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Bayreuther Aktien Original

Im heutigen Biertest geht es mal wieder ins Oberfränkische Bayreuth. Dort, in der Stadt Richard Wagners, sitzt auch die Bayreuther Bierbrauerei, von der schon einmal ein Bier im Test war. Das Bier wird auch nicht mehr von der Bayreuther Bierbrauerei gebraut, sondern ist mittlerweile vielmehr eine Marke der Maiselbrauerei. Von den drei Bieren die es unter der Marke Aktien gibt wird heute das Original verkostet. Es ist ein Exportbier mit 5,3% Alkohol.

Zur Optik: Goldenes, klares Bier. Mit einer schönen weißen Schaumhaube.

Zum Geruch: Würzig, malziger Geschmack. Aber auch leicht erdige und karamellige Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Ganz komischer erster Eindruck, der vor allem viel zu süß schmeckt. Außerdem schmeckt es recht grün und wirkt überhaupt nicht ausgereift. Zusätzlich ist da noch eine seifige und ledrige Komponente. Irgendwie hatte ich dieses Bier besser in Erinnerung. Im Abgang hat man dann leicht bittere Noten, die ein harziges und grasiges Aroma haben. Der Nachgeschmack wirkt dann leicht karamellig und würzig, jedoch auch viel zu süß und irgendwie pappig. Einfach viel zu süß dieses Bier. Gegen Ende legen sich aber die wirklich ekligen Geschmäcker aus den ersten paar Schlücken und es wird genießbarer. Es ist dann nicht mehr ganz so ledrig und pappig und auch die Kohlensäure wird moderater. Jedoch ist es nach wie vor viel zu süß und wirkt nicht ganz ausgereift.

Zum Fazit: Man muss sagen die ersten zwei drei Schlücke schrecken ab, aber danach wird es deutlich besser und auch genießbarer. Dennoch könnte dieses Bier wohl einen längere Lagerzeit gebrauchen. ich hatte dieses Bier auch irgendwie ein wenig besser in Erinnerung, vielleicht habe ich ein schlechte Flasche erwischt. Eventuell werde ich es später nochmal korrigieren. Aber so gibt es heute erst einmal 2 Sterne.

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Nattheimer Spezial

Heute geht es für den Biertest nach Nattheim. Natheim ist eine Gemeinde die am Rande des Härtsfelds in der Nähe de Stadt Heidenheim liegt. Hier befindet sich auch die Nattheimer Ochsenbrauerei. Diese Brauerei braut bereits seit 1847 und ist auch genau so lange in Besitz der Familie Schlumberger.

Das im Test befindliche Bier der Brauerei ist das Spezial, ein Exportbier bzw. eine klassische Halbe wie man bei uns sagen würde. Es besitzt einen Alkoholgehaöt von 5,4%

Zur Optik: Klassische goldene Farbe und auch die Schaumhaube kann sich sehen lassen.

Zum Geruch: Süßlich, getreidiger Geruch. Leichter Duft nach Biskuit und Brot. Zusammengefasst wird der Geruch dieses Bieb also klar von süßmalzigen Getreidetönen dominiert. Zusätzlich noch leicht parfümige Noten, welche leicht irritieren.

Zum Geschmack: Kräftiges getreidiges Aroma, welches im Abgang ganz feine bittere Töne hat. Jedoch ist der Hopfen so zurückhaltend, dass das malzige immer noch die Oberhand behält. Im Nachgang hat man einen schönen malzigen Geschmack im Gaumen und Rachenbereich, der mit seinen leicht süßlichen Anklängen Lust auf den nächsten Schluck macht. Des Weiteren, ist auch das Brauwasser ganz weich. Durch den malzig süßlichen Grundton wirkt es aber nie wässrig. Auch gegen Ende wirkt es frisch und süffig.

Zum Fazit: Eine wirklich gute Halbe, welche sich meiner Meinung nach ohne Folgen gut zechen lässt. Sollte man wirklich mal probiert haben, wenn man ein solides Exportbier probieren will. Man muss aber Fan eines etwas süßlicheren Geschmacks sein. Für mich wirklich ein süffiges Bier, das gut gekühlt einfach nur läuft, wenngleich es für den ein oder anderen noch spritziger sein dürfte. Für mich ist es perfekt hierfür gibt es 5 Sterne.

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Haller Löwenbräu Meistergold Spezial

Heute gibt es mal wieder etwas aus Schwäbisch Hall von der Haller Löwenbräu. Diesmal verkostet wird mit dem Meisterbräu, das Exportbier der Brauerei. Das Etikett ziert mit Friedrich Erhard eine der bedeutendsten Persönlichkeiten in der Brauereigeschichte. Den er war der Erste der Das Bier der Brauerei auch außerhalb des eigenen Gasthofes an andere Wirte verkaufte und so den Grundstein für den Wachstum und die Entwicklung der Brauerei legte. Das Exportbier hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Goldenes, klares Bier. Die Schaumentwicklung ist wirklich gewaltig. Und auch sehr beständig ist der Schaum.

Zum Geruch: Schöne süßliche Malztöne beherrschen den Geruch. Zusätzlich noch ein leicht brotiger Duft, der die insgesamt Malzigen Töne mit leichten Biskuitanflügen bestätigt.

Zum Geschmack: Man hat gleich den Eindruck, dass es sich um ein sehr süffiges Gebräu handelt. Man hat klar die dominanten und leicht süßen Malztöne, aber auch eine leichte Hopfenbittere, die den Geschmack gut abrundet. Leider hat es einen leicht muffigen Beigeschmack. Ansonsten kann man zu diesem Bier wirklich nicht viel sagen, außer das es wirklich süffig ist und bis auf die leicht muffigen Noten wirklich kein schlechtes Export.

Zum Fazit: Eine wirklich runde Sache, in der Malz und Hopfen gut miteinander abgestimmt sind. Endlich mal ein Export das nicht nur Malzig ist sondern auch leicht bittere Töne hat. Da es aber ein wenig zu muffig. Kurz und schnorkelos, dafür aber gut, hierfür gibt es 4 Sterne.

 

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Berg Spezial

Ehingen, eine Bierstadt ? Ja genau sie haben richtig gehört, denn das beschauliche Ehingen an der Donau ist Baden Würtembergs Bierstadt Nr. 1. In der gerade 25.500 Einwohner fassenden Kleinstadt gibt es nämlich auch heute noch 4 aktive Brauereien im Stadtgebiet. Die größte Brauerei davon ist die Bergbrauerei, die im Stadtteil Berg etwas außerhalb vom Stadtgebiet liegt. Die 1466 erstmals erwähnt und seit 1757 in Besitz der Familie Zimmermann befindlich Brauerei, hat sich in den letzten Jahren zu einer großen Regionalbrauerei entwickelt, die mittlerweile ein recht großes Vertriebsgebiet in Würtemberg und bayrisch Schwaben hat. Aus dem Sortiment der Brauerei wird heut das Spezial verkostet. Es ist ein Exportbier mit 5,3% Alkohol.

Zur Optik: Goldenes, klares Bier. Die Schaumkrone ist ca. 1 Zentimeter breit und dabei auch recht beständig.

Zum Geruch: Sehr süßlicher, brotiger Geruch. Die getreidige Note ist im Geschmack klar dominierend und gibt ansonsten auch nicht viel her.

Zum Geschmack: Mild, malziger Antrunk, der leicht sprudelt. Der Abgang ist sogar ein wenig hopfig mit leicht grasigen Noten, die auch im Nachgang haften bleiben. Das Bier wirkt aber insgesamt sehr würzig und frisch. Die Kohlensäure wirkt sprudelig aber ist nicht zu aufdringlich. Dieses Bier ist recht schnörkellos aber auch nicht wässrig. Es ist immer ein malziger, leicht süßlicher Grundton vorhanden. Im Abgang machen sich soger leicht caramellige Noten breit.

Zum Fazit: Solides, süffiges Exportbier, welches mich überzeugt hat. Ist zwar nicht außergewöhnlich, aber doch sehr frisch und etwas besser als der Durchschnitt der Lagerbiere. Zusätzlich ist die Malznote wirklich gut gelungen. Ich vergebe hierfür 4 Sterne.

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Aalener Löwenbräu Spezial

Unser heutiger Biertest führt uns nach Aalen in den Ostalbkreis. In der ehemaligen freien Reichsstadt haben es zwar drei Brauereien ins neu Jahrtausend geschafft, jedoch ist von diesen heute im Stadtgebiet nur noch eine übrig, nämlich die Löwenbrauerei. Die 1668 gegründete, und immer noch in Familienbesitz befindliche Brauerei, befindet sich am Galgenberg. Dies ist in sofern interessant,als das sich die beiden anderen ehemaligen Brauereien in unmittelbarer Nachbarschaft befinden und die Gebäude immer noch existieren. In sofern ist ein Besuch nicht nur mit Blick auf die Löwenbräu an sich empfehlenswert. Verkostet wird heute das Spezial, die klassische Halbe der Brauerei. Das helle Exportbier hat eine Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Kräftige goldene Farbe, die man bei einem Export erwartet. Der Schaum des klar filtrierten Bieres ist weiß und sehr stabil. Schön anzusehen dieses Bier.

Zum Geruch: Kräftige Malztöne mit einem Hauch von Fruchtigkeit. Leichte Apfelnoten kommen durch. Aber hauptsächlich die süßlichen malzigen Noten sind präsent. Sogar eine leichte caramellige Färbung sticht durch.

Zum Geschmack: Kräftiger Malziger Geschmack mit einem malzig süßen Abgang. Es wirkt ein wenig pappig, aber das ist zunächst nicht weiter störend. Die Kohlensäure ist fast perfekt dosiert und macht das Bier somit sehr süffig. Sie umrandet den Malzkörper perfekt. Im Abgang hat man dann die leicht hopfigen Noten, die sich leicht trocken im Rachen festsetzen und somit Lust auf den nächsten Schluck machen. Dieses Bier ist wirklich extrem süffig und ist extrem gefährlich, denn es macht Lust auf mehr von diesem vorzüglichen Gebräu. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dieses Bier durchaus Klasse, der getreidig süße Malzkörper legt sich sehr sanft um den Gaumen und behält diesen Geschmack auch nach wie vor bei. Das Brauwasser ist sehr weich und wirkt wirklich erfrischend.

Zum Fazit: Was soll ich hier noch groß sagen. Wirklich ein klasse Malzkörper und sehr süffig und frisch dieses Bier. Sicher könnte es noch etwas mehr Hopfen oder eine kleine Fruchtigkeit haben, aber das muss meiner Meinung nach ein traditionelles Export auch nicht. Hier braucht man nicht craftig bitteres oder fruchtiges. Dafür vergebe ich die Höchstnote 5 Sterne.

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Leikeim Landbier

Im folgenden Biertest geht es nach Altenkunstadt nach Oberfranken zur Brauerei Leikeim, wo es ja bekanntlich die höchste Brauereiendichte der Welt gibt. Die Brauerei Leikeim ist ein der größeren Familienbrauereien dieser Region, die ihre Produkte auch überregional in ganz Franken und sogar in Teilen von Baden Würtemberg und Bayern vertreibt. Verkostet wird heute ein Landbier, wobei der Begriff eher ein Marketingag ist. Denn Landbiere sind oft nichts anderes als Export oder Märzen Biere oder wenn sie unfiltriert sind Kellerbiere. Manchmal können sie auch  dunkel sein, aber meistens sind sie eher hell bis bernstein. Unser heutiges Bier ist daher auch ein Export mit 5,4% Alkohol.

Zur Optik: Goldenes Bier, welches klar filtriert ist. Der grobporige Schaum ist nach kurzer Zeit auf ein Minimum reduziert.

Zum Geruch: Malzige Noten, die aber leicht säuerlich riechen. Hat fast etwas von Gurkenwasser. Aber auch Gertsennoten und etwas Röstmalz klingt durch. Riecht auch ein wenig ölig.

Zum Geschmack: Sehr ursprünglich. Erstaunlicherweise überhaupt nicht süß. Schmeckt eher grün, leicht gemüsig. Erinnert ein wenig an Gurke und ungekeimte Gerste, die aber nicht brotig oder malzig schmeckt, sondern eher wie wenn man die Ähre frisch vom Feld kaut. Also wirklich appetitlich ist das ganze dadurch nicht. Kohlensäure ist auch nicht wirklich vorhanden sodass das ganze zusätzlich auch etwas schal wirkt. Von der frucht hat man Noten von Äpfeln und Birnen. Irgendwie wirkt das alles für mich nicht sonderlich stimmig, da es einfach unausgereift und die Gerste nicht ordentlich vermälzt wirkt, sodass es wie oben angemerkt einfach noch grün schmeckt.

Zum Fazit: Ich finde es einfach zu unausgereift und es wirkt nicht angenehm, da es nicht malzig schmeckt sondern einfach eher grün bzw pflanzlich/erdig. Für mich ist das nichts, aber ich denke dieses Bier wird seine Fans haben. Zusätzlich ist da noch dieser unangenehme bittere Nachgeschmack. Ich kann hier leider nur zwei Sterne vergeben, da sich bei diesem Bier der Genuss wirklich in grenzen hält und es absolut nicht zu empfehlen ist.

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Böhringer Urtyp

Heute gibt es mal wieder etwas aus der Heimat, von der Schwäbischen Alb. Es geht nach Römerstein in die Nähe der schönen Stadt Bad Urach. Dort hat im Stadtteil Böhringen die Hirschbrauerei Schilling ihren Sitz. Erstmals erwähnt wird der Brauort bereits 1826, was die Brauerei auch als ihr Gründungsdatum angibt. Dies ist jedoch nur bedingt richtig, da die Brauerei dort lediglich in einer Urkunde erwähnt wird. Ohnehin gelangte die Brauerei erst 1874 in Besitz der heutigen Inhaberfamilie Schilling, sodass dies als eigentliches Gründungsdatum der Brauerei angesehen werden kann. Aber nun zum Bier: Verkostet wird heute das Urtyp, ein laut Etikett „vollaromatisches Exportbier“. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Kräftiges, goldenes Bier mit leichter bernstein Note. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen und bildet praktisch nur noch eine sehr schmale weiße Oberfläche.

Zum Geruch: Gar nicht mal so typisch für ein Export. Es sind nicht die malzigen Töne die hervorstechen, sondern die fruchtigen. Diese haben beerige Einschläge, aber auch vor allem die typischen Noten einer klassischen schwäbischen Streuobstwiese. Insofern passt der Geruch zum Bier und zur Region aus der es kommt. Man hat Töne von Äpfeln, Birnen und Zwetschgen. Gerade Apfel und Birne sind dominant. Natürlich hat man auch leicht Malzige Töne, die an ein Getreidefeld erinnern, diese sind jedoch nicht so dominant und halten sich im Hintergrund.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist zunächst einmal leider sehr wässrig, jedoch legt sich dies bald und beschränkt sich nur auf den Abgang. Der Einstieg ist malzig süß und hat eher Biskuit als Brotnoten. Man hat im Nachtrunk eine leichte herbe Bittere in den Backen, die leicht prickelt und Lust auf mehr macht. Die Kohlensäure ist gut dosiert. Sie prickelt im Antrunk sehr intensiv. Insgesamt ist dieses Bier sehr frisch, wirkt im Abgang aber leicht bitter und prickelt zu arg, was der Süffigkeit ein wenig abgeht. Die Fruchtigkeit aus dem Duft ist im Bier dann leider so gut wie gar nicht mehr vorhanden. Es dominieren hier allgemein die leicht süßlich malzigen Noten gepaart mit der im Abgang zunehmend zu sehr aufdringlichen Kohlensäure. Insgesamt ist die Malzaromatik aber nicht intensiv genug sondern eher wässrig.

Zum Fazit: Solides Bier, welches aber leider nicht wirklich süffig ist beziehungsweise kurz gesagt: es muss schnell getrunken werden. Denn je länger es im Glas ist, desto sprudeliger und prickelnder wird der Abgang, welcher dann ein unangenehmes Aufstoßen verursacht und es so nicht wirklich süffig macht. Auch hat dieses Bier absolut nicht besonderes was es von anderen Exportbieren unterscheidet. Es ist eher noch im unteren Mittelfeld anzusiedeln, weil es ein wenig zu wenig Geschmack hat. Ich vergebe hierfür drei Sterne, da es absoluter Durchschnitt ist aber wie gesagt eher im unteren Bereich, daher sind die drei Sterne noch gut gemeint.

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Söhnstetter Hirsch Gold

Heut geht es ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Es geht nach Söhnstetten in der nähe von Heidenheim. Dort braut seit 1896 die Hirschbrauerei ihre Biere. Die Brauerei ist relativ klein und ihre Biere sind nur im sehr engen umkreis erhältlich. Verkostet wird das Hirsch Gold. Dieses Bier ist ein Exportbier mit 5,3% Alkohol.

Zur Optik: Goldenes Bier. Es ist klar filtriert und der Schaum ist echt überraschend stabil und fest.

Zum Geruch: Komischer Geruch, riecht leicht seifig und ölig. Aber auch leicht Karamell und Biskuitnoten.Typsche brotige Noten sind auch vorhanden.

Zum Geschmack: Im Antunk klar die malzige Note die dominiert. Aber auch erstaunlich süß dieses Bier. Was negativ auffällt, ist vor allem eine von Anfang an vorhandene Muffigkeit, die ein wenig nach alten Keller schmeckt. Auch hat es leicht ledrige Noten. Im Abgang kommen die leicht bitteren Noten des Hopfens durch der gekonnt den Gaumen kitzelt. Im weiteren Trinkverlauf kommt die Malzsüße ganz gut durch, jedoch bleibt einfach immer dieser leicht schale muffige Beigeschmack, der dieses Bier nicht wirklich zu einem Trinkerlebnis macht.

Zum Fazit: EIn nicht wirklich empfehlenswertes Bier. Schmeck schon von Anfang an schal und überhaupt nicht frisch. Außerdem hat es immer einen muffigen Beigeschmack. Die halbwegs gute Malzsüße macht es dann noch halbwegs erträglich. Ich vergebe hierfür nur 2 Sterne.

Veröffentlicht in 1-Stern

Alpirsbacher Spezial

Heute gibt es wieder etwas aus dem Schwarzwald. Es geht nach Alpirsbach zur dort ansässigen Klosterbrauerei, von der schon einmal der Schwarzwaldmichel im Test war. Heute gibt es eines der Standardbiere der Brauerei, das Spezial. Das Spezial ist ein typisches untergäriges, mildes Exportbier mit 5,2% Alkohol.

Zur Optik: Goldenes klares Bier mit keinem besonderen Schaum. Der Schaum verfliegt recht schnell, nach dem Einschenken ist er so gut wie gar nicht vorhanden.

Zum Geruch: Klassische malzige Töne. Brotige und karamellige Eindrücke. Hat sogar leicht schrotige, rauchige Anklänge, aber die süße überwiegt. Die Kohlensäure kitzelt leicht in der Nase.

Zum Geschmack: Süßlicher Antrunk, welcher im Abgang erstaunlicherweise leicht herb fast schon bitter schmeckt. Für ein Export ist es mir wirklich zu bitter. Und ich finde es wirklich bitter nicht herb. Auch die Malzsüße wirkt gekünstelt und ein wenig schal, fast schon muffig und alt. In der Bittere lassen sich leicht blumige und grasige Noten herausschmecken. Gegen Ende wird das Bier eine Mischung aus wässrigem Aroma und dieser immer unrunder werdenden Bittere. Die Malzsüße aus dem Geruch sucht man vergebens.

Zum Fazit: Kein wirklich gutes Bier, viel zu Bitter und auch die einzelnen Komponenten wirken nicht gut ausbalanciert. Alles in allem ist dieses Bier nicht wirklich ein Genuss, da gibt es auch von dieser Brauerei deutlich bessere Biere. Ich kann hierfür leider nur 1 Stern vergeben, da es mir wirklich gar nicht geschmeckt hat und es wirklich teilweise schon ein wenig alt und auch muffig schmeckte.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Rothaus Märzen Export

Heute gibt es mal wieder ein Bier avon der badischen Staatsbrauerei Rothaus, aus dem Hochschwarzwald. Verkostet wird heute das Märzen Export, welches unter dem Namen Eiszäpfle auch in kleinen Flaschen verkauft wird. Ob das Bier nun eher ein Märzen oder ein Export ist, wird durch Webrecherche leider nicht ganz offensichtlich. Mit seinen 5,6% Alkohol jedoch, liegt es genau an der Schnittstelle zwischen Märzen und Export.

Zur Optik: Cremiger weisser Schaum, der sehr stabil ist. Die Farbe des Bieres ist ein kräftiges Gold und das Bier ist klar filtriert.

Zum Geruch: Vollmundigs, getreidiges Aroma, bei der eine Süße deutlich zur Geltung kommt. Zusätzlich hat man leicht erdig, kreutrige Noten. Die gereidigen Noten haben eine caramelligen und biskuitartigen Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck, ein sehr süffiges Bier mit wirklich ausgeprägter Getreidenote, die mir aber fast ein wenig zu süß erscheint. Zusätzlich wirkt das Bier leicht schmierig, klebrig auf der Zunge und schmeckt auch ein wenig so. Dieser Eindruck verfliegt dann aber bei den nächsten Schlücken. Jetzt macht sich auch so langsam der Hopfen bemerkbar der sich dezent mit bitteren Anklängen um den Gaumen schmiegt und so das ganze Trinkvergnügen abrundet. Die getreidige Note bekommt immer mehr einen richtig kernigen brotigen Ton. Man könnte sich sogar fast drauf festlegen, dass die brotigen Noten explizit nach der Brotkruste schmecken. Aber auch die leicht caramelligen Noten die man schon im Geruch riechen konnte, lassen sich schmecken. Insgesamt muss man sagen, dass dieses Bier sehr süffig und frisch ist und somit ein idealer Durstlöscher für die bald wieder anstehende Oktober- beziehungsweise Volksfestzeit.

Zum Fazit: Ein sehr süffiges Bier, das nach kurzen, anfänglichen Schwierigkeiten wirklich auftrumpfen kann. Es ist sehr süffig und frisch und die Getreidenote wirkt sehr gut ausbalanciert. Der Hopfen hält sich zwar zurück, aber das schadet dem Bier nicht wirklich, da es dadurch süffiger wirkt. Ich kann dieses Bier wirklich empfehlen und gut gekühlt gibt es hier so gut wie nichts zu bemängeln ich vergebe hierfür 5 Sterne.