertest geht es heute wieder nach Belgien. Aus dem Portfolio der weltweit bekannten Marke Leffe werde ich mich heute an das Brune wagen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, nussbraunes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein nussiges und gleichzeitiges würziges Aroma, welches man hier in der Nase hat. Man hat eine sehr kräutrige Komponente, die aber von etwas Schokolade abostrophiert wird.

Zum Geschmack: Ein in den Aromen vor allem im Abgang eher an alkoholische Noten erinnerndes Bier. Es hat aber auch gewisse herbe Noten. Vor allem im Gaumen und im Rachen setzten sich diese bittere Noten im Abgang fest. Man hat zusätzliche süßliche an Honig erinnernde Noten. Immer wieder kommen noch leichte Schokoladennoten hinzu. Es unterscheidet sich aber nicht so endgültig vom der blonden Variante. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es doch recht ähnlich dem Blonden Bier, außer das es ein paar schokoladige Aromen in sich vereint.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ich finde, das amn es zwar gut trinken kann, es insgesamt aber nicht so überzeugend ist. Hier gibt es im dunklen Bereich deutlich bessere belgische Biere.

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Loscher Hefe Weissbier

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier aus dem schönen Frankenland. In Münchsteinach, einem Ortsteil von Neustadt an der Aisch liegt die Brauerei Loscher, die neben ihren Bieren auch den bekannten Club Mate Drink produziert. Die Brauerei selbst blickt auf eine Historie zurück, die bis ins Jahre 1881 zurückreicht. Genau so lange ist sie auch in Besitz der namensgebenden Familie Loscher. Aus dem Sortiment wird sich nun heute über das Weissbier hergemacht, das einen Alkoholgehalt von 5,2% hat.

Zur Optik: Ein orangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher herbes bis kräutriges Weizen. Es ist deutlich hopfenbetonter sogar etwas fruchtig in Richtung grüner Apfel.

Zum Geschmack. Auch hier ist es ein eher sehr sprtiziges Weizen, das nicht so hefig daherkommt. Auch im weitern Trinkverlauf lebt es eher von der Spritzigkeit und ist getreidig dominiert. Es ist nicht so die Banane zu schmecken, aber es ist auch nicht hefig schlammig. Im weiteren Trinkverlauf lässt die Spritzigkeit leider etwas nach und es wird hefiger.

Zum Fazit: Nach einem guten Einstig ist es leider gegen Ende etwas zu hefig was einen Abzug bedeutet. So gebe ich dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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St. Erhard Pinsl Märzen

Das Pinsl Märzen ist das Hausbier der Bierothek Erlangen. Der Name Pinsl ist angelehnt an das Erlanger Stadtoriginal Eduard Königsreuter, dessen Spitzname Pinsl war. Als Lebenskünstler in und um Erlangen bekannt bezahlte er sein Bier oftmals mit selbstgemalten Bildern. Auf der Bergkirchweih ein gern gesehener Gast haben seine Bilder über die Jahre Kultstatus erlangt und jeder hoffte in den Besitz eines dieser Unikate zu gelangen. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein rötliches Bier mit einer ordentlichen Hefetrübung. Es hat eine wirklich richtig ordentlichen hohen weißen Schaum.

Zum Geruch: Fruchtige Noten hat man in der Nase, hauptsächlich von Mandarine und Erdbeere. Dazu hat das Bier etwas leicht hopfig harziges.

Zum Geschmack: Ein ungewöhnlich hopfiges Bier. Es hat einen schönen leicht grasig-bitteren Abgang und prickelt schön auf der Zunge. Insgesamt ist es schon sehr bitter und somit fehlt dem Bier leider ein wenig die Fruchtigkeit. Insgesamt ist dieses Bier schon sehr auf den Hopfe bedacht und mir kommt das Malz hier leider ein wenig zu kurz. Der Hopfen deutet immer mal wieder seine Fruchtigkeit an und setzt sie dezent in Szene.

Zum Fazit: Das Bier ist mit insgesamt etwas zu hopfig und auch eine leicht alkoholische Bittere habe ich. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, da das Malz etwas zu kurz kommt.