Veröffentlicht in 2-Sterne

Hartmannsdorfer Pils

Für den heutigen zweiten Biertest geht es nach Sachsen zur Hartmannsdorfer Brauerei. In der gleichnamigen Ortschaft nahe Chemnitz existiert das Brauhaus bereits seit dem Jahre 1887. Seit der Reprivatisierung nach der Wende ist das Brauhaus nun wieder in Privatbesitz. Interessant ist das die Brauerei zwischendurch in Besitz der thailändischen Singha Brauerei war, die dadurch ihr Bier in Europa stärker vermarkten wollte. Umgekehrt wollte sie auch die Biere von Hartmannsdorfer in Thailand populärer machen. Das Ganze gipfelte aber im Jahre 2003 in einer Insolvenz. Das Pils ist das Aushängeschild des Betriebes und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig, grasiger Geruch hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Ein getreidiges Aroma, welches durchkommt. Im Mittelteil kommt dann etwas Hopfen, bevor sich im Nachgang so eine merkwürdige Malzsüße festsetzt, die etwas kratzig wirkt. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert und der Antrunk ist erfrischend. Der nach Trunk wirkt mir leider etwas zu hart. Im Nachgang wechselt sich diese Süße mit einer dezenten Bittere ab. Jedoch ändert es nichts an der Tatsache das es mir zu penetrant wirkt und der Hopfen künstlich schmeckt. Es ist immer noch zu Süß für ein Pils.

Zum Fazit: Das war nichts vor allem die viel zu penetrante Süße stört. Da der Antrunk noch einigermaßen passabel ist lasse ich mich hier zu 2 Sternen überreden.

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