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Berliner Bürgerbräu Pils

Die Berliner Bürgerbräu gibt es nun schon länger nicht mehr ihre Biere sind aber teilweise noch erhältlich und nachdem ich zuletzt einmal das Rotkelchen im Test hatte folgt nun das Pils. Das Pils kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein goldenes , klar filtriertes Bier. Es hat eine schön leicht weiße Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein wenig ein hopfig grasiger geruch. Dazu ein wenig Getreide vom Malz

Zum Geschmack: Es ist sehr pilsig spritzig, wobei es doch eher schwach ist im ersten Eindruck für ein Pils. Auch der Hopfen kommt überhaupt nicht wirklich durch. Es ist eher wie ein flaches Lager im ersten Eindruck. Auch wenn man das Bier weiter betrachtet kommt wenig bei rüber. Am ehesten noch eine ein wenig licht süßliche Malznote, aber die für ein Pils leicht hopfig bittere Note kommt gar nicht durch.

Zum Fazit: Nein dieses Bier kann man wirklich nicht empfehlen. Es fehlen die für ein Pils typischen Hopfennoten und auch sonst ist es geschmacklich fast tot. So gibt es hier auch mit gut Willen nur 2 Sterne.

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Weismainer 1798er Kellertrunk

Gebraut nach einen über 200 Jahre alten Rezept möchte ich im nächsten Test nun den Weismainer Kellertrunk verköstigen. Die fränkische Brauerei aus dem Landkreis Lichtenfels hat eine Tradition die bis ins Jahre 1798 zurückreicht. Seit diesem Zeitraum wird das Bier auch von der Familie Püls gebraut. Der Kellertrunk trägt dieses Datum auch im Namen und geht auf ein Rezept aus eben dieser Gründerzeit zurück. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein braunschwarzes Bier. Es ist trüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein röstiges und hefiges Aroma. Es ist sehr auf der getreidigen Seite, aber auch etwas Kaffee habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist nicht so richtig begeisternd und etwas wässrig. Dennoch hat es vor allem im Antrunk einen schönen würzigen Charakter. Man hat im Nachgang schon so einen leicht aufkeimenden röstigen Ton am Gaumen. Dieser ist jedoch wirklich sehr marginal. Es könnte einfach insgesamt etwas intensiver sein.

Zum Fazit: Naja so recht hat mich dieses Bier nicht überzeugt. Der Einstieg ist wirklich übel bzw. absolut nicht berauschend. Ich gebe dem Bier final daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen da es mich einfach nicht so recht überzeugt.

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Schlappeseppel Pils

Von der Aschaffenburger Kultmarke Schlappeseppel habe ich im heutigen Test das Pils im Glas. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Man hat ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist getreidig süßlich und auch etwas leicht hopfig in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das dezent bitter ist. Es ist etwas herb am Gaumen. Es ist ein Bier mit einer gewissen herbe Note, jedoch ist diese sehr dezent zurückhaltend und irgendwie auch ein wenig pappig. Es ist ein Bier, welches über seien Malzkörper, aber auch über den Hopfen kommt. Ich finde es vor allem in der Kohlensäure zu überdimensioniert, die den ganze Geschmack dominiert.

Zum Fazit: Ein sehr sehr spritziges und sprudeliges Bier. Mir ist das zu spritzig. Ansonsten passt das Bier einigermaßen. Für ein Pils ist es mir aber auch nicht hopfig genug. So gebe ich dem Bier nur eine Wertung von 2 Sternen.

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Staufen Edel

Göppingen gilt gemeinhin als wiege der Staufer, hatte das deutsche Kaisergeschlecht doch auf dem Hohenstaufen seine Stammburg. Nach ihnen nannte sich auch die ehemalige Göppinger Brauerei Rad und verkaufte ihre Biere unter dem Namen Staufen Bräu. Nachdem die Brauerei aber 1996 endgültig schloss werden die Biere inzwischen von der Kaiser Brauerei aus Geislingen an der Steige gebraut. Das Edel, was ich verkosten werde kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht getreidig ansonsten ist es geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein sehr süßlicher erster Eindruck. Man schmeckt schon das getreidige, jedoch ist es mir vom Geschmacksvolumen her doch schon zu sehr auf die süßliche Komponente reduziert. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süßliches Geschmackserlebnis.

Zum Fazit: Ich finde es nichts besonderes und obendrein auch noch zu süß im Geschmack. So reicht es für mich hier nur für 2 Sterne.

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Hofbräu Freising Jägerbier

In Oberbayern Östlich von München in der Bischoffsstadt Freising habe ich es heute wieder mit dem Hofbräuhaus Freising zu tun. Deren Export, trägt warum auc immer den schönen Namen Jägerbier. Alkoholtechnisch kommt es auf ordentliche 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes goldenes Bier. Der Schaum ist leider nicht so ordentlich.

Zum Geruch: Ein brotiges Bier das sich hier eher auf die rustikalen getreigen Noten beschränkt. Ansonsten ist es eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Auch hier ein ist es zunächst ein zurückhaltendes und eher neutrales Bier. Es ist im Abgang sogar eher auf der herben hopfigen Schiene und wirkt am Gaumen sogar vereinzelt trocken. Es fehlt die richtige frische. Es wirkt insgesamt zu körnig und hat auch ein wenig zu viele mineralische Einflüsse wie ich finde. Gegen Ende wird es dann etwas bekömmlicher man hat im Antrunk eine kleines prickeln auf der Zunge und im Abgang wird es dann leicht süßlich mit bisweilen sogar karamellligen Noten.

Zum Fazit: Man weiß nicht so recht wo man hin will mit diesem Export meiner Meinung nach. Es wirkt mir alles ein wenig zu opulent und ich mache keine klare Geschmackslinie aus. Mir wirkt das alles einfach zu unausgewogen und es passt einfach nicht zusammen. Das gibt leider nur 2 Sterne.

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Kloster Landbier

Die Marke Kloster ist die Hausmarke von Edeka Südwest, und mit ein bisschen Recherche lässt sich herausfinden das die Brauerei die dahinter steckt und das Bier für Edeka braut, die Dinkelacker Brauerei aus der Landeshauptstadt Stuttgart ist. Von der Marke Kloster gibt es inzwischen ein durchaus umfangreiches Sortiment von dem ich heute das Landbier verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein klares goldenes Bier. Einen weißen Schaum hat es, er ist aber sehr schnell wieder verschwunden.

Zum Geruch: Ein brotiges Geruchsaroma mit ein wenig Malzsüße, ansonsten ist es recht unspektakulär.

Zum Geschmack: Eine Mischung aus getreidigen und im Abgang leicht hopfigen Noten. Im Nachgang hat man einen harzigen Hopfenton am Gaumen kleben, der aber ein wenig metallisch schmeckt und bisweilen ein wenig penetrant wirkt. Vom Malz könnte etwas mehr kommen. Das Bier ist zwar würzig, aber hat wie schon beschrieben eine etwas ungestümen Nebengeschmack.

Zum Fazit: Wäre dieser unangenehme und teilweise auch penetrante Nebengeschmack nicht könnte es für dieses Bier durchaus eine höhere Wertung geben. So reicht es nur für 2 Sterne.

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Würzburger Hofbräu Pilsner

Das nächste Bier führt mich in die Residenzstadt Würzburg. Die Residenz, die seit 1981 Unesco Welkulturerbe ist und früher als Wohnsitz der Würzburger Fürstbischofe diente, hat insofern etwas mit meinem heutigen Tetsbier zu tun, als das die Würzburger Hofbräu 1643 von Fürstbischof Johann Philipp gegründet wurde. Daher darf sich die Brauerei auch Hofbrauerei bzw. Hofbräu nennen.  Das Pilsner, mein heutiges Testbier ist das bekannteste Produkt der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiger Geruch mit etwas Malz

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck, ist es herb spitzig und man hat am Gaumen einen prickelnden, etwas grasigen, aber auch leicht pappigen Hopfengeschmack. Dazwischen schwingt immer mal wieder ein süßlicher Malzkörper, der ab und zu zu einer doch extremen Süße neigt mit.

Zum Fazit: Ich weiß auch nicht. So richtig überzeugen kann mich dieses Pils nicht. Es wirkt einfach zu unausgewogen und passt an einigen Stellen nicht so recht zusammen. So reicht es nur für 2 Sterne.

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Detmolder Thusneldabier

Von der Brauerei Strate, von der ich vor kurzen schon einmal das Weizen im Test hatte lege ich nun das Thusneldabier nach. Thusnelda, die Ehefrau des deutschen Nationalhelden Arminus, der die Römer unweit der Brauerei im Teutoburger Wald in ihre Schranken wies ist die Namensgeberin dieses Pilsners. Da bei der Brauerei drei Frauen das sagen hat man sich bewusst für die Frau des Kriegers und nicht für Arminus selbst entschieden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8% und abschließend geht hierfür noch ein Dank an meinen treuen Bierspender fürs besorgen raus.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, sehr hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist hier sehr getreidig und hat doch eine gewisse brotige Komponente.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer doch bitter pilsigen Note im Abgang. Es ist leicht hopfig, hat aber noch etwas getreidiges und irgendwie leicht erdiges. Der Körper des Bieres ist doch sehr schlank und irgendwie auch ein wenig dünn. Es ist ein Bier, das außer einer dezent bitter-herben Note im Abgang nicht so viel bietet. Das erdige aus dem Anfangsnuancen verschwindet etwas.

Zum Fazit: ich weiß nicht. Irgendwie schmeckt mir dieses Pils nicht so richtig. Nach dem etwas holprigen Einstieg wird es zwar deutlich besser, aber irgendwie schmeckt es unrund und wirkt nicht so recht frisch. Das gibt nur 2 Sterne

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Ganter badisch Hell

Ganz im Südwesten der Republik und von der Sonne verwöhnt liegt die Universitätsstadt Freiburg. Auch die Brauerei Ganter liegt in diesem Ort. Das badisch Hell ist eines der Biere aus dem umfangreichen Sortiment der Biere, und mein heutiges Testbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher grüngetreidiges, leicht erdiges Geruchsaroma. Es riecht auf der einen Seite nach Waldhonig. Auf der anderen Seite irgendwie verbrannt.

Zum Geschmack: Hier zeigt sich auch ein sehr frisches und getreidiges Bier, das eine gewisse Honisgsüße aufweist, die meiner Meinung nach aber zu arg ist. Man hat außerdem dieses grüngerstige, aber auch irgendwie zuckrig schmeckende Malzaroma. Es könnte hier eindeutig mehr kohlensaure sein, vor allem im Abgang und am Gaumen. Irgendwie fehlt hier der Kontrastpunkt zur Malzsüße.

Zum Fazit: Ich weiß nicht mein Lieblingshelles wird das nicht. Ich gebe dem Bier nur eine Wertung von 2 Sternen.

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Haller Löwenbräu Volksfestbier

Auch dieser Herbst muss wieder ohne die typischen Volkfeste auskommen wie wir sie von vor Corona kennen. Jedoch gibt es Land auf, Land abwärts viele kleinere Volksfeste und Gasthauswiesn auf denen natürlich auch das dementsprechende Bier ausgeschenkt wird. Das Unterländer Volksfest in Heilbronn zum Beispiel wird mit entsprechendem Bier von der Haller Löwenbrauerei beliefert. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Bier, bei dem karamellige Noten durchkommen. Jedoch ist es im Geruch verhalten und zurückhaltend.

Zum Geschmack: Ein sehr kräftiges und kerniges Bier, bei dem im Abgang eine ordentliche Portion Hopfen mitschwingt und es am Gaumen ordentlich prickeln lässt. Der Nachgang ist den eher süßlich, wenn nicht sogar für meine Geschmack ein wenig zu süßlich. Ein sehr süßliches Bier ist das insgesamt. Es fehlt mir hier vor allem im Antrunk ein wenig von der Kohlensäure und es könnte auch etwas kerniger sein. Irgendwie ist das ganze nicht so recht süffig.

Zum Fazit: Von mir gibt es für dieses Gebräu nur eine Wertung von 2 Sternen. Ich finde dieses Bier einfach nicht so recht süffig und irgendwie ist es einfach ein wenig zu süß.