Veröffentlicht in 5-Sterne

Sander Original Lager hell

Von der Brauerei Sander aus Worms möchte ich heute das Original Lager Hell und damit gewissermaßen ihr Standardbier verkosten. Es handelt sich hierbei um ein klassisches Helles bayerischen Vorbildes. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein leicht trübes Bier. Es hat eine dunkelgoldene Farbe mit Bernsteinstich.

Zum Geruch: Sehr brotige Noten paaren sich mit einer Fruchtigkeit, die an Weingummi erinnert. Beerige Noten hat man in der Fruchtigkeit und Traube. Dazu natürlich die klassischen, leicht süßen Getreidearomen.

Zum Geschmack: Es hat eine schöne Fruchtigkeit für ein Lager. Es ist aber genau so, das es den malzigen Körper untermalt. Der Hopfen ist auch keineswegs bitter, sodass man eindeutig die Abgrenzung zum Pils schmeckt. Untermalt wird alles von schönen brotigen Noten. Die fruchtige Note bleibt auch im Abgang erhalten und verleiht dem Bier so einen schönen Nachgeschmack der an Traube  erinnert und Lust auf mehr macht.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Lagerbier mit einer angenehmen Fruchtigkeit die zu überraschen weiß. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 5 Sternen, da es eines der besten und abwechslungsreichsten Lagerbiere ist die ich bisher hatte. 

 

Veröffentlicht in 2-Sterne

Great Northern Lager

Im heutigen zweiten Test wage ich einen Ganz weiten Sprung ans andere Ende der Welt nach Down Under. Australien ist bekannt durch sein sehr heißes Klima und so ist es nicht verwunderlich das die Biere dort etwas leichter sind als bei uns. So ergeht es auch meinem heutigen Testbier, dem Great Northern Super Crisp Lager das nur 3,5% an Alkoholgehalt aufweist. Great Northern wurde ursprünglich von der Cairns Brewery 2010 in den Markt eingeführt. Die Cairns Brauerei war eine Brauerei die zu Carlton & United Breweries, die wiederum zu Fosters und seit 2019 zum japanischen Braugiganten Asahi gehört.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Es hat einen weißen Schaum, der für ein Lager in Ordnung ist.

Zum Geruch: Es riecht leicht malzig, gleich nach Mais und ganz wenig nach Hopfen.

Zum Geschmack: Malzig frisch präsentiert sich dieses Bier. Insgesamt ist es sehr mild mit einer feinen Malzsüße in den Backen. Man schmeckt einen leichten Maiszusatz. Es prickelt ein wenig im Abgang. Insgesamt ist es nichts besonderes, aber es schmeckt sehr frisch und erfrischend und hat keine unerwünschten Nebengeschmäcker.

Zum Fazit: Ich finde das Bier wirklich gut für einen hitzigen Tag im australischen Outback.  Es fällt aber überhaupt nicht auf und bietet geschmacklich eigentlich nichts. So gibt es von mir eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Battin Gambrinus

Für meinen heutigen Biertest möchte ich zum ersten Mal ein Bier aus unserem kleinen Nachbarland Luxemburg verkosten. Es handelt sich dabei um ein Bier der Marke Battin. Inzwischen gebraut beim nationalen Marführer Bofferding war Battin von 1937 bis 2004 eine eigenständige Brauerei aus Esch. Das Gambrinus, das nach dem legendären böhmischen Bierkönig benannt ist ist ein klassisches Lager/Pilsbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr sehr erfrischendes und bekömmliches Bier. Es ist brotig im Geschmack und das bis in den Abgang und dort auch ganz ganz leicht herb. Es ist ein Bier, das sehr erfrischend und schön mild ist. Die kohlensaure ist kein großer Faktor und hält sich dezent zurück.

Zum Fazit: Ein mildes und unkonventionelles Bier, das man aber dennoch recht gut genießen kann. Das gibt 3 Sterne und einen herzlichen Dank an einen Kumpel der mir dieses Bier beschafft hat.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Böhringer Keltoi

Die Kelten besiedelten die schwäbische Alb schon vor über 2000 Jahren und auch sie verstanden sich schon in der Kunst des Bierbrauens und Trinkens. Das Bier das ich nun vor mir stehen habe mag mit dem Bier das die Kelten kannten nichts gemein haben, jedoch ist es eine Hommage an die größte Keltensiedlung Europas, den Heidengraben. Dieser liegt in der Nähe der Böhringer Brauerei und hat sie dazu veranlasst diese Hommage an unsere Bierliebenden Vorfahren zu brauen. Der Alkoholgehalt dieses Exportbieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein sehr brotiges und getreidges Aroma. Dazu kommt ein leicht gerstig-grünliches und erdiges Aroma.

Zum Geschmack: Einen brotig herben ersten Geschmackseindruck habe ich. Im Abgang ist es leicht hopfig am Gaumen. Während das Mundgefühl in der Mundhöhle eher diese gerstig grünen und erdigen Aromen bereithält. Eine gewisse Süße ist vorhanden. ansonsten immer ein leicht gerstiges bier, dem man seinen urigen und brotigen Charakter anschmeckt.

Zum Fazit: Es ist ein Bier, das schon in die Richtung geht wie man sich ein Bier zu Zeiten der Kelten vorstellt, nämlich sehr getreidig und brotig. Das muss aber nicht unbedingt schmecken und mir ist das schon etwas zu viel des Guten. Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. 

Veröffentlicht in 2-Sterne

Miller Genuine Draft

Der heutige Tag darf zurecht als einer bezeichnet werden, der in die Geschichtsbücher eingeht. Nach nun 4 Jahren Donald Trump, in denen in den Augen der meisten vieles eher schlecht als recht lief, wurde mit Joe Biden nun sein Nachfolger vereidigt. Dies nehme ich nun zum Anlass eines der bekanntesten Biere aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu verkosten. Das Miller Genuine Draft ist das Flaggschiff Bier der zweitgrößten US Brauerei aus der amerikanischen Bierhauptstadt Milwaukee. Von den großen Brauereien der Stadt ist Miller die letzte, die heute noch aktiv braut. Wie so viele andere US Marken auch, hat Miller deutsche Wurzeln, den der Mann der hinter dem Namen Miller steht ist ein gewisser Friedrich Müller der 1854 aus dem beschaulichen Sigmaringen nach Wisconsin übersiedelte. Gebraut wurde mein Bier aber nicht im Stammsitz in Milwaukee, sondern bei der zum Konzern gehörigen Borsodi Brauerei in Ungarn. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%. Man sollte noch erwähnen, das auf der Zutatenliste Maltosesirup, also nicht unbedingt eine natürliche Zutat, zu finden ist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßgetreidiges, ansonsten eher ein geruchsneutrales Bier

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit süßlich getreidgen Noten. Man hat so eine Malzsüße, die irgendwie etwas an Mais oder etwas ähnliches erinnert. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher unspektakuläre Bier mit dieser komischen Malzsüße am Gaumen, die irgendwie unpassend wirkt. Es hat eine etwas künstlichen Malzgeschmack mit einer sehr zähen süße, bei der man dann doch irgendwie den Maltosesirup wahrnimmt.

Zum Fazit: Ja man kann es trinken und es ist jetzt nicht absolut ungenießbar oder eklig. Es hat aber wirklich seine Schattenseiten und so finden sich doch einige Lagerbiere die deutlich mehr Aroma und Geschmack haben. Das gibt 2 Sterne

Veröffentlicht in 4-Sterne

Fuhrmanns Hopfenlager

Mit dem Hopfenlager ist heute wieder ein Bier aus dem Hause Fuhrmann in meinem Test. Ein untergäriges kalteghopftes Lager mit einem Alkoholgehalt von 4,8% habe ich hier vor mir stehen.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit Mango aber auch ein wenig bitteren Grapefruit Noten sowie Maracuja. Dazu kommt eine harzige Note.

Zum Geschmack: Ein fruchtig bitteres Aroma. Man hat auf der einen Seite eine herbe Note, die auf der Zunge prickelt und auf der anderen Seite aber eher auch fruchtige Töne, die vor allem im Antrunk durchkommen. Diese schön harzig-fruchtigen Noten bleiben über das ganze Trinkerlebnis hinaus erhalten.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist ein wirklich wundervoll frisch fruchtiges Bier, dem aber so der letzte Aha-Effekt fehlt.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Hofmann Helles Landbier

In meinem heutigen zweiten Biertest habe ich ein Bier der Brauerei Hofmann aus Phares im Test. Die Brauerei liet in der fränkischen Aischgrund Region und hat eine Brautradition die sich bis ins Jahre 1663 zurückverfolgen lässt. Bis heute in Familienbesitz möchte ich mich in meinem Test dem hellen Landbier, dem Standardbier der Brauerei widmen. Der Alkoholgehalt liegt hier bei einem Wert von 4,9%.

Zur Optik: Ein Klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Bier mit getreidigen Nuancen

Zum Geschmack: Hier bestätigt sich im ersten schluck das getreidige Aroma. Es bleibt im Mund dann aber auch eine deutliche Süße bestehen und die Kohlensäure prickelt leicht. Die Süße lässt jedoch recht schnell nach und so wird es vor allem im Ab- bzw. Nachgang ein eher kerniges Bier. Der Geschmack fällt dann auch etwas ab. Auch im weiteren Trinkverlauf empfinde ich das Bier als geschmacklich relativ unspektakulär.

Zum Fazit: Ich habe hier ein Bier das weder wirklich auffällt, sowohl positiv als auch negativ. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Guinness Hop House 13 Lager

Guinness ist bekannt für sein Stout, das gefühlt in jedem Irish Pub weltweit zu bekommen ist. Doch von Guinness gibt es, wenn man genauer hinschaut auch noch eine Reihe anderer Biere, die stilistisch mit dem Original überhaupt nichts zu tun haben. So auch mein heutiges Testbier, das Hop House 13 ein Lagerbier. Mit australischem und amerikanischen Aromahopfen verfeinert ist bei diesem Bier ganz guinnessuntypisch der Fokus auf den Hopfen und nicht auf das Malz gelegt worden. Alkoholtechnisch bewegen wir uns hier bei einem Wert von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Man hat Noten von Aprikose und Pfirsich wie beschrieben. Dazu kommt etwas ordentlich getreidiges feinmalziges Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier das malzig süßlich ist und im Abgang leichte fruchtige Noten, die auch eine leichte sehr schöne Toffee und Keksnote hat. Am Gaumen ist es leicht bitter. Es hat vor allem einen schönen keksigen Nachgang, der gut im am Gaumen hängt und lange nachklingt. Im Antrunk ist es dezent fruchtig, mit Noten von Aprikose und Pfrisich. Es ist am Gaumen dezent hopfig und strahlt eine feine Bitterkeit aus. Es bleibt im weiteren Trinkverlauf dieser schöne keksige Getredgeschmack in Erinnerung.

Zum Fazit: Ich muss sagen ich bin wirklich überrascht. Es ist jetzt nicht wirklich hopfenbetont, aber der aromatisch wirkende leicht fruchtige Hopfen gepaart mit dieser wunderbar leicht keksigen Malzaromatik mache für mich hier ein geschmacksvolles und zugleicht nicht zu überladenes Bier. Ich gebe hier eine Wertung von 4 Sternen und eine absolute Empfehlung dieses Bier einmal zu probieren.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Doppelleu Chopfab Draft

In meinem heutigen Biertest präsentiere ich eine echte Schweizer Erfolgsstory, den es geht um die eidgenössische Craft Brauerei Doppelleu, die es innerhalb weniger Jahre geschafft hat einer der größten Anbieter am hiesigen Biermarkt zu werden. Gegründet 2012 von Philipp Bucher und Jörg Schönberg in Winterthur, ist die Biermanufaktur inzwischen in den Top 10 der nationalen Bierhersteller. 2017 folgte mit der Fusion der Brauerei Boxer aus Yverdon ein weiterer Schritt zur Festigung der Marktposition. Das Chopfab Draft ist das Standardbier der Brauerei, stilistisch aber etwas schwer einzuordnen, da sowohl Pale Ale als auch Pilsner Malz verwendet wurden. Es wird aber auf der Website als idealer Durstlöscher beschrieben. Der Alkoholgehalt ist auch bei moderaten 4,7%. Abschließend gebührt noch der dank an einen Freund der mir dieses Bier zur Verkostung mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es ist getreidig mit einer leichten Zitrusnote. Es wirkt sehr frisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das eine schöne süßliche Note hat, die mit einer fruchtigen Zitrone daherkommt. Im Abgang ist es leicht süßlich. Es ist ein Bier, dass sehr süffig ist und vor allem durch eine dezent getreidig-süßliche Note auffällt. Die Kohlensäure prickelt nur leicht und das Bier wirkt insgesamt sehr frisch und erfrischend. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt dieser Geschmackseindruck bestehen und es wirkt als guter Durstlöscher.

Zum Fazit: Man bekommt was draufsteht einen wirklich sehr guten Durstlöscher der wirklich erfrischend ist. Es ist geschmacklich zwar etwas rudimentär bietet aber im vergleich zu ähnlichen Biere doch etwas mehr Geschmacksvarianz. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Berg Ulrichsbier

Im heutigen zweiten Biertest habe ich dieses Mal ein Bier aus der Bierstadt Ehingen. Im Stadteil Berg sitzt mit der gleichnamigen Brauerei die größte der Stadt. Das Ulrichsbier ist ein Hommage an den Berger Kirchenpatron St. Ulrich zu dessen Ehren das Bier gebraut wird. Ursprünglich nur einmal im Jahr zum Ulrichsfest gebraut wird es aufgrund seiner enormen Beliebtheit seit 1981 ganzjährig gebraut. Das Ulrichsbier ist ein leicht rötliches untergäriges Vollbier und hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein rubinrotes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat leicht röstige getreidige Noten. Es ist ansonsten ein bisschen geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein sehr frisches Aroma, das vor allem im Abgang ein wenig röstige, aber vor allem auch ganz leicht karamellige Noten aufweist. Es hat irgendwie ein wenig den Charakter von Milchschokolade. Im Antrunk prickelt es ganz leicht auf der Zunge. Im Abgang hat man auch weiter diese leicht süßlichen, etwas milchigen Geschmacksträger, jedoch sind diese relativ schnell verflogen und das Aroma ist so eher recht lasch. Dennoch ist das Bier über den gesamten Trinkverlauf sehr süffig und dieses leicht röstige und nussige verleiht dem Bier an Charakter.

Zum Fazit: Mir hat dieses Bier wirklich gut geschmeckt und mit seiner leicht röstigen Note ist es eine gute Alternative zu vergleichbaren Bieren, die eher etwas heller sind. ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.