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Brewdog Indie

Im heutigen Test gibt es wieder ein Bier der schottischen Craftbeergiganten von Brewedog. Mit dem Indie hat es dieses mal nicht wie man vermuten mag ein IPA, sondern ein Pale Ale in den Test geschafft. Das indie steht für independent, was die Unabhängigkeit Brewdogs von den großen Bierkonzernen betonen soll. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leichte Melonennote. Ansonsten kommt etwas Getreide durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein sehr leichtes und doch eher getreidig dominiertes Bier im Körper mit ganz leichten Anflügen von Melone. Im Abgang ist es etwas getreidg bitter.  Auch im weiteren Trinkverlauf ist es im Antrunk durchaus fruchtig, jedoch kommt dann im Abgang immer mehr das getreidige zum tragen. Es bleibt aber nie nur getreidig, da man immer irgendwie eine Note von Melone und Apfel im Mund hat.

Zum Fazit: Es ist ein eher dezentes und  Pale Ale und so wie von Brewdog beabsichtigt eher ein Bier für Einsteiger, als für diejenigen die auf der Suche nach Hopfenbomben sind. Dennoch ein Bier mit einer gewissen Fruchtaromatik, welches man schön zwischendurch trinken kann, ohne das es zu schwer auf den Kopf schlägt. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Cast Pale Ale California Style

In meinem heutigen Test habe ich wieder ein Bier der Stuttgarter Cast-Brauerei im Gepäck. Der Name Cast ist dabei eine Zusammensetzung aus den Anfangsbuchstaben der Worte California und Stuttgart. Damit wird auch die Philosophie der Brauerei klar, Craftbeer nach amerikanischem Vorbild brauen. Das Pale Ale, welches ich heute verkoste ist demzufolge auch im California Style gebraut, sprich es wurde sich eher an West-Coast IPAs orientiert. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig herbes Bier, das ganz leichte fruchtige Noten hat.

Zum Geschmack: Es ist erwartungsgemäß hopfig-herb und sehr sehr trocken am Gaumen. Es ist sehr sehr harzig und man schmeckt auch leichte Kiefernnadeln. Es ist geschmacklich wie ein typisches West Coast IPA. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich hier ein schön herbes Bier mit dem gewissen etwas am Gaumen. Es wirkt aber hier und da etwas kalkig, was eventuell vom Hopfen kommt. Der dezent hopfig trockene Geschmack zieht sich bis zum Ende durch und bleibt konstant bestehen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da ich es für ein wirklich gelungenes und rundes Pale Ale halte, das auch klar Kante zeigt und das keinen hohen Alkoholgehalt und übertriebene Fruchtaromatik braucht um zu überzeugen.

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Kaiser/Kreativbrauerei Apostelhof Pale Ale

In meinem heutigen Test habe ich ein Bier aus der Region. Das Pale Ale, welches ich vor mir stehen habe ist ein gemeinsames Projekt der Geislinger Kaiser Brauerei und der Kreativ Brauerei im Apostelhof, hinter welcher sich die Familie Daiber verbirgt, der auch der Göppinger Edeka Markt gehört in welchem sich die Brauerei befindet. Der Alkoholgehalt des Pale Ales, welches 2018 auf den Markt kam hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es ist sehr trüb und hat eine ordentliche weiße Schaumkrone.

Zum Geruch: Es riecht fruchtig, leicht nach Mandarine dazu Mango oder Honigmelone. Eventuell ist noch Maracuja im Geruch.

Zum Geschmack: Aromatisch und ätherisch im Mund ist dieses Bier. Es ist leicht bitter am Gaumen, aber dennoch ganz ausgeglichen im Geschmack. Leicht bitter ist es im Abgang. In den Backen ist dabei eine gewisse Süße vorhanden. Gegen Ende kommt dann schon noch eine bittere, hopfige Komponente raus. Im Mundgefühl bleibt es aber harmonisch und auch im Abgang hat es eine gewisse Herbe, aber das Mundgefühl ist nicht trocken und der Körper fruchtig süßlich und auch präsent.

Zum Fazit: Ich finde es wirklich überraschend gut und sehr abwechslungsreich. Mich hat es wirklich überzeugt und so gebe ich hier eine sehr gute Wertung von 4 Sternen.

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Schönbuch Pale Ale

In meinem heutigen Test habe ich das Pale Ale der Schönbuch Braumanufaktur aus Böblingen im Programm. Schönbuch war eine der ersten mittelständischen Brauereien in Baden-Württemberg, die ihre Produktpalette um das ein oder andere Craftbeer erweiterten. Das Pale Ale, war dabei das erste Produkt, das Schönbuch im Zuge dessen auf den Markt brachte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, rötlich bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Mix aus fruchtigen und zugleich auch getreidigen Noten, die ein wenig brotig daher kommen. Es erinnert etwas an Maracuja und Melone bzw. Honigmelone

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es zunächst herb am Gaumen, dann tritt eine verhaltene Süße hervor, bevor es am Gaumen ein wenig prickelt. Im Nachgang wechseln sich die fruchtigen Noten und die bitter-brotigen etwas ab. Der Körper ist präsent aber einigermaßen schlank.

Zum Fazit: Ich habe hier ein Bier vor mir stehen, welches eher in die harzige und brotige Richtung tendiert. Man hat hier und da etwas fruchtiges. Ich gebe dem Bier ein Wertung von 3 Sternen, da es ansonsten nicht wirklich spektakuläres ist, das man aber dennoch recht gut trinken kann.

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Braukollektiv Ziggy

Mit dem Ziggy habe ich heute ein American Pale Ale von Braukollektiv aus Freiburg im Breisgau im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,9%.

Zur Optik: Ein orangegoldenes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr schönes fruchtiges Aroma. Man hat einen wahrlichen Obstkorb vor sich, der Noten von Mandarine, Apfelsine, Trauben und leicht tropischen Früchten wie Maracuja enthält. Dazu kommt ein ganz leichter herber Ton.

Zum Geschmack: Auch hier im Geschmack ist es im Vergleich zu vielen anderen Pale Ales zunächst einmal ein recht fruchtiges Bier, vor allem der Antrunk und Mittelteil sind sehr schön fruchtig. Es hat ein sehr schönes fruchtiges Aroma, das an die schon im Geruch beschriebenen Früchte erinnert. Vor allem Mandarine und Apfelsine sind hier die dominanten Komponenten. Im Abgang wird es ein wenig herb und kribbelt leicht am Gaumen.

Zum Fazit: So stelle ich mir ein etwas moderneres Pale Ale, wie es in den USA üblich ist, vor, fruchtig, leicht herb aber nicht zu extrem. Ich gebe dem Bier daher auch 5 Sterne.

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Superfreunde Monumental Pale Ale

Heute habe ich wieder ein Bier der Superfreunde aus Hamburg im Test. Es handelt sich dabei um das Monumental Pale Ale, ein klassisches bitterfruchtiges Pale Ale. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein helloranges, mitteltrübes Bier. Es hat eine ordentliche Schaumhaube.

Zum Geruch: Es ist leicht fruchtig in der Nase. Man hat schöne Noten von Traube und etwas Litschi. Außerdem noch Papaya und eventuell Ananas in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist leicht herb mit Anflügen von leichter Fruchtigkeit. Im Geschmack ist es aber leider bei Weitem nicht so fruchtig wie im Geruch. Es ist eher leicht herb mit einer gewissen Süße. Die Fruchtigkeit spielt zwar mit und man hat so einen grundlegen fruchtigen Ton im Mund, der auch in den Nachgang übergeht. Dieser paart sich am Gaumen bisweilen aber immer wieder mit trockenen hopfig herben Tönen und hat keine Chance sich gegen diese durchzusetzten.

Zum Fazit: Ein klassisches harzig-hopfiges Pale Ale, von dem ich mir aber aufgrund des Geruches etwas mehr versprochen hätte. Sicherlich ist es ein recht gutes Pale Ale, ich bin aber etwas enttäuscht aufgrund der zu schwachen Fruchtigkeit. So gibt es von mir sehr gute 3 Sterne.

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Maso Alto Ruspante Pale Ale

In meinem heutigen ersten Biertest geht es italienische Trentino. Im dortigen Örtchen Lavis befindet sich die kleine Mikrobrauerei Maso Alto. Die Brauerei selbst ist auf dem Nahe zum Ort gelegenen Pressano in einem kleinen Bauernhof beheimatet. Die Biere selbst werden alle ausschließlich nach Bio Richtlinien gebraut, wobei die Rohstoffe größtenteils aus eigenem Anbau sind. Auch mein heutiges Testobjekt, das Ruspante, ist so ein Bier. Stilistisch ist es ein Pale Ale mit einem Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein aromatisches, getreidiges Aroma in der Nase. Es sind neben den hopfigen Noten auch deutlich brotige Getreidenoten wahrnehmbar. Ich nehme eine leichte Melone bzw. Wassermelone sowie etwas Litschi wahr. Dazu noch Granatapfel und etwas leicht karamelliges, das an einen Bratapfel erinenrt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das fruchtig aromatische Noten in sich vereint. Im Abgang wird es dann dezent bitter, bleibt aber aromatisch und nur leicht trocken. Es hat dabei in den Backen immer etwas von Nektar. Dazu kommen die getreidgen Noten, die auch etwas ganz leichtes von Kakao haben. Vor allem im Antrunk hat man dezent obstige Noten, die sich aber dann mit dem Malz verbinden und etwas auflösen, bevor man dann im Abgang etwas herbe Noten am Gaumen hat. Das Mundgefühl ist aber voll und leicht saftig sogar.

Zum Fazit: Eine etwas brotigeres Pale Ale, bei dem der Hopfen aber definitiv nicht zu kurz kommt. Dazu wirkt das ganze sehr urig und bodenständig und auch etwas rustikal, was ganz gut zu seiner Herkunft passt. Für mich ist diese Sache recht stimmig und 4 Sterne wert.

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Freistil Lust now Pale Ale

Im heutigen Biertest hab ich ein Bier aus Tübingen im Test. Nicht wirklich als Bierstadt bekannt, gibt es seit 2017 wieder eine kleine Brauerei in der Universitätsstadt. Das Lust now, benannt nach einem Tübinger Stadtteil, ist ein Pale Ale mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat fruchtige Noten, die an Kiwi und Papaya erinnern. Dazu kommen noch etwas andere tropische Fruchtnoten ala Maracuja.

Zum Geschmack: Auch hier ist es im ersten Eindruck wirklich eine Fruchtbombe. Man hat eine sehr schöne Kiwinote, die mit Maracuja ergänzt wird. Die Noten bleiben sehr lange im Mundraum erhalten, bevor  im Nachgang leicht bittere und trockenere Noten übernehmen. Im weiteren Trinkverauf wird es etwas herber, jedoch bleibt eine gewisse Fruchtigkeit immer bestehen auch im Nachgang.

Zum Fazit: Nach diesem schönen fruchtigen-grasigen Einstig wird der Hopfen etwas herber. Mir schmeckt dieses Bier wirklich sehr gut und ich empfinde es als erfrischend. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Steamworks Killer Cucumber Ale

Im heutigen Biertest wird es gurkig, denn beim folgenden Testbier wurden zum brauen tatsächlich auch Gurken mitverwendet. Hergestellt wird das Ganze von der kanadischen Steamworks Brewery. Der Alkoholgehalt dieses obergärigen Bieres liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes. trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Auf der einen Seite hat man sehr süßliche Noten, aber auch die Gurke kommt ganz leicht durch. Dazu geht es in Richtung eines beerigen Aroma in etrwa Richtung Himbeere und Erdbeere.

Zum Geschmack: Es ist sehr sehr süßlich und beschert im ersten Eindruck die sehr sehr beerigen und blütigen Noten, man wirklich den Eindruck von Himbeere und Erdbeere und im Nachgang gesellt sich auch noch die Gurke ein wenig dazu. Es wirkt auf mich vor allem dann im Nachgang sogar ein wenig penetrant künstlich süßlich. Auch gegen Ende ist es ein gewöhnungsbedürftiges Bier, wobei es, wenn die Süße nachlässt und die Kohlensäure durchkommt durchaus trinkbar ist. Vor allem an den Geschmack von Gurke, der unverkennbar wahrnehmbar ist muss man sich gewöhnen. Er ist jedoch so eingebaut das er nicht penetrant ist oder das Bier dominiert.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, da es seine Licht und Schattenseiten hat. An den Geschmack von Gurke muss man sich gewöhnen und er ist eigentlich auch gar nicht meins, für jemanden der das mag ist sie aber gut eingebunden.

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Becks Pale Ale

Im heutigen Biertest habe ich ein weiteres Bier aus der Craftbeerserie des Brauriesen Becks im Test. Das Pale Ale ist dabei inspiriert von seinem Ursprungsland England. Der Alkoholwert des Bieres beziffert sich auf 6,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht nur leicht fruchtig, ansonsten ist es sehr getreidig bzw. sogar muffig und irgendwie abgestanden und alt.

Zum Geschmack: Auch hier ist es im Antrunmk sehr bitter und im Abgang kommen leicht süßliche Noten des Malzes. Das Malz wirkt insgesamt aber irgendwie nicht frisch und abgestanden. Es hat zwar einen gewissen Gesamteindruck bzw. versucht das Bier diesen von Anfang an zu vermitteln, jedoch wird der Anflug vom Malz unterdrückt bzw von einer dann buttrig aufkommenden Note einkassiert. Es wirkt im ganzen Verlauf auch irgendwie nicht echt sondern künstlich/chemisch. Auch im weiteren trinkverlauf besticht dieses Bier nicht gerade durch Trinkfreundlichkeit, auch wenn dieses aufdringliche und abgestanden wirkende deutlich deutlich zurückgeht. Es schmeckt mir dann ainsgesamt auch zu zuckrig.

Zum Fazit: Also für mich das überhaupt nichts. Das Bier hat so viele Fehler, die ich oben Beschrieben habe, dass es mir wirklich absolut nicht geschmeckt hat. Daher kann ich hier auch nur 1 Stern vergeben.