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Poppels Dipa

Aus Schweden von der Poppels Bryggeri kommt mein nächstes Testbier. Dabei handelt es sich um ein Double IPA mit starken 8% Alkohol.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives fruchtiges Aroma, das einen ganzen Obstkorb abdeckt. Man hat Noten von Ananas, Maracuja, Kiwi und Litschi.

Zum Geschmack. Im Antrunk ist es fruchtig mit oben beschrieben Noten, aber ist es auch etwas bitter und zudem leicht alkoholisch. Grundsätzlich ist es im Mundgefühl aber sehr saftig und hat eine wirklich überzeugende fruchtig, die durchaus an einen Multisaft erinnert. Auch im weitere Trinkverlauf ist es zwar fruchtig, jdoch wird es dann auch bitterer.

Zum Fazit: Zugegebener Maßen tue ich mich ein wenig schwer mit der Bewertung dieses Bieres. Auf der einen Seite ist da wirklich eine sehr schöne Fruchtigkeit, jedoch nehme ich diese insgesamt als nicht so intensiv wahr, wie ich sie schon bei vergleichbaren Bieren hatte. Ich würde dem Bier schlussendlich eine Wertung von 4 Sternen geben.

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Mahou Session IPA

Einer US-Amerikanisch-Spanische Kooperation ist mein heutiges Testbier entsprungen. Hinter dieser Kooperation stecken eine der größten Biermarken Spaniens, Mahou aus Madrid und einer der führenden Craftbrewer aus den USA, nämlich Founders aus Michigan. Das Produkt dieser Kooperation steht nun in Form einer wirklich sehr schön designten Dose vor mir und beinhaltet ein Session IPA mit einem Alkoholgehalt von 4,5%. Abschließend sei noch einmal ein Dankeswort an meinen treuen Bierspender gesprochen, der mir dieses Bier mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma, das an Grapefruit, Limette, Orange und andere Zitrusfrüchte erinnert.

Zum Geschmack: Der Einstieg des Bieres gestaltet sich zunächst durchaus fruchtig. Im Abgang ist es dann aber etwas bitterhopfig und eine gutes Zitrusaromatik macht sich im Mundraum breit. Der Körper ist sehr leicht und das Gesamtprodukt wirkt auf mich sehr erfrischend. Auch im weiteren Trinkverlauf lässt das Bier nicht, man hier weiterhin eine sehr sehr schöne Zitrusaromatik im Bier, auch wenn ich sagen muss das ich dieses Bier relativ zügig getrunken habe.

Zum Fazit: Für den Sommer ein wirklich erfrischendes, wohlschmeckendes und nicht zu starkes Bier. Der Wechsel aus Zitrusnoten mit schöner bittere, einer leichten Säure und etwas harzigen Aromen ist wirklich gut. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Sparta India Pale Ale

Mit dem Sparta India Pale Ale habe ich nach langer Zeit wieder ein Bier aus Griechenland, für das ich mich auch noch einmal herzlichst bei meinem treuen Spender bedanken muss. Mit einem Alkoholgehalt von 6% ist es hier eher im mittleren Bereich des Bierstils zu finden.

Zur Optik: Ein trübes dunkeloranges Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat zunächst sehr schöne Noten einer reifen Orange mit ordentlichem Pfirsich. Auch eine Anans oder Maracuja mache ich aus.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, bei dem vor allem im Antrunk zunächst die im Geruch beschriebenen Fruchtaromen vorkommen. In Richtung Abgang wandeln diese sich aber immer mehr in Bitterhopfennoten. Diese sind schon gut bitter, aber nicht trocken bitter, sondern haben einen durchaus kräftig malzigen Körper im Hintergrund und wirken insgesamt rund und aromatisch.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes IPA, das aber nichts außergewöhnliches ist. Vielleicht bin ich beim vergeben der Höchstnote manchmal ein wenig zu kritisch, jedoch muss für mich so ein Bier schon etwas ganz besonderes sein um volle 5 Sterne zu bekommen. Das schafft dieses hier leider nicht ganz. Es gibt aber sehr gut 4 Sterne für das Sparta IPA.

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Poppels New England IPA

Für den folgenden Test habe ich wieder ein Craft Beer aus Schweden von der Poppels Bryggeri aus dem südwestschwedischen Jonsered. Das New England IPA der 2012 gegründeten Craftbier Brauerei wird heute verkostet und kommt auf einen Alkoholgehalt von 7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geschmack: Ein sehr fruchtiges und obstiges Aroma habe ich hier in der Nase. Man hat Noten von Mango und Maracuja. Dazu kommt noch Ananas.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck hat man auch hier dieses Aroma von sehr saftigen, fruchtigen Noten, die im Abgang in dezent hopfig herbe Töne übergehen, die so auch am Gaumen hängen bleiben. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich ein Bier, das im Antrunk dezent fruchtig ist, im Nachgang dann aber in eine bitter fruchtiges Mundgefühl übergeht. Die Nuancen sind gut aufeinander abgestimmt, jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Was die Fruchtnoten angeht so finde ich auch hier Maracuja, Ananas und Zitrusfrüchte bzw. Grapefruit.

Zum Fazit: Von mir gibt es für dieses Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es ein wirklich gutes und saftiges New England IPA ist wie es sein sollte. Jedoch fehlt mir irgendwie noch das gewisse etwas für eine höhere Wertung.

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A. le Coq IPA

A. le Coq, klingt wenn man ehrlich ist nicht gerade nach Estland sondern würde man wohl eher im frankophonen Sprachraum lokalisieren. Hinter diesem Namen verbirgt sich aber tatsächlich eine der größten Brauereien des nördlichsten der drei baltischen Staaten. Ihren Namen hat die Brauerei von der Familie le Coq, einer hugenottischen Stammesfamilie, die gezwungen war Frankreich wegen ihres Glaubens in Richtung Preußen zu verlassen und die sich die Brauerei im Jahre 1913 einverleibte. Gegründet worden war sie aber schon im Jahre 1826 als erste moderne Brauerei auf dem Gebiet von Estland. Im Zuge der Reprivatisierung nach der Sowjetherrschaft gehört die Brauerei inzwischen vollständig der finnischen Olvi Brauerei. Das IPA aus diesem Hause kommt mit einem Alkoholgehalt von 5% verhältnismäßig moderat daher.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges Aroma, bei dem fruchtige Noten aber auch grasige Noten des Hopfens mitspielen. Der Hopfen wirkt noch sehr frisch.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist fruchtig mit Traubennoten wie ich finde. Es hat gewisse Erinnerungen an Traubenzucker. Es bleibt für mich dieses harzige fruchtige Aroma mit dieser Traubennote, die nur ganz leichte tropische Noten mitbringt. Die Fruchtaromen wirken aber etwas künstlich und nicht so konsequent umgesetzt. ich finde es auch nicht so schön saftig sondern der Hopfen prickelt schon ordentlich.

Zum Fazit: So richtig fasziniert mich dieses Bier nicht. Es hat ab und an schöne Obstnoten, lässt sich auch gut trinken ich finde es aber grundsätzlich eher unspektakulär. Ab und an wirkt es auch etwas künstlich sodass ich mich schlussendlich nur für 2 Sterne begeistern kann.

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Camba Chiemea Nebulosa

Die Nummer 36 aus der Camba Braumeisteredition, die Chiemea Nebulosa ist das nächste Bier welches es zu mir in den Test geschafft hat. Brau Kon Braumeister Stefan Danner, der sich für die Bierkreation verantwortlich zeigt, hat sich stilistisch für ein derzeit angesagtes New England IPA entschieden. Der Alkoholgehalt des Gebräus beläuft sich auf 7%.

Zur Optik: Ein sehr helles orange mit einem durchaus ordentlichen Schaum. Dazu ist es naturtrüb abgefüllt.

Zum Geruch: Man hat hier einen sehr sehr fruchtig ausgestalteten Obstkorb in der Nase. Leichte Bitterstoffe kommen noch dazu, überwiegend ist es aber fruchtig gehalten.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einer etwas bitteren Note im Antrunk und einem dann aber leicht fruchtig aromatische Ab- bzw. Nachgang. Es ist ein Bier mit durchaus bitterer Note und leicht trockenem Abgang, was vor allem im weiteren Trinkverlauf immer deutlicher zu Tage tritt. Die Fruchtigkeit hat leicht exotische Einflüsse einer Mango, aber auch Pfirsich bzw. andere Steinfrüchte vermag ich zu erhaschen. Die Fruchtigkeit ist aber nicht besonders intensiv und eher oberflächlich, und wird immer mehr von bitteren Hopfennoten verdrängt.

Zum Fazit: Ich finde es ehrlich gesagt sogar ein bisschen langweilig, wenn ich für den Verglich andere Biere dieses Bierstils heranziehe. Hier gibt es gerade was die Fruchtigkeit angeht noch viel Facettenreichere NEIPAs. Dennoch ein ganz ordentliches Bier, das von mir gute 3 Sterne bekommt.

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Brooklyn Defender IPA

Julis Bierblog meldet sich mit dem ersten Test im neuen Jahr. In diesem Zuge möchte ich die Gelegenheit nutzen mich bei allen Lesern, Fans und Unterstützern für die Treue im letzten Jahr zu bedanken und euch ein frohes neues Jahr zu wünschen. Viele werden mit einem guten Tropfen, vielleicht sogar einem Bier auf das neue Jahr angestoßen haben und so führt mich mein erster Test über den großen Teich in den Big Appel, der für seine alljährliche Silvestershow auf dem Times Square bekannt ist. Von der in New York ansässigen Brooklyn Brewery möchte ich daher heute das Defender IPA verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, orangenes Bier. es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch. Es hat leicht bittere und hopfige Noten. Ansonsten kommt nicht viel rüber außer ein kleiner Hauch von Fruchtigkeit.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit einem schön bitteren Abgang, der ins harzige übergeht. Es wirkt alles frisch mit einem prickeln im Abgang, jedoch auch ein wenig unausgewogen. Es ist ein Bier mit nur einem dezent bitteren Aroma. Dazu ist es ein sehr frisches Bier mit einem gewissen bitteren Nachgang, der aber auch etwas nachlässt.

Zum Fazit: Ein abwechslungsreiches IPA, das aber eher von seiner harzigen Bittere lebt. Es ist nicht zwingend fruchtig aber vor allem frisch und erfrischend. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.-

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Weiherer Hopferla

Ein fränkisch-amerikanische Kooperation ist mein folgendes Testbier. Es handelt sich hier um einen Gemeinschaftssud der Weiherer Brauerei Kundmüller und Fat Hats Brewery aus Ohio. Das daraus entstandene Produkt, das Hopferla ist ein West Coast IPA, das auf einen Alkoholgehalt von 7,5% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein fruchtiges Aroma habe ich in der Nase bei dem mir zunächst leicht tropische Noten in die Nase gelangen. Ich habe Maracuja und Mango in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich Fruchtaromen, die auch im Nachgang im Mund bleiben. Gepaart sind sie aber mit etwas bitteren Noten, die sich dann im Nachgang immer mehr durchsetzen und sich zunächst recht gut mit den Fruchtnoten paaren. Wenn es sich im weiteren Trinkverlauf einspielt ist es ein bitterfruchtiges Aroma, das aber durchaus mit einer recht harmonischen harzig-fruchtigen Bittere ankommt. Der Malzkörper ist präsent und untersetzt den Gesamteindruck.

Zum Fazit: Ein gutes IPA, aber speziell von der Weiherer Brauerei hatte ich noch eine Reihe noch besserer Biere. Dennoch hat man auch hier eine IPA von hervorragender Qualität bei dem es aber knapp nicht für die Spitzenposition reicht. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Brandy Bräu Session Ale

Von Brandy Bräu, dem Hersteller meines nächsten Bieres hatte ich schon einmal ein Bier vorgestellt. Mit dem Session Ale kommt nun ein weiteres hinzu. Der Alkoholgehalt liegt bei leichten 4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes orangenes Bier. Es hat eine ordentlichen Schaum

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr fruchtig und obstig. Ich habe Grapefruit und Passionsfrucht in der Nase. Dazu kommen leichte Zitrusnoten sowie Mandarine und Pfirsich

Zum Geschmack: Auch hier ist es im ersten Eindruck eine dezent bitterfruchtige Angelegenheit. Man merkt aber zugleich, das es einen schlankeren Malzkörper besitzt. Man hat schöne fruchtig-obstige Noten und teilweise sogar ein saftiges Mundgefühl. Dazu schweben über alle dem grasig hopfig Noten, die etwas an eine saftige Blumenwiese erinnern.

Zum Fazit: Ein doch recht gutes und auch etwas abwechslungsreiches Session Ale. Es ist überraschend vollmundig und abwechslungsreich für ein Session Ale. Mich hat es absolut überrascht und überzeugt und so gibt es von mir hier auch eine Wertung von 5 Sternen.

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Sierra Nevada Dankfull IPA

Das Dankfull IPA, der bekannten Craftbrauer von Sierra Nevada aus den USA ist das nächste Bier, welches sich meinem kritischen Gaumen unterziehen darf. Das Dankfull ist ein West Coast IPA, mit dessen erlös Non-Profit Organisationen unterstützt werden, die sich soziale und ökologische Zwecke engagieren. Alkoholtechnisch liegt es bei 7,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen so besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein Bier mit einem kräutrig fruchtigen und ganz leicht tropischen Aroma. Es erinnert nur entfernt etwas an Melone.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit einem bitteraromatischen Abgang, der sehr serh grasig wirkt. Es hat auch ganz leicht harzige Anflüge. Der Nachgang bliebt lange im Mundgefühl hängen. Es ist aber auch in gewisser Weise etwas trocken im Abgang. Es ist dazu im weiteren Trinkverlauf ein Bier mit bitter grasiger Note im Abgang.

Zum Fazit: Ein überzeugendes Bier mit schöner bitter-grasigen Note. Es ist auch etwas trocken im Abgang, aber dennoch nicht zu bitter. Es überzeugt schlussendlich und hat sich so eine Wertung von 4 Sternen verdient.