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Brand IPA

Im heutigen Test wird es königlich, den die Brauerei Brand ist seit 1961 Hoflieferant des niederländischen Königshauses. Mit einer Tradition die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht ist die Brauerei die älteste im gesamten Land. Die in Wijre in der Region Limburg ansässige Brauerei verlor jedoch mit der Übernahme durch Heineken im Jahre 1989 ihre Eigenständigkeit, als die langjährige Inhaberfamilie Brand den Betrieb an den nationalen Marktführer veräußerte. Von Heineken wird die Brauerei als Spezialitätenmarke geführt, sodass sieein breites Sortiment an lokalen und internationalen Sorten hat. So gibt es auch ein IPA von Brand das einen Alkoholgehalt von 7% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr würziges Aroma mit einer kräutrig harzigen Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein recht geschmacksneutrales Bier. Es hat ein wenig herbe Noten am Gaumen, aber sonst ist es nur dezent bitter und hat leichte süßliche Noten. Ein gewisses harziges Aroma ist erkennbar, was sich dann auch am Gaumen ausbreitetet es ist leicht trocken.Bei den Fruchtnoten mache ich etwas Ananas aus. Es bleibt auch im weitern Trinkverlauf nur leicht bitter am Gaumen,

Zum Fazit: Ein eher dezenteres IPA bei dem der Fokus auf der bitteren Note liegt. Es ist für mich daher eher Durchschnitt, das es in der inzwischen vorhandenen Masse an IPAs nicht heraussticht. Ich gebe eine Wertung von 3 Sternen.

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Bräustübl India Pale Ale

Für meinen heutigen ersten Biertest geht es dieses Mal ins südhessische Darmstadt. Die Darmstädter Privatbrauerei, die ihre Biere unter dem Namen Bräustübl vertreibt ist eine der beiden großen Brauereien der Stadt. Darüber hinaus hat die Brauerei auch drei Craftbeere im Sortiment. Eines davon ist das India Pale Ale, , die bei Craftbeerkennern so beliebte Sorte. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,7%.

Zur Optik: Ein orangenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es ist naturtrüb und hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig aromatischer Geruch ohne zu bitter zu wirken. Es hat aber nur leichte fruchtige Noten, die etwas an Kiwi und Ananas erinnern.

Zum Geschmack: Ein fruchtiges, aber auch etwas malziges Aroma hat man im Mund. Überflogen wird das Ganze von einem hopfig spritzigen Aroma. Es ist vor allem im Abgang sehr harzig. Im weiteren Trinkverlauf lässt das fruchtige nach, und es wird eher bitter und trocken aber auch die harzigen Noten bleiben präsent.

Zum Fazit: Ein spritziges IPA, das sehr schöne harzige Noten hat. Die Fruchtnoten klingen imemr mal wieder an jedoch schmecke ich den Mandarina Bavaria Hopfen nicht so explizit raus wie bei ähnlichen Bieren. Mir kommt hier die Fruchtigkeit etwas zu kurz. Das gibt 3 Sterne.

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Yankee & Kraut Apotheose

Im heutigen Test gibt es wieder ein Bier der Bayerisch-Amerikansichen Braukonnektion von Yankee & Kraut. Mit dem Apotheose habe ich dabei ein IPA vor mir stehen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges, aber auch herbes Aroma mit eher in die beerige Richtung gehenden Noten, der Hopfen wirkt etwas grasig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches sehr herb ist und auch im Abgang gewisse Hopfennoten parat hält die bitter sind. Man hat aber auch gleichzeitig einen wunderbar harmonischen Körper der zum Bier passt und es kräftig wirken lässt. Dazu kommen etwas fruchtige Noten, die aber nur ganz leicht sind. Auch im weiteren Trikverlauf ist es ein eher bitteres Bier, das seine Fruchtigkeit nicht so entfaltet und gegen Ende aber eher schlapp wird.

Zum Fazit: Ein solides, aber eher durchschnittliches IPA. Es hat seine guten Seiten mit fruchtigen Noten im Einstieg, aber es lässt dann doch sehr nach. Ich gebe hier eine Wertung von 3 Sternen. 

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St. Feuillien Belgian Coast IPA

Im heutigen Test habe ich wieder etwas aus dem Bierland Belgien. Es geht in die wallonische Stadt La Roeulx. Dort befindet sich die Brauerei St. Feuillien, die nach einem gleichnamigen irischen heiligen benannt ist. Dieser Heilige hat in sofern einen Bezug zur Region, da er in der Gegend um die heutige Stadt ermordet wurde. Die Brauerei aber entstand viel viel später und wurde erst 1873 von den Friarts gegründet. Sie sind auch heute immer noch Eigentümer der Brauerei und führen sie schon in vierter Generation. Meine heutiges Testbier ist das Belgian Coast IPA, welches

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man riecht sehr deutlich Mandarine und Orange. Es ist sehr fruchtig und auch leicht bitter.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es leicht bitter und auch aromatisch mit eben benannter Orange und Mandarine. Je länger man den Geschmack im Mund behält, desto bitterer wird es am Gaumen. Im weiteren Trinkverlauf wird es etwas bitterer und ist nur noch in Ansätzen so fruchtig wie im Einstieg. Es ist sehr trocken im Abgang und wird immer bitterer. Die Bittere hat aber einen gewissen aromatischen Einschlag.

Zum Fazit: Ein IPA, das ganz in Ordnung ist, jedoch überhaupt nichts spektakuläres darstellt. Ich kann dem Bier so nur eine Wertung von 3 Sternen geben.

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Rieder IPA

Für den heutigen Biertest geht es über die Grenze zu unseren österreichischen Freunden nach Ried. Die Rieder Brauerei zeichnet sich durch eine bewegte Geschichte aus, mit Wurzeln die bis ins Jahre 1536 zurückreichen. Anfang des 20. Jahrhunderts gelangte die Brauerei in Besitz einer Wirtegenossenschaft, die die Brauerei zum beliefern ihrer Gaststätten nutzten. Jedoch wurde auch bald Flaschenbier produziert und die Brauerei ist bis heute Teil dieser Genossenschaft geblieben. Die Brauerei geht dabei mit der Zeit und bietet neben klassischen Biersorten auch für Österreich untypische Bierstile wie z.B. das sich heute im Test befindende IPA an. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine ganz ordentliche Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein eher harzigers und dezent fruchtiges Aroma. Es hat noch reife Fruchtnoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, Das auf der einen Seite sehr harzig und ätherisch ist, im Abgang dann aber auch dezente Fruchtnoten hat. Dieses harzig hopfige, was sich auch sehr lange in den Nachgang zieht ist wirklich überzeugend. Es ist dabei nur dezent bitter. Es ist ein sich entwickelndes, harzig bitteres Bier, das vor allem im Nachgang dann aber auch eine komische Note aufweist, die mir irgendwie zu süßlich rüberkommt. Es hat harzige Note bis zum Ende und ist dann auch aromatisch bitter.

Zum Fazit: Ein sehr ursprüngliches IPA, das für mich eher in die Richtung West Coast IPA geht, das es den Fokus klar auf bitter-harzige Hopfennoten legt. Bis auf einen etwas zu süßen Beigeschmack überzeugt es aber und hat sich 4 Sterne verdient.

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Migi Bräu IPA

Für meinen heutige Biertest muss ich mich zunächst einmal bei meinem treuen Sender bedankend er mich regelmäßig mit Bierspezialitäten versorgt. So hat auch das nun folgende Testobjekt den Weg zu mir ins Glas gefunden. Dafür geht es in die Schweiz zur Getränke Lussi AG aus Stans am Vierwaldstätter See. Dieser Getränkeproduzent und Händler hat unter dem Namen Migi Bräu auch ein eigenes Biersortiment im Angebot. Das IPA habe ich nun vor mir stehen und der Alkoholgehalt dieses Bieres beläuft sich auf 6,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein überraschend karamellig geprägter Geruch mit einer gewissen Fruchtigkeit die auch etwas von Pfirsich hat. Das kommen harzige Aromen von Pinie oder Kiefer.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das im Antrunk hopfig ist, jedoch dann sehr schön harzig wirkt und dann auch karamellige Noten hat, die in röstige Noten übergehen. Es ist auf der einen Seite recht aromatisch im Mund, hat aber dann auch harzige und hopfige Noten, die Richtung Abgang immer bitterer werden. Es hat so ein leicht aromatisches Aroma, bei dem immer wieder karamellig Noten anklingen, was aber zu Lasten der Fruchtigkeit stattfindet, die sich eher in Richtung Bratapfel oder ähnliches zieht und nicht in die tropische Richtung geht. Umgarnt wird alles von einer gut abgestimmten Hopfenbittere und einem kräftigen und präsenten Malzkörper, der sich geschmacklich aber zurückhält.

Zum Fazit: Ein etwas anderes IPA, das zur Abwechslung nicht versucht nur fruchtig oder bitter zu sein. Diese wunderbaren Karamellnoten gepaart mit harzigen Einflüssen gefallen mir sehr und sind eine willkommene Abwechslung. Daher bin ich mir auch nicht zu schade hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen zu vergeben.

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Braumanufactur Allgäu Hopfen Royal

Mein heutiger Biertest führt mich dieses Mal nach Nesselwang zur Braumanufactur Allgäu. Verkosten möchte ich mit dem Hopfen Royal ein Bier, bei dem sich nicht so genau herauslesen lies um welche Sorte es sich den hier handelt. Es ist laut Beschreibung eine Bierspezialität mit doppelter Hopfung, jedoch gehe ich davon aus das dieses Bier in Richtung eines IPAs geht. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein hellorangenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma. Man hat ein wenig tropische Anklänge wie Ananas und Maracuja. Dazu kommt etwas Mandarine.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein im Mundgefühl und vom Bouquet her sehr intensives Bier, welches seinen Geschmack auch in den Nachgang ausstrahlt. Nachdem es im Antrunk ein wenig spritzig ist, entfaltet es im Abgang ein wenig seine fruchtigen Noten. Man schmeckt vor allem die leicht tropischen  Noten, die auch immer eine gewisse Bittere mitbringen. Jedoch ist dieses Bier im Vergleich zu anderen IPAs sehr fruchtig und wenig bitter und trocken. Im Nachgang bleibt einen leichte Süße, die ein wenig an Honig erinnert.

Zum Fazit: Seinem Namen wird dieses Bier nicht ganz gerecht. Auch wenn es ganz gut schmeckt, ist es nicht das absolut Royale Spitzenbier, welches einem nachhaltig in Erinnerung bleibt. Dafür fehlt das gewisse Etwas. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Jenlain IPA

Im heutigen Biertest widme ich mich wieder einem Bier aus dem Norden Frankreichs. Ich werde dabei ein Bier der Marke Jenlain verkosten, welche in der gleichnamigen Ortschaft von der Brasserie Duyck gebraut wird. Besonders bekannt für ihr Ambree, ist bei Jenlain auch ein IPA im Sortiment zu finden. Genau dieses möchte ich im heutigen Test auch verkosten. Der Aloholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum,

Zum Geruch: Es ist doch eher geruchsneutral und eigentlich nichts so recht besonderes.

Zum Geschmack: Ein sehr spritzig Bier und ein sehr herbes Mundgefühl, was sich hier im ersten Eindruck auftut. Man hat in der Mundhöhle leichte Honignoten. Es hat teilweise wirklich sehr ausgeprägte und bittere Noten, die ein wenig an Zitrus erinnern.

Zum Fazit: Für mich ist ein eher durchschnittliches IPA. Ja es ist ordentlich bitter und herb, was man von einem IPA erwarten sollte, aber sonst gibt es nicht viel her. Ich gebe dem Bier daher eine Wertung von 3 Sternen

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St. Austell Proper Job

Für mein heutiges Testbier wage ich den Sprung über den Ärmelkanal nach Großbritannien. Es geht nach Cornwall zur St. Austells Brewery, welche nach der gleichnamigen Ortschaft benannt ist. Die Geschichte der Brauerei reicht zurück bis ins Jahre 1851, als sie von Walter Hicks gegründet wurde. Der Proper Job, den ich heute verkoste ist ein IPA nach britischem Vorbild, sprich es ist nicht ganz so stark wie die IPAs die man hierzulande kennt. Der Alkoholgehalt ist dementsprechend auch nur bei 5,5% angesetzt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine schöne Mandarinennote hat das Bier wie ich finde. Dazu kommt Orange. aber auch etwas vom Malz kommt durch. Es ist in jedem Fall sehr fruchtig im Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man wie ich finde im Antrunk auch diese schöne Mandarinen/Orangen-Kombi auf der Zunge, bevor es danach am Gaumen spürbar herber wird. Es ist aber eine moderate Herbe und im Nachgang wechselt sich dieser mit den Obstnoten ab. Der Hopfen am Gaumen ist definitiv herb und lässt auch das Mundegfühl trocken wirken. Insesgamt sorgt aber ein runder  Malzkörper dafür, das es nicht zu herb wird. Auch im weiteren Trinkverlauf ist im Antrunk eher obstiger und ich finde der bittere Geschmack legt sich zugunsten der Süße etwas. Auch gegen Ende ist es ein harmonisches Bier mit nur einem leicht hopfigen, bitteren Aroma.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes IPA, das vor allem durch seine gut ausbalancierten Geschmacksnuancen punkten kann. Freilich ist es nicht schwach, doch obwohl es im Alkoholgehalt im Vergleich zu anderen IPAs moderater zugeht schmeckt man hier keinen Unterschied. Mir ist es 4 Sterne wert, da ich weiß das da noch was geht, auch aus der selben Brauerei.

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Stone Neverending Haze

Im heutigen Biertest geht es dieses Mal straight in die USA zu Stone Brewing nach Kalifornien, von der auch schon das ein oder andere Bier hier verkostet wurde. Dieses Mal widme ich mich dem Neverending Haze einem Hazy IPA. Bei diesem wurde die zurzeit besonders angesagte norwegische Kveik Hefe verwendet, die selbst einen hohen Eigengeschmack mitbringt. Der Alkoholgehalt dieses Bieres ist sehr moderat und liegt bei 4%.

Zur Optik : ein naturtrübes, oranges Bier. Der Schaum ist einigermaßen beständig.

Zum Geruch : Ein wie ich finde eher zurückhaltender Geruch, bei dem sich nicht so viel sagen lässt. Leicht Fruchtnoten lassen sich erkennen.

Zum Geschmack : Ein trockenes und bitteres India Pale Ale, das aber eine saftige leicht nach Steinobst schmeckende Note hat. Diese hängt sich im Kern auch ganz gut am Gaumen fest. Der Abgang hingegen ist sehr trocken und lechzt nach dem nächsten Schluck. Der Körper ist entsprechend eher leicht und auch sonst hat man ein harzig fruchtiges Mundgefühl.

Zum Fazit: Ich finde das Bier nicht ganz so hazy und für meinen Geschmack könnte es durchaus mehr Geschmacksvolumen haben. Für den Sommer eine wirklich sehr gute Erfrischung, die auch ordentlich prickelt. Ich gebe dem Bier 3 Sterne