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Augustiner Oktoberfestbier

O’Zapft is, aktuell wäre, wenn Corona nicht wäre, wieder das Münchenr Oktoberfest. Wie letztes Jahr muss man sich auch dieses Jahr mit der Wirtshaus Wiesn begnügen. Auch die Jahr für Jahr zum Ausschank kommenden Oktoberfestbiere werden dennoch gebraut. Ich habe mir heute das von Augustiner vorgenommen das auf einen Alkoholgehalt von 6,3% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Leicht getreidige Noten, die mit ein wenig Honigtönen einmherkommen. Es ist für diesen Alkoholgehalt sehr leicht im Geruch.

Zum Geschmack: Es ist sehr süffig und gehaltvoll. Man schmeckt so gut wie gar keine alkoholischen Noten. Es ist gefährlich süffig für diesen Alkoholgehalt. Es ist sehr süffig, man hat ganz gut malzige Noten, die leicht süffig sind und vom Mundgefühl her an ein Helles erinnern. Man hat diese typische leichte Honigsüße, die Kohlensäure ist recht gut dosiert. Auch gegen Ende bleibt es größtenteils sehr süffig und behält diese malz süße. Die 6,3 Prozent Alkohol schmeckt man auch dann keineswegs. Wenn auf dem Etikett nicht anderes stehen würde, könnte man glatt meinen man trinkt Edelstoff.

Zum Fazit: Das für mich wohl mit Abstand beste Oktoberfestbier aus München. ich gebe hier auch eine Wertung von guten 4 Sternen.

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Haller Löwenbräu Volksfestbier

Auch dieser Herbst muss wieder ohne die typischen Volkfeste auskommen wie wir sie von vor Corona kennen. Jedoch gibt es Land auf, Land abwärts viele kleinere Volksfeste und Gasthauswiesn auf denen natürlich auch das dementsprechende Bier ausgeschenkt wird. Das Unterländer Volksfest in Heilbronn zum Beispiel wird mit entsprechendem Bier von der Haller Löwenbrauerei beliefert. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Bier, bei dem karamellige Noten durchkommen. Jedoch ist es im Geruch verhalten und zurückhaltend.

Zum Geschmack: Ein sehr kräftiges und kerniges Bier, bei dem im Abgang eine ordentliche Portion Hopfen mitschwingt und es am Gaumen ordentlich prickeln lässt. Der Nachgang ist den eher süßlich, wenn nicht sogar für meine Geschmack ein wenig zu süßlich. Ein sehr süßliches Bier ist das insgesamt. Es fehlt mir hier vor allem im Antrunk ein wenig von der Kohlensäure und es könnte auch etwas kerniger sein. Irgendwie ist das ganze nicht so recht süffig.

Zum Fazit: Von mir gibt es für dieses Gebräu nur eine Wertung von 2 Sternen. Ich finde dieses Bier einfach nicht so recht süffig und irgendwie ist es einfach ein wenig zu süß.

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Wurmhöringer Premium Märzen

Für den nächsten Test geht es zu unseren Nachbarn nach Österreich. Unmittelbar an der deutschen Grenze in Altheim im Innviertel befindet sich die Wurmhöringer Brauerei. Die 1633 erstmals erwähnte Privatbrauerei befand sich lange Zeit unmittelbar direkt am Marktplatz der Stadt und ist die einzige Brauerei der Stadt die heute noch aktiv ist. Das klassische österreichische Märzenbier ist es auch, welches heute von mir verkostet wird. Alkoholtechnisch kommt es auf 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der weiße Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein sehr brotig und getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Ein recht unspektakuläres Bier, welches im ersten Eindruck sogar etwas herb im Abgang ist. Man hat einen nicht so süßlich malzigen Geschmack. Es ist sehr mineralisch. Immer mal wieder ist es mir ein wenig zu bitter, wenn nicht sogar alkoholisch. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein recht unspektakuläres Bier. Es ist aber sehr frisch und erfrischend,. Generell tendiert es zum wässrigen, hat aber eine kleine leicht süßlich getreidige Note, die sich so am Gaumen festsetzt.

Zum Fazit: Das recht mineralische trübt etwas den Geschmack. Es ist ansonsten unspektakulär aber wirkt frisch und erfrischend. Nach Abwägung aller für und wieder lande ich hier bei 3 Sternen.

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Münz Märzen

Von der ehemaligen Günzburger Brauerei Münz, deren Biere inzwischen bei der König Ludwig Gruppe gebraut werden gibt es heute das Märzenbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klares, bernsteinernes Märzen. Eine gute Schaumentwicklung hat es zudem.

Zum Geruch: Es ist eher nichtssagend und ein wenig getreidig. Mehr kommt aber nicht.

Zum Geschmack. Ein zunächst sehr spezieller Geschmack tritt im Mund zu Tage. Er ist sogar ein wenig hefig wie ich finde. Es hat sogar ein wenig fruchtige Noten, die an Birne erinnern. Im Abgang ist es ein Mix aus fruchtig harzigen Noten. Aber auch ein wenig künstlich wirkt das Bier. Insgesamt ist mir in diesem Bier auch die Kohlensäure zu hoch dosiert. Im Abgang ist es auch im weiteren Verlauf recht herb, mit einer gewissen kernigen Note. insgesamt ist das Bier nicht unbedingt richtig getreidig, aber es kommt schon ein wenig eine kernige Note durch.

Zum Fazit: Ich finde das Bier ist nicht unbedingt ein Geschmackserlebnis. Es ist an so vielen Stellen einfach unpassend was den Geschmack betrifft. Daher kann es auch nur eine Wertung von 2 Sternen geben.

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Kummert Vollbier Spezial

Amberg ist die nächste Destination auf meiner andauernden Tour zu den besten Bieren der Welt. Das Vollbier Spezial ein in die Richtung eines Märzen gehendes Bier wird von mir als nächstes verköstig. Alkoholtechnisch bewegte s sich bei 5,7%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist ganz ok, jedoch sehr flukativ.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiger Geruch. Es riecht recht solide, so wie man es von einem Lager kennt.

Zum Geschmack: Ein sehr schöner getreidiger Geschmack. Der sich vom Anfang bis zum Ende durch das Bier durchzieht. Im Nachgang bleibt eine schöne dezente Süße im Mund bestehen. Auch das Mundgefühl insgesamt ist sehr weich. Das Bier ist eher leicht und weniger würzig, dafür aber herrlich erfrischend. Die Tatsache, das die Kohlensäure recht moderat gestaltet ist, macht dieses Bier wirklich ziemlich süffig. Die 5,7% Alkohol sind wirklich sehr gut versteckt. Manchmal kommt im Abgang eine dezente herbe Nuance des Hopfens durch und auch eine wenig eine ganz leicht alkoholische Note.

Zum Fazit: Ein sehr gute ungemein süffiges Bier. Ich würde es fast schon als klassisches fetz Bier bezeichnen, das wohlschmeckend ist und eine schöne Kante mit würzigen Noten hat. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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St. Georgen Bräu Goldmärzen

Der nächste Test führt mich nach Franken nach Buttenheim, der Heimatstadt des Levis Gründers Levi Strauss. Eine der beiden ortsansässigen Brauerei ist die nach dem heiligen Georg benannte St. Georgen Brauerei. Von dieser widme ich mich dem Goldmärzen das auf einen Alkoholgehalt von 5,6% kommt.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weisen Schaum.

Zum Geruch: Ein Geruch aus einen Mix aus getreidigen und karamelligen Tönen. Dazu kommen leicht fruchtige Aromen die in eine beerige Richtung gehen.

Zum Geschmack: Auch hier habe ich einen Mix aus brotigen Noten mit einem gewisse karamellig-brotigen Teint. Es ist ein sehr kantiges und würziges Bier und hat am Gaumen ein gewisses würziges etwas. Garniert wird alles mit einer guten hopfigen Note. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr würziges Bier. Es hat einen schönen Mix aus malzigen Noten mit gewissen hopfig herben Getreidenoten.

Zum Fazit: Ich kann gar nicht anders als dieser Krone fränkischer Braukunst die Höchstwertung zu gebend. Für mich bringt es all das mit was ein gutes Bier ausmacht. So kann es hier nur 5 Sterne geben wirklich lecker.

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Camba Bendeictus Märzen

Aus der Camba Braumeister Edition werde ich heute den Benedictus Märzen verkosten. Dieses klassische Märzenbier hat einen Alkoholgehalt von 6%.

Zur Optik: Ein trübes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein getreidiges, brotiges Aroma habe ich in der Nase. Es ist auch ganz leicht schokoladig.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck habe ich ein Bier das würzig ist und einen brotigen Abgang hat. Es ist leicht nussig und hat auch ganz leicht etwas von Biskuit. Es ist ein Bier mit einer würzig röstigen Note und vor allem in Richtung Nachgang bleibt dieses Aroma lange im Mundgefühl erhalten.

Zum Fazit: Ein schönes und rundes Bier, bei dem vor allem das leicht nussige und würzige überzeugt. Von mir bekommt das Bier eine Bewertung von 4 Sternen.

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Giesinger Märzen

Für den nächsten Test geht es ab nach München Giesing. Die Giesinger Brauerei hat sich inzwischen fest in der Münchern Bierszene etabliert und so werde ich mir heute das Märzenbier vornehmen. Der Alkoholgehalt liegt bei ordentlichen 5,8%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives, getreidiges, karamelliges Aroma. Es ist sehr kräftig und auch in gewisser Weise einen Hauch röstig.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist sehr schön karamellig-getreidig. Vor allem das karamellige kommt wirklich sehr schön durch und bleibt bis lang im Nachgang im Mund erhalten. Der Körper wirkt sehr kräftig und  durchaus sehr gut ausbalanciert. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es den beschriebenen Attributen treu.

Zum Fazit: Für mich ein rundes und gelungenes Märzenbier, an dem ich absolut nichts kritisieren kann. Ich finde es wirklich sehr schmackhaft und kann es absolut weiterempfehlen. Das gibt von mir die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Fuhrmanns Märzen

Von den Fuhrmanns Craftbiere aus Kärrers Hausbrauerei hatte ich schon das ein oder andere in meinem Verkostungsglas. Mit dem Märzen folgt darauf nun ein Weiteres. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein orange-rotes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum. Es ist naturtrüb.

Zum Geruch: Ein Honigaroma mit sehr süßlichen, getreidigen Noten. Es riecht fruchtig nach heimischem Obst, roter Apfel und Pflaume.

Zum Geschmack: Auch hier hat man im Antrunk eine fruchtige Note, die dann im Abgang in etwas getreidigere und brotigere Noten übergeht. Auch das beerige bleibt, assistiert von Pflaume und roten Äpfeln. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann eher etwas dünner mit bitteren Noten. Auch machen sich etwas röstige Noten breit.

Zum Fazit: Wenn es im weiteren Trinkverlauf nicht etwas dünner werden würde könnte man hier fast die Höchstwertung vergeben so gibt es leider nur 4 Sterne.

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Kloster Andechs Spezial Hell

Für den heutigen zweiten Biertest gehts auf den heiligen Berg zum Kloster Andechs. Dieses Mal gibt es mit dem Spezial Hell ein Märzenbier das einen ordentlichen Alkoholgehalt von 5,9% mitbringt.

Zur Optik: Ein mattgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig, getreidiges Bier. Es riecht sogar teilweise recht karamellig. Dazu ist es ganz leicht hopfig.

Zum Geschmack: Erstaunlich herbe Noten die man bei diesem Bier schmeckt. Insgesamt ist es  sehr frisch, aber irgendwie auch ein wenig wässrig. Man hat nicht so getreidig süßliche Noten wie erwartet. Hier könnte vom Malz deutlich mehr kommen. Irgendwie schwingt bei den hopfigen Noten auch ein wenig alkoholisch bittere Noten mit. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich eher ein alkoholisches Kratzen. Diese bittere gefällt mir gar nicht, sie verleiht diesem Bier einfach einen leicht alkoholisch-metallischen Nachgeschmack. Das malz kommt nach wie vor nicht durch.

Zum Fazit. Im Vergleich zum Hellen stinkt dieses Bier schon ab. So reicht es bei mir nur für eine Wertung von 2 Sternen, da mich diese alkoholische Bittere einfach stört.