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Weiherer Pils

Der nächste Beitrag dreht sich mal wieder um ein Pilsbier. Dieses mal eines aus dem sehr breiten Sortiment der Brauerei Kundmüller aus Weiher in Franken. Von dieser Brauerei hatte ich schon einige Biere, einige stehen aber auch noch auf meiner Verkostungsliste. Folgender Biertest wird also gewiss nicht der letzte von der Brauerei sein. Das Bier nennt sich Solarbier, wird also ausschließlich mit Solarenergie gebraut. Dazu hat es einige Awards und Preise gewonnen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weisen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher geruchsneutrales leicht florales Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt es auf mich auf der einen Seite zunächst sehr urig, aber dann auch doch aromatisch im Mundegfühl und dies bleibt auch lange erhalten. Es ist ein Bier, dass sich im Mundegfühl sehr harmonisch zeigt und das auch weit bis in den Nachgang transportiert, ohne dabei zu herb oder bitter zu sein. Das Bier ist schlank und der Malzkörper dementsprechend sehr zurückhaltend. So ist es ein sehr hopfenbetontes Bier. Dazu hat der Hopfen eine leichte Zitrusnote.

Zum Fazit: Ein Pils, das vor allem aromatisch ist und mit grasigen und zitrusartigen Hopfennoten überzeugt. Dafür ist es nicht so herb und nur leicht bitter. Mir gefällt aber eine solche Art von Pils sehr gut und ich habe hier wirklich wenig zu kritisieren. Daher will ich diesem Bier auch die volle Punktzahl von 5 Sternen geben. Die vielen Auszeichnung kommen also nicht von ungefähr.

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Nörten Hardenberger Pils

Mein nächstes Bier ist wieder einmal ein Bier der Kategorie Brauerei existiert zwar nicht mehr, die Marke ist aber nach wie vor zu haben. Das Nörten Hardenberger ist dabei nicht irgend eine Billigmarke die zusätzlich vertrieben wird um Übrkapazitäten bei der Produktion loszubekommen, sondern sie ist eine der bekanntesten Marken in Nordhessen und Südniedersachen. Gebraut wird sie, seit die ursprüngliche Brauerei im Jahre 1991 schließen musste, von der Einbecker Brauerei. Die ursprüngliche Brauerei aus dem kleinen Örtchen im Süden Niedersachsens hat eine Historie, die bis ins Jahre 1860, als sie von Carl Wiederholt gegründet wurde, zurückreicht. Das Pils, mein heutiges Testbier ist die mit Abstand beliebteste Sorte und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%. Zum Einbecker Brauhaus selbst gelangt die Marke über die Kassler Martini Brauerei, welche den Betrieb bereits im Jahre 1970 übernommen hatte. Nachdem Martini 1997 schließlich vom Einbecker Brauhaus übernommen und die Kassler Produktionsstätte im Jahre 2014 geschlossen wurde wird das Bier seither in Einback gebraut.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent hopfiges Aroma, aber auch das Malz kommt etwas im Geruch durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer bewusst herben Note, die aber doch ein bisschen dezent ist. Der Nachgeschmack ist etwas komisch und wirkt irgendwie pappig. Es ist einfach insgesamt ein Bier, das wie ich finde nicht so richtig herb ist. Es ist würzig, aber dominiert wird das Bier von eher von einer Malzaromatik, die irgendwie sehr teigig wirkt und auch einfach nicht frisch.

Zum Fazit: Ab und an klingen die herben Hopfennoten an, wirken aber etwas kratzig. Ansonsten empfinde ich das Bier eher als etwas teigig. Man kann es gerade noch so trinken, eine wirkliche Geschmacksexplosion ist es aber bei Weitem nicht. Ich gebe ihm daher nur 2 Sterne.

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Kauzen Pils

Ein Pils der Kauzenbräu reiht sich nun als nächste Objekt in meine inzwischen doch beachtliche Anzahl an Biertests ein. Das Bier der fränkischen Brauerei aus Ochsenfurt kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist doch grasig in der Nase durch den hopfen, aber eher verhalten. Ganz leicht riecht es metallisch wie ich finde.

Zum Geschmack: Ein feinherber Geschmack. Es prickelt leicht am Gaumen und der Hopfen kommt ganz gut durch. Es ist dabei nicht zu bitter, aber im Nachgang auch ein wenig lasch. Im weiteren Trinkverlauf wird dies aber besser und auch im Nachgang bleibt ein wenig Hopfen erhalten. Den Eindruck den es dabei auf mich macht ist sehr erfrischend und man hat einen kleinen, leicht süßlichen Malzgeschmack der zusätzlich vor allem im Nachgang in der Gaumenregion dazukommt.

Zum Fazit: Hier hatte ich wieder ein gutes Bier. Vielleicht nicht ganz so bitter wie man es von einem typischen Pils erwartet, aber dafür ist es gut aromatisch. Dazu ergänzt sich die leichte Malznote gut mit den floralen Hopfenaromen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Herbsthäuser Edelpils

Zwar scheint immer noch fast täglich die Sonne und der Sommer will noch nicht so richtig verschwinden, aber dennoch ist nun bereits schon Anfang Oktober und damit zieht so langsam aber sicher auch der Herbst ein. Passend dazu gibt es ein Bier aus dem Hause Herbsthäuser aus Bad Mergentheim. Das Edelpils ist eines der beliebtesten Biere aus dem Herbsthäuser Sortiment und hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Pils. Der Schaum ist recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein blumiges, leicht fruchtiges Aroma in der Nase. Ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein dezent bitteres Bier, welches sehr frisch wirkt und im Abgang sogar leicht süßliche Aromen offenbart. Auch im weiteren trinkverlauf ist es ein Bier mit einer deutlichen Hopfennote, die vor allem nicht einseitig bitter ist, sondern sehr aromatisch. Im Abgang ist es sogar leicht fruchtig und erinnert etwas an Apfel. Das Malz kommt auch ein wenig durch, sorgt aber eher für einen schlanken Körper, als das es viel zum Gesamtgeschmack beiträgt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist ein schlankes, hopfenaromatisches Pilsbier mit leichter Fruchtnote.

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Giengener Premium

Von der Giegener Schlüsselbrauerei habe ich nun auch schon das ein oder andere Bier verkostet. Ein paar Biere stehen aber noch aus, unter anderem das Giegener Premium Pils. Der Alkoholgehalt beträgt 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht hopfig, aber auch leicht mineralisch metallisch. Ansonsten gibt das Bier geschmacklich wirklich nicht so viel her.

Zum Geschmack: Es ist leicht hopfenaromatisch im Abgang mit einer gewissen Herbe. Aber auch hier gilt, das es ansonsten im Abgang und Nachgang sehr geschmacksneutral ist. Es macht zwar nicht wirklich einen wässrigen Eindruck, da ein gewisser Körper vorhanden ist, jedoch bleibt dieser relativ geschmacksneutral. Auch im weiteren trinkverlauf bleibt dieses Bier vieles schuldig.

Zum Fazit: Ein fades und langweiliges Pils, das nur ab und an gewisse Hopfennoten mitbringt Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Loscher Pils

Ein Pils soll es heute sein, welches sich anschickt von mir verkostet zu werden. Es ist jenes der fränkischen Brauerei Loscher. Diese befindet sich in Münchsteinach am Rande des Steigerwalds. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtrierts, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Bier, aber ich mache auch eine leicht florale Hopfennote aus, die sogar ein wenig ins Zitrusartige geht.

Zum Geschmack: Im erste Eindruck habe ich ein sehr sehr harmonisches Mundgefühl mit einer hopfig floralen Aromatik. Ich empfinde es als frisch und nur am Gaumen leicht herb, aber es hat eine aromatische Hopfenherbe. Es ist ein gutes Bier aber nichts ungewöhnliches oder besonders herausstechendes wie ich finde. Auch im weiteren Trinkverlauf handelt es sich um ein durchaus kerniges und uriges Pils das eine sehr schöne Hopfenaromatik hat.

Zum Fazit: Sicherlich wie bereits angeklungen ist das Bier nichts besonderes, aber dennoch ist es ein gutes Pils mit schöner Hopfenaromatik, das mich dazu verleitet hier 4 Sterne zu vergeben.

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Palmbräu Pilsner

Biertechnisch bleibe ich nun beim Pils und schiebe nun nach dem Limes Pilsner aus Schwäbisch Hall, jenes Pils der Palmbräu aus Eppingen hinterher. Alkoholtechnisch kommt man auf 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig hopfiges Bier. Es riecht pilstypisch, aber auch irgendwie leicht ledrig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es geschmacklich recht neutral, jedoch schwimmt in den Backen etwas komisches mit, das mir einen etwas unangenehmen Beigeschmack verursacht. Das komische erinnert irgendwie an etwa metallisches nach Eisen oder ähnlichem schmeckend. Nachdem das metallische nach den ersten Schlucken langsam erflogen ist, macht sich aber eine süße im Nachgang breit, die für mich nicht so recht zu einem Pils passt. Allgemein fehlt diesem Bier doch irgendwie etwas an Hopfen und Würze. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, das mir vor allem durch seinen doch sehr süßlichen Nachgeschmack auffällt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier nur 2 Sterne. Man kann es zwar irgendwie trinken, aber so ein richtiges Pilsgefühl mag bei mir nicht aufkommen. Hier fehlt einfach der Hopfen

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Haller Löwenbräu Limes Pilsner

Der Limes war die Außengrenze des römischen Reichs um sich vor Überfällen der sogenannten Barbaren, wie die Römer die Germanen bezeichneten, zu schützen. Dabei verlief dieser Grenzwall nicht nur durch Deutschland sondern auch andere Teile Europas. Auch in der Nähe von Schwäbisch Hall verlief der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhobene Grenzwall und so nahm sich die in Hall ansässige Löwenbräu diesen Umstand zum Anlass, ein Bier namens Limes Pilsner zu produzieren. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Der Geruch ist hopfig aromatische in der Nase.

Zum Geschmack: Ein in den vor allem auch in den Backen sehr hopfiges Erlebnis mit gewissen mineralischen Noten ist dieses Bier. Der Hopfen kommt auf jeden Fall durch, hält sich jedoch in so weit bedeckt, als dass er nicht zu bitter wirkt. Er zeigt sich hier aromatisch und harmonisch mit leicht floraler Note im Abgang. Es ist daher ein eher aromatisches und doch auch schlankes Pils.

Zum Fazit: Dieses Pils ist sicherlich nicht so knackig oder herb, aber dafür aromatisch und schlank für alle die eher einen dezenten Pilsgenuss suchen. Mich hat das Bier dennoch überzeugt, da ich grundsätzlich auch aromatischere Pilsbiere bevorzuge. Ich gebe eine Wertung von 4 Sternen für das Limes Pilsner

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Zlatopramen 11

Das Zlatopramen 11, also ein Bier aus der Tschechischen Republik ist heute das Testbier meiner Wahl. Einigen dürfte das Bier bekannt sein, ist es doch immer mal wieder in deutschen Supermärkten zu finden. Glücklicherweiße habe ich dieses Bier nicht aus der sonst üblichen 1,5 Liter Plastikflsche verkosten müssen, sondern konnte eine normale halbliter Glasflasche ergattern. Die Brauerei Krasne Brezo, die das Bier braut, stammt aus Usti Nad Labem, zu deutsch Aussig. Die Stadt liegt direkt an der Elbe, unmittelbar an der deutschen Grenze. Die Makre gehört jedoch inzwischen zu Heineken, welche die Brauerei im Jahre 2011 schloss und das Bier mittlerweile bei Starobrno und Krusovice brauen lässt. Das Zlatproamen 11 ist ein Vollbier mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Klar filtrierets, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches Aroma mit getreidigen Noten. Es riecht aber auch etwas metallig.

Zum Geschmack: Der Einstieg ist dann doch etwas getreidig, aber vor allem auch hopfenherb im Abgang. Das Wasser wirkt etwas hart und kalkig. Es hat aber auch diesen für tschechische Biere typischen leicht buttrigen Geschmack im Mundgefühl. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier eher herb und kantig. Es bleibt bei seinem bisherigen Aroma mit dem etwas herberen Geschmack der um diese buttrige Nuance ergänzt wird.

Zum Fazit: Ein angenehmes Bier, das auf jedenfall Geschmack hat und bei dem der Hopfen auch wirklich durchkommt. Ich finde es aber auch ein wenig eintönig. Dennoch kann man dieses Bier, wenn man mal in Tschechien ist durchaus trinken und so vergebe ich hier 3 Sterne.

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Göller Original

Mein heutiger Biertest führt mal wieder zu einem Gerstensaft aus dem schönen Frankenland, genauer gesagt von der Brauerei Göller, von der schon ein paar Biere hier vorgestellt wurden. Das Original ist eine Art Pils und mein heutiges Bier der Wahl. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges Bier, das serh sehr frisch wirkt udn dezent hopfig wirkt.

Zum Geschmack: Es wirkt im ersten Eindruck auch geschmacklich sehr frisch und hat ein leicht süßgetreidiges Aroma am Gaumen. Es ist ansonsten nur leicht süßlich und sonst ein klein bisschen herb am Gaumen. Dennoch wirkt es sehr süffig, könnte aber dann doch etwas mehr Geschmackstiefe haben. Dabei ist es auch weiteren Trinkverlauf nicht so besonders spektakulär.

Zum fazit: Ein süffiges, leichtes Pils, das aber wahrlich nichts besonderes oder eine Geschmacksexplosion ist. Die Frage ist, ob dieses Bier aber auch wirklich mehr sein möchte als eine süffig-frische und unkomplizierte Erfrischung. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.