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Alken Maes Hapkin

Im heutigen Test habe ich mal wieder ein Bier aus Belgien. Von der zum Heineken Konzern gehörenden Brauerei Alken-Maes gibt es heute das Hapkin in meinem Glas. Das Hapkin ist ein Bier, welches ursprünglich von der Brauerei de Louwaege gebraut wurde. nach dessen übernahme wird es aber nun bei Alken gebraut. Stilistisch ist es zwischen einem Blonde und einem Triple einzusiedeln, was auch sein Alkoholgehalt von 8,5% belegt. Ich würde einfach sagen das es sich um ein typisch belgisches Strong Ale handelt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine weißen Schaum mit einen kleinen aber feinen Krone.

Zum Geruch: Es ist leicht, im ersten Moment getreidig, aber auch sehr alkoholisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches bitter ist und gleichzeitig aber auch getreidig und süßlich. Im Abgang hängt eine süßliche Note nach, es ist aber auch leicht alkoholisch. Es ist im weiteren Trinkvelauf nicht unbedingt alkoholisch, aber es hat eine komische Süße am Gaumen die kleben bleibt und irgendwie auch ein wenig unangenehm ist.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen, da ich das Bier insgesamt als nicht wirklich angenehm beschreiben würde, vor allem die penetrant klebende Süße ist wirklich störend.

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Pfungstädter Schwarzbier

Von der Pfungstädter Brauerei aus Südhessen gibt es im zweiten Biertest nun das Schwarzbier zur Verkostung. Da Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein röstbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat eine leicht röstige Kaffeenote.

Zum Geschmack: Ein eher mildes Bier im ersten Eindruck, bei dem die ganz leicht röstigen Noten erst ganz fein im Abgang anklingen. Hier sind sie aber auch nur ganz fein, denn das allgemeine mundegfühl ist eher in Richtung getreidig und es ist sogar ein eher süßliches Bier. Im Abgang ist es leicht herb. Ja man hat süßliche Noten, die doch auch weiterhin dominant sind, jedoch auch immer weiter ergänzt werden durch röstig-herbe Noten, die immer aufdringlicher werden.

Zum Fazit: Ein wie ich finde eher mäßiges Schwarzbier, das mich nicht besonders überzeugt. Von mir gibt es daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen. Hier fehlen einfach die typischen Schwarzbieraromen zu sehr. 

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Kloster Andechs Spezial Hell

Für den heutigen zweiten Biertest gehts auf den heiligen Berg zum Kloster Andechs. Dieses Mal gibt es mit dem Spezial Hell ein Märzenbier das einen ordentlichen Alkoholgehalt von 5,9% mitbringt.

Zur Optik: Ein mattgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig, getreidiges Bier. Es riecht sogar teilweise recht karamellig. Dazu ist es ganz leicht hopfig.

Zum Geschmack: Erstaunlich herbe Noten die man bei diesem Bier schmeckt. Insgesamt ist es  sehr frisch, aber irgendwie auch ein wenig wässrig. Man hat nicht so getreidig süßliche Noten wie erwartet. Hier könnte vom Malz deutlich mehr kommen. Irgendwie schwingt bei den hopfigen Noten auch ein wenig alkoholisch bittere Noten mit. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich eher ein alkoholisches Kratzen. Diese bittere gefällt mir gar nicht, sie verleiht diesem Bier einfach einen leicht alkoholisch-metallischen Nachgeschmack. Das malz kommt nach wie vor nicht durch.

Zum Fazit. Im Vergleich zum Hellen stinkt dieses Bier schon ab. So reicht es bei mir nur für eine Wertung von 2 Sternen, da mich diese alkoholische Bittere einfach stört.

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Postel Tripel

Im heutigen Test mache ich wieder eine kleinen Abstecher ins benachbarte Belgien. Das Postel Tripel ist nach einer gleichnamigen Abtei an der Grenze zu Belgien benannt. Erstmals kommerziell gebraut wurde das Bier im Jahre 1953 von der Brauerei Campina in Dessel. Ab 1988 wurden die Biere von der Brauerei de Smedt in Opwijk. Im Jahr 2000 wurde Brauerei von Heineken übernommen und gehört seither zur Heineken Tochter Alken Maes, die sich auch für die Postel Biere verantwortlich zeigt. Das Tripel was ich heute verkoste hat einen Alkoholgehalt von 8,5%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr spritziges und aber auch leicht säuerliches zitroniges Aroma. Es ist aber auch etwas alkoholisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es prickelnd bitter und aber auch leicht säuerlich. Es ist auch leicht fruchtig bitter im Einstieg. Im weitern Trinkverlauf ist es auf der einen Seite auch etwas süßlich und nicht zu bitter was es trinkbar macht. Es wirkt irgendwie aber auch leicht künstlich. Im weitern Trinkverkauf ist es auch ein wenig aromatisch.

Zum Fazit: Ich hatte schon etwas bessere belgische Bier und vor allem auch in Sachen Triples hatte ich bessere Varianten. Dieses Bier bekommt von mir nur 2 Sterne.

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Eschenbacher Urtyp

Für meinen heutigen zweiten Test mache ich einen Abstecher in benachbarte Frankenland. Von der Eschenbacher Brauerei hatte ich bisher noch gar nichts im Test, es handelt sich bei folgenden Bericht quasi um eine kleine Premiere. Die Brauerei, die in dem gleichnamigen kleinen fränkischen Dorf beheimatet ist, hat eine Geschichte die bis ins Jahre 1750 zurückreicht. Die Geschichte des Betriebes ist eng mit der Familie Wagner verbunden die bis zum Jahre 2018 Eigentümer der Brauerei war. Aus Mangel eines Nachfolgers wurde der Betrieb im Jahre 2018 an die Arcobräu verkauft, die den Betrieb aber unverändert weiterführt. Aus dem Sortiment gibt es in meinem Glas den Urtyp, ein sehr leichtes Bier mit einem Alkoholgehalt von nur 4,6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Mix aus brotigen und getreidig süßlichen und leicht karamelligen Noten.

Zum Geschmack: Ein frisches, leicht prickelndes Aroma. Im ersten Eindruck hat man noch keine besonderen geschmacklichen Vorkommnisse. Es ist eher noch leicht bitter im Aroma. Es ist sehr getreidig, bringt jedoch eine ordentliche Portion Hopfenbittere mit. Dadurch wird es sehr würzig. Auch im weiteren Trinkverlauf sind sie getreidg süßlich, mit einer würzigen Note. Es hat so eine gewisse süßliche Leichte.

Zum Fazit: Für mich ist dieses Bier wahrlich nichts Besonderes. Ich finde es teilweise auch wirklich schwach. Ob das nun am geringen Alkoholgehalt liegt weiß ich nicht, jedenfalls finde ich es sehr flach. So reicht es nur für 2 Sterne.

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Bofferding Pils de Tradition

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier im Programm, bei dem ich mich bei meinem Kumpel und treuen Bierspender für das mitbringen bedanken muss. Es handelt sich um eines der beliebtesten Biere unseres kleinen Nachbarn Luxemburg, nämlich dem Pils von Bofferding. Bofferding ist die Hauptmarke der Brasserie Nationale, der größten Brauerei des Landes. Die Brauerei Nationale entstand im Jahre 1975, als sich die beiden Brauereien Funck-Bricher und Bofferding zusammenschlossen. Trotz seiner Größe ist die Brauerei noch immer in Privatbesitz und auch Mitglied der freien Brauer. Das Pils ist das Flaggschiff der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit einer leicht hopfig-keksigen Note.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es ein mildes Pilsner mit einer feinen süßmalzigen Note. Es hat nur im Antrunk eine ganz kleine feinherbe Note. Der Körper ist schlank und das Malz ist geschmacklich in Richtung eines Pils/Lagerbieres, sodass ein schlanker Körper entsteht. Insgesamt kommt in diesem Bier einfach zu wenig um einen nachhaltigen Eindrukc im Mund zu hinterlassen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen, da man es zwar trinken kann ich es aber nicht wirklich überzeugend finde, da geschmacklich nicht wirklich etwas ankommt.

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Fürstenberg Edelbräu

Mit dem Edelbräu habe ich im heutigen zweiten Biertest wieder ein Bier der Brauerei Fürstenberg aus Donaueschingen im Test. Das Edelbräu ist ein Jubiläumsbier Pilsener Brauart, welches zur 725 jährigen Verleihung des Braurechts an die Familie Fürstenberg au den Markt kam. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: EIn hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist in Ordnung.

Zum Geruch: Ein getreidiger leicht süßlicher Geruch. Ansonsten gibt das Bier nicht viel her.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Bier. Es schmeckt im ersten Gesamteindruck aber auch nicht so recht bekömmlich. Der Hopfen wirkt leicht kratzig und nimmt vor allem dem Malz an Geschmack, welches sich erst im Nachgang ein wenig durchkommt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier nur eine Wertung von 2 Sternen. Hier passt nichts so recht zusammen. Ob man ein Jubiläum so feiern muss. Ich weiß es nicht.

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Brinkhoffs No. 1

In einer Stunde steigt das wohl vorerst letzte Revierderby zwischen Schalke und Dortmund. Für mich Anlass ein Bier aus dem Pott in den Test zu nehmen. Auch wenn heute keine Fans im Stadion sein werden, werde ich mit dem Brinkhoffs No. 1 das offizielle Stadionbier des BVB verkosten. Benannt ist das Pilsbier nach dem Braumeister Fritz Brinkhoff, der dieses Bier im Jahre 1887 für die Dortmunder Union Brauerei entwickelte. Wie alle anderen großen Dortmunder Marken auch wird Brinkhoffs inzwischen bei der Dortmunder Actien Brauerei produziert, welche zum Oetker Konzern gehört. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%. Für das Bier muss ich mich schlussendlich noch bei meinem Spender bedanken, der mir dieses Exemplar zur Verkostung mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein herbes, hopfiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier im Glas, das leicht herb ist. Ansonsten ist es so, das es geschmacklich eher ein etwas bekömmlicheres Bier darstellt. Es ist sonst ein aber eher wenig spektakuläres Bier das ich habe. Bis auf eine leichte Hopfennote die etwas herb ist hat man nicht viel in dem Bier das zudem einen eher schlankeren Malzkörper besitzt.

Zum Fazit: Wie bereits erwähnt ist dieses Bier wirklich eher nichtssagend. Ob es nun wirklich ein Pils ist, hmm. Ich denke hier eher an ein etwas hopfigeres Lager. Aber nun gut ich gebe dem Bier 2 Sterne. Es ist zwar trinkbar, aber sehr öde.

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Silly Scotch

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier von unseren belgischen Nachbarn. Dabei handelt es sich um ein Bier der Brasserie de Silly aus der gleichnamigen Wallonischen Stadt. Ihre Anfänge hat die Brauerei als eine für die Region typische Farmbrauerei, die hauptsächlich dazu da war die Farmarbeiter mit Bier zu versorgen. Inzwischen ist die Brauerei in der sechsten Generation, genauer gesagt ist sie seit 1860 in Besitz der selben Familie und hat ein breites Sortiment, das nicht nur obergärige, sondern auch untergärige Biere umfasst. Das Silly Scotch, mein heutiges Testbier, ist ein klassisches Scotch oder Brown Ale. In Belgien hat sich diese Sorte im Zuge des ersten Weltkriegs etabliert, als britische Soldaten die Sorte mitbrachten und die ansässigen Brauereien dazu veranlassten Biere dieses Stils zu brauen. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein trübes, rotbraunes Bier. Es hat einen röstigen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig cremiges Aroma und es ist mit einer leicht beerigen Note versehen.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es sehr süßlich und vor allem in Richtung Abgang wird es sehr sehr zuckrig. Es ist ganz leicht röstig am Gaumen. Es ist im weiteren Trinkverlauf ein wenig säuerlicher und irgendwie hat man auch ganz süßliche Noten die leicht nach sauren Kirschen schmeckt aber auch an einen Pudding erinnern könnten. Es ist mir im Abgang dann auch ein wenig zu süßlich und das ganze wirkt mir etwas zu zuckrig, gar ein wenig künstlich. 

Zum fazit: Mir ist dieses Bier wirklich ein wenig zu süßlich und zuckrig. Ich hätte mir hier etwas mehr Röstnoten gewünscht. So komme ich auf eine Wertung von nur 2 Sternen. 

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Steiner Urdunkel

Im heutigen zweiten Test geht es wieder auf die dunkle Seite des Biergenusses. Dieses Mal von der Schlossbrauerei Stein aus dem Chiemgau. Wie alte die Brauerei genau ist darüber gibt es widersprüchliche Angaben, die älteste Erwähnung datiert dabei auf das Jahre 1489. Ausschließlich mit Chiemgauer Braugerste gebraut werde ich heute das Urdunkel verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein braunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges, getreidiges Aroma. Es hat ein leicht süßliches Aroma.

Zum Geschmack: Es ist getreidig, aber eher noch nicht so richtig auffallend. Zuerst ist es ein wenig süßlich, welches auch ein wenig im Nachgang bestehen bleibt. Im weiteren Trinkverlauf ist es auch weiterhin leicht süßlich, sogar etwas milchig und cremig. Man hat keine brotigen Noten. Röstig ist es auch nicht so wirklich. Es ist ein sehr gefälliges dunkles Bier. Der Hopfen kommt leider gar nicht so gut durch.

Zum Fazit: Also hier habe ich schon bessere dunkle Biere getrunken. Es ist ein wenig zu unspektakulär und könnte etwas röstiger sein. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.