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Kraftpaule Neipa

Gestartet als Kraftbierbar mit angeschlossenem Biershop, hat sich Kraftpaule inzwischen zu einer festen Craftbeerinstitution in Stuttgart entwickelt. Seit 2017 lässt man im Lohnbrauverfahren auch eigene Biere brauen. Von diesen habei ich heute das New England IPA im Test. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein Bier mit einem fruchtig tropischen Boquet. Etwas Maracuja oder eine leichte Ananas habe ich in der Nase. Dazu kommt etwas Grapefruit.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das im Antrunk noch etwas nichtssagend ist, jedoch im Nachgang dann druchaus auch fruchtige Noten zeigt. Diese sind obstig und werden von der Kohlensäure auch gut unterstützt. Dazu gesellt sich eine leichte Säure gepaart mit Zitrusaromen. Das Bier prickelt ganz ok, jedoch zeigt sich die Kohlensäu vor allem im Antrunk. Im Abgang hingegen fehlt diese mir dann doch Gegen Ende verhält sich das Bier eher behäbig und es ist insgesamt nur noch mäßig bitter. Man hat einen gewissen Körper, aber keine wirkliche Fruchtgkeit. Etwas aormatisches, leicht grasiges gibt der Hopfen hier, eine Fruchtigkeit vermisse ich dann leider ein wenig.

Zum Fazit: Im Antrunk ein durchaus starkes Bier mit schöner Fruchtigkeit. Gegen Ende lässt diese aber dann doch eher nach. Das Bier wird dann ein wenig behäbig und nicht mehr so rund wie zu Beginn. So ist es ein NEIPA von inzwischen doch vielen, das nicht wirklich besonders heraussticht, auch wenn es sehr süffig ist und einen runden Geschmack aufweist. Von mir gibts dafür 3 Sterne.

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Wicklow Wolf Mammoth IPA

Von der grünen Insel aus Irland kommt mein nächstes Testbier. Die Stadt Wicklow liegt südlich von Dublin, direkt an der Ostküste und ist seit 2014 die Heimat der Wicklow Wolf Brewery. Von dieser habe ich heute das Mammoth IPA im Test. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr fruchtig mit Noten, die mich an Ananas und Kiwi erinnern. Es hat also durchaus etwas leicht tropisches.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein Bier, mit einem leicht bitteren Antrunk und einem fruchtigen Abgang am Gaumen. Diese Noten erinnern an Kiwi und Ananas. Sie bleiben aber auch hartnäckig am Gaumen hängen. Im Antrunk ist das Bier durchaus herb und diese Herbe weicht dann aber immer mehr den besagten Fruchtaromen, die sehr frisch daherkommen und auch in Richtung Melone gehen. Es wird im weitere Trinkverlauf immer herber, wenngleich es nie richtig bitter ist, sondern immer schön aromatisch. Irgendwie wirkt es aber nicht ganz ausbalanciert zwischen Fruchtigkeit und Bittere des Hopfens.

Zum Fazit: Auf der einen Seite finde ich das Bier wirklich gelungen. Auch die Fruchtaromen sind durchaus überzeugend. Ich finde es aber insgesamt nicht ausbalanciert genug. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Loncium Carinthipa

Eine noch recht junge Brauerei ist die die Brauerei Loncium aus Kärnten. Gegründet wurde sie erst im Jahre 2007 und befindet sich in Kötschau-Mauthen im Gailtal unweit der italienischen Grenze. Das Carinthipa, mein heutiges Testbier, ist ein Session IPA mit einer extra Portion Aromahopfen. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein durchaus fruchtiges Aroma, das eine dezente Orangennote in der Nase aufweist. Auch etwas Mandarine, Maracuja und leicht Zitrus/Grapefruit riecht man.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, welches im Grundgeschmack eine leichte Mandarine hat, die im Nachgang vor allem sehr zu tragen kommt und sich dann wunderbar im Mund ausbreitet. Begleitet bzw. abgelöst wird sie von einer immer wiederkehrenden Hopfenbittere. Im weiteren Trinkverlauf ist es nicht mehr ganz so fruchtig, hat aber dennoch eine kernig obstige Note, die sich vor allem in Richtung Mandarine und auch etwas Maracuja orientiert. Dazu kommt eine ordentliche aromatische Hopfenbittere, die gegen Ende immer dominanter wird.

Zum Fazit: Für alle die auf ordentlichen Hopfengeschmack stehen, ist dies ein passendes Bier. Es hat im Abgang eine ordentlich harzig-hopfige Bittere, die sich wirklich sehr knackig um den Gaumen schmiegt. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Abysmo Minotauro IPA

Für meinen nächsten Biertest geht es nach Südamerika. Dank meines treuen Bierspenders habe ich die Möglichkeit auch abseits der großen nationalen Lagermarken, Biere aus der Craftszene, die auch in diesem Teil der Welt ihren Teil zu einer vielfältigen Bierkultur beiträgt, zu verkosten. Nun habe ich heute ein Bier der Brauerei Abysmo aus Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Die Brauerei wurde 2013 von Nelson Calle, der sein Studium der Bier und Getränketechnologie in den USA und Deutschland absolvierte, gegründet. Die Namen der Biere, wie auch der der Brauerei, sind stark von der griechischen Mythologie beeinflusst. Mein heutiges Testbier, das Minotauro IPA, ist nach jener griechischen Sagengestalt benannt, die ein Mischwesen aus Menschenkörper mit Stierkopf darstellt. Dieser hauste in einem Labyrinth des kretischen Königs Minos. Die Athener mussten jedes Jahre 7 Jünglinge und Jungfrauen, als Tribut nach Kreta senden, die dann in das Labyrinth geschickt und dem Minotaurus geopfert wurden. Erst Theseus gelang es den Minotaurus zu töten und mit einer List wieder aus dem Labyrinth heraus zu finden. Nun aber genug der griechischen Mythologie und es geht zum eigentlichen Thema, dem Bier über. Das IPA, das nun vor mir steht kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordnetlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein Bier, das dezent fruchtig riecht mit einer gewissen beeerigen Aromatik.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im Grundkörper doch sehr spritzig ist und dies auch etwas in den Abgang hinein durchzieht. Der Gesamtgeschmack hat eine ganz leichte Fruchitgkeit, ist aber ehr zurückhaltend. Dennoch hat man auch leicht beerige Noten und im Abgang auch eine durchaus vorhanden Bitteraromatik.

Zum Fazit: Ein ganz passables IPA, das aber noch nicht die Krönung der Braukunst ist. Es schmeckt schön angenehm fruchtig mit guter Kohlensäure. Es ist aber auch ein wenig gewöhnlich und nichts, das einen wirklich vom Hocker haut. Dennoch erfrischend und spritzig. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Singhbräu Indian Pale Ale

Auch in meiner Heimatregion entdeckt man doch immer wieder eine neue Brauerei. So die Singhbräu aus Weilheim an der Teck. Singhbräu ist ein noch recht junges Brauprojekt von Daniel Singh, der es im Jahre 2018 ins Leben rief. Seit 2023 hat die Brauerei ihren Sitz in einem alten Bauernhaus in Weilheim. Ich verkoste heute ein (Indian) Pale Ale dieser Brauerei. Der Alkoholgehalt dieser Bierspezialität beläuft sich auf 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch eher brotiges und karamelliges Aroma hat man hier in der Nase teilweise ist es auch etwas harzig.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck wirkt es auch sehr urig brotig und im Abgang harzig. Je länger der Nachgang aber im mund anhält, desteo mehr hopfig bittere Noten kommen auch zum Vorschein und bleiben im Mund hängen.

Zum Fazit. Ein solides Pale Ale, das cih vor allem als sehr harzig empfinde. Es ist auchleicht röstig und allgemein etwas dunkler. Von mir gibt es 3 Sterne dafür. Es ist insgesamt dann doch noch etwas gewöhnungsbedürftig und geht geschmacklich eher in die Richtung englischer Ales.

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Corsendonk Grand Hops

Mein nächstes Testbier kommt aus Belgien. Es ist ein Bier der Marke Corsendonk. Bei Corsendonk handelt es sich um ein belgisches Abteibier, das auf ein gleichnamiges Kloster in Oud Turnhout zurückgeht. Die Biere werden unter Lizenz der Klosterbrauerei von der Brasserie du Bocq gebraut. Das Grand Hops ist ein Spezialbier mit Bittereinheiten von 30 EBU. Stilistisch ist es womöglich in Richtung eines IPAs zu verorten, wobei hier ein exklusiv im Elsass angebauter Hopfen mit dem Namen Mistral d’Alsace verwendet wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein relativ klares, nur leicht trübes Bier mit einem ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig grasiges Aroma ist in der Nase. Es wirkt sogar ganz leicht fruchtig. außerdem ist ordentlich Hopfen und etwas kräutriges in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer schönen getreidigen Note. Ich finde aber das der Hopfen schon auch deutlich präsent ist und bitter am Gaumen kitzelt. Dazu kommt etwas kräutriges und es schwingt eine leichtes Aroma von Wildhonig mit der auch an Kräuertbonbons erinnert.

Zum Fazit: Ein wirklich bitteres, sehr kräutriges Hopfenaroma mit einem ordentlich harzig trockenen Abgang. Es geht definitiv in die Richtung eines IPAs wie ich finde. Dazu ist der Körper sehr kräftig aber passt gut zum Bier. Malzig ist es nur ganz leicht. Ich finde das Bier richtig gut und gebe ihm daher auch die volle Punktzahl von 5 Sternen.

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De Molen Water & Vuur

Eine wahre Ikone im weltweiten Craftbeermarkt ist die Niederländische Brauerei de Molen. Sie begann 2004 in einer alten Mühle, nachdem der sie sich nannte, bevor eine neue Brauanlage errichtet wurde. Die Biere der Brauerei werden weltweit von Craftbierfreunden geschätzt und gewinnen regelmäßig Preise. Für Aufregung sorgte die Übernahme von De Molen durch die Royal Swinkels Brouwerij aus Lieshout, die sich zunächst eine Minderheitsbeteiligung von 35% sicherte, bevor sie im Jahre 2016 die restlichen 65% übernahm. Ich verkoste heute das Water & Vuur eine New England IPA mit einem Alkoholgehalt von 6%.

Zur Optik: Ein sehr sehr trübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma mit durchaus saftigem Ansatz. Man hat einen Hauch von Maracuja, Ananas und auch etwas Papaya. Ganz leicht hat man auch noch eine Grapefruit.

Zum Geschmack: Auch im Mundraum zeigt sich ein durchaus saftiges Aroma und im Abgang wird es dann etwas bitterer, bevor sich dann im Nachgang etwas fruchtigeres im Mundraum ausbreitet. Es hat eine hopfig bittere Note, die durchaus knackig, aber nicht nur bitter ist, sondern auch etwas aromatisches hat, sodass sie sich gut ergänzt und sehr überzeugt. Entfernt erinnert es etwas an Grapefruit und hat leicht parfümige Noten.

Zum Fazit. Ein wirklich gutes IPA, das aber noch etwas mehr Fruchtigkeit braucht. Von mir gibts daher 4 Sterne.

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Kona Hanalei

Für meinen nächsten Biertest gehe ich nach Hawaii zur Kona Brewing Company. Von dort werde ich das Hanalei Island IPA verkosten. Benannt ist das Bier nach der Hanalei Bay auf der Insel Kauai. Die Küste ist besonders bei Paddlern sehr beliebt und für ihre atemberaubende Natur und die schönen weißen Sandstrände bekannt. Der Alkoholgehalt des Hanalei liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier ist sehr saftig und fruchtig. Man riecht einen wirklichen Multisaft bei dem die Orange und Passionsfrucht, aber auch etwas Maracuja und Mango durchkommen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es klar dominiert von der Passionsfruchtut und der Organgennote. Es hat etwas von einem Multisaft wirkt im Körper aber ein wenig zu dünn um es als saftig zu bezeichnen. Im Nachgang bleiben vor allem leicht herbe Noten am Gaumen hängen, wohingegen der Körper eher wässrig bleibt.  Es ist ein leichtes Bier, mit einem Mix aus hopfig bitteren Noten und den Noten von Passionsfrucht und Orange. Die Obstnoten sorgen dazu auch für eine leichte Säure am Gaumen.

Zum Fazit. Ein ganz solides Session IPA. Mir ist das aber etwas zu dünn. Gut es soll wohl so sein, aber dafür müsste der Hopfen noch intensiver durchkommen, damit er den schwachen Körper kaschiert. So reicht es für 3 Sterne.

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Kraftbierwerkstatt Chinook

Chinook ist sowohl ein Stamm Amerikanischer ureinwohner, als auch der Name einer Aromahopfensorte. Diese spielt auch die Hauptrolle bei meinem folgenden Testbier, das ebenfalls auf den Namen Chinook hört. Gebraut wird es von der Kraftbierwerkstatt die in Böblingen ansässig ist. Stilistisch ist es ein IPA mit einem Alkoholgehalt von 6,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges und beeriges Aroma habe ich in der Nase. Die Noten sind dezent und haben etwas leicht karamelliges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einem milchig süßlichen Abgang, der in ein röstiges Aroma übergeht, das dann im Nachgang von schönen Hopfennoten durchzogen wird. Diese bleiben im Nachgang im Rachen bestehen. Im weiteren Trinkverlauf nimmt vor allem der herbe Nachgang ab. Das Mundgefühl ist aber auch leicht süßlich mit etwas beerigen Noten. Ansonstenen hat man doch die dezent röstgen Malznoten.

Zum Fazit: Es ist, wie man der Website entnehmen kann geschmacklich eher ein Red Ale, da es auch eine deutlich röstige Malzkomponente im Geschmack hat. Ich gebe dem Bier 4 Sterne. Es ist geschmacklich wirklich gut und hat schöne Röstnoten, der Hopfen könnte aber noch mehr und besser durchkommen.

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Crew Republic In Your Face

Ein West Coast IPA von Crew Republic kommt als nächstes zu mir in den Test. Waren die Münchner von Crew Republic noch einer der Pioniere der Craftbewegung in Deutschland, ist auch an diesen das Abebben der Welle nicht spurlos vorbeigegangen. So haben sie sich Ende des Jahres entschlossen, ihre Brauerei in Unterschleißheim zu schließen und ihre Biere künftig bei Bitburger zu brauen, wo auch die Craftwerk Biere gebraut werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein wie ich finde durchaus intensives Hopfenaroma mit Fruchtnoten, die ins tropische gehen. Vor allem Maracuja und Kiwi, aber auch etwas Mango und Papaya habe ich.

Zum Geschmack. Ich habe ein Bier das im Antrunk schon fruchtige Noten hat und diese dann im Abgang am Gaumen entfaltet. Im Nachgang wird es dann aber auch etwas bitterer und man hat ein durchaus ein leicht trockenes Mundgefühl. Es hat ein Aroma mit einem zumindest im Antrunk auch etwas saftigen Mundgefühl, jedoch kommen Richtung Abgang durchaus auch bittere Nuancen durch.

Zum Fazit: Ein Bier, das schöne Fruchtaromen hat. Besonders im Nachgang hinterlässt das Bier ein schön saftiges Mundgefühl. Dazu wird es im weiteren Trinkverlauf auch etwas bitterer. Mir gefällt das Bier und so gibt es von mir 4 Sterne.