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Sierra Nevada Dankfull IPA

Das Dankfull IPA, der bekannten Craftbrauer von Sierra Nevada aus den USA ist das nächste Bier, welches sich meinem kritischen Gaumen unterziehen darf. Das Dankfull ist ein West Coast IPA, mit dessen erlös Non-Profit Organisationen unterstützt werden, die sich soziale und ökologische Zwecke engagieren. Alkoholtechnisch liegt es bei 7,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen so besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein Bier mit einem kräutrig fruchtigen und ganz leicht tropischen Aroma. Es erinnert nur entfernt etwas an Melone.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit einem bitteraromatischen Abgang, der sehr serh grasig wirkt. Es hat auch ganz leicht harzige Anflüge. Der Nachgang bliebt lange im Mundgefühl hängen. Es ist aber auch in gewisser Weise etwas trocken im Abgang. Es ist dazu im weiteren Trinkverlauf ein Bier mit bitter grasiger Note im Abgang.

Zum Fazit: Ein überzeugendes Bier mit schöner bitter-grasigen Note. Es ist auch etwas trocken im Abgang, aber dennoch nicht zu bitter. Es überzeugt schlussendlich und hat sich so eine Wertung von 4 Sternen verdient.

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Jopen Thrice as Nice

Ein ordentliches Brett, ein triple Neipa ist mein nächstes Testobjekt, das Thrice as Nice der niederländischen Craftbeerspezialisten von Jopen aus Haarlem. Dementsprechend kommt dieses Gebräu auch mit ordentlichen 9,5% an Alkoholgehalt daher.

Zur Optik. Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besondersn schaum

Zm Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit Zitrusnoten, die auch in Richtiung Grapefruit und auch tropische Armen geht. Es kommt etwa auch Pomelo oder Ananas hinzu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das doch gewisse saftige Nuancen hat. Es ist sehr kräftig im Körper und hat im ersten Eindruck auch einen fruchtig-saftigen Körper, der lange im Nachgang hängen bliebt. Es ist ein sehr kräftiges Bier mit durchaus sehr reifen Obsttönen im Geschmack, diese bleiben auch lange hängen. Im Körper und Mundgefühl wirkt es natürlich sehr sehr kräftig und voluminös. Die Obstnoten reichen von Ananas über leichte Zitrus bis hin zu weiteren tropischen Früchten. Ein wahres Potpourri hat man hier als Auswahl im Glas.

Zum Fazit: Was soll ich hier noch groß sagen außer klasse, klasse, klasse. Ich ziehe meinen Hut vor diesem Meisterwerk. Eine absolute Aromenbombe, die man aber nicht unterschätzen darf und die seine volle kraft etwas versteckt. Das kann nur 5 Sterne geben.

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Waldhaus Marylin

Aus dem Hause Waldhaus kommen neben den bekannten Standartsorten auch immer wieder Sondersude. So zum Beispiel auch mein heutiges Bier die Marylin. Der Name des Bieres leitet sich von der Hopfensorte Monroe ab, die nach der berühmten gleichnamigen Schauspielerin benannt ist, deren Vorname eben Marylin war. Stilistisch handelt es sich beim Bier um ein Single Hop IPA, bei dem eben ausschließlich jener Monroe Hopfen verwendet wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Man hat ein dezent fruchtiges Aroma. Es ist aber au gut etwas des getreidiges riechbar

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das einen etwas prickelnden Einstieg hat und dann durchaus in einen etwas brotigen Nachgang übergeht. Es schmeckt irgendwie etwas komisch und passt mir nicht so recht. Es hat etwas beeriges, aber auch eine malzige und fast leicht pappige Note. Es wirkt irgendwie etwas zu voluminös im Geschmack ohne richtig en gewisse Richtung vorzugeben. Rote Beeren sind auf jeden Fall vorhanden, jedoch nicht immer eindeutig schmeckbar.

Zum Fazit: So restlos überzeugt bin ich von dieser Komposition nicht. Da hatte ich auch aus de selben Hause schon viel viel bessere Craftbiere. Ich finde es nicht richtig ausbalanciert. Das gibt eine Wertung von 3 Sternen.

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Superfreunde Set your goals

Von den Superfreunden habe ich mit dem Set Your Goals heute ein Double Dry Hopped IPA im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangefarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch. Man riecht Orange, Grapefurit und eine ordentliche Mandarine. Dazu kommt etwas sehr tropisches dazu, eventuell in Richtung Ananas oder Wassermelone.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es im Antrunk noch etwas verhalten, jedoch kommt dann in Richtung Abgang eine immer größer werdende Fruchtnote mit etwas Zitrusbitterhopfen und auch tropischen Einflüssen. Im Abgang setzt sich dann etwas fruchtige Noten mit einem tropischen Touch, die etwas an Ananas und Kiwi erinnern. Eine Grapefruit ist auch mit dabei. Es könnte mir für meinen Geschmack noch etwas fruchtiger sein. Die Fruchtigkeit kommt zwar durch und harmoniert sehr gut mit der harzigen Aromatik, jedoch ist es mir nicht intensiv genug.

Zum Fazit: Ein gutes IPA, wenn man es jedoch in Relation zu anderen IPAs stellt, ist dieses Bier trotz der beschriebenen Noten etwas zu schwach. Das reicht bei mir für 3 Sterne.

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Brewdog vs Salt Model Citizen

Ein weiterer Kooperationssud von Brewdog ist als nächstes in meinem Test vorgesehen. Dieses mal wurde mit der Salt Beer Factory aus Moorhead nördlich von Bradford in England am Sudkessel gestanden. Heraus kam das Model Citizen, stilistisch ein New England IPA, welches auf einen Alkoholgehalt von 6,8% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr sehr fruchtiges und saftiges Aroma. Man hat Passionsfrucht mit einem ganz licht säuerlichen Touch. Eine ordentliche Mango und Pfirsich kommt noch dazu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer schönen Note von Pfirsich, die ein saftig fruchtiges Mundgefühl erzeugt mit einem ganz ganz leicht bitteren Abgang. Man hat ein wirklich sehr schön saftiges Mundgefühl, was durchaus überraschend und sehr erfrischend ist. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr fruchtiges Erzeugnis das nur einen ganz leichten bittere Nachgeschmack hat. Es wirkt alles insgesamt sehr harmonisch.

Zum Fazit; Ein top NEIPA, bei dem eigentlich alles stimmt. Man das typische sehr saftige Mundgefühl, welches auch noch lange erhalten bleibt. Ich kann gar nicht anders als hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen zu vergeben

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Lasko IPA

Für das nächste Bier geht es auf eine kulinarische Reise in Richtung Slowenien. Dazu möchte ich mich herzlich bei meinem treuen Bierspender bedanken, der mir dieses Bier mitgebracht hat. Die in der Gemeinde Lasko beheimatete gleichnamige Brauerei Lasko ist eine der bedeutendsten Marken des nördlichen Balkanstaates. 1825 von Franz Geyer gegründet hat die Brauerei ihren Ursprung zu Zeiten der Österreichischen Doppelmonarchie. Die Brauerei hat turbulente Zeiten hinter sich mit einigen Besitzerwechseln und stand mehrmals kurz vor dem aus, jedoch konnte sie sich dennoch nachhaltig am Slowenischen Biermarkt etablieren. Seit 2015 liegt die Aktienmehrheit in Händen der Heineken Brauerei. Das Lasko IPA soll heute das Bier meiner Wahl sein und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent fruchtiges Aroma nach Mandarine und Orange habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit einer schönen bitteren Note, die auch etwas aromatisch ist und eine schöne Mandarinenaromatik hat, die aber immer etwas mit leicht bitteren Noten konkurriert. Es hat auch im weiteren Trinkverlauf ein durchaus schönes Fruchtaroma, das dabei bleibt und auch mit schönen Mandarinenoten immer noch irgendwie nachhallt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde es überraschend fruchtig und wohlschmeckend. Vor allem die Mandarine die lange bestand hat gefällt mir.

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Simon IPA

Wieder einmal Luxemburg und wieder einmal muss ich mich zunächst bei meinem treuen Bierspender fürs besorgen des Bieres bedanken. Das IPA der Brauerei Simon aus Wiltz hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, helloranges Bier. Es hat keine besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein obstiges Bier. Man hat Noten von Litschi und Sternfrucht. Es wirkt tropisch angehaucht

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es am Gaumen bitter, jedoch kommt in Richtung Nachgang der Anflug von leicht fruchtigen Noten auf. Mich erinnert es geschmacklich vorwiegend an Ananas und Litschi. Es hat eine gewisse Herbe im Geschmack. Dieses Bier ist jedoch aromatisch bitter bis weit in den Nachgang. Die Bittere hängt diesbezüglich sehr sehr lange im Gaumenebereich nach. Man hat immer eine bitteraromatische Note, jedoch auch ein Bett an fruchtigen Noten, die dann auch noch die Ananas haben, aber auch Zitrusfrüchte kommen etwas dazu im Trinkgenuss.

Zum Fazit: ich gebe dem IPA eine Wertung von 4 Sternen. Sicherlich ist der Alkoholgehalt und damit auch der Körper etwas limitiert, daraus macht das Bier aber sehr viel und liefert und gutes Wechselspiel von bitteren und fruchtigen Noten.

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Brewdog O-G Hazy

Von Brewdog gibt es mit dem O-G Hazy heute ein New England IPA im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen mehr als ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr obstig und dabei hat es auch Noten, die an sehr reifes Obst erinnern. Ich rieche Ananas, Maracuja und eine leichte Mango in der Nase. Dazu hat man eine Nektarine.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier gar nicht so fruchtig, sondern sogar ein klein wenig neutral. Es deuten sich obstige Noten am Gaumen an, jedoch finde ich diese nicht so intensiv. Es hat ganz leichte herbe Noten am Gaumen. In den nächsten schlucken kommt aber mehr Fruchtigkeit und es wirkt dann auch saftiger, aber es passt für mich noch nicht so recht und man hat einen etwas penetranten Nachgeschmack. Es hat etwas von Maracuja und ganz leicht Ananas im Geschmack. Im weiteren Trinkverlauf wird das penetrante aber moderat und man hat eine dezente Fruchtigkeit. Es schmeckt dann finde ich nach Kiwi und Maracuja und etwas Melone ist aber eher dezent. Der Körper ist kräftig und präsent nimmt Saber keinen wirklichen Einfluss auf den Geschmack.

Zum Fazit: Ein gewohnt gutes IPA von Brewodg, jedoch gibt es von mir Abzug für die leicht penetranten Noten die stören aber auch vorübergehen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Schoppe Not For Cannibals

Im nächsten Test habe ich nun mal wieder ein Bier der Schoppe Brauerei aus Berlin. Not for Cannibals ist bei diesem Bier Programm handelt es sich hier doch um ein double dry hopped New England IPA und damit eine wahrliche Fruchtbombe. Unterstrichen wird das durch die zusätzliche Gabe eines Fruchtpürees bestehend aus diversen Obstsorten. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eienen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr fruchtiges Aroma habe ich hier. Man hat wunderbar aromatische Anflüge der Nase. Himbeeren sind sehr dominant, dazu kommt eine leichte Mango und Litschi

Zum Geschmack: Eine wirklich sehr sehr schöne Note von Himbeere habe ich im Geschmack, Diese dominiert auch das Mundgefühl. Die Himbeere dominiert den Geschmack sehr und füllt ihn aus. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier dominiert von einer Himbeernote. Im Abgang ist es dann leicht tropisch und hat etwas bittere Anflüge, die Himbeere dominiert aber den Geschmack im Mund. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein ausgewogenes Bier mit inert schönen Fruchtaromatik. Es sind aber nicht nur die Himbeere die im geschmack präsent ist auch Passionsfrucht und Mango sind in Nuancen vorhanden. Es ist schön das durch den leicht säuerlichen Touch die Fruchtnoten sehr natürlich wirken.

Zum Fazit: Ich kann bei diesem Bier absolut nichts bemängeln. Ein wirklich wunderbarer Obstkorb, der dazu noch sehr natürlich wirkt. So gibt es die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Superfreunde You are not alone

Für den heutigen Test habe ich wieder etwas von den Superfreunden aus Hamburg im Gepäck. Von diesen gibt es heute ein Dry Hopped IPA mit dem Namen „You are not alone“. Der Alkoholgehalt liegt bei annehmbaren 6%.

Zur Optik: Ein sehr trübes orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein dezent fruchtiges Bier mit etwas Passionsfrucht dazu kommt Ananas.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer gewissen Bitternote, die harzig am Gaumen hängt, aber nicht so das sie penetrant wirkt. Es ist ein Bier, dass wirklich den Fokus auf ein eher bitteres, aber angenehmes Aroma legt. Die Bittere hält im Abgang lange nach, ist aber nicht zu dominant, als das sie das Trinkvergnügen nachhaltig beeinträchtigt. Man hat eine schöne Grapefruit, die geschmacklich noch dazukommt und alles abrundet.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist gut und hat auch noch ein zwei gute Anklänge, jedoch fehlt das absolute Highlight um in die Riege der Spitzenbiere aufzusteigen.