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Tettnanger Keller Pils

Für den nächsten Biertest geht es ins Baden-Württembergische Hopfenanbaugebiet Tettnang an den Bodensee. In der Hopfenstadt gibt es mit der Brauerei Krone auch eine Brauerei, die aus dem vor Ort angebauten Hopfen ein herrliches Bier braut. Unter anderem hat sie auch ein Kellerpils im Sortiment, bei dem sämtliche Zutaten aus biologischem Anbau stammen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen üppigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein frisches und hopfiges Aroma zeigt sich in der Nase. Es ist leicht floral und leicht hefig mit Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Das Bier ist bitter, gleichzteitig aber auch sehr erfrischend mit einer gewissen Fruchtnote. Darüber hinaus prickelt das Bier sehr und ist nur dezent bitter. Es fällt vor allem durch die sehr hohe Kohlensäurekonzentration auf und irgendwie ist das aber leicht auch störend ist. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein herbes, leicht fruchtiges Bier.

Zum Fazit: Wie viele andere Biere der Tettnanger Kronenbrauerei ist auch dieses Bier wirklich sehr gut. Es wirkt frisch, hopfig und hat eine leichte Fruchtigkeit. Von mir gibt es die volle Punktzahl von 5 Sternen, auch wenn dem Bier etwas weniger Kohlensäure gut tun würde.

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Schwert Pils

Am Viehmarkt in Ehingen hat die Brauerei Schwert, als eine der 4 Traditionsbrauereien der Bierstadt ihren Sitz. Gegründet im Jahre 1675 ist die Brauerei, was Informationen über sie im Internet angeht sehr spärlich unterwegs. Sie besitzt weder eine eigene Website, noch kommt man sonst an größere Informationen was ihre Geschichte betrifft. Jedenfalls werde ich heute das Pils der Privatbrauerei verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Es ist ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist riecht etwas süßlich, hat eine leichte Hopfennote. Ansonsten aber eher unspektakulär.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einer durchaus schönen Hopfennote, die etwas herb im Abgang ist. Es ist im Körper ein eher leichtes, schlankes Bier. Das Bier überzeugt auch im weiteren Trinkverlauf mit einen feinherben Abgang, der auch durchaus im Nachgang am Gaumen hängen bliebt. Es ist dabei aber nicht übermäßig herb, aber genau so, dass es eine für ein Pils schöne Hopfenblume besitzt, die in teilen sogar leicht floral wirkt.

Zum Fazit: Ein sehr angenehmes Pils mit feinherber Hopfung, ohne das es dabei zu bitter wird. Der Körper ist schlank und zurückhaltend, wie es bei einem Pils sein sollte. Das gibt gute 4 Sterne nach Ehingen.

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Schmucker Meister Pils

Das Meister Pils ist das Aushängeschild der Schmucker Brauerei aus dem Odenwald. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein leicht getreidiges und auch dezent hopfiges Bier. Es kommt aber keine besonderes auffallender Duft in die Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr blumiges Bier. Es hat sehr sehr harmonische Noten und ist überhaupt nicht wirklich bitter. Es ist sogar ein wenig teigig im Abgang. Ich finde es sogar ein eher süßliches Bier, bei dem der Hopfen nicht sonderlich dominant auftritt. Es ist ein Bier, das eher dezent herb ist , aber auch eher mild und zurückhalten ist. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einem eher schlanken Körper der von einem teigig hopfigen Aroma geprägt ist.

Zum Fazit: Ein eher mildes Pils mit nur dezenter Hopfennote. Deswegen ist das Bier aber nicht schlecht und man kann es gut trinken. Für ein Pils fehlt aber eindeutig der Hopfen und die mit ihm einhergehende Bittere. Hier gibt es 3 Sterne.

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Hirter Pils

Die Hirter Privatbrauerei ist heutzutage die einzige Privatbrauerei in Kärnten von nennenswerter Größe. Die Brauerei aus dem Micheldorfer Gemeindeteil Hirt wurde erstmals im Jahre 1270 erwähnt. Ab 1460 ist die Brauerei in Privatbesitz und die jetzigen Eigentümer führen den Betrieb nun schon in der 5. und 6. Generation. Im Gegensatz zu vielen anderen österreichischen Brauereien ist die Brauerei Hirt vor allem bekannt für ihr Pils nach böhmischer Brauart. Dieses wird es auch heute im Blog geben und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonders erwähnenswerten Schaum.

Zum Geruch: Ein ganz leicht hopfiges, ansonsten aber eher geruchsneutrales Bier zeigt sich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein erfrischendes Bier mit einer sehr hopfig aromatischen Grundaromatik, die sich bis in den Nachgang durchzieht. Es fällt auf, das die Kohlensäure in diesem Bier nicht gerade besonders viel ist, jedoch so mehr Raum für die Hopfenbittere lässt. Das Bier hat eine wirklich schöne Hopfenaromatik und ist dabei auch gut bitter, aber nicht zu sehr das es hier eindimensional wirken würde. Die Hopfenbittere hängt auch wirklich schön im Nachgang nach.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr schönes Pils, dass seinen Namen auch verdient. Es hat eine schöne Hopfenbittere, die auch lange am Gaumen nachhängt. Die Bittere ist aber nicht zu ausgeprägt und hält sich im Rahmen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne. Für die volle Punktzahl müsste die Hopfenbittere doch noch etwas ausgeprägter sein.

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Brand Up

Für meinen nächsten Biertest geht es in die Niederlande. Von der Brouwerij Brand aus Wijre in der Provinz Limburg nahe der deutschen Grenze kommt das nächste Testbier. 2 Biere hatte ich bisher vom Hoflieferanten des niederländischen Königshauses. Mit dem Up kommt nun das nächste Bier hier auf meinem Blog. Das Up soll stilistisch ein Lagerbier sein, wie es in seiner ursprünglichen Form nach einem Originalrezept von 1842 gebraut wurde. Es ist dabei eine Anlehnung an Lagerbiere tschechischer Brauart und für die Hopfung wurde auch ausschließlich Saazer Hopfen verwendet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht fruchtiges Bier. Es hat etwas von Apfel und Birne

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit fruchtigen Noten, die ich dem Apfel zuordnen würde. Daneben ist es noch etwas süßlich und auch leicht hopfig am Gaumen. Im weiteren Trinkverlauf kommt eine leichte Bittere ins Bier, gepaart mit einer gewissen Malzsüße, die immer wieder durchkommt. Es ist aber insgesmat eher etwas unspektakulär.

Zum Fazit: Nach einem verheißungsvollen Beginn flacht das Bier leider etwas ab. Es ist dann eher belanglos, aber hat dennoch einen ordentlichen Geschmack, ist erfrischend und es blitzt immer wieder etwas fruchtiges auf. Eine leichte Hopfenbittere am Gaumen rundet den Geschmack ab. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Berliner Berg Bantam Pils

Der Craft-Beer Markt hatte in de letzten Jahren einen großen Umbruch zu bewältigen, da die anfängliche Euphorie um IPA und Co., doch sehr nachgelassen hat. Im Gegensatz zu den USA und anderen Ländern, konnte die Craft-Beer Bewegung in Deutschland nicht so recht Fuß fassen und viele neu gegründete Brauereien sind schon wieder vom Markt verschwunden. In Berlin jedoch, konnte sich die Szene etablieren und viele der dort entstanden Brauereien am Markt behaupten. So auch die Berliner Berg Brauerei, von der mein heutiges Testbier, das Pils stammt. Einge der neuen Craft-Beer Brauereien haben darüber hinaus inzwischen erkannt, das sie nur mit Pale Ale und Co. am Markt schwer überleben können und die Deutschen nach wie vor eher Lust auf Pils, Lager und Co. haben. Daher haben einige nun auch diese Biersorten im Programm, wenn auch teilweise etwas anders interpretiert. Das Bantam Pils der Berliner Berg Brauerei ist so ein Bier, denn es ist etwas leichter als übliche Pilsbiere und hat einen Alkoholgehalt von nur 4%.

Zur Optik: Ich habe ein naturtrübes, helloragenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat ein blumiges, fruchtiges Aroma.

Zum Geschmack: Es ist hopfig prickelnd im Antrunk, während es dann im weiteren Trinkverlauf ein wenig hopfiger wird. Die Hopfenbittere ist aber angenehm gestaltet. Es ist sehr angenehm leicht im Köprer, aber irgendwie finde ich es auch ein wenig pappig im Mundgefühl. Das klingt jedoch nur sehr leicht an und beeinflusst den Geschmack nicht wirklich. Auch gegen Ende hat man ein gutes Pils mit einem blumig fruchtigen Hopfenaroma das nicht zu bitter schmeckt und schön frisch-aromatisch daherkommt.

Zum Fazit: Das Bier wirkt auf mich sehr erfrischend mit schönem fruchtig-blumigen Hopfenaroma. Der Körper ist leicht, aber das ist bei einem Pils auch in Ordnung. Lediglich, das etwas pappige Mundgefühl stört ein wenig. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Bakalar Svetla Destika

Der nächste Biertest stammt von der Brauerei Rakovnik, die in der gleichnamigen tschechischen Stadt ihren Sitz hat. Die Geschichte der Brauerei reicht zurück bis ins Jahre 1454, als der böhmische König Ladislav der Stadt das Braurecht verleiht. Daraufhin entstehen viele kleine Brauereien in der Stadt, die über Jahrhunderte die Braukultur der Stadt prägen. Im Zuge der Industrialisierung entschließt sich die Stadt zur Gründung einer größeren Stadtbrauerei im Jahre 1867. Nach einigen turbulenten Phasen über die Zeit des Kommunismus bis hin zur unübersichtlichen Lage nach dem Fall des kalten Vorhangs mit vielen Besitzerwechseln, ist die Brauerei heute eine Aktiengesellschaft. Zwischenzeitlich war die Brauerei sogar einige Jahre geschlossen und die Zukunft schien sehr ungewiss. Trotz dieser turbulenten Zeiten hat es die Brauerei geschafft, unabhängig von größeren Braukonzernen zu agieren und ist heute eine der wenigen tschechischen Grooßbrauereien, die sich nicht in der Hand eines internationalen Konzerns befindet. Die Mehrheit der Aktien befindet sich heute im Besitz eines großen tschechischen Bierhändlers.

Die Biere der Brauerei werden größtenteils unter der Marke Bakalar verkauft und es gibt ein doch sehr großes Sortiment an unterschiedlichen Bierspezialitäten. Von dieser Marke verkoste ich heute das Svetla Destika, welches ein untergäriges Lagerbier ist, das auf einen Alkoholgehalt von 4% kommt und somit etwas leichter als das klassische Lager der Brauerei ist.

Zur Optik: Es ist ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier, welches von einem ganz ordentlichen weißen Schaum gekrönt wird.

Zum Geruch: Ich habe ein getreidig brotiges Aroma, das mit gewissen Hofennoten ausgezeichnet ist.

Zum Geschmack: Der erste Schluck ist getreidig mit einer etwas süßlichen Note im Abgang. Das Bier ist eher leicht im Körper und die Kohlensäure prickelt ein wenig am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es vor allem ein sehr leichtes Bier, ohne das es geschmacklich groß auffällt. Hier und da zeigt es einen kernig brotigen Geschmack in den Backen, der eher ins süßliche geht und dann auch sogar in die Honigrichtung. Gegen Ende wird es dann am Gaumen auch eine deutliche Spur herber.

Zum Fazit: Ein ganz solides Bier, das jedoch auch aufgrund des geringen Alkoholgehalts, sehr leicht ist und dann und wann ein wenig langweilig. Ich vergebe hierfür 3 Sterne.

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Apoldaer Glockenpils

Für den nächsten Biertest rücke ich noch etwas weiter gen Osten und Lande im Thüringischen Apolda und verkoste Das Glockenpils der dort ansässigen Brauerei. Die Stadt in Mittelthüringen ist bekannt für ihre Tradition im Glockengießen, was den ungewöhnlichen Namen des Bieres erklärt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonders erwähnenswerten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein nur ganz leicht hopfiges, ansonsten sehr nichtssagendes Bier.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches nur ganz leicht bitter im Abgang ist und doch sehr sehr sprudelt. Ich finde, das es ein Bier ist, das durchaus herb am Gaumen ist und der Hopfen einigermaßen harmonisch zum Körper passt. Der Hopfen verhält sich aber sehr mild und ist nicht besonders herb oder bitter. Im Abgang hat man sogar eine gewisse Malzsüße.

Zum Fazit: Ein sehr druchschnittliches Bier, das man zwar gut trinken kann, das aber nicht besonders bitter ist. Der Hopfen ist für ein Pils doch sehr zurückhaltend und ich vergebe daher nur 2 Sterne für dieses Bier.

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Hebendanz Edel Pils

Wer probt der lobt. Das ist der Slogan der Brauerei Hebendanz aus Forchheim, von der ich heute ein Bier verkosten werde. Ob es heute etwas zu loben gibt, möchte ich mit dem folgen Biertest nun herausfinden. Bereits seit 1579 ist die Brauerei in Familienbesitz und wird auch heute weiterhin von der Familie Hebendanz geführt. Ein Klassiker des Sortiments ist das Edel Pils, das auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Es ist ein klar filtriertes, goldenes Bier. Dazu hat es einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ich habe ein feinhopfiger, grasiger Geruch, der von einer feinen malzigen Note ummantelt wird.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, das im ersten Eindruck eigentlich doch eher auf der malzig, getreidgen Seite verörten würde. Vor allem der Nachgang bleibt mir ein schön malziges Aroma im Mund hängen. Das Bier überzeugt zwar, es will aber so gar nicht nach Pils schmecken. Es hat eine süße, schon fast etwas keksigen Getreidenote. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einem schönen, leicht süßgetreidigen Aroma. Der Hopfen klingt auch leicht an, ist aber im Geschmack nicht so wirklich präsent.

Zum Fazit: Schade, dieses Bier ist wirklich gut, jedoch fehlt für ein Pils eindeutig der Hopfen. So kann ich dem Ganzen leider nur 3 Sterne geben.

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Huppendorfer Pils

Auch am heutigen Tage darf ein Bier aus Franken nicht fehlen. Dieses Mal gibt es ein Bier der Brauerei Grasser aus Huppendorf. Neben dem Vollbier ist das Pils eine der beliebtesten Sorten. Deshalb wird es im folgenden Bietrag vorgestellt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonders erwähnenswerten Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht hopfig süßlich, mit einem leicht zuckrig-gerstigen Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch recht überraschend herbes Bier, bei dem aber auch ganz leicht der Malzkörper durchkommt. Es prickelt sehr stark. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, des sehr hopfig und auch bitter ist, aber dennoch auch eine gewisse aromatische Nuance an blumigen Noten bereit hält. Im Antrunk ist es kurz süßlich, bleibt aber sobald es den Gaumen passiert hat ein herbaromatisches Pils mit einer sehr schönen Hopfenbittere.

Zum Fazit: Ein wirklich klasse Pils mit schönen herbaromatischen Noten. Das Bier ist knackig bitter, aber nicht herb. Dafür hat der Hopfen eine schöne leicht blumige Note. Das Bier wirkt sehr würzig und auch das Malz kommt leicht durch und unterstützt den Geschmack. Ich vergebe hier die Höchstnote von 5 Sternen. Wirklich lecker.