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St Georgen Bräu Landbier

Im heutigen zweiten Biertest habe ich zur Verkostung ein Bier der Buttenheimer St. Georgen Brauerei. Es verschlägt mich also wieder ins Bierland Franken und im Glas habe ich eines der für die Region typischen Landbiere. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist klar filtriert, der Schaum ist ganz in Ordnung und flukativ.

Zum Geruch: Ein sehr sehr röstiges Aroma. Man hat ein wirklich intensives brotiges Aroma, das an dunkles Brot oder Brotkruste erinnert.

Zum Geschmack: Ein süßmalziges Bier, bei dem aber auch ein deutliches röstiges und  dunkelmalziges Aroma mitschwingt. Es schmeckt nach schönen brotigen Aromen, die an dunkles Brot zum Beispiel Pumpernickel erinnern. Auf der anderen Seite hat man leicht süßliche Noten. Auch im weitern trinkverlauf klingen die röstigen Noten an und spielen ein gutes Zwischenspiel mit immer wiederkehrenden leicht malzigen und süßlichen Aromen.

Zum Fazit: Ein gut ausbalanciertes dunkles Bier. Die sich ergänzende Wechselwirkungen von röstigen und süßlichen Noten finde ich sehr ansprechend. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Scherdel Landbier

Im heutigen Test habe ich ein fränkisches Bier von der Hofer Brauerei Scherdel Im Test. Gegründet im Jahre 1831 ist die Brauerei nach einem Insolvenzverfahren im Jahre 2003 in Besitz der Kulmbacher Brauerei gelangt, jedoch produziert sie weiterhin in ihrem Ursprünglichen Standort. Das Landbier, im Stile eines Exportes wurde extra zum 175 Geburtstag der Brauerei eingeführt und hat es geschafft im Sortiment zu bleiben. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat eine recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig, getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein brotig getreidiges Aroma mit einer gewissen leicht süßlichen Note. Es ist es sehr urig und vor allem recht würzig. Man hat leichte karamellig-getreidge Noten im Abgang. Der Hopfen kommt ganz ganz leicht durch und sorgt für das I Tüpfelchen an Würziogkeit. Auch im weiteren trinkverlauf hat man ein sehr würziges Bier mit einem sehr süffigen Aroma, welches dazu noch ein weiches Mundgefühl verursacht. Die getreidig bis in den Nachgang auswirkenden, leicht karamelligen Noten sind wirklich sehr aromatisch.

Zum Fazit: Ein gutes Exportbier das mich vor allem mit seiner karamelligen Note überzeugt die für ein Bier dieser Art recht ungewöhnlich ist. So gibt es von mir 4 Sterne nach Hof.

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Schwaben Bräu Das Landbier

Im heutigen zweiten Biertest wird es dieses Mal wieder schwäbisch, den es gibt ein Bier der Kultmarke Schwaben Bräu. Verpackt in der für die Marke typischen Bügelflasche wird es heute das Landbier geben, ein untergärigen Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein rötlich bis bernsteinfarbenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen beachtlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiger und beeriger Geruch. Man hat ein wenig einen Eindruck von Johannisbeere und Stachelbeere. Dazu kommen noch leichte Noten die an Plätzchenteig erinnern.

Zum Geschmack: Ein sehr bitteres, aber auch ein wenig öliges Bier. Man schmeckt die Johannisbeere leicht durch, aber es ist vor allem im Abgang auch erstaunlich wässrig. Der Nachgang ist dann wirklich gar nicht vorhanden und man hat den Eindruck man hätte Wasser getrunken, da der Biergeschmack wirklich abrupt nachlässt . Sogar die Kohlensäure bleibt komischerweise am Gaumen hängen und so entsteht der Eindruck man hätte Leitungswasser getrunken. Das Positive an dem Bier ist das der Antrunk sehr würzig ist und auch durch die Kohlensäure hier recht ansprechend ist. Der beerige Eindruck ist wirklich gut gelungen. Jedoch wird das Malz dem auf dem Etikett versprochenen kernigen Geschmack bei weitem nicht gerecht.

Zum Fazit: Schade bis auf den Einstieg ist das Bier nicht wirklich überzeugend. Man hat dann wirklich so gut wie Nichts mehr was irgendwie nach Bier schmeckt sondern einfach ein sehr mildes Getränk. So gibt es hier eine Wertung von 2 Sternen.

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Nördlinger Ankerbräu Rieser Landbier

Heute habe ich wieder ein Bier aus der Kategorie Ursprungsbrauerei gibt es nicht mehr im Test. Es handelt sich hierbei um ein Bier der ehemaligen Ankerbrauerei aus Nördlingen, welche bedauerlicherweise im Jahren 2016 schließen musste. Grund hierfür war das der Brauereistandort in der Altstadt veraltet war und die Kosten für einen Neubau finanziell nicht tragbar waren. So entschloss man sich daraufhin das brauen in Nördlingen einzustellen und das brauen der Biere von nun an dem benachbarten Fürst Wallerstein Brauhaus zu überlassen. So ist wenigstens der fortbestand der Marke Ankerbräu gesichert. So auch des Rieser Landbieres, welches ich heute verkoste. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klares goldenes Bier. Eine Schaumentwicklung ist leider so gut wie nicht vorhanden

Zum Geruch: Ein brotiger, süßmalziger Geruch. Ansonsten kann man dazu leider nicht viel sagen.

Zum Geschmack: Ein feines, süßmalziges Bier mit schönen Honigaromen. Es wirkt jedoch fast zu süß. Hier fehlt es ein wenig die Kohlensäure. Der Hopfen ist eigentlich gar nicht vorhanden, beziehungsweise taucht dieser nicht auf. Es hat einen leicht erdigen Geschmack. Jedoch hat dieses Bier hauptsächlich einen malzigen Geschmack, bei dem man klar die Gerste herausschmeckt. Gegen Ende nimmt die Kohlensäure dann zu und es wird spritziger. Eigentlich ist es ein sehr harmonischer Mix aus Malz und Kohlensäure der gut trinkbar ist, jedoch ist es mir persönlich zu süß und der Hopfen fehlt auch gegen Ende immer noch.

Zum Fazit: Ich finde es ein durchschnittliches Helles, bei dem man nicht viel falsch machen kann, das einen aber auch nicht sonderlich vom Hocker haut. Daher gibt es hier eine Wertung von 3 Sternen.

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Bruch Landbier

Für mein heutiges Bier muss ich mich bei einem Kumpel fürs Beschaffen bedanken. Es führt mich dabei ins Saarland zur Bruch Brauerei die sich in der Landeshauptstadt Saarbrücken befindet. Die Ursprünge des Betriebes gehen dabei zurück bis ins Jahre 1702. Auch meine heutiges Testobjekt das Landbier 1702 trägt diese Zahl im Namen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Man hat ein rötlich beeriges Aroma. Es riecht leicht röstig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, bei dem beerige bis röstige Noten dazukommen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier das süffig ist. Die leicht röstige, karamellige Note schwingt leicht mit, ist aber nicht unbedingt stark präsent.

Zum Fazit: Ich habe hier ein Bier, welches ich als gut trinkbar erachte. Es ist aber ein wenig unspektakulär und für ein dunkles Bier sind die Röstnoten zu schwach. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Reindler Landbier

Der folgende Test führt mich ins Mittelfränkische Leutershausen. Im dortigen Stadtteil Jochsberg hat die Brauerei Reindler ihren Sitz, die Produzent meines heutigen Testobjekts ist. Die Brauerei geht auf das Jahre 1663 und die Schlossherren von Jochsberg zurück die Gründer des Betriebes waren. 1706 aber wurde die Brauerei schon privatisiert und ist nach mehreren Besitzerwechseln seit 1822 in Besitz der Familie Reindler. Verkosten möchte ich nun das Landbier der Brauerei mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma, welches leicht verbrannt riecht. Dazu kommen auch ein wenig erdige Töne.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Bier, mit einem Aroma, dass vor allem mit getreidigen Noten im Abgang zu überzeugen weist. Es ist sehr süßlich und hat gewisse Honignoten. Ein wenig erinnert es auch an Kandiszucker. Man hat einen teilweise gerstigen Geschmack und es ist mir bisweilen zu süßlich, aber das wird ganz gut überspielt. Es ist insgesamt  eine würzige Angelegenheit, die diesen typisch fränkischen zuckrigen und erdigen Aromen durch einen guten Einsatz der Kohlensäure im Mittelteil gut zu kaschieren weiß, sodass im Abgang nur leicht zuckrige Noten überbleiben.

Zum Fazit: Ein Bier von dem ich sagen muss, das es gerade im Vergleich mit anderen fränkischen Landbieren leider etwas abfällt. teilweise ist es etwas zu süßlich, zu gurkig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Potts Landbier

Für meinen heutigen zweiten Biertest muss ich mich zunächst einmal bei einem Freund bedanken der mir das folgende Testbier mitgebracht hat. Es handelt sich dabei um das Landbier der Potts Brauerei. Die Brauerei befindet sich in Oelde, einer Stadt im Münsterland. Die Tradition des Betriebes reicht zurück bis ins Jahre 1769 und ist seit 1851 in Besitz der Familie Pott. Das Landbier, das heute verkostet wird hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein brotiges und wie ich finde sehr sehr cremiges Aroma, dass auch leicht milchig reicht. Etwas von Milchbrötchen mit Schokoeinlage. Dazu kommt Toffee und ganz leicht etwas röstig, kaffeeartiges evtl. Milchkaffee

Zum Geschmack: Hier ist es dann sogar eher etwas röstger und herber unteregs als man es im Geruch wahrnimmt, wobei diese brotige, leicht süßliche Textur vor allem im Abgang am Gaumen hängen bleibt. Es ist aber auch leicht süßlich. Am Gaumen ist es auch etwas herber und erinnert im Zusammenspiel mit den Getreidenoten an Brotkruste.

Zum Fazit: Ein wirklich geschmacklich sehr abwechslungsreiches und betont gerteidiges Bier. Mir hat es geschmeckt, da es auch sehr aromatisch ist. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Rittmayer Hallertauer Landbier

Im heutigen Biertest geht es für mich in die oberfränkische Stadt Hallerndorf. Die dort ansässige Brauerei Rittmayer kann auf eine fast 600 jährige Geschichte zurückgreifen, denn sie wurde bereits 1422 das erste Mal erwähnt. Das Landbier, das Standardbier der Brauerei ist ein untergäriges Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein goldenes Bier. Es wirkt leicht trüb. Der Schaum ist sehr schnell verschwunden, obwohl das Bier nach dem öffnen sehr lebendig wirkte.

Zum Geruch: Süßmalziger Geruch. Auch ein bisschen hefige Töne kommen durch. Ansonsten  hat man noch leicht Biskuit und Plätzchenaromen, blumige und karamellige Noten in der Nase

Zum Geschmack: Ein sehr milder erster Eindruck. Jedoch kommt dann nach kurzer Zeit ein feinmalziger Geschmack durch. Gekrönt wird dies von einem zartbitteren Abgang. Im Nachgang hat man dann leicht bittere Noten und einen leicht blumigen Nachgeschmack der durch den Hopfen bedingt ist. Diese Noten bleiben auch im weiteren Trinkverlauf bleibt das Bier seiner Linie treu.

Zum Fazit: Ein solides und kerniges Bier mit einer doch recht auffälligen Hopfennote. Mir gefällt das Gesamtkonstrukt das das Bier eindeutig Charakter hat. ich gebe dem Ganzen 4 Sterne.

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Hessenquell Landbier

Im folgenden Biertest gibt es dieses Mal etwas neues von der Licher Brauerei aus dem gleichnamigen Ort Lich. Mit dem Hessenquell Landbier, hat die mittelhessische Brauerei Anfang 2019 ein neues Bier auf den Markt gebracht. Dafür möchte ich mich bei einem Kumpel bedanken, der mir dieses Bier aus Frankfurt mitgebracht hat. Das Bier beruht laut der Brauerei auf einer alten Marke, die vor etwa 100 Jahren von Licher vertrieben wurde. Die Brauerei selbst ist mittlerweile in der Hand von Bitburger, nachdem die Inhaberfamilien Jhring und Melchior sie 2004 verkauften. Das Bier selbst ist irgendwo zwischen Hellem und Export angesiedelt und hat einen Alkoholgehalt von 5,0%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent getreidges, aber auch leicht pappiges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, mit durchaus sehr frischen getreidgen Noten, die auch einen doch eher leichten Körper hervorrufen. Man hat Anflüge einen leichten süßetreidgen Bieres, die aber von den doch eher herben und derb getrdeidigen Noten kaschiert werden. Vor allem im Antrunk hat man leicht herbe Noten im Abgang.

Zum Fazit: Ein wirklich uriges Bier, dem man seine Geschichte eines 100 Jahre alten rezepts gerne abkauft. Es ist sehr würzig und bekömmlich. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Mönchshof Landbier

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier der Marke Mönchshof, welche von der Kulmbacher Brauerei produziert wird. Beim Mönchshof Landbier handelt es sich hierbei um ein Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig frisch und geht eher in die süßliche Richtung.

Zum Geschmack: Es schmeckt sehr frisch und mild. Es hat sicherlich keine besondere Geschmackstiefe, aber der erste Eindruck verleitet zu einer sehr süffigen Angelegenheit. Das Mundgefühl ist allgemein gut mit einer leicht süßlichen Malznote. Vom Körper her ist es kräftig und bekömmlich.

Zum Fazit: Ein Bier, welches man sehr gut trinken kann und auch bis zum Schluss recht süffig ist. Als Manko ist aber anzuführen, das es jetzt nichts besonders hervorstechendes bietet, was einem jetzt im Gedächtnis bleibt. Ich kann hierfür dann auch nur 3 Sterne vergeben, da man es ansonsten wie gesagt sehr gut trinken kann.