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Great Northern Lager

Im heutigen zweiten Test wage ich einen Ganz weiten Sprung ans andere Ende der Welt nach Down Under. Australien ist bekannt durch sein sehr heißes Klima und so ist es nicht verwunderlich das die Biere dort etwas leichter sind als bei uns. So ergeht es auch meinem heutigen Testbier, dem Great Northern Super Crisp Lager das nur 3,5% an Alkoholgehalt aufweist. Great Northern wurde ursprünglich von der Cairns Brewery 2010 in den Markt eingeführt. Die Cairns Brauerei war eine Brauerei die zu Carlton & United Breweries, die wiederum zu Fosters und seit 2019 zum japanischen Braugiganten Asahi gehört.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Es hat einen weißen Schaum, der für ein Lager in Ordnung ist.

Zum Geruch: Es riecht leicht malzig, gleich nach Mais und ganz wenig nach Hopfen.

Zum Geschmack: Malzig frisch präsentiert sich dieses Bier. Insgesamt ist es sehr mild mit einer feinen Malzsüße in den Backen. Man schmeckt einen leichten Maiszusatz. Es prickelt ein wenig im Abgang. Insgesamt ist es nichts besonderes, aber es schmeckt sehr frisch und erfrischend und hat keine unerwünschten Nebengeschmäcker.

Zum Fazit: Ich finde das Bier wirklich gut für einen hitzigen Tag im australischen Outback.  Es fällt aber überhaupt nicht auf und bietet geschmacklich eigentlich nichts. So gibt es von mir eine Wertung von 2 Sternen.

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Hasenbräu Augsburger Original

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier der Augsburger Hasenbrauerei im Test. Von dieser widme ich mich dem Augsburger Original, einem Kellerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein grüner, leicht gerstiger Geruch. Es riecht ein wenig erdig. Dazu ist es leicht süßlich und zuckrig.

Zum Geschmack: Ein wenig karamellig ist es im ersten Eindruck und es prickelt leicht. Es wirkt ein wenig süßlich und erinnert ein wenig an Plätzchenteig. Manchmal ist es eventuell noch ein wenig säuerlich und passt nicht so ganz gut zusammen. Irgendwie ist mir das Bier aber auch zu hefig und vor allem zu süßlich und zuckrig.

Zum Fazit: Mit den Bieren von Hasenbräu werde ich einfach nicht so richtig warm. Auch dieses Bier überzeugt mich nicht so wirklich und hat sich nur eine Wertung von 2 Sternen verdient.

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Miller Genuine Draft

Der heutige Tag darf zurecht als einer bezeichnet werden, der in die Geschichtsbücher eingeht. Nach nun 4 Jahren Donald Trump, in denen in den Augen der meisten vieles eher schlecht als recht lief, wurde mit Joe Biden nun sein Nachfolger vereidigt. Dies nehme ich nun zum Anlass eines der bekanntesten Biere aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu verkosten. Das Miller Genuine Draft ist das Flaggschiff Bier der zweitgrößten US Brauerei aus der amerikanischen Bierhauptstadt Milwaukee. Von den großen Brauereien der Stadt ist Miller die letzte, die heute noch aktiv braut. Wie so viele andere US Marken auch, hat Miller deutsche Wurzeln, den der Mann der hinter dem Namen Miller steht ist ein gewisser Friedrich Müller der 1854 aus dem beschaulichen Sigmaringen nach Wisconsin übersiedelte. Gebraut wurde mein Bier aber nicht im Stammsitz in Milwaukee, sondern bei der zum Konzern gehörigen Borsodi Brauerei in Ungarn. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%. Man sollte noch erwähnen, das auf der Zutatenliste Maltosesirup, also nicht unbedingt eine natürliche Zutat, zu finden ist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßgetreidiges, ansonsten eher ein geruchsneutrales Bier

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit süßlich getreidgen Noten. Man hat so eine Malzsüße, die irgendwie etwas an Mais oder etwas ähnliches erinnert. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher unspektakuläre Bier mit dieser komischen Malzsüße am Gaumen, die irgendwie unpassend wirkt. Es hat eine etwas künstlichen Malzgeschmack mit einer sehr zähen süße, bei der man dann doch irgendwie den Maltosesirup wahrnimmt.

Zum Fazit: Ja man kann es trinken und es ist jetzt nicht absolut ungenießbar oder eklig. Es hat aber wirklich seine Schattenseiten und so finden sich doch einige Lagerbiere die deutlich mehr Aroma und Geschmack haben. Das gibt 2 Sterne

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Ustersbacher bayerisch Hefeweizen

Im heutigen zweiten Biertest habe ich dieses Mal ein Bier aus dem Hause Ustersbach. Mit dem Hefeweizen kommt dabei ein echter Klassiker auf den Tisch. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig bananiges Aroma hat man hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ein hefiges Aroma hat man hier im Mund. Es ist sehr süßlich und irgendwie auch ein wenig schleimig. Dennoch ist alles insgesamt relativ stimmig. Im Abgang kommt dang eine ganz gute Banane, die den Geschmack dominiert hinzu. Es ist nicht so getreidig und kernig wie man es von vielen Weizen kennt.

Zum Fazit: Ein Bier, das mir für ein Weizen persönlich etwas zu hefig ist. Die Banane kommt sehr gut durch, aber sie ist mir hier zu dominant. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Hauf Export Bier

Für meinen heutigen Biertest geht es über die bayerische Landesgrenze in die ehemalige Reichstadt Dinkelsbühl. Nach sehr langer Zeit werde ich wieder ein Bier der hießigen Brauerei Hauf verkosten. Dieses Mal das Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein mattgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr grünes Aroma, das sogar irgendwie leicht gurkige Aromen hat. Es hat einen sehr urigen Geruch, bei dem das Getreide klar im Vordergrund steht. Aber man hat auch feine süße Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Auch dieses Bier von Hauf entspricht nicht unbedingt meinem Geschmack. Es schmeckt wirklich sehr grün und erdig und hat wirklich ein etwas gurkiges/säuerliches Aroma. Eine sehr hohe Kohlensäurekonzentration, die dieses Bier sehr prickelnd macht. Im Abgang und vor allem im Nachgang ist es sehr süßlich und wirkt fast schon zuckrig. Auch im weiteren Trinkverlauf wirkt dieses Bier viel zu süß auch wenn der gurkige grüne Geschmack nachlässt.

Zum Fazit: Dieses Bier ist nicht wirklich nach meinem Gusto der Geschmack bessert sich zwar, jedoch ist das Bier einfach zu unausgewogen und fehlerbehaftet. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Berliner Kindl Bock Dunkel

Im heutigen zweiten Test habe ich dieses Mal ein Bier aus der Hauptstadt von der Traditionsmarke Berliner Kindl. Von diesen gibt es auch einen dunklen Bock, der es heute zu mir in den Test geschafft hat. Der Alkoholgehalt liegt bei runden 7%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier. Der Schaum ist recht flukativ. Es scheint klat filtriert zu sein.

Zum Geruch: Ein malziger Geruch, aber auch leicht schmierig. Zusätzlich kommt leicht Lakritz und es ist ein wenig röstig.

Zum Geschmack: Man hat einen leichten röstigen Geschmack, der jedoch im Abgang gleich von einer Alkoholischen Note begleitet wird. Für einen dunklen Bock hat dieses Bier zunächst einmal recht wenig Geschmack wie ich finde. Im Abgang hat man ganz leichte Noten von Röstkaffe. Ansonsten schmeckt man deutlich die Lakritze heraus. Das Bier wirkt aber insgesamt sehr schmierig und auch einfach zu alkoholisch. Dieser tritt vor allem im Abgang am Gaumen auf. Insgesamt ist dieser Bock recht flach und er ist weder wirklich süßlich noch hat er eine andere Geschmacksausprägung und bleibt relativ neutral.

Zum Fazit: Für einen Bock kommt hier geschmacklich doch recht wenig rüber hie rund da ist es süßlich und ab und an kommt mal der Alkohol durch. Für mich reicht es hier nur zu einer Wertung von 2 Sternen.

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Schwaben Bräu Das Landbier

Im heutigen zweiten Biertest wird es dieses Mal wieder schwäbisch, den es gibt ein Bier der Kultmarke Schwaben Bräu. Verpackt in der für die Marke typischen Bügelflasche wird es heute das Landbier geben, ein untergärigen Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein rötlich bis bernsteinfarbenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen beachtlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiger und beeriger Geruch. Man hat ein wenig einen Eindruck von Johannisbeere und Stachelbeere. Dazu kommen noch leichte Noten die an Plätzchenteig erinnern.

Zum Geschmack: Ein sehr bitteres, aber auch ein wenig öliges Bier. Man schmeckt die Johannisbeere leicht durch, aber es ist vor allem im Abgang auch erstaunlich wässrig. Der Nachgang ist dann wirklich gar nicht vorhanden und man hat den Eindruck man hätte Wasser getrunken, da der Biergeschmack wirklich abrupt nachlässt . Sogar die Kohlensäure bleibt komischerweise am Gaumen hängen und so entsteht der Eindruck man hätte Leitungswasser getrunken. Das Positive an dem Bier ist das der Antrunk sehr würzig ist und auch durch die Kohlensäure hier recht ansprechend ist. Der beerige Eindruck ist wirklich gut gelungen. Jedoch wird das Malz dem auf dem Etikett versprochenen kernigen Geschmack bei weitem nicht gerecht.

Zum Fazit: Schade bis auf den Einstieg ist das Bier nicht wirklich überzeugend. Man hat dann wirklich so gut wie Nichts mehr was irgendwie nach Bier schmeckt sondern einfach ein sehr mildes Getränk. So gibt es hier eine Wertung von 2 Sternen.

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Holsten Edel

In meinem heutigen Test gibt es dieses Mal wieder ein Bier aus dem hohen Norden aus Hamburg. Dieses Mal gibt es aber kein Bier einer der vielen Craftbeer Brauereien der Stadt, sondern ein Bier einer Hamburger Traditionsmarke. Es gbt ein Bier aus dem Hause Holsten, die seit 1879 besteht und in der Hansestadt der absolute Platzhirsch ist. Im Laufe der Jahre hat sie sämtliche andere Hamburger Traditionsmarken geschluckt, sodass sie bis zum aufkommen der Craftbeerbewegung die einzige Brauerei Hamburgs war die in größerem Stil braute. Das Edel mein heutiges Testbier, ist untypisch zu norddeutschen Bieren ein eher milderes Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiger, aber auch harziger Geruch. Jedoch ist hauptsächlich dieser intensiv brotige Geschmack dominant.

Zum Geschmack: Ein feinherber Geschmack. Im Abgang ist es dezent herb, aber nicht zu arg. Im Antrunk ist es eher mild und getreidig. Es wirkt aber sehr frisch. Ein eher mildes Bier, welches aber dennoch seinen nordischen Charakter behält. Die Hopfennoten haben einen grasigen Geschmack. Im weiteren Trinkverlauf wird dieses Bier aber zusehends metallisch und schmälert den Genuss dadurch deutlich.

Zum Fazit: Ein nordisches Helles mit einer deutlich spürbaren Hopfenkante. Im weiteren trinkverlauf kommt aber diese metallischer Note die das Bier künstlich wirken lassen. Das schmälert den Trinkgenuss enorm und so komme ich schlussendlich nur auf 2 Sterne.

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Moninger Export

In meinem heutigen zweiten Biertest ist es dieses Mal wieder Zeit mich einem klassischen Exportbier zu widmen. Das Export der Karlsruher Moninger Brauerei ist dabei heute an der Reihe von mir verkostet zu werden. Der Alkoholgehalt des Bieres beträgt 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier mit einem schönen weißen Schaum. Erstaunlicherweise ist das Bier leicht trüb, wobei das auch nur durch den Lichteinfall kommen kann.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Bier. Es riecht auch ein wenig muffig. Das brotige getreidge Aroma ist dominant.

Zum Geschmack: Insgesamt ist es im ersten Eindruck zwar würzig, aber auch recht flach. Im Nachgang ist es ganz klein wenig herb. Malzsüße ist gar nicht vorhanden und so wirkt es nicht unbedingt vollmundig. Außer diesem herben Abgang, der sich auch im Nachgang noch an den Gaumen heftet ist erstmal nicht viel drin im Bier. Schmeckt leicht ledrig, muffig und grukig. Auch im weiteren Trinkverlauf ändert sich nicht wirklich viel am Geschmack.

Zum Fazit: Mich hat das Bier nicht so wirklich überzeugt es schmeckt nach nicht besonders viel und hat hier und da ein paar unangenehme Fehlaromen. Es ist aber an sich noch einigermaßen bekömmlich und würzig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Hansa Export

Im heutigen Test habe ich mit dem Hansa Export ein richtiges Kultbier aus dem Ruhrpott im Test. Vor allem in der Punk und Biker Szene, aber auch sonst bei jungen Leuten waren die Hansa Biere in den 80er und 90er Jahren ein sehr beliebtes Partygetränk. So verwundert es auch kaum, das diese Dortmunder Biermarke schon den ein oder anderen Fernseh- und Kinoauftritt hatte. Hansa ist dabei alles andere als ein Premium Produkt sondern bewusst im Billigsegment angesiedelt. Im Gegensatz zu den Marken der Discounter steckt hinter Hansa aber eine eigene Dortmunder Brauerei gleichen Namens. Die Brauerei existiert noch heute und befindet sich unweit des Borsigplatzes. Im Zuge der Konzentration im Dortmunder Biermarkt wurde auch Hansa 1971 von der DAB übernommen, die jedoch 1982 auf das Gelände der Hansa umsiedelte und dort eine neue moderne Brauerei errichtete. Heute werden fast alle bekannten Dortmunder Biermarken in dieser einen Brauerei gebraut. Das Export das ich heute verkoste hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein goldenes , klar filtriertes Bier. Der Schaum ist nicht besonders üppig.

Zum Geruch: Ein recht neutrales Bier vom Geruch her. Es ist ein wenig getreidig, aber sonst gibt es nicht viel her.

Zum Geschmack: Es riecht recht neutral. Ein wenig getreidig bis süßlich ist es im ersten Eindruck aber sonst ist es recht Geschmacksneutral. Im Abgang ist es ein wenig hopfig, aber ansonsten eher wässrig. Im weiteren Trinkverlauf ist das Bier auch weiterhin eher nicht sonderlich spektakulär. Es ist nur ein wenig malzig, jedoch schmeckt man meistens wirklich heraus das es sich um ein Industriebier handelt. Es schmeckt ein wenig metallisch und irgendwie ist auch der Hopfeneinfluss eher künstlich.

Zum Fazit: Naja, man bekommt bei diesem Bier was man erwartet. Es ist absolut nicht eklig und man kann es einigermaßen trinken aber sonst kommt nicht besonders viel rüber. Gegen Ende ist das Trinkvergnügen dann bis weilen stark eingetrübt. Ich gebe hier eine Wertung von 2 Sternen.