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Stone Ripper

Bevor ich zum heutigen Biertest komme, möchte ich mich zunächst einmal ganz herzlich bedanken und zwar bei Stone Brewing Berlin. Als ich vor einigen Wochen meine Post entgegen nahm, war da ein Paket für mich, das ich so gar nicht erwartet hatte, da ich es nicht bestellt habe. Es war adressiert an Julis Bierblog und ist somit sozusagen meine erste Bierspende. Vielen dank hierfür an Stone Brewing für dieses Kostenlose Paket. Es enthielt zwei Dosen des neuesten Erzeugniseses, Ripper IPA, sowie jede Menge Infomaterial. Das Ripper soll ein klassisches, trockenes San Diego Style IPA sein, aber mit dem Einfluss von Australischem Galaxy Hopfen. Die Macher versprechen sich dadurch ein ideales Sommerbier das an Surfen und Strand erinnert. Schauen wir mal.

Zur Farbe: Eine richtig schön rötliche Farbe mit einem Stich ins braune hat das Bier. Der Schaum ist wirklich enorm und füllt das Glas bis ganz noch oben aus. Auch ist das Bier so lebendig, das es gar nicht auf einmal in das Glas passt. Es weist eine leichte Trübung auf.

Zum Geruch: Eine dezent fruchtige Note weht einem da in die Nase. Man hat vor allem beerige Noten, die das Fruchtaroma beherrschen wie ich finde. Jedoch ist es bei weitem nicht so intensiv, wie ich es schon bei anderen Bieren hatte. Nach dem ersten Riechen zeigt sich der Hopfen dann auch eher von seiner bitteren und zitrusartigen Seite.

Zum Geschmack: Ohja dieses Bier ist bitter und trocken. Dort zeigt der Hopfen wirklich seine bittere Seite. Fruchtaromen klinge nur ganz leicht mit in diesem Bier und im Abgang wird es dann richtig schön herb. Jedoch schmeckt man schon einen deutlichen Unterschied zu einem Pils da man einfach noch ganz marginale Einflüsse der Hefe dabei hat. Der bittere, grasige Hopfenton bleibt noch lange im Nachgang am Gaumen. Das so verursachte leicht trockene Mundgefühl macht Durst auf den nächsten Schluck, da der Hals sonst austrocknet. Sehr spritzig dieses Bier ohne dabei wirklich arg sprudelig zu wirken. Wenn man das Bier ein wenig in der Mundhöhle lässt kommen auch sehr feine Zitrusnoten durch, die einen ganz klein wenig eine Fruchtigkeit ala Orange und Pfirsich beinhalten. Der Malzkörper fehlt diesem Bier aber leider komplett und so wirkt es als Gegenpol zu den wirklich tollen Hopfenoten sogar ein wenig wässrig vom Mundgefühl. Wirklich am Gaumen tolle herbe Hopfennoten mit einer leichten Fruchtausstrahlung in die Backengegend.

Zum Fazit: Ein deutliche Steigerung gegenüber den letzten Bierenn von Stone. Die fFruchtigkeit lässt zwar zu wünschen übrig, dafür ist es aber wie Versprochen richtig schön bitter und herb. Für Biertrinker die so etwas mögen definitiv ein Tipp. Hierfür gibts 4 Sterne.

 

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Sander Winter IPA

Weihnachten, der Tag auf den wir uns alle die letzten 4 Wochen gefreut haben. Nun steht es also endlich vor der Tür. Alle sind wieder daheim bei ihren liebsten und unterm Baum werden gerade die Geschenke ausgepackt. Hinter vielen liegen 4 stressige und festreiche Wochen, die nun mit dem heutigen fest ihren Höhepunkt finden. Damit öffnet sich heute auch das letzte Türchen des Adventskalanders und das ist auch bei Julis Bierblog so.

Für den heutigen Biertest habe ich mir daher ein ganz besonderes Weihnachtsbier ausgesucht. Es ist das Winter IPA von Sander und damit etwas ganz anderes als die bisherigen Weihnachtsbiere. Ich bin gespannt ob man tatsächlich einen Unterschied zu anderen IPAs schmeckt. Es ist mit den Hopfensorten Simcoe und Hüll Melon gebraut worden und als Malz wurde zusätzlich noch Karamellmalz verwendet. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 7,1%.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes Bier mit rötlichem Stich. Es scheint leicht trüb zu sein. Der Schaum ist ca. 2 cm breit.

Zum Geruch: Die zu erwartende Melone kommt einem als erstes im Geruch entgegen. Ansonsten kommt noch orange und ein Strauch tropischer Einflüsse von Litschi und Maracuja entgegen. Dazu noch ein wenig Gewürz ala Nelke und leicht Zimt.

Zum Geschmack: Auch hier ein interessanter Mix aus Melone und Zitrusnoten, die vor allem im Abgang durchkommen. Auch die Orange kommt durch. Insgesamt erinnert es ein wenig an einen Multi Saft. Die Bittere ist recht moderat gehalten und so wirkt das IPA im vergleich leider ein wenig schwach. Da fehlt einfach so ein wenig der Wumms. Jedoch kommt dadurch der Malzkörper ein wenig zum Tragen, der ein bisschen karamellige Noten ins Spiel bringt. Vor allem im Nachgang kommt kaum etwas vom Hopfen. Man hat dadurch zwar den Vorteil, dass es zwar nicht so einen trockenen Hals hinterlässt, jedoch ist er auch weit weniger intensiv als bei anderen IPAs.

Zum Fazit: Es ist ein etwas anderes Weihnachtsfestbier, das schmeckt man auf jeden Fall. Wenn man es jedoch auf seinen Bierstil, als das IPA herunterricht ist es leider nicht mehr so stark. Es ist dann doch ein wenig flach, vor allem was die Bittere angeht. Der Bezug zu Weihachten fehlt mir außerdem auch. Dennoch gut trinkbar und erfrischend. Die Fruchtigkeit ist ganz gut gelungen. Daher gibt es leider nur 3 Sterne.

In Diesem Sinne möchte ich mich bei allen Lesern oder sonstigen Unterstützern von Julis Bierblog ausdrücklich bedanken. Ich wünsche allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

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Stone IPA

Heute gibt es mal wieder ein Bier aus dem Berliner Ableger der Stone Brewery. Diesmal sit es das IPA, angeblich das Bier mit dem Stone Brewing bekannt geworden ist. Das IPA hat einen Alkoholgehalt von 6,9%.

Zur Optik: Sehr trübes Bier, das eine hell orangene Farbe besitzt. Sehr schöner Schaum.

Zum Geruch: Zuerst natürlich stechen einem die klassichen Fruchtnoten in die Nase, welche man bei vielen IPAs hat. Man hat vornehmlich Grapefruit und Zitrone. Aber auch einen Hauch Mandarine. Auch leicht Traube und Mango bekommt man in die Nase.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es noch etwas zurüchaltend aber dann wird es so langsam Bitter. Man muss aber auch zunächst einmal positiv festhalten, dass dieses Bier nicht nur Bitter und herb ist sondern sofort auch immer eine gewisse Fruchtigkeit mitschwingt. Zeitweise wirkt es sogar ein klein wenig wässrig, bzw. nicht mehr ganz so frisch, was aber auch daran liegen kann , dass es schon ein wenig bei mir im Regal steht. Insgesamt wirkt das Bier sehr ätherisch und ölig, sprich man schmeckt richtig den Hopfen beziehungsweise die Kalthopfung.  Die Fruchtigkeit verfliegt aber nach den ersten Schlücken und lässt sich auch nicht einer gewissen Frucht zu ordnen. Am ehesten noch einer Mandarine. Zitusaromen schwingen sowiso immer mit diese treten aber eher bitter auf. Allgemein wirkt das Bier  dann doch eher trocken und Bitter und auch ein wenig flach. Vor allem gegen Ende übernehmen die bitteren und herben Hopfeneindrücke die Oberhand.

Zum Fazit: Naja auch dieses Bier finde iche jetzt nicht mega überragend. Es ist zwar ganz solide, aber es fehlt einfach noch die richtige Geschmacksexplosion, die es zu einen guten bis sehr guten IPA machen. So ist es hald Durchschnitt. Da ich mir aber vorstellen kann, dass dieses Bier noch besser schmeckt wenn man es sehr frisch trinkt, gibt es 3 Sterne mit Tendenz nach oben. Denn gute Ansätze sind durchaus vorhanden. Gut man muss dazu sagen, dass es ein West Coast IPA ist, dieses sind für gewöhnlich auch eher bitter und trocken, als fruchtig.

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Sander melon IPA

Heut geht es mal in die Pfalz und zwar nach Worms in die Stadt mit dem berühmten Dom. Dort geht es zur Brauerei Sander. Die Brauerei Sander ist ein kleine feine Braumanufaktur die streng nach ökologischen Richtlinien braut. Die noch recht junge Brauerei  ist sogar öko zertifiziert. Mit ihrem brieten Sortiment, das von klassischem Pils bis hin zu Sauer- und fassgelagerten Bieren reicht, möchte die Brauerei die Vielfalt des Bieres darstellen und ein möglichst breites Spektrum abdecken. Kurz gesagt so, dass für jeden etwas dabei ist. Von diesem breiten Sortiment wird heute das Melon India Pale Ale, das angeblich nach Honigmelone, aufgrund des verwendeten Hopfens Hüll Melon schmecken soll. Es hat einen Alkoholgehalt von 7,6%.

Zur Optik: Klares orangenes Bier mit rötlichem Stich. Der weiße Schaum ist ca. 1 cm breit.

Zum Geruch: Ja man hat schon die Melone, aber sie ist bei weitem nicht die dominanteste Komponente. Den vor allem ätherische und harzige Noten sind dominant. Auch Zitrusnoten sind vorhanden.

Zum Geschmack: Wirklich Noten von Honig, beziehungsweise Honigmelone. Aber es ist dann doch auch wirklich bitter und die Fruchtigkeit, die man vom Namen erwartet fehlt so ein bisschen. Insgesamt wirkt es nämlich schon sehr trocken. Gegen Ende legt sich dann die Bittere und es wird tatsächlich wieder fruchtig und die versprochene Honigmelone kommt zu Vorschein. Jedoch könnte das Bier noch lebendiger wirkten in dem es mehr sprudeliger ist.

Zum Fazit: ich bin ein bisschen enttäuscht von dem Bier da ich es mir durchaus fruchtiger vorgestellt hatte. Da kenne ich in diesem Spektrum andere und noch bessere Biere. Dennoch ist es nicht schlecht aber nun wahrlich nichts außergewöhnliches und austauschbar, in der mittlerweile doch recht großen Sparte an verfügbaren IPAs. Hier fehlt einfach noch das besondere und richtig kräftige. So gibt es hierfür 3 Sterne.

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Camba 4 Sessions IPA

Heute gibt es mal wieder etwas von Camba aus der nähe vom Chiemsee. Bei ihrem großen und ständig wechselnden Sortiment kommt es vor das immer wieder einmal einspannende Bier bei mir landet. So heute das 4Sessions, ein leichtes SessionIPA mit gerade einmal 4,1% Alkohol aber dafür trotzdem einer ordentlichen Portion Hopfen. An Hopfen wurden Columbus, Citra und Amarillo verwendet.

Zur Optik: Hellorangenes Bier. Mit einer Trübe mit der es an ein Weizenbier erinnert. Schöner grobporiger und stabiler weißer Schaum.

Zum Geruch: Sehr tropisch was einem da in die Nase kommt. Ein richtiger Obstkorb kommt einem da in die Nase. Vornehmlich tropische Früchte wie Ananas, Maracuja, Papaya und Ananas.  Auch ein bisschen Mango ist dabei.

Zum Geschmack: Hier ist es dann leider vorbei mit der Fruchtigkeit bzw. schlägt dies in Zitrus und Grapefruitaromen über. Aber im Nachgang hat man doch wieder ein bisschen von diesem tropischen Obstkorb im Mund. Der Antrunk ist sprudelig und das ganze Bier hat eine sehr ausgeprägte Kohlensäure. Man merkt aber schon, dass es sich um ein leichteres Bier handelt, den es lebt vornehmlich von seiner bittere und dem Hopfen. Das Malz ist fast überhaupt nicht vertreten und es wirkt hald dann nicht so kräftig. Aber das will dieses Bier ja auch gar nicht.

Zum Fazit: Sehr spritziges und leichtes Bier, welches ideal für den Sommer ist. Jedoch hat es für mich ein wenig zu viel Kohlensäure. Aber die Frucht und Zitrusnoten sind super. Für seine Bierkategorie eines der besten. Hierfür gibts 4 Sterne.

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Ceres Norden Gylden IPA

Im folgenden Test wird das dritte und letzte Ceres Bier aus meinem Vorrat verkostet. Dieses mal handelt es sich um ein IPA, das mit 5,9% eher noch zu den schwächeren gehört.

Zur Optik: Rotblondes klares Bier. Es hat einen üppigen weißen Schaum der beständig ist.

Zum Geruch: Boah ein Geruch wie ich ihn noch nie in einem Bier hatte. Es riecht wirklich nach einem schweizer Kräuterbonbon, denn dieses Bier hat eine richtige Salbeinote. Aber auch leicht tropische Einflüsse von Papaya und Passionsfrucht lassen sich riechen. Zusätzlich riecht es noch ein wenig zuckrig und geht in die Richtung Kandiszucker.

Zum Geschmack: Hier kommen dann nicht mehr so extreme Kräuternoten durch, jedoch sind diese durchaus noch vorhanden. Die Bittere könnte für ein IPA meines Erachtens lebendiger und fruchtiger sein, denn hier wirkt sie doch eher trocken und bitter. Allgemein ist dieses Bier eher zurückhaltend und nicht so eine Geschmacksbombe wie andere IPAs. Im Abgang ist es dann sehr süß. Es ist jedoch nicht hopfig süß sondern hat eher die süße von Honig und Kandiszucker. Erinnert teilweise an einen Metwein. Den es hat auch sehr harzig Noten.

Zum Fazit: Interessantes Bier, das mal irgendwie etwas anders schmeckt als andere Biere. Denn es schmeckt wirklich ein wenig nach Metwein, durch die harzigen Honignoten. Auch dieses Kräuternoten sind gut. Ich vergebe hierfür 4 Sterne, da es zwar gewöhnungsbedürftig ist, aber mal etwas anderes.

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Kehrwieder Rogger

Jetzt wirds wieder roggig. Es gibt mal so richtig Rogg n’roll auf die Geschmacksnerven, denn der folgende Test befasst sich mal wieder mit einem Bier das auch Roggenmalz enthält. Es stammt aus der Kehrwieder Kreativbrauerei aus hamburg. Die junge Brauerei von Biersommeliereweltmeister Oliver Wesseloh ist bekannt für ihr abwechslungsreiches und ständig wechselndes Sortiment an handwerklich gebrauten Craftbeer Spezialitätetn. Nun haben sie also mal ein Roggen IPA herausgebracht, welches einen Alkoholgehalt von 6,5% aufweist.

Zur Optik: Bernsteinenes Bier mit rötlich eher braunem Stich. Das Bier ist sehr trüb und hat einen tollen Schaum. Dieser ist feinporig weiß und sehr stabil.

Zum Geruch: Klassisch fruchtige IPA Noten, aber auch malzige Töne. Die fruchtigen Noten sind gewohnt exotischer Natur, man hat Ananas, Maracuja, Mango und Passionsfrucht. Auch leichte Zitrusnoten riecht man heraus. Auf der anderen Seite sind aber auch malzige Noten sogar leicht röstige zu bekommen.

Zum Geschmack: Interessantes Bier, bei dem zuerst einmal die fruchtige Note dominant wird, sie ist aber weniger süßlich als im Geruch, sondern eher zitrusartig. Die Bittere ist im Antrunk sehr dominant mir fast schon ein wenig zuviel. Dadurch, dass die Kohlensäure auch noch recht hochdosiert ist, geht dem Bier dabei ein wenigdie Süffigkeit ab und es wirkt sehr trocken. Die malzigen Noten klingen leicht an, aber man schmeckt die brotigen Anklänge des Roggens. Der Abgang ist ein wenig wässrig, beziehungweise hat man im Abgnag nur ein paar leichte Noten von Grapefruit. Ansonsten bleibt die Kehle leider trocken, was aber durchaus clever ist, da es durstig auf den nächsten Schluck macht.

Zum Fazit: Ein trockenes Bier, mit wirklich guten Zitrusnoten. Aber auch das brotige kommt durch, wenn auch nur am Rande. Es unterstreicht aber die Zitrusnoten. Ich vergebe hier 4 Sterne da, dieses Bier wirklich gut abgestimmt ist  und sowohl die klassichen IPA Noten hat, die vom Malzbett gekonnt unterstütz wird. Jedoch gibt es hier und leider etwas abzug, da es ein wenig zu sprudelig ist und hinten heraus ein wenig zu wässrig

 

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Hopfenstopfer California Sunset

Man sollte ja meinen der Biermarkt ist ein umkämpfter Markt, in dem Brauereien versuchen jeden noch so kleinen Marktanteil der Konkurrenz abzuluchsen. Im Craft Bier Markt ist dies jedoch ein wenig anders hier wird oft mehr miteinander als gegeneinander gebraut, es wird wird versucht durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch die Sude und das Know How zu optimieren. Außerdem eint alle das gemeinsame Ziel, das Produkt Bier als Gourmet- und Genussmittel zu etablieren und die Biervielfalt in der Gesellschaft zu verankern. Deshalb kommt es immer wieder vor, dass sich befreundete Brauer treffen und dann zusammen ein Bier brauen. So etwas nennt man Collab Brew und ein solches haben ich heute vor mir stehen. Es ist ein Gemeinschaftssud von Braueren der Brauereien Häffner, Eichbaum und Heidelberger. Erschienen ist es unter dem Label von Hopfenstopfer, der Craft Beer Marke von Häffner Bräu aus Bad Rappenau. Unter dieser Marke wurde Thomas Wachno als einer der Craftbeer Pioniere bekannt, und bringt seither immer wieder neue Biere heraus. Das heutige Bier California Sunset ist ein West Coast IPA, eine extrem hopfenbetonte Version des IPAs, die aktuell sehr im Trend ist. Es hat einen 6,8%igen Alkoholgehalt.

Zur Optik: Orangenes Bier welches trüb ist aber nicht extrem trüb. Der klare weiße Schaum ist sehr stabil.

Zum Geruch: Sehr grasige hopfige Noten, die sogar leicht an der Nasenspitze kitzeln. Beerige Noten und ein bisschen Pfirsich. Auch eine sehr ausgeprägte Annanasnote lässt sich erhaschen.

Zum Geschmack: Die Fruchtigkeit bestätigt sich sofort. Aber auch de Bittere ist sofort da und extrem ausgeprägt. Das Bier hat ein sehr weiches Mundgefühl, vor allem der Einstieg ist sehr angenehm da die Kohlensäure nicht so extrem störend wirkt. Im Abgnag hingegen kommt dann die Bittere durch wobei diese nicht so extrem ist das es störend wäre. Im Nachtrunk macht sich dann eine beerige Fruchtigkeit breit, die Lust auf den nächsten Schluck macht. Man hat aber auch sehr gasige und florale Noten, die an eine frisch blühende Wiese erinnern. Alles in allem ein wirklich sehr gelungenes Bier da nichts wirklich den Geschmackseindruck trübt. Der Hopfen wirkt perfekt dosiert und das Malz und die Kohlensäure halten sich dezent im Hintergrund. Auch ist der Hopfen nicht zu Bitter sonder schön fruchtig, sodass dieses Bier Lust auf mehr macht.

Fazit: Spannendes Bier sehr fruchtig. Zwar auch gewöhnungsbedürftig bitter, aber nicht so das es unangenehm wirkt. Für mich ein wirklich sehr gelungenes Bier, bei dem ich absolut nichts zu bemängeln habe. Ich vergebe hierfür die Höchstnote von 5 Sternen. Perfekt abgestimmtes und ausbalanciertes Bier.

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Stone Brewing Berlin Ruination

Heute gibt es ein Bier, auf das ich mich wirklich schon lange freue das Ruination Double IPA von Stone Berlin. Die Biere der Stone Brewing Company genesen schon seit jeher einen guten Ruf und sind auch in Onlineportalen regelmäßig hoch gelistet. Jedoch war es bisher sehr schwer an sie heranzukommen, da die Brauerei ursprünglich aus den USA stammt und ihre Bier nicht wirklich in Deutschland vertrieben wurden. Doch seit 2015 ist dies anders, denn in diesem Jahr wurde Stone Brewing Berlin in einem ehemaligen Gaswerk in Berlin-Mariendorf eröffnet, und damit sind die Biere nun auch in Deutschland erhältlich. Bevor ich aber zum Test komme möchte ich noch kurz näher auf Stone Brewing eingehen.Die Stone Brewing Company wurde von einem der bekantesten Gesichter und Pioniere der Craftbeer Szene, Greg Koch, 1996 in der Craftbeer Metropole San Diego gegründet. Die Brauerei wuchs, auch durch geschicktes Marketing, zu einem der Big Player im Amerikanischen Craftbeer Markt und versucht jetzt sich, nicht zuletzt durch die Berliner Niederlassung, auch in Europa stärker zu positionieren. Verkostet wird heute das Ruination, eines der bekanntesten Biere der Brauerei und laut einhelliger Meinung auch eines der besten Double IPAs. Es kommt mit starken 8,5 % Alkohol daher.

Zur Optik: Orangenes, trübes Bier, sieht aus als hätte man eine Orange in der Hand. Der Schaum ist jetzt nicht üppig aber er ist wirkt sehr fest und stabil. Bei circa einem Zentimeter breite bleibt der Schaum konstant.

Zum Geruch: Im ersten Eindruck gar nicht so eine Fruchtbombe, wie ich erwartet hätte. Man hat Noten von Pfirsich und Orange aber auch leicht bittere Zitrusnoten in der Nase. Aber auch leicht zuckrige Noten von Traube und Melone. Der Hopfen macht sich durch leicht bittere Noten in der Nase bemerkbar und kitzelt diese leicht.

Zum Geschmack: Der Erste Eindruck ist ganz solide im Antrunk hat man die solide Fruchtigkeit von Orangen und Zitrusfrüchten, aber auch leicht Melone und Apfelsine. Diese sind jedoch bei Weitem nicht so intensiv wie erwartet. Ganz im Gegensatz zum Abgang, wo dann die Fruchtigkeit akut in eine richtig herbe Bittere umschlägt. Jedoch kommt die Fruchtigkeit im weiteren Trinkverlauf immer mehr zugunsten der Bittere abhanden. Die Fruchtigkeit geht nun mehr in Richtung Zitrone und Grapefruit, wobei diese Früchte naturgemäß eher bitter sind. Die Bittere ist aber bei Leibe nicht unangenehm, da sie durch die eben beschrieben Fruchtigkeit nicht zu trocken wirkt.

Zum Fazit: ein sehr solides Bier, von dem ich mir, Vermutlich auch durch den Namen bedingt, mehr erwartet habe. Die Bittere ist ausgewogen und wirkt nicht zu extrem, aber die Fruchtigkeit kommt mir in diesem Bier dann doch deutlich zu kurz. Hierfür vergebe ich solide 3 Sterne da es zwar gut ist, aber nun mal auch nicht überragend oder wirklich besonders.

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Ratsherrn Matrosenschluck

Im Heutigen Biertest geht es in den Norden Deutschlands, in die Hansestadt Hamburg. Verkostet wird ein Bier der Ratsherrn Brauerei. Die Ratsherrn Brauerei ist eine junge Craftbierbrauerei, die den alten und schon leicht in Vergessenheit geratenen Markennamen Ratsherrn wieder aufleben lässt und ihm mit ihren vielfältigen Kreationen neues Leben einhaucht. Seit 2012 braut nun diese neue Brauerei, unter diesem alten Namen, im Stadtteil Sternschanze. Da die Brauerei zur Nordmanngruppe gehört, wurde das Bier von Ratsherrn von Anfang an schon im größern Stil gebraut, wenngleich sie auch eine Mikrobrauerei besitzt, auf der immer wieder Sondereditionen und saisonale Biere erscheinen. Im Test heute ist das Oat White IPA, ein IPA, das wie der Name schon sagt, auf Weissbierbasis hergestellt wird und zusätzlich noch Hafermalz enthält. Zusätzlich enthält es noch Orangenschalen, die eine beliebte Zutat für ein belgisches Witbier darstellen.  Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 6,5%.

Zur Optik: Trübes, orangenes Bier. Man könnte glatt meinen die Orangenschalen würden für den wunderbaren orangenen Farbton sorgen.  Die Schaumkrone ist weiß und sehr feinporig.

Zum Geruch: Natürlich ist die Orangennote dominierend, dass war zu erwarten, aber auch Traube und Pfirsich/Apfelsine sind zu erhaschen. Zusätzlich sind leicht beerige und kräutige Noten vorhanden. Die Traubennoten erinnern ein wenig an den Traubenzucker in Tablettenform.

Zum Geschmack: Hier kommt dann auch ein bisschen das malzige durch, wobei man nach wie vor den Eindruck hat, man lutscht eine Traubenzuckerpille. Dieser Trauben Geschmack moussiert wirklich schön am Gaumen und bleibt auch im Nachtrunk noch lange erhalten. Nach dem dritten,vierten Schluck wird es dann auch ein bisschen bitter in den Backen, und man hat nun einen leicht herben Nachgeschmack, der durchaus zu gefallen weiß. Immer wieder wird es aber auch ein wenig wässrig im Geschmack. Hinten hinaus nimmt dann das Bittere langsam überhand und verdrängt leider das fruchtig frische, welches deutlich in de Hintergrund tritt. Gegen Ende kommen wieder die fruchtige Noten allen voran die bekannten Traubennoten aber auch Orange und Melone.

Zum Fazit: Sehr interessantes Bier, die Traubennoten gefallen mir wirklich gut. Hier und da fehlt aber noch etwas mehr Würze und Fruchtigkeit. Hierfür vergebe ich 4 Sterne.