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Mohrenbräu Spezial

Im heutigen Test geht es dieses Mal ins österreichische Vorarlberg nach Dornbirn zur Mohrenbrauerei. Die Brauerei hat ihren Namen vom Gründer Josef Mohr, der die Brauerei 1784 eröffnete. Seit 1834 ist die Brauerei in Besitz der Familie Huber, die die Geschicke noch heute leitet. Das Spezial, welches ich heute verkosten werde liegt mit 5,6% Alkohol irgendwo in dem Bereich von Export und Märzen.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Ein schöner weißer Schaum bedeckt das Gebräu.

Zum Geruch: Man hat einen bierigen, würzigen Geruch. Dazu schöne kräftige Getreidenoten die sich in der Nase breit machen.

Zum Geschmack: Man hat ein lecker würziges Bier. Es ist sehr cremig und hat ein ausgesprochen weiches Mundgefühl. Im Abgang hat es eine schöne Würze, in der schön das Getreide durchkommt. Außerdem prickelt es dort leicht am Gaumen. Insgesamt wirkt das Bier sehr frisch. Der Hopfen kommt im Abgang nur ganz leicht durch. Gegen Ende kommt der Hopfen etwas besser zum tragen und wirkt durch seine leichten herben Noten auch noch einmal präsenter.

Zum Fazit: EIn recht solides Bier, welche sman durchaus trinken kann. Es wirkt für seinen Alkoholgehalt gar nicht so kräftig, aber dennoch recht erfrischend. Ich gebe dem Bier daher solide 3 Sterne.

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Wicklow Wolf Bear with us

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal eine irisch-deutsche Kombo. Den beim heutigen Bier handelt es sich um eine Kollaboration von Wicklow Wolf aus der gleichnamigen irischen Ortschaft Wicklow und Brlo aus Berlin. Herausgekommen ist mit dem Bear with us ein hoppy dark Lager mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein trübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ordentlich röstigen Schaum.

Zum Geruch: Man hat röstige Noten die an Cappuccino erinnern, gleichzeitig ist aber auch eine Fruchtigkeit vorhanden. Ich habe etwas Ananas und Melone.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr röstiges und auch hopfig bitteres Bier am Gaumen. Es hat auch eine dezente Fruchtigkeit die dort anspielt. Vor allem diese Hopfenbittere, die dann am Gaumen leicht fruchtige Noten schafft finde ich doch recht gut gelungen. Das Bier selbst zeichnet sich vor allem durch einen rötigen Einstieg und ein hopfig herbes Aroma aus, das auch lange am Gaumen bleibt. Man muss aber auch sagen, dass das Bier im Großteil ein röstig bitteres Bier bleibt, bei dem mir auch ein wenig der Körper fehlt.

Zum Fazit: Ein etwas anderes dunkles Lager, das vor allem für die gute Kombo von röstigen und herben Noten steht. Auch leicht fruchtige Noten werden ganz gut in das Geschmacksprofil eingebaut. Ich gebe dem Ganzen daher 4 Sterne.

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Königsbräu Hefeweizen

Zum heutigen Sieg des FC Heidenheim gegen den HSV möchte ich nun ein Bier aus dieser Stadt verkosten. Die Brauerei Königsbräu aus dem Heidenheimer Stadtteil Oggenhausen existiert schon seit 1686 und prägt den Ort maßgeblich. Verkosten möchte ich dabei heute das Hefeweizen mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Man hat ein helloranges Bier. Es ist naturtrüb. Der Schaum ist aber nicht so entwickelt.

Zum Geruch: Es riecht hefig und getreidig. Es ist grobspurig kernig hat aber einen gewisse leicht hopfige Grundnote.

Zum Geschmack: Man hat ein herb würziges Weizenbier. Es ist vor allem im Abgang betont hopfig, aber man schmeckt auch deutlich das getreidge Aroma heraus. Im Abgang kommt dann die für ein Weizen typische Banane. Es bleibt aber dennoch betont spritzig und wird weder zu getreidig noch zu hefig.

Zum Fazit: Ein etwas hopfigeres Weizenbier, was man mögen muss. Ich finde das gut und es ist sehr erfrischend. Ich gebe dem Ganzen daher 4 Sterne.

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Vocation Love & Hate

Im heutigen Biertest gibt es wieder einen Biertest bei dem ich mich bei meinem treuen Bierspender bedanken muss, der mich regelmäßig mit neuen Bieren versorgt. Dieses Mal geht es wieder nach England zur Vocation Brewery von der schon das Life & Death verkostet wurde. Mit dem Love & Hate habe ich dabei heute ein New England Pale Ale vor mir stehen. Der Alkoholgehalt beträgt 7,2%.

Zur Optik: Man hat ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen nur sehr kurzlebigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein Mix aus grasigen und fruchtigen Noten. Der Hopfen wirkt sehr frisch. Die Fruchtnoten gehen in Richtung Ananas aber auch Passionsfrucht und Nektarine.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt es sehr saftig und fruchtig. Im Abgang ist es noch etwas bitter. Der Körper ist kräftig, aber passt sehr gut zum Bier. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein fruchtig herbes Bier, wobei der Geschmack eher auf dem herben Aroma liegt. Es ist in gewisser Weise auch etwas saftig. Vor allem im Nachgang wenn die bitteren Aromen verschwinden. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann etwas zu grasig und man hat etwas blattige Noten auf der Zunge.

Zum Fazit: Ein wirklich ganz gutes Pale Ale das sowohl fruchtige, als auch grasige Noten hat und so die Varietät des Hopfens zum Vorschein bringt. Ich gebe diesem Bier 4 Sterne. 

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Rotochsen Edel Export

Im heutigen zweiten Biertest gibt es dieses Mal wieder nach längerer Zeit ein Bier von der Ellwanger Rotochsenbrauerei. Das edel Export welches ich heute verkosten möchte ist dabei die Hauptsorte der Brauerei. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Man hat ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat eine schöne weiße Schaumhaube.

Zum Geruch: Man hat einen recht neutralen Geruch.  Es riecht ein wenig nach botigen Getreidenoten und hat auch ein wenig hopfige Noten, die jedoch eher ein bisschen parfümig wirken. Aber auch ein wenig muffig.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigt sich zunächst der recht neutrale Eindruck. Vor allem im Abgang ist es recht wässrig. Malzig ist dieses Bier dabei nur leicht. Insgesamt wirkt das Bier sehr leicht, aber es ist süffig und wirkt frisch. Vom Hopfen ist in diesem Bier überhaupt nichts zu schmecken. Später hat man dann eine ganz leichte bittere Note auf der Zunge, die von der Kohlensäure getragen wird. Es bleibt aber recht unspektakulär. Im Abgang ein wenig ledrige aber auch blumige Noten.

Zum Fazit: Ein Bier, welches sehr sehr durchschnittlich ist. Man kann es durchaus trinken wenn man keine besonderen Ansprüche hat, aber wenn ich die Wahl hätte würde ich mich wohl für ein anderes Bier entscheiden. Ich gebe daher auch nur 2 Sterne.

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Tektonik Dizzy Amerikana

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier das einige vermutlich aus dem Regal des Discounters Lidl kennen. Das Dizzy Amerikana, war dabei zu haben, als Lidl verschiedene Craftbiere aus der ganzen Welt im Angebot hatte. Gebraut wird das Bier von der slowenischen Brauerei Tektonik die in der Hauptstadt Ljubljana beheimatet ist. Das Dizzy Amerikana ist dabei ein klassisches West Coast IPA mit einem Alkoholgehalt beträgt 6,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein fruchtiges Aroma mit Litschi und Maracuja in der Nase. So wirkt es auch wenig exotisch.

Zum Geschmack: Man hat ein sehr bitteres Bier, das im Abgang ganz leicht süßliche Noten hat, bei dem aber insgesamt doch die Hopfenbittere überwiegt. Es ist jetzt aber nicht so eine Bittere die am Gaumen hängt, sondern eine aromatische Bittere. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es so, das man während des Trinkens ein leichte Hopfenbittere hat, die am Gaumen kitzelt. Im Nachgang bleibt aber eher eine Süße, auch mit den im Geruch angesprochenen fruchtigen Noten.

Zum Fazit. Ich finde es ein überraschend gutes und fruchtiges Bier und hätte nicht gedacht so etwas bei Lidl zu finden. Es ist sicherlich keine Aromenbombe und wahnsinnig komplex, aber für ein IPA weit mehr als solide. Daher gibt es hier auch 4 Sterne.

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ABK Belli Bock

Im heutigen zweiten Biertest gibt es ein Bier, bei dem ich mich zunächst einmal bei einm Kumpel bedanken muss, der mir dieses Bier mitgebracht hat, welches in einer Mixbox aus hellen Böcken enthalten war. Es handelt sich hierbei um den Belli Bock von der Aktienbrauerei aus Kaufbeuren. Die Wurzeln der Brauerei reichen angeblich bis ins Jahre 1308 zurück, als sie zum ersten Mal erwähnt wurde. Obwohl die Brauerei bereits seit 1799 in Besitz der Familie Walch ist wurde sie 1885 zur Aktiengesellschaft, deren Aktien bis heute an der Münchner Börse gehandelt werden. Seit dem Jahr 2000 durchlebte die Brauerei turbulente Zeiten, was zu einem mehrfachen Wechsel der Aktienmehrheit führte, welche inzwischen bei US Amerikanischen Investoren liegt. Der Belli Bock, mein heutiges Testbier hat einen Alkoholgehalt von 6,9%.

Zur Optik: Es ist klar filtriert und dunkelgolden. Man hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen sehr intensiven Malzgeruch und Noten von Apfel und Birne. Es riecht sehr süßlich.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr aromatisches Bier. Es ist dabei süßlich und auch karamellig. Man hat obstige Noten am Gaumen, die auch lange nachhallen. Es hat ein recht kerniges Aroma. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein süßliches Bier mit einer ausgeglichenen malzig süßlichen Note, die zwar sehr süßlich ist, aber noch den Absprung schaft bevor es zu süßlich wird, sondern eher etwas obstig bleibt. Alkoholische Noten mache ich gar nicht aus.

Zum Fazit: Ein wie ich finde sehr guter heller Bock und für mich einer der besten die ich bisher von diesem Stil hatte. Dieses schön obstige nicht zu malzig süßliche Aroma gepaart mit der fehlenden Alkoholbittere macht ihn sehr gut trinkbar. Ich gebe dem Ganzen 4 Sterne.

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Munich Brew Mafia Harakiri

Im heutigen Biertest begeben wir uns dieses Mal wieder in die Münchner Bierszene. Es gibt dabei dieses Mal wieder ein Bier der Munich Brew Mafia. Verkosten möchte ich dabei heute das Harakiri, ein Bier im Stile eines belgischen Saisonbiers. Das besondere bei diesem Saison ist in diesem Fall die Verwendung des japanischen Aromahopfens Sorachi Ace. Der Alkoholgehalt liegt bei diesem Bier bei 6,0%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Aroma mit Noten die zum einen an Zitrus erinnern, zum Anderen aber auch gewisse kräutrige Noten haben. Dominant ist vor allem das Aroma von Orange. Es ist sehr würzig in der Nase.

Zum Geschmack: Auch im ersten Geschmackseindruck hat man ein Bier, welches zugleich würzig, aber auch kräutrig ist. Der Abgang ist dezent bitter, wird aber von kräutrig würzigen Noten begleitet, die tatsächlich sogar ein etwas pfeffriges Gefühl erzeugen oder in Richtung Wasabi gehen. Flankiert wird alles von süßlichen Noten, die einen Mix aus getreidgen und fruchtig-obstigen Noten darstellen. Das alles erinnert an Orange und Apfelsine. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann doch vor allem auch ein sehr spritziges und zuweilen auch bitteres Bier, das auch sektartige Anflüge zu bieten hat. Auch im weiteren Trinkverlauf geht es um oben beschrieben Geschmacksaromen, wobei gegen Ende die Bitterkeit etwas nachlässt und in ein fruchtig kräutriges Aroma übergeht.

Zum Fazit: Einsehr spannendes Bier, da es zum einen die spritzigen Zitrusnoten eines Saisons zum anderen aber auch die Fruchtnoten des Aromahopfens miteinander verbindet. Ich gebe dem Ganzen 4 Sterne.

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Wiggerl Bayrisch Hell 1516

Der heutige zweite Biertest verschlägt uns dieses Mal in die Oberpfalz zur Schloßbrauerei Reuth, welche auf der gleichnamigen Schloßanlage liegt. Die Brauerei produziert bereits seit dem Jahre 1742, nachdem zuvor nur für den Hausgebrauch der Schloßbewohner und ihrer Gäste produziert wurde. Mit dem Wiggerl hat die Brauerei ein Bier auf dem Markt, welches ein typisches helles Heimatbier sein soll und im Gegensatz zu den anderen Biere keinen Schraubverschluss besitzt. Der Alkoholgehalt beträgt 5,0%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klares Bier. Der Schaum ist leider sehr flukativ.

zum Geruch: Man hat ein getreidiges Aroma. Dazu kommen Leicht brotige Noten. Es hat sogar ein wenig hopfige Noten.

Zum Geschmack: Erstmal kommt bei diesem Bier nicht viel rüber. Es fällt auf, das dieses Bier sehr viel Kohlensäure hat, die den leicht aufkommenden süßlichen Geschmack sofort unterdrückt. Ansonsten schmeckt es zu süß und wirkt nicht richtig vermältzt. Irgendwie ist es auch nicht richtig frisch. Ein komischer Mix aus süßlichen Noten und sprudeliger Kohlensäure. Der Hopfen ist eigentlich gar nicht zu schmecken. Außerdem schmeckt es ein wenig abgestanden.

Zum Fazit: Ein Bier, das völlig an mir vorbei geht. ich musste lange überlegen ob ich es wirklich austrinken kann. Ich finde es absolut ungenießbar und gebe dem Bier daher auch nur 1 Stern.

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Perle Hop Lemondrop

20190211_145606.jpgIm heutigen Biertest wagen wir den Sprung über den Rhein ins französische Elsass, genauer gesagt nach Straßbourg. Die dortige Brauerei Perle, von der mein heutiges Bier stammt ist eigentlich eine alteingesessene Marke, die vom Urenkel des Brauerei Gründers 2009 wieder zum Leben erweckt wurde, nachdem sie in den 1970er Jahren geschlossen worden war. Christian Artzner, Gründer und Braumeister von Perle braut dabei vor allem auch hopfenbetonte Biere. Eines davon ist die Hop Perle Serie, eine Reihe von Single Hop Pale Ales, bei dem jedes Mal ein anderer Hopfen verwendet wurde. In meinem heutigen Fall ist das die Hopfensorte Lemondrop. Der Alkoholgehalt beläuft sich dabei auf 6,2%.

Zur Optik: EIn hellorangenes Bier, Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Wie zu erwarten hat man einen sehr zitronigen Geruch in der Nase. Es ist nicht richtig intensiv, aber schon einen gute Portion.

Zum Geschmack: Auch hier hat man im ersten Eindruck eindeutige zitronige Noten, die leicht süßlich sind. Im Nachgang kommt dann aber auch noch eine Bittere hinzu, sowie leicht säuerliche Note die einer typischen Zitrone entspricht. Es hat dazu noch etwas leicht süßliche, an Pflaume erinnernde Geschmacksnuancen die dazu kommen. Die Kohlensäure ist vergleichsweise hoch, passt aber ganz gut zu den Zitrusnoten.

Zum Fazit: Ein Bier, welches nicht überraschend nach Zitrus schmeckt. Mir ist die Note aber nicht intensiv genug, auch wenn sie dafür recht dezent ist und das Bier so zu einem eher unkomplizierten Trinkerlebniss macht. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne