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Staffelberg Wienerla

Die Staffelberg Bräu im Bad Staffelsteiner Stadtteil Loffeld ist eine der größeren Brauereien in Oberfranken deren Biere man auch ab und zu in auf fränkischen Bieren spezialisierten Getränkemärkten außerhalb des eigentlichen Stammgebietes findet. Aus dem wirklich sehr umfassenden Sortiment an unterschiedlichsten Bierspezialitäten habe ich mir für den folgenden Test nun das Wienerla herausgesucht. Wie man sich denken kann handelt es sich hierbei um den für Franken nicht unbedingt typischen Bierstil Wiener Lager. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen leichten Stich ins Bernstein und keinen besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges und leicht turiges aroma

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, dass ich im ersten Eindruck eher sogar ein wenig nichtssagend finde. Man hat leicht getreidige Noten, die schon ein einigermaßen harmonisches Mundgefühl erzeugen. Wenn das Bier mehr Zeit zur Entfaltung bekommt zeigen sich dann auch schöne malzige Note mit Karamell und Nuss. Auch hat man durchaus Noten der Hefe, die eine leichte Säure ins Bier bringt. Dazu kommt der Hopfen im Abgang der eine leichte Würze ins Bier bringt. Im Gesamtkontext betrachtet ist es aber schon ein eher etwas milderes Bier.

Zum Fazit: Ein getreidig-mildes Bier mit schönem Malzbouquet. Insgesamt super süffig und unkompliziert zu trinken. Mehr fehlt aber etwas die Tiefe und das Besondere, welches es aus der Masse an guten fränkischen Bieren heraus abhebt. Dennoch definitiv kein schlechtes Bier und es gibt sehr gute 3 Sterne von mir.

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Brooklyn Lager

In die USA, genauer gesgat nach New York in den Stadtteil Brooklyn verschlägt mich mein nächster Test. Durch eine Vetriebskooperation mit Carlsberg sind die Biere der Brauerei auch in Europa erhältlich und so kann ich heute das Lager verkosten. Stlististisch ist das Lager aber kein helles Lager im eigentlichen Sinne sondern wird als Hoppy Amber Lager bezeichnet, was also eher in die Richtung eines Wiener Lagers geht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum und ist sehr lebendig.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges, leicht harzges Aroma das ich in der Nase habe. Eine dezente Fruchtgkeit kommt auch noch hinzu.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das grundsätzlich getreidig wirkt, aber vor allem sehr würzig im Abgang ist und von leicht karamelligen Noten begeleitet wird. Im Nachgang macht sich etwas röstiges, auch hölzern wirkende Harzgkeit im Mundraum breit. Es ist durchaus herb aromatisch, aber vor allem die Würzigekit überzeugt mich. Der Malzgeschmack ist nussig und im Abgang dann durchaus auch röstig.

Zum Fazit: Wo Hopfen draufsteht, ist in diesem Fall auch wirklich eine ordentliche Portion drin. Es ist aber nicht diese Bitterhopfigkeit eines Pilsbieres, sondern eine eher aromatische, harzige Hopfenwürze die perfekt zu der röstigen Note des Malzes passt. Das gibt 4 Sterne.

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Brauhaus Floss Wiener Lager

Das Wiener Lager mag eine typische Bierspezialität der österreichischen Bundeshauptstadt Wien sein, deren Bedeutung vor allem seit dem Aufkommen von Craftbieren immer mehr gestiegen ist. Soweit das auch Brauereien im benachbarten Bayern diese Sorte im Sortiment haben, wie mein heutiges Testbier beweist. In der ca. 3500 Einwohner starken Markt Floß in der Oberpfalz gibt es seit 2015 das Brauhaus Floß, dass sich dem Experimentieren mit einheimischen, aber auch exotischeren Bierstilen verschrieben hat. Deshalb kann ich nun deren Wiener Lager im Blog vorstellen, das auf einen Alkoholgehalt von 5,4% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig fruchtig mit leicht beeriger Note.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im ersten Eindruck sehr süffig ist, mit dennoch auch deutlicher Röstnote im Abgang. Es hat durchaus eine gute Hopfenwürze am Gaumen, während es im Nachgang dann auch süßliche, leicht beerige Nuancen hat. Das Bier ist insgesamt durchaus süffig und wirkt sehr urig. Ich finde das im grundaroma gut röstig-karamellige Maltnoten mit einer fruchtigen leicht säuerlichen Beerenaromatik, die besonders an reife Waldbeeren erinner vereint. Für meinen Geschmack könnte es jedoch noch etwas mehr Kohlensäure sein wodurch es noch süffiger werden würde. Ein Bier das Charakter hat im großen und ganz aber leicht unrund wirkt und ein klein bisschen zu säuerlich ist.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde es ist etwas zu unrund, ansonsten passt das aber alles sehr gut.

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Ottakringer Wiener Original

Für den heutigen Biertest geht es in die österreichische Bundeshauptstadt Wien. Die Traditionsbrauerei im 16 Bezirk ist die Ottakringer Brauerei, die schon seit 1837 braut und noch immer von Konzernen unabhängig agiert. Das Wiener Original ist dabei ein Wiener Lagerbier, ein Hommage an das einst für Wien typische Bier, das durch die Erfindung der Kältemaschine populär wurde und bei dem Anton Dreher von der ebenfalls in Wien ansässigen Brauerei Schwechat Pionierarbeit leistete, was die untergärige Brauweise anbelangt. Gebraut wird es exklusiv mit Gerste von Wiener Landwirten, die diese im Stadtgebiet oder im Umland der Stadt anbauen. Der Alkoholgehalt beträgt 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes bernstein bis platinfarbenes Bier. Es hat keine besondere Schaumkrone.

Zum Geruch: Es ist etwas nussig und leicht röstig im Geruch dazu kommt brotig getreidiges.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das durch sein etwas röstiges im Abgang hat und mit seinem etwas nussig-röstigen Abgang im Mundraum überzeugt. Es hat etwas schön röstig-herbes am Gaumen, das auch im Nachgang im Mundraum bleibt. Auch im weiteren Trinkverlauf behält das Bier diese Aromen bei. Es könnte geschmacklich aber noch etwas intensiver sein.

Zum Fazit: Ich finde man hat hier ein schönes Wiener Lager das mich vor allem mit seinem nussigen Geschmack überzeugt. Auch eine leichte hopfenherbe am Gaumen ist gut umgesetzt. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.