Veröffentlicht in 2-Sterne

Hersbrucker Lagerbier

Etwas fränkisches habe ich auch im heutigen Biertest zu bieten und zwar das Lagerbier der Hersbrucker Bürgerbräu. Der Alkoholgehalt des beliebtesten Bieres der Brauerei liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, leicht süßliches Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck fällt mir gleich die Kohlensäure auf, die sehr stark prickelt und sich am hinteren Teil der Zunge festsetzt. Es ist ein leicht würziges Bier mit einer gewissen süßlichen Note. Man hat so eine leichte getreidige Note der aber irgendwie eine leicht pappigen Süße beiwohnt. Störend ist auch im weiteren Trinkverlauf die zu hohe Kohlensäure. Es ist mir insgesamt einfach zu pappig. Es ist ein sehr getreidiges, aber nicht so richtig süßliches Aroma, was sich auch bis zum Ende des Trinkgenusses hin durchzieht.

Zum Fazit: Nein dieses Lager überzeugt mich nicht wirklich. Dieses komische pappige Mundegfühl ist einfach nicht überzeugend und so gebe ich hier eine Wertung von 2 Sternen ab.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Bellheimer Silber Pils

Für den ersten Biertest des heutigen Tages geht es in die Verbandsgemeinde Bellheim in die Pfalz. Die Stadt, welche in der Nähe des Rheins liegt, kann auf eine lange Brautradition zurückblicken, die bis Jahre 1865 zurückreicht. Johann Karl Silbernagel hieß der Gründer der Brauerei, die sich im Jahre 1995 mit der Parkbrauerei aus Zweibrücken zusammenschloss. Verkosten möchte ich das Silber-Pils, laut Website ein Bier aus und für die Region, das auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum, der aber schnell verschwindet.

Zum Geruch: Ein getreidiges, ganz leicht hopfiges Bier. Es hat etwas metallisch-blumige Aromen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es Bier mit einem schlanken Körper und einem ganz kurzen süßlichen Nachgang. Es prickelt leicht am Gaumen . Das Bier prickelt durch die Kohlensaure bedingt stark, kratz aber etwas unangenehm am Gaumen. Es ist zwar leicht herb an eben diesem, aber für ein Pils viel zu dezent. Dazu hat es eine komisch teigige Note in der Rachengegend. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein geschmacklich sehr dünnes und vor allem immer langweiliger weidendes Pils.

Zum Fazit: Nein das ist überhaupt nicht mein Bier. ich kann es auch nicht weiterempfehlen. Ich finde es dünn und dazu kommt noch diese unangenehm teigige Note. So gebe ich hier konsequent nur 1 Stern.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Diekirch Christmas

Auch in Luxemburg wird Weihnachten gefeiert und so kann ich heute dank meines treuen Bierspenders ein Weihnachtsbier von dort verkosten. Es ist das Weihnachtsbier, der AbInbev-Marke Diekirch, eine der größten des kleinen Großherzogtums. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen schönen cremigen und stabilen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, aber auch leicht süßliches Aroma habe ich in der Nase. Es riecht etwas zuckrig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit getreidig süßlichen Noten. Es ist aber im Abgang irgendwie komisch süßlich und fast schon ein wenig künstlich. Ansonsten ist es eher nicht so aussagekräftig.

Zum Fazit. In Sachen Weihnachts- und Winterbiere ist dieses Bier wirklich nichts was ich empfehlen kann. Im Gegenteil wirkt es sogar ein wenig künstlich. Ich gebe dem Bier nur eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Wacken Baldur Märzen

Wacken, ein kleines Dorf in Schleswig-Holstein, hat es durch sein legendäres Metallfestival zu Weltruhm gebracht. Jedes Jahr Anfang August verwandelt sich das Bauerndorf für eine Woche zum Mekka der Hard Rock Fans. Diesen Umstand hat sich auch die 2016 gegründete Wacken Brauerei zu Nutze gemacht und nutzt die Bekanntheit des Ortes freilich gerne und nicht ganz zufällig zur Vermarktung ihrer Biere. Benannt, meist nach nordischen Götter sind die Biere auch optisch so gestaltet, dass sie Förmlich nach heavy Metall schreien. Baldur, ein Sohn Odins, ist der Lichtgott des Nordens und steht für Sommer und Wärme. Durch eine List Lokis getötet, steht er Pate für meine heutiges Testbier, einem Märzen mit einem Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr intensives-brotiges Aroma, bei dem auch leichte karamellige Anklänge mitschwingen. Es riecht obendrein sehr sehr karamellig und eine schöne Biskuitnote.

Zum Geschmack: Im erste Eindruck ist es ein Bier, mit dieser süßlich malzig-karamelligen Note. Diese hängt vor allem noch sehr sehr lange nach im Gaumen. Es ist mir aber dann in den nächsten Schlucken fast schon ein wenig zu bitter im Abgang und steht auch kurz davor fast ein wenig säuerlich zu werden. Auch finde ich es im weiteren Trinkverlauf irgendwie ein wenig unausgereift und nicht so recht aufeinander abgestimmt.

Zum Fazit. Nein dieses Bier ist nicht so wirklich was für mich. Man möge es mir verzeihen, aber ich kann hier weil es irgendwie zu säuerlich wirkt nur 2 Sterne vergeben.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Pelforth Blonde

Pelforth ist nicht etwa das französische Wort für Pelikan, das ist Pélican, sondern vielmehr eine Kombination aus diesem Begriff mit dem französisches Wort für stark, forte, welches den Charakter des Bieres beschreiben soll. Gebraut wurde es wie man sich denken kann von der Brasserie du Pélican, welche in Lille ansässig war. Inzwischen gehört die Marke aber zum Heineken Konzern und wird in dessen Brauerei in Schiltigheim bei Straßbourg gebraut. Das Blonde, das ich heute verkoste liegt bei einem Alkoholgehalt von 5,8%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist eher recht geruchsneutral. Ein wenig getreidig und etwas metallisch. Dazu ist es leicht schrotig.

Zum Geschmack: Auch hier ist es eher recht leicht im Geschmack und schon fast ein wenig wässrig. Am Gaumen hat man ein wenig malzige Noten. Ich finde es aber vor allem den Abgang erstaunlich wässrig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es bis auf gelegentliche Malzdurchflüsse eher nichtssagend.

Zum Fazit: Nicht besonderes ist dieses Bier und wenn man ehrlich ist auch irgendwie sehr nichtssagend. So gebe ich dem Bier eine Wertung von nur 2 Sternen. Man kann es trinken wenn man will, ich muss es aber nicht haben wenn ich ehrlich bin.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Leikeim Schwarzes

Auch dunkle Biere lassen sich hervorragend in der kalten und dunklen Jahreszeit trinken. So werde ich nun das Schwarze der Leikeim Brauerei aus Altenkunstadt verkosten. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein schwarzes bis rotbraunes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen weisen leicht bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein fränkisch grünlicher Geruch. Irgendwie ist es auch leicht säuerlich.

Zum Geschmack: EIn ganz komischer Mix aus diesen komischen grünlichen gerstigen und erdigen Noten gepaart mit ein paar röstgen Note im Abgang. Im Nachgang setzten sich jedoch wieder zuerst erwähnte Noten am Gaumen fest. Im Abgang sind sogar kurze Anflüge von etwas Hopfen am Gaumen spürbar, bevor der Abgang dann wieder doch irgendwie zu süßlich wird. Ich schmecke im Nachgang aber auch etwas Noten von Kirschen. Man hat am im weiteren Trinkverlauf dazu leichte rauchige Noten aber dieses erdige im Abgang schwingt immer noch irgendwie mit und beinhaltet nun mal diesen nur bedingt genießbaren Beigeschmack.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von nur 2 Sternen. Ja es ist geschmacklich durchaus variabel, hat aber einfach immer diesen komischen erdig/muffigen Beigeschmack der mir gar nicht passt.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Schwarzbräu Schneeflöckchen

In den Bergen sind die ersten Schneeflocken dieses Winters schon gefallen und auch in unseren Gefilden deuten sich in Richtung Wochenende die ersten Schneeschauer an. Deshalb werde ich heute das Schneeflöckchen von Schwarzbräu aus dem bayerischen Zusmarshausen bei Augsburg verkosten. Es handelt sich dabei um ein Bier, welches jedes Jahr extra zur kalten Jahreszeit gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent brotiges Aroma mit leicht süßlichen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das süßgetreidig ist und so ist auch sein Auftritt. Es ist im Abgang sehr mineralisch. Das bleibt es auch im weiteren Trinkverlauf. Getreidig süßlich ist es, hat aber einen sehr faden, zu süßlichen und gerstigen Beigeschmack, der nicht so ganz bekömmlich wirkt. Das bleibt leider auch bis zum Ende so.

Zum Fazit: Ich bin nicht so recht überzeugt von diesem Bier. Hier gibt es definitiv bessere alternativen um den ersten Schnee zu begießen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Tettnanger Hopfenkrone

An den Bodensee ins weltbekannte Hopfenanbaugebiet Tettnang führt mich mein nächster Biertest. Mitten im Ort befindet sich mit der Brauerei Krone die einzige Traditionsbrauerei der Kernstadt, die seit über 170 Jahren in Besitz der Familie Tauscher ist. In der 7 Generation wird inzwischen gebraut und für mich gibt es heute die Hopfenkrone zum Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas gerteidig und auch leicht karamellig in der Nase. Dazu ist es auch etwas beerig.

Zum Geschmack: Auch hier ist es im ersten Eindruck ein doch erstaunlich malzbetonts Bier, das einen brotig karamelligen Malzkörper hat, der das Bier dominiert. Es hat sogar etwas von Lebkuchen. Es ist ein Mix aus karamelligen Noten die dann in hopfige Noten übergehen. Es hat aber vor allem im Nachgang so ein karamelliges und an Lebkuchen erinnerndes Aroma. Es ist sicherlich ein Bier, bei dem man den Hopfen schmeckt, aber es erinnert eher an ein karemellig betontes Märzen. Im Abgang ist es immer wieder etwas wässrig. Die Hopfennoten sind sehr harzig, wenn sie denn durchkommen.

Zum Fazit: So richtig werde ich nicht warm mit diesem Pils. Es schmeckt nicht so richtig hopfig und von einer Hopfenkrone kann man hier nun wahrlich nicht sprechen. Ich gebe dem Bier, da es dennoch einigermaßen schmeckt 2 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Riedbacher Franken Bräu Florinator

Der Florinator der Franken Bräu aus Riedbach in Baden-Württemberg ist ein Doppelbock den ich nun vorstellen möchte. Mit einem Alkoholgehalt von 7,8% ist er darüber hinaus ein sehr starker Vertreter seiner Zunft.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig röstiges Aroma. Man hat beerige Noten, die mit einem ganz leichten röstigen Aroma einhergehen. Dazu kommt etwas toffeeartiges.

Zum Geschick: Ein röstiges und vor allem sehr süßliches Bier. Es hat ein sehr brotiges Aroma, ist im Abgang aber doch sehr süßlich. Hier ist es fast schon zu süßlich und es kommt sogar ein wenig dieses gerstig süßliche durch. Mir ist es zu süßlich bzw. zu zuckrig für einen Bock. Man hat im Antrunk die röstigen Noten und die intensiv riechenden Malzaromen, diese werden aber von den viel zu süßen Abgang leider wettgemacht.

Zum Fazit: Das Bier ist süß, kurz gesagt einfach zu süß und das macht den Geschmack leider etwas kaputt. So kann ich dem Bier auch nur eine Wertung von 2 Sternen geben.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Detmolder Landbier

Nach einer kurzen Pause habe ich heute nun wieder einen Biertest im Programm. Es gibt dabei wieder ein Bier, bei dem ich mich bei meinem treuen Spender für besorgen bedanken möchte. Objekt der Begierde ist in diesem Falle wieder ein Bier der Detmolder Brauerei Strate. Das Landbier hat es mir nun heute angetan und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%

Zur Optik: Ein klar filtriertes, röstbraunes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen, leicht weißlich angehauchten Schaum

Zum Geruch: Es riecht etwas brotig und ganz leicht schokoladig und zuckrig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das irgendwie nicht mehr so ganz frisch wirkt. Es hat geteidge Noten, wirkt aber irgendwie auch urig. Es hat so einen komischen Nachgeschmack, der jedoch bald weg ist und dann lässt sich das ganze recht schnörkellos trinken.

Zum Fazit: Nichts wirklich besonderes und der Einstieg ist sogar eher unangenehm. Hier gebe ich auch dann nur 2 Sterne.