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Egger Märzenbier

Einen Österreichischen Klassiker wenn man so will habe ich mit dem Egger Märzen heute in meinem Biertest. Die Egger Brauerei hat ihren Sitz in Unterradlberg, einem Stadtteil von St. Pölten in Niederösterreich. Die 1975 errichtete Braustätte ist eine der größten Privatbrauereien der Alpenrepublik und braut im wesentlich nur ein einziges Bier, nämlich eben jenes Egger Märzen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig, süßliches Bier. Es hat einen sehr getreidigen Geruch.

Zum Geschmack: Ein brotig getreidiges Aroma. Man hat leicht südliche Noten im Mund. Bis auf die Malzsüße ist es im ersten Geschmackseindruck eher nicht so spektakulär. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr prickelnd und spritziug. Es ist ganz in Ordnung aufeinander abgestimmt und süffig wie erfrischend. Ab und an ist es aber ein wenig zu süßlich.

Zum Fazit: Nichts wirklich besonderes. Ich habe es schlechter in meiner Erinnerung als es wirklich ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Svijany Svijansky Maz

Der nächste Test führt mich in unser östliches Nachbarland zu unseren tschechischen Freunden. Für ihre Bierkultur bekannt, gibt es trotz Jahrzehnte der Verstaatlichung und Planwirtschaft noch etliche Brauereien. So auch mein nächstes Beispiel, die Pivovar Svijany im gleichnamigen nordtschechischen Ort unweit von Zittau und der sächsischen Grenze. Erstmals Erwähnung fand die Brauerei schon im Jahre 1594 als der Stadt das Braurecht verliehen und ein Brauhaus errichtet wurde. Das Svijanksy Maz, das ich heute verkoste ist ein typisches Lagerbier, jedoch nicht ganz so schwach wie viele andere tschechische Biere. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch eher getreidig süßliches Aroma mit gewissen mineralischen Tönen.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist getreidig, aber auch mit schönen fruchtigen Noten nach reifen Äpfeln und Birnen. Im Abgang wird es dann eher bitter und herb. Der Hopfen wirkt aber aromatisch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein wirklich sehr aromatisches Bier, mit einem doch sehr weichen Mundgefühl. Die Hopfennoten sind weiterhin sehr gut. Es hat nur eine sehr leichte Süße, die gut eingebaut wird.

Zum Fazit: Eines der besten Biere, die ich bisher aus Tschechien hatte. Mir hat es äußerst gut geschmeckt und so bekommt es von mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Wagner Lagerbier ungespunden

Von der Brauerei Wagner aus Merkendorf, ebenfalls in Oberfranken in der Nähe von Bamberg gelegen habe ich nun das ungespundene Lager im Glas. Ungespunden bedeutet das es aufgrund einer speziellen Lagermethode weniger Kohlensaure hat als typische Lagerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein feinmalziges, aber auch sehr mineralisches Aroma. Ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Bier mit einer doch recht ordentlichen Herbheit des Hopfens im Abgang. Es ist aber eher würzig und man hat nicht so diese bitteren Noten wie bei einem Pils. Im Antrunk noch recht mild, entfaltet es dann auch im weiteren Trinkverlauf sehr bald seine Aromen. Das Malz kommt nicht ganz so richtig durch, jedoch ist positiv, das dieses Lager nicht über die Süße kommt wie sonst oft bei hellen Lagern. Dieses Bier ist kernig und kantig im Geschmack.

Zum Fazit: Ein kerniges und kantiges Bier, dem ein wenig schon die Kohlensäure abgeht. Für mich hat es dennoch eine Wertung von 4 Sternen verdient.

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Weismainer Hell

Im nächsten Test geht es für mich nach Franken und es wird ein Bier der Brauerei der Familie Püls aus Weismain geben. Die Brauerei wurde 1798 gegründet und ist nun schon in der 6ten Generation in Familienbesitz. Ein Helles Lagerbier ist die Sorte meiner Wahl die es heute ins Glas geschafft hat. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist echt in Ordnung.

Zum Geruch: Ein getreidiges Bier. Es riecht süßlich, aber auch ein wenig metallisch.

Zum Geschmack: Ein getreidiges Bier. Es wirkt jedoch auch leicht schlammig. und hat irgendwie so einen körnigen Nachgeschmack. Es schmeckt für mich eher mineralisch im Geschmack. Es ist im Abgang sogar leicht karamellig. Insgesamt ist dieses Bier deutlich auf der getreidigen Seite zuhause. Im weiteren Trinkverlauf schmeckt man auch etwas vom Hopfen. Er kratzt ganz leicht am Gaumen.

Zum Fazit: Diese Helle überzeugt mich nun nicht so wirklich. Ich gebe ihm daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen.

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Boxer Old

Auch für den nächsten Test verschlägt es mich in die Schweiz und auch hier geht ein Dank an meinen treuen Bierspender fürs besorgen. Es geht in die französische Schweiz nach Lausanne. 1960 wurde hier die Brasserie Boxer gegründet, die sich nach der gleichnamigen Hunderasse benannt hat. 2012 zog die Brauerei nach Yverdon, wo sie heute ihren sitz hat. Der Gründer der Brauerei war ein erklärter Gegner des Schweizer Bierkartelles, welches fast 60 Jahre bestand und über den Schweizer Bierbrauerverein den Biermarkt so sehr regulierte das der Gründer dagegen vorgehen wollte. Das Boxer Old ist der Klassiker der Brauerei und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, kerniges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr getreidiges, aber auch leicht toastiges Bier, das dieses Aroma dann auch vermittelt. Der Nachgang fällt eher recht lasch aus. Im weiteren Trinkevrauf ist es ein Bier, das erfrischend ist und bei dem die Kohlensäure schön am Gaumen prickelt. Im weiteren Trinkverlauf kommt aber ein leicht metallisches Aroma, das irgendwie mineralisch aber auch leicht künstlich wirkt noch hinzu.

Zum Fazit: Ein ganz gut zu trinkendes und auch wirklich erfrischendes Lager. Es hat aber gegen Ende leider die etwas metallischen Noten. So kommt es nur auf 3 Sterne.

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Wurmhöringer Premium Märzen

Für den nächsten Test geht es zu unseren Nachbarn nach Österreich. Unmittelbar an der deutschen Grenze in Altheim im Innviertel befindet sich die Wurmhöringer Brauerei. Die 1633 erstmals erwähnte Privatbrauerei befand sich lange Zeit unmittelbar direkt am Marktplatz der Stadt und ist die einzige Brauerei der Stadt die heute noch aktiv ist. Das klassische österreichische Märzenbier ist es auch, welches heute von mir verkostet wird. Alkoholtechnisch kommt es auf 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der weiße Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein sehr brotig und getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Ein recht unspektakuläres Bier, welches im ersten Eindruck sogar etwas herb im Abgang ist. Man hat einen nicht so süßlich malzigen Geschmack. Es ist sehr mineralisch. Immer mal wieder ist es mir ein wenig zu bitter, wenn nicht sogar alkoholisch. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein recht unspektakuläres Bier. Es ist aber sehr frisch und erfrischend,. Generell tendiert es zum wässrigen, hat aber eine kleine leicht süßlich getreidige Note, die sich so am Gaumen festsetzt.

Zum Fazit: Das recht mineralische trübt etwas den Geschmack. Es ist ansonsten unspektakulär aber wirkt frisch und erfrischend. Nach Abwägung aller für und wieder lande ich hier bei 3 Sternen.

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Simon Regal

Es gibt im heutigen Test wieder ein Bier aus Luxemburg und damit geht auch automatisch wieder ein Dank an meinen treuen Bierspender fürs Besorgen raus. Dieses mal werde ich das erste Bier der Brasserie Simon aus Wiltz verkosten, von der ich noch ein paar Biere im Petto habe. Es wird das Regal sein, ein Bier das stilistisch in die Richtung eines Exports geht. Zumindest wird es auf der Website als weniger hopfig, mehr malzbetont und kräftiger beschrieben, bzw. wird es auch als Typ Dortmunder bezeichnet, was dem klassischen Exportbier entspricht. Dementsprechend liegt auch der Alkoholgehalt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein intensives, brotiges Aroma das ich hier in der Nase habe.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich hier ein Bier mit einer geschmacklich eher zurückerhaltenden Nuance. Es ist ein Bier, bei dem die Kohlensäure schon eine größere Rolle spielt. Insgesamt merkt man schon das ein Malzkörper präsent ist und das das Bier kräftig ist, aber geschmacklich kommt wirklich nicht so wahnsinnig viel rüber.

Zum Fazit: Man kann es gut trinken ohne Frage, ohne das dabei irgendwelche unangenehmen Beigeschmäcker auftauchen. Es ist aber so auch kein wirkliches Highlight was sich aus der breiten Masse abhebt, eher sogar mit etwas weniger Geschmack. Es ist aber auch nicht wässrig, einfach ein bisschen farblos und bekommt daher die Wertung von 3 Sternen.

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Diekirch Premium

Aus Luxemburg kommt mein nächstes Bier. Das Premium der Brauerei Diekirch ist eines der beliebtesten und meistgetrunkenen Biere des kleinen Großherzogtums. Inzwischen zum Inbev Konzern gehörend ist das Premium die Hauptsorte von Diekirch und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%. ABschließend gilt noch ein Dank meinem Kumpel und Bierspender für die Besorgung des Bieres.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, aber nicht besonders vielsagendes Bier habe ich hier in der Nase. Ansonsten kommt geschmacklich eher wenig durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es für mich kein besonderes Bier. Es hat eine ganz leichte Hopfennote, aber sonst hat es wirklich nicht viel zu bieten. Es ist ein Bier mit einer dezent prickelnden Hopfennote und einem etwas malzigen Körper. Es wirkt insgesamt aber eher lasch und nicht unbedingt kräftig im Geschmack.

Zum Fazit: Ein nichtssagendes Bier über das man wirklich nicht viel schreiben kann. Man verpasst auch nichts wenn man es nicht getrunken hat. Von mir gibt es eine Wertung von 2 Sternen.

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Wertinger ein Original

Die Schwanenbrauerei aus Wertingen bei Augsburg ist der Produzent meines nächsten Testobjekts. Sie kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken die nachweißlich bis ins Jahre 1416 zurückreicht. Aus dem Sortiment des betriebs der Familie Carry soll es nun das Wertinger Original, ein Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5% geben.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein honigsüßes Malzaroma mit dieser typischen Malzsüße, die man bei bayerischen Hellen hat. Eine leichte Fruchtigkeit nach Apfel oder Birne mache ich aus.

Zum Geschmack: Ein sehr süffiges Bier, mit einem ordentlich getreidigen Aroma. Es ist sehr vollmundig und weich im Mund. Die Kohlensäure prickelt recht gut. Vor allem im Nachgang bleiben dann süßgetreidige Aromen im Mund erhalten.

Zum Fazit: Ein weiches und süffiges Lagerbier. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es mich wirklich überzeugt. Ein echter Geheimtipp.

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Wagner ungespundetes Lagerbier

Von der Brauerei Wagner aus Merkendorf habe ich heute das ungespundete Lagerbier in meinem Test. Ungespunden bedeutet, das bei der Lagerung darauf geachtet wird, das im Bier nicht zu viel Kohlensäure entsteht. Ungespunden ist außerdem eine Spezialität, die speziell in bamberg und deren Umland vorzufinden ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein karamellig getreidiges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man hier ein getreidiges Aroma mit einer etwas würzigen Note. Die Kohlensäure fällt etwas schwach aus. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein kerniges und malzaromatisches Bier mit einem gewissen Etwas.

Zum Fazit: Wenn man weiß das man hier eine eher kohlensäurearmes Bier bekommt, das zwar süffig ist, auf Dauer aber in Gefahr gerät schal zu werden dann kann man es gut trinken. Mich stärt das ein ganz kleines Bisschen. So gibt es von mir 4 Sterne.