Veröffentlicht in 3-Sterne

Pfungstädter Weizen Hefe Hell

Mein nächster Biertest führt mich nach Hessen, oder eigentlich doch wieder nach Franken, denn dort werden inzwischen die Biere der Pfungstädter Brauerei gebraut, nachdem diese ihr Brauereigelände aufgrund finanzieller Engpässe verkaufen musste. Der Alkoholgehalt des Weizenbiers liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein hellorangenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine leicht fruchtige Bananenote hat man im Bier. Dazu kommt etwas Vanille.

Zum Geschmack: Hier hat man auch ein leicht fruchtiges Aroma, welches sich vor allem im Antrunk im Mundraum breit macht, Aber auch im weiteren Trinkverlauf bleibt dieses im Mundgefühl erhalten undzieht sich bis zum Schluss durch. Es ist insgesamt ein sehr frisches und im Körper eher leichtes und gut trinkbares Bier. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Weizenbier, welches gut trinkbar ist und durchaus erfrischend.

Zum Fazit: Das Bier ist jetzt sicherlich kein Highlight. Aber absolut solide und gut trinkbar. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Rheingönheimer Weizenbier

Das erste und das beste Weizenbier der Vorpfalz soll jenes der Weizenbrauerei Rheingönheim gewesen sein. Ausgeschenkt im legendären Bräustübl im gleichnamigen Ludwigshafener Stadtteil wurde die Brauerei bereits 1992 von der Park&Bellheimer Brauerei übernommen und umgehend geschlossen. Dennoch ist das Bier der 1910 gegründeten Brauerei bis heute im Sortiment geblieben, da es sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Da die Pfalz früher über längere Zeit zum Königreich Bayern gehörte sollte es auch nicht verwunderlich sein, das hier neben dem Wein auch das Weizenbier seine Freunde hat. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein sehr sehr hefiges und bananiges Aroma hat man in der Nase. Dazu kommt ein Hauch Vanille.

Zum Geschmack. Ich habe ein kräftiges Bier mit einer schönen Hefenote in Richtung Abgang. Es ist ein Bier, das durchaus würzig ist und eine gewisse Hefigkeit besitzt, aber dem etwas der Hopfen abhandenkommt, sodass es mir zu hefig wirkt. Gegend Ende fehlt dem Bier die Kohlensäure schon explizit und es ist dann einfach auch zu lack und zu hefig im Nachgang und auch zu süßlich, ohne das dabei eine gewisse Fruchtigkeit aufkommt.

Zum Fazit: Auf mich wirkt das Weizenbier ein wenig lieblos. Vermutlich hat es früher noch ganz anders geschmeckt, aber so ist das wohl leider nun einmal. Ich gebe dem Bier leider nur 2 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Maisel & Friends Fruity Tornado

Maisel & Friends sind eine der wenigen Craftbrauereien die sich erfolgreich am Markt halten konnten, nach dem in den letzten Jahren viele Craftbrauer vom Markt gedrängt wurden oder sich deutlich verkleinert haben. Wohl auch weil man mit der Maisels Brauerei eine Starke Privatbrauerei im Rücken hat, bleiben so finanzielle Ressourcen über, um sich mit ständig neuen Bierkreationen ausprobieren zu können. Darüber hinaus ist auch die Qualität sowohl der Standard, als auch der Craftbiere von Maisel über jeden Zweifel erhaben. Im nun folgenden Test habe ich den Fruity Tornado, ein Weizenbier mit dem extra Twist an Aromahopfen. Weizen kann die Brauerei Maisel bekanntlich ja ganz gut, also bin ich nun auf dieses Bier gespannt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein Bier, das sehr sehr fruchtig riecht. Der fruity Torando trifft es wirklich gut. Man hat etwas tropisches, aber auch Trauben und Maracuja sowie etwas Mango und Ananas kommen zum Vorschein.

Zum Geschmack: Es st auch hier ein Bier, das fruchtig ist und vor allem den im Nachgang seine volle Fruchtigkeit im Mundraum entfaltet. Diese bleibt auch lange bestehen. Das Bier wirkt vom Konstrukt sehr saftig und zunächst wenig bitter. Der Obstkorb geht hier wie ich finde eher in Richtung Pfirsich oder einer Nektarine. Aber auch etwas Maracuja und Mango. Vor allem die Mango mache ich im Nachgang sehr klar im Geschmack aus. Aber auch die klassische Banane, die ja nun auch eine tropische Frucht ist, ist geschmacklich wahrzunehmen.

Zum Fazit: Eine schöne fruchtige Erfahrung ist dieses Bier. Ideal für den Sommer. Eventuell ist es fast ein bisschen zu fruchtig. Etwas mehr vom Getreide oder etwas Bittere wäre noch ganz gut. Von mir gibt es 4 Sterne

Veröffentlicht in 3-Sterne

Stöttner Pfaffenberger Weisse

Die niederbayerische Brauerei aus Pfaffenberg ist bekannt für ihre Weissbiere. Die 1832 gegründete Privatbrauerei braut noch immer in zentraler Lage direkt am Marktplatz von Pfaffenberg. Seit Karl Stöttner 1892 die Brauerei erwarb, ist sie im Besitz der selben Familie. Heute kümmert sich Andreas Stöttner um die Geschicke des Betriebes. Die Pfaffenberger Weisse ist eines der beliebtesten Biere aus dem Hause und hat es nun zu mir in den Test geschafft. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat keine besonderen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen etwas bananigen Touch. Wie ich finde auch etwas Pfirsich oder Aprikose.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das auf mich vor allem sehr fruchtig und hefig wirkt. Es hat einen sehr schönen Bananengeschmack, der sich im Abgang immer mehr ausbreitet. Im fehlt es aber etwas an Spritzigkeit. Dazu hat es aber auch etwas an Würze. Der Körper ist für den Alkoholgehalt relativ schlank und die banale und auch die Fruchtigkeit sind gegen Ende des Trinkverlaufes nicht mehr so intensiv. Es ist aber auch positiv, dass das Bier nicht zu hefig erscheint. Dem Bier fehlt es grundsätzlich einfach etwas an Kohlensäure. Dennoch hat es eine schöne Fruchtnote mit leichter Banane, die es schafft nicht zu hefig zu sein, aber dennoch präsent ist und auch im Nachgang erhalten bleibt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von guten 3 Sternen, das Bier hat einen schönen Banane und verfügt auch über einen angenehme Würze. Mir fehlt es aber einfach ein wenig an Kohlensäure und so wirkt es nicht ganz so erfrischend und süffig.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Dachsbräu Weizen

Das Weizenbier von Dachsbräu ist das nächste Bier, welches ich hier auf diesem Kanal verkosten werde. Die Dachsbräu ist eine 1879 gegründete Brauerei aus Weilheim in Oberbayern, im eher ländlich geprägten Alpenvorland südwestlich von München. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1879 von Georg Dachs. Noch heute kümmern sich seine Nachfahren in Person von Ulrich Klose und Familie um die Geschicke der Brauerei, die inzwischen eine der wenigen verbliebenen Familienbrauereien in der Region ist. Klassisch bayrisch werde ich in diesem Beitrag auch das Weizenbier aus dem Hause verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernstein bis fast bräunliches Bier mit durchaus passablem Schaum.

Zum Geruch: Eine bananige Note, die sehr reif wirkt, dazu kommt Apfel bzw. Nektarine und fast schon etwas schokoladiges. Dazu gesellt sich eine leichte Vanille.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, mit einem sehr kräftigen Malzkörper das in Richtung Abgang auch ein wenig seine Fruchtigkeit entfaltet und dann etwas mit der Banane spielt. Es ist darüber hinaus auch ein sehr lebendiges und sprudeliges Weißbier. Es ist sehr süffig und behält dieses Aroma auch bis zum Ende des Trinkvergnügens bei.

Zum Fazit: Ein wie ich finde durchaus überzeugendes Weizenbier. Es ist süffig und durchaus auch fruchtig. Es ist ein klassisches Weissbier, das durchaus auch etwas dunkler und dementsprechend die Banane auch etwas reifer wirkt, als die üblichen hellen Weizen. Von mir gibt’s dafür aber dennoch 4 Sterne. Dieses Weizen kann sich sehen lassen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Huppendorfer Weizen

Bei meinen Biertests mache ich nun weiter in Franken. Franken ist nun nicht unbedingt als Mekka des Weizenbieres bekannt, jedoch haben im Laufe der Jahre viele der fränkischen Brauereien ein Weizenbier in ihr Sortiment genommen. Unter anderem auch die Brauerei Grasser aus Huppendorf im Kreis Bamberg. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein bananig süßlicher Geruch. Die Banane kommt wie ich finde sehr gut durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein herb kerniges Weizen. Es ist nicht schlammig und die Banane kommt im Abgang sehr gut durch. Dazu hat man einen gut ausbalancierten und präsenten Malzkörper. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt das Bier ein Weizen, das klare kannte zeigt und wie ich finde auch über eine schöne Hopfung verfügt. Gegen Ende jedoch geht dem Bier ein wenig die Kohlensäure ab. Es wird dann etwas zu hefig.

Zum Fazit: Ein gutes Weizenbier muss nicht immer aus Oberbayern kommen. Auch in Franken gibt es sehr gute Exemplare. Das Huppendorfer ist eines davon. Von mir gibt das 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Allgäuer Brauhaus Fürstabt Hefeweizen

Ein Fürstabt war der Vorsteher eines Klosters bzw. Abtei, welche zum Reichsstift erhoben wurde. Somit hatte der Abt auch weltliche Macht über das Territorium welches zur Fürstabtei gehörte. Der Fürstabt war damit ein Reichsfürst und nur dem Kaiser gegenüber verpflichtet. Eine solche Fürstabtei bestand auch in Kempten. Infolge der Säkularisation wurden die Fürstabtei, als auch der Stift selbst aufgelöst und dem Königreich Bayern einverleibt. Noch heute zeugen in Kempten die Fürstenresidenz sowie die anderen Gebäude der sogenannten Stiftsstadt vom einstigen Reichtum und der Macht der Fürstäbte. Auch das Allgäuer Brauhaus widmet sein Weizenbier den Fürstäbten, das einen Alkoholgehalt von 5% hat.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: ein brotig getreidiges Aroma mit gewissen Bananennoten hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches sowohl hefige als auch bananige Noten miteinander vereint. Man hat auch etwas kräutrig vanilliges am Gaumen. Es ist zudem eher ein kerniges bis hopfenbetontes Weizen. Am Gaumen emofinde ich es fast schon ein wenig herb. Der Nachgang ist aer irgendwie auch ein wenig pappig und mir insgesamt zu hefig. Es bleibt auch bis zum Ende hin ein Bier, welches zwar eine gewisse Süße hat, aber auch hin wieder zu herb ist. Erst gegen Ende kommt die Süße etwas mehr durch.

Zum Fazit: Mein Fall ist dieses Weizenbier nicht. Mir ist das insgesamt zu herb. Vor allem passt die Bittere nicht zum restlichen Bier. Hie rkönnte durchaus noch mehr die Banane durchkommen. Das gibt von mir 3 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Grünbacher Winter Weisse

Auch wenn die Temperaturen langsam wieder steigen, so erlebte man in den vergangen Tagen doch einen ordentlichen Wintereinbruch, inklusive Schnee, Deshalb gibt es im folgenden Biertest die Winter Weiße der Schlossbrauerei Grünbach. Grünbach befindet sich in der Nähe von Erding. Damit befinde ich mich in Oberbayern, was für Weißbiere sicherlich nicht die schlechteste Voraussetzung ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,7%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen leichten orangenen Ton. Der weiße Schaum ist in Ordnung.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma. Ansonsten ist es eher geruchsneutral. Eine leichte Banane kommt noch dazu.

Zum Geschmack: Ein eher farbloses Bier ist das Getränk im ersten Eindruck. Leicht herb ist es im Abgang und der Körper wärmt schon von innen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier eher derb und kernig, nicht wirklich süßlich. Fruchtigkeit ist nur ganz leicht im Antrunk vorhanden. Auch empfinde ich das Bier als leicht alkoholisch Im weiteren Trinkverlauf wird es süßlicher und hefiger. Man hat dennoch eine gewisse herbe Note, die aber auch vom Alkohol stammen könnte.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. So richtig gut finde ich das Bier nicht wirklich. Mir fehlt für ein Weizen hier einfach ein wenig die Fruchtigkeit. Ich empfinde es auch als nicht wirklich süffig, sondern eher schwerfällig und leicht alkoholisch.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Ziegler Hopfazupfa Weisse

Nun sind Weizenbiere nicht unbedingt bekannt dafür ein besonders ausgeprägtes Hopfenaroma zu besitzen. Das die Hopfenpflücker, auf bayerisch Hopfazupfa aber sehr wohl nach getaner Arbeit ganz gerne zum Weissbier greifen, suggeriert mir mein folgendes Testbier, die Hopfazupfa Weisse aus dem Hause Ziegler, die sich passender Weise in Mainburg, inmitten des Hopfengebiets Hallertau befindet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, oranges bis bernsteinfarbenes Bier mit ordentlicher weißer Schaumkrone.

Zum Geruch: Ich habe einen fruchtigen, leicht bananigen Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einer sehr schönen fruchtigen Banane im Abgang Es ist im Abgang aber auch etwas säuerlich und hat eine leichte Hopfenwürze. Das Bier zeigt bis zum Ende diesen schönen baningen Abgang, die Hopfenwürze nimmt aber immer mehr ab. Spirtzig ist es obendrein, wenngleich es über einen durchaus präsenten Malzkörper verfügt und somit nicht ganz so schlank wirkt.

Zum Fazit: Ein durchaus schmackhaftes, zu Beginn auch doch überraschend hopfiges Weizenbier. Im weiteren Trinkverlauf kommt dann aber immer mehr der klassisches fruchtig malzige Geschmack durch mit einer schlnen Banane in Ab- und Nachgang. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Riegele Hefeweisse

Es ist für mich Zeit mal wieder ein Bier der Augsburger Brauerei Riegele zu verkosten. Dieses mal habe ich das normale Hefeweizen im Test. Der obergärige Klassiker kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein sehr hellgoldenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma, das vor allem sehr stark an Vanille und Banane erinenrt. Aber auch Pfirsich riecht man und eine kräutrige Note, die irgendwie etwas von Anis hat.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist  es ein durchaus fruchtiges Bier mit einer gewissen Weizenaromatik. Es ist auf der eine Seite leicht bitter, auf der anderen Seite aber auch schön aromatisch fruchtig. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein sehr spritzges und etwas anderes Weissbier. Es ist sehr fruchtig, hat aber auch zitronige, leicht säuerliche Aromen. Es ist zudem schlank im Körper und sehr spritzig.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen. Ich muss wirklich sagen, das dies eines der besten Weizenbiere ist, die ich bisher im Test habe. Es ist schlank und spritzig, dennoch aber auch auch fruchtig-hefig im Abgang. Eine leichte Säure, die gut zu den Bananennoten passt rundet das ganz ab.