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Fuchsberger Hopfux

Auch die Fuchsberger Schlossbrauerei bietet ihren Kunden nicht nur klassische Biersorten, sondern hat auch ein Craftbeer in ihrem Sortiment. Das Bier nennt sich Hopfux und ist ein kaltgehopftes, unfiltriertes Bier pilsener Brauart. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr üppigen weißen schaum

Zum Geruch: Das Bier hat ein fruchtig kräutiges Aroma in der Nase. Etwas erinnert es an Minze. Ansonsten riecht es aber gut aromatisch. Es kommen tropisch angehauchte Fruchtnoten, die an Kiwi Maracuja und Mango erinnern.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, mit einer dezent obstig fruchtigen Gechmacksaromatik. Es ist leicht herb am Gaumen, ansonsten aber eher zurückhaltend. Es ist aber insgesamt ein Bier mit einem bitteren Hopfenaroma, das dazu schöne bitteraromatische Noten hat und so eigentlich auch im Nachgang ein lange anhaltendes wohlschmeckendes Mundgefühl aufweist, das auch etwas nach saftigem Gras schmeckt.

Zum Fazit: Das Bier weist insgesamt einen durchaus interessanten hopfig grasigen Geschmack aus mit einem dezent herben Abgang. Die Fruchtaromatik aus dem Geruch kommt nicht ganz so durch. Dennoch gibt es von mir 4 Sterne fürs Bier.

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Kozel 11° Svetly Lezak/Premium Lager

Mein nächstes Bier ist eines der bekanntesten tschechischen Biere, das Kozel, was übersetzt soviel wie Bock bzw. Ziegenbock heißt. Mit einem Bock hat das Bier nicht wirklich etwas zu tun, ist es doch ein normales Lagerbier. Jedoch ziert ein biertrinkender Ziegenbock Etikett und Logo der Brauerei. Ziegen scheinen also auch Bier zu mögen. Die Brauerei befindet sich Velko Popovice, einer Gemeinde, welche sich relativ zentral in Tschechien befindet. Ähnlich wie der 1.FC Köln, hat auch die Brauerei einen lebenden Zeigenbock als Maskottchen, der auf den Namen Olda hört. Dieser kommt bei verschiedenen Festen zum Einsatz und die Tradition geht auf eine Schenkung in den 1930er Jahren zurück. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1874 und blieb bis zur Verstaatlichung nach dem 2. Weltkrieg in Privatbesitz. Dannach wurde die Brauerei von Radegast übernommen, welche ihrerseits zur Pilsener Brauerei gehört, die wiederum inzwischen Teil des japanischen Asahikonzerns ist. Dennoch ist die Brauerei heute eine der bekanntesten Tschechiens und ihre Biere sind in vielen Ländern der Welt erhältlich. Der Alkoholgehalt des Svetly Premium, des klassischen hellen Lagerbieres liegt bei 4,6%.

Zur Optik: Ein Klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat ein getreidiges Aroma mit leicht hopfigen Einflüssen, die es bitter, aber auch leicht metallisch in der Nase machen.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist leicht getreidig süßlich, bevor es im Abgang dann hopfiger wird. Der Nachgang hat dann noch eher leicht süßliche, aber eher ins teigige gehende Noten. Im weiteren Trinkverlauf ist der Grundgeschmack dann doch eher durch die Hopfenherbe geprägt. Der Hopfen klingt am Gaumen kurz an und hat und ab und an auch erdige Einflüsse, diese bleiben aber nie ganz beständig.

Zum Fazit: Ich finde für ein industriell gebrautes Massenbier ist dieses Bier ganz gut trinkbar. Es ist sehr süffig und man schmeckt auch das pilsige heraus, den der Hopfen sorgt für bittere Noten am Gaumen. Ich gebe dem Kozel daher eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Herrngiersdorfer Hallertauer Hopfen Cuvee

Die Schlossbrauerei Herrngiersdorf, gegründet im Jahre 1131 war die älteste Privatbrauerei der Welt. Die Betonung liegt hier leider auch auf war, denn im Jahre 2013 ging die Brauerei eine Kooperation mit der Herrnbräu ein und verlagerte die Proudktion nach Ingolsstadt. Die Biere gibt es aber weiterhin und diese lesen sich teilweise wirklich spannend. So habe ich mit dem Hallertauer Hopfen Cuvee ein Pils, bei dem 4 Sorten aus dem größten Hopfenanbugebiet der Welt verwendet wurden, nämlich Perle, Tradition, Mittelfrüh und Saphir. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ich habe ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig frisches und grasiges Aroma zeigt sich in der Nase. Dazu kommen ganz leicht getreidige Noten.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist auch hier recht aromatisch und zeigt grasig hopfige Noten. Es ist sogar leicht fruchtig. Ich vermisse aber etwas herbe Noten und die Kohlensöure könnte mehr prickeln. Im weiteren Trinkverlauf ist das Bier nicht mehr ganz so aromatisch es bleibt aber grasig, wobei sich hier und da etwas erdige Noten einschleichen. Hinten heraus wird es im Abgang etwas herber.

Zum Fazit: Ich finde das Bier wirklich gar nicht mal so schlecht. Ein gutes Pils, bei dem der Hopfen durchaus abwechslungsreich auftritt. Ist er zunächst noch etwas grasig und aromatischer, so wird das Bier hinten heraus etwas herber. Ich gebe ihm 4 Sterne.

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Karlsberg Urpils

Eines der am meisten getrunkenen Biere im Saarland dürfte Zweifels ohne das UrPils aus dem Hause Karlsberg sein. Die Homburger Brauerei dürfte vielen als Hersteller der Mixery Mischbiere bekannt sein, sie hat aber auch ein großes Sortiment an richtigen Bieren vorzuweisen. Der Klassiker das UrPils kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein Pils, das im ersten Eindruck eher ein wenig getreidig und brotig reicht und nur leicht hopfig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es im Antrunk noch ein wenig hopfig herb, bevor es Richtung Abgang eher milder und sogar getreidig wird. Ich mache einen leichten Malzkörper aus. Der Hopfen ist präsent, er klingt aber nur leicht an. Er ist marginal am Gaumen vorhanden, hat aber eher eine aromatische, als bittere Note. Er ist durchaus eher zurückhaltend und man schmeckt, aber auch deutlich den Malzköper, der hier präsent ist und der hopfen bzw. das Bier ist bei Weitem nicht nur auf die Hopfenbitter konzentriert. Dazu hat es auch etwas teigiges, was am Gaumen dazukommt. Nach einem getreidigen Einstieg zeigt sich die Hopfenbittere vor allem am Gaumen während des Abgangs.

Zum Fazit: Für ein Pils ist mir dieses Exemplar definitiv etwas zu malzig. Der Hopfen steuert zwar auch bittere Noten bei, er sollte aber dann schon etwas dominanter auftreten. Auch ist es etwas zu teigig gegen Ende des Trinkgenusses, was für mich nicht wirklich zusammenpasst. Ich kann dem Bier daher nur eine Wertung von 2 Sternen geben. Industrielle Massenware.

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Schützenhof Pils

Ob mein folgendes Testbier mit der ehemaligen Schützenhof Bräu in Mainbernheim zusammenhängt lies sich in der Recherche nicht genau herausfinden. Dennoch braut die im nicht weit entfernten Ochsenfurt ansässige Brauerei Oechsner ein Bier Namens Schützenhof Pils, das als Billigmarke verkauft wird, wohl um Überkapazitäten abzubauen. Genau wie das Pils aus selbem Hause, kommt es auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum, der jedoch sehr schnell wieder verschwindet.

Zum Geruch: Im Geruch geht es bei diesem Bier sehr getreidig mit einer leichten Süße zu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier zunächst etwas herb, dann kommen aber sehr schnell die süßlichen Noten durch, bevor dann erdig-süßliche Noten anklingen, die aber nicht so intensiv sind und sich sehr moderat verhalten. Auch im weiteren Trinlverlauf ist das Bier nicht besonders spektakulär, vor allem wirkt es billig bitter, sprich man schmeckt deutlich den Hopfenextrakt.

Zum Fazit: Ein absolutes Billigbier, das mich nicht sonderlich überzeugt. Daher kann es hierfür auch nur 1 Stern geben.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Kirner Pils

Das Pils aus Kirn, einer der letzten verbliebenen Privatbrauereien in Rheinland-Pfalz ist als nächstes in meinem Test dran. Das Pils ist die Hauptsorte der Privatbrauerei und vor allem in der Pfalz und im Hunsrück verbreitet. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen hopfigen, leicht grasigen Geruch.

Zum Geschmack: Das Bier ist am Anfang etwas bitter, jedoch hat es auch im Nachgang eine würzige, leicht hopfige Aromatik, die auch noch länger im Mund bleibt. Der Körper des Bieres ist insgesamt sehr schlank gehalten, was bei einem Pils aber auch vollkommen in Ordnung ist. Auch im weiteren Trinkverlauf besticht dieses Bier durch eine herb würzige Hopfennote. der Malzkörper ist dabei nur wenig präsent.

Zum Fazit: Ein hopfig-bitteres Pils, das aber dennoch nicht zu herb wirkt, sondern gut ausbalanciert ist. Dieses Pils hat definitiv Geschmack und die Hopfennoten wirken nicht zu künstlich, sondern natürlich. Ich gebe dem Bier aus Kirn 4 Sterne. Durchaus eine Empfehlung

Veröffentlicht in 2-Sterne

Jupiler

Auch wenn Belgien weltweit für seine außergewöhnlichen Biersorten bekannt ist, so ist das meistverkaufte Bier dort dennoch ein Lager, nämlich das Jupiler. Gebraut wird Jupiler von der Brasserie Piedboeuf und ist benannt nach dem Ort Jupille-sur-Meuse, in welchem sich die Brauerei ihren Hauptsitz hat. Das Jupiler so wie man es heut kennt, wurde erstmals im Jahre 1966 gebraut. Die Brauerei ist Teil von InBev und gehört somit zum gigantischen Bier Imperium von Anheuser-Busch. Bekannt ist Jupiler auch dadurch, dass es seit vielen Jahren Namenssponsor der Belgischen Fußballiga ist, sowie auch der offizielle Bierpartner der Nationalmannschaft. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein wirklich geruchsneutrales Bier. Man hat nur eine ganz leichte Süße in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein dezent malziges Bier, jedoch vermisse ich etwas die Kohlensäure im Getränk. Man hat einen ganz leichten Malzgeschmack, der auch wirklich in Ordnung ist, aber ansonsten gibt das Bier nicht wirklich etwas her.

Zum Fazit: Das Bier hat etwas mehr Geschmack als Wasser, dass muss man ihm lassen. Es schmeckt auch nicht eklig oder hat irgendwelche Fehlaromen, aber es ist einfach sehr sehr mild und hat nur einen ganz leicht malzigen Abgang. Ich gebe hierfür 2 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Will Bräu Pilsner

Mein nächster Biertest dreht sich wiederum um ein Bier aus Franken, wobei die Brauerei bzw. der Ort historisch eigentlich eine stärkere Verbindung zum benachbarten Hessen bzw. Fulda hat. Die Rede ist von der Will Bräu bzw. dem Ort Motten, der rechtlich erst seit dem Jahre 1816 zu Bayern bzw. Franken gehört. Davor war er Teil des Hochstifts Fulda und unterstand somit den dort residierenden mächtigen Fürstäbten. Kulturell mag die Region dennoch fränkisch geprägt, sein, aber auch die Will Bräu selbst ist bis heute mit Fulda verbunden, denn sie befindet sich im Besitz des Hochstiflichen Brauhauses In Fulda, die die Brauerei Will bereits im Jahre 1987 übernahm. Jedoch hat auch die Will Bräu selbst ihre historischen Wurzeln als Hochstiftlich Fuldaische Amtsbrauerei und Lieferant für den Fuldaer Hof und Abtei, bis sie im Jahre 1791 zur Will Bräu wurde, als sie von Georg Will gekauft wurde un damit die bis 1987 anwdauerende Familientradition begründete. In meinem Biertest verkoste ich heute das Pilsener der Brauerei, das wie die meisten anderen Biere mit sehr bayerisch designten Etiketten daherkommt und auch als original bayerisches Pilsener verkauft wird und das obwohl die Brauerei, bis auf das, das sie politisch zu Bayern gehört, kulturell überhaupt nichts mit Bayern am Hut hat. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Dieses Bier hat keinen besonderen Geruch, eventuell ist es ganz leicht hopfig.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, welches ich für ein Pils eher mild finde und bei dem nur im Abgang etwas hopfige Noten am Gaumen aufploppen. Der Malzkörper ist dabei wie zu erwarten sehr schlank gestaltet. Das Pils ist auch im weiteren Trinkverlauf ein eher mild gestaltetes Bier. Es schmeckt nicht schlecht oder hat irgendwelche Fehlaromen, es ist aber auch nicht besonders herb oder aromatisch wie ich finde. Es hat es was leicht hopfiges am Gaumen, das war es dann aber auch.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr langweiliges Bier, das nur am Gaumen leicht hopfig ist. Es ist sicherlich nicht schlecht, aber da gibt es, gerade in der fränkischen Bierwelt doch einige Alternativen mit mehr Geschmack, auch wenn fränkische Pilsbiere im Allgemeinen oft nicht besonders bitter oder herb sind. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Gessner Premium Pils

Aus der südthüringischen Brauerei Gessner werde ich im folgenden Test nun das Premium Pils verkosten. Das Premium Pils ist die Hauptsorte der Brauerei aus Sonneberg und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, sehr helles Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr dezentes, etwas aromatisch floraler Hopfen zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein doch sehr harmonisches und leichtes Bier. Es ist fast schon ein wenig getreidig. Das Bier wirkt erfrischend und auch gut abgestimmt. Der Körper it schlank und lässt Platz für die feinherben Hopfennoten die sich am Gaumen dann zeigen. Es hat auch im weiteren Trinkverlauf immer wieder leicht getreidig süßliche Anflüge. Das Bier wirkt sehr rund, aber für ein Pils könnte es für meinen Geschmack noch etwas hopfiger sein. Auch finde ich den Abgang dann doch noch etwas zu süß.

Zum Fazit. Ein Bier, welches für mich okay ist. Es könnte etwas hopfiger und die Süße reduzierter sein. Man kann das Bier aber bedenkenlos trinken und von mir bekommt es eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Gampert Bräu Förster Pils

Das Förster Pils aus dem Hause Gampertbräu ist als nächstes an der Reihe um verkostet zu werden. Wie so viele andere Brauerei befindet sich auch diese Brauerei in Oberfranken, jedoch nicht im Bamberger Raum, sondern etwas östlicher, an der Grenze zu Thüringen. Der Alkoholgehalt des Pilsners beläuft sich auf 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein leicht süßliches, aber auch hopfiges Bier. Es wird aber hauptsächlich von eher getreidigen Noten dominiert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das dezent hopfig ist. Es ist aber auch nur dezent süßlich. Der Körper des Bieres wirkt leicht und schlank. Insgesamt zeigt sich ein durchaus würziges und leicht getreidiges Bier. Im Abgang finde ich es aber dann auch eher ein wenig flach, aber dennoch ist der Hopfen immer präsent.  Irgendwie ist das Bier aber auch leicht pappig und hat es etwas von Karton im Abgang.

Zum Fazit: Ein mild-würziges Bier, das durchaus noch herber sein dürfte. Auch stört mich etwas der pappige Geschmack im Abgang. Insgesamt nichts besonders überragendes, aber auch nicht was einem schlecht bekommen dürfte. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.