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Nothhaft Rawetzer Weißbier

Von der Brauerei Nothhaft aus Marktredewitz habe ich als nächstes ein Weißbier im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier mit nicht all zu viel Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht sehr hefig mit einer schönen Banane.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen durchaus intensiven Hefegeschmack und auch die Kohlensäure prickelt sehr ansprechend am Gaumen. Dennoch ist das Bier vor allem hefig und mit einer schönen Bananennote versehen. Das Bier hat insgesamt einen kräfrigen Malzkörper und prickelt ganz gut. Dazu ist das Bier durchaus süffig und hat einen leicht fruchtigen Abgang, der bananig ist hefig und teilweise etwas zu hefig ist , was dann leicht unangenehm am Gaumen hängen bleibt.

Zum Fazit: Ein solides Weizenbier, welches man gut trinken kann. Von mir gibt das eine Wertung von 3 Sternen.

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Braumanufactur Allgäu Neuschwanstein Export

Am 12. Juli diesen Jahres hat die UNESCO die bayerischen Königsschlösser von König Ludwig II. zum Weltkulturerbe erklärt. Um dies zu würdigen werde ich im folgenden Test das Neuschwanstein Export der Braumanufactur Allgäu bzw. der Brauerei zur Post aus Nesselwang verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, helles Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getrediges Aroma, welches schon fast ins brotige geht. Leicht süßliche Noten kommen noch dazu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr getreidiges Bier mit einem recht kernigen, würzigen Aroma. Es hat eine schöne karamellige Note, die sich bis in den Nachgang hin durchzieht. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf sehr kernig getreidig, bei dem auch der Hopfen seine Rolle dazu beiträgt und am Gaumen etwas würziges hinterlässt. Umrahmt wird das alles von einem prickelnden Kohlesäure, sodass es insgesamt auch nicht zu schwer wirkt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist getrediges, aber auch würziges Exportbier, das durch die Kohlensäure dennoch einigermaßen schlank wirkt und nicht zu kräftig.

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Kanone Pils

Von der Brauerei Kanone aus Schnaittach in der Nähe von Nürnberg kommt mein nächstes Testbier. Damit begebe ich mich wieder einmal nach Franken, bzw. im Falle meines Testbieres nach Mittelfranken. Zwei Biere von der Kanone hatte ich bereits und diese haben mich durchaus mehr als überzeugt, weshalb ich auch beim Pils durchaus eine gewisse Erwartungshaltung habe. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen durchaus sehr hopfigen, herben Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier ist durch die Kohlensäure sehr lebendig und hat einen durch den Hopfen sehr herben Abgang, der auch lange im Mundraum präsent ist. Der Hopfen wirkt nicht nur bitter, sondern durchaus auch angenehm aromatisch. Der Malzkörper unterstützt das Bier gut und sorgt für einen runden, nicht zu trockenen Abgang. Insgesamt würde ich den Körper als schlank, aber nicht zu schlank bezeichnen. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein durchaus würziges Pils mit schöner Hopfennote im Abgang, Insgesamt ist es ein würziges sehr hopfenbetontes Pils, bei dem durchaus ab und an auch der Malzköper geschmacklich etwas durchkommt, sodass der Nachgang zwar bitter ist aber nicht richtig trocken ausfällt. Der Hopfen schmeckt insgesamt nicht nur herb-bitter sondern hat auch sehr schöne grasige, etwas kräutrige Noten.

Zum Fazit: Auch bei diesem Bier wurde ich nicht enttäuscht. Ich habe in knackiges Pils, das seinen Namen wirklich verdient hat. Hier ist der Hopfen nicht nur ein stiller Begleiter, sondern spielt klar die erste Geige. Dazu wirkt er auch nicht billig, sondern frisch und grasig bitter. Das gibt von mir eine Wertung von 5 Sterne und damit die Höchstpunktzahl.

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Hofbräu Original

Wenn man sich im Münchner Hofbräuhaus einfach ein Bier oder Maß bestellt, ohne das man explizit auf eine bestimmte Biersorte verweist, so wird man höchst wahrscheinlich mein heutiges Testbier serviert bekommen. Das Original ist der Klassiker unter den Hofbräu Bieren und wohl auch das am meisten getrunkene. Der Alkoholgehalt des hellen Lagerbieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Einen getreidig süßlichen Geruch hat man in der Nase, der aber auch leicht estrig wirkt.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einer feinen süßmalzien Note. Es ist eine durchaus angenehme süßgetreidige Note, die aber auch im Nachgang noch diesen für helle Biere typischen honigsüßen Nachgang aufweist. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier mit durchaus eher ins süßliche gehenden Geschmack. Dennoch ist es nicht wirklich zu süßlich sondern wirkt im Körper sehr ausgewogen. Dazu ist die Kohlensäure recht gut dosiert und macht das ganze Bier recht süffig und spritzig, wenngleich ich sie schon fast als etwas zu viel empfinde. Im Abgang sorgt eine dezente Hopfung für durchaus etwas Würze.

Zum Fazit: Ein gut trinkbares recht typisches Helles Bier, bei dem mir aber etwas der aha Effekt fehlt. Trinkt sich insgesamt recht schnörkellos, ist aber auch nichts besonderes. Frisch vom Fass sicher noch einmal eine Spur besser. Von mir gibt’s eine Wertung von soliden 3 Sternen.

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Hütten Zwickl

Das Fichtelgebirge weist im Gegensatz zu anderen Regionen in Franken eine eher geringe Anzahl an Brauereien auf. Nachdem Anfang Mai die Lang Bräu in Schönbrunn ihren Betrieb eingestellt hatte, hat sich die Zahl an Brauereien in der Region noch einmal reduziert. Eine der wenigen Brauereien die nach wie vor aktiv sind, ist die Brauerei Hütten aus dem gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Warmensteinach. Seit 1602 wird am Standort der Brauerei schon Bier gebraut und in dritter Generation nun von der Familie Nickl geführt. Gebraut wird mit Wasser aus eigener Quelle, die direkt hinter der Brauerei entspringt und deren Wasser von besonderer Qualität ist, sodass es direkt zum brauen verwendet werden kann. Aus dem reichhaltigen Sortiment verkoste ich heute das Zwickl, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen wirklich besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Ein karamnelliges, brotiges, auch leicht keksiges Geruchsaroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Insgesamt ist das Bier im Körper durchaus präsent ist und im Abgang eine sehr schöne keksig karamellige Nuance hat, die noch lange am Gaumen hängen bleibt. Insgesamt zeigt sich das Bier durchaus kräftig und im Abgang auch schön würzig bzw. kommt es auch etwas hefig durch mit leicht teigiger Süße. Ich finde es im Körper durchaus präsent, aber die Kohlensäure könnte durchaus noch etwas stärker sein damit es noch süffiger wirkt. Dennoch gefällt mir der keksig karamellige Geschmack. Der Hopfen spielt hier eine eher untergeordnete Rolle.

Zum Fazit: Ein doch süffiges, mir aber zu hefiges Kellerbier. Hier hätte ich mir durchaus noch etwas mehr Kohlensäure gewünscht. Alles in allem aber ein solides, schnörkellos zu trinkendes Kellerbier dem ich eine Wertung von 3 Sternen gebe.

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Glaabsbräu Sun

Endlich. Pünktlich zum Wochende scheint wieder die Sonne und der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite. Das passende Sommerbier dazu gibts von Glaabsbräu aus dem Südhessischen Seligenstadt und wurde passenderweise auf den Namen Sun getauft. Stilistisch ist das Bier ein Pale Ale, also obergärig gebraut, mit einem Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, helloranges Bier. Es hat eine durchaus passable Schaumhaube.

Zum Geruch: Ein Duft mit leicht tropischem Einfluss zieht in die Nase. Ich habe Maracuja, Mango. leichte Ananas und einen hauch von Zitrus oder Grapefruit in der Nase.

Zum Geschmack: Ein Bier, dass im ersten Eindruck noch recht bitter daher kommt, bevor sich dann in Richtung Abgang durchaus leicht tropische Noten einstellen, bei denen auch ein Hauch von Zitrus mitschwingt. Insgesamt nimmt das tropische Geschmacksaroma aber im weiteren Trinverlauf etwas zugunsten des doch knackig bitteren Hopfens ab. Das sorgt auch für einen relativ trockenen Ab- und Nachgang. Die Fruchtnoten sind hier vor allem bei den auch schon im Geruch beschriebenen Mango und Maracuja. Der Malzkörper hingegen ist eher leicht und hält sich geschmacklich im Hintergrund.

Zum Fazit: Ein Bier, bei dem der Hopfen den Geschmack bestimmt. Das Malz hält sich im Hintergrund und wird so nicht zu aufdringlich. Insgesamt ein fruchtig bitteres Bier mit knackigem Hopfen welches ich aber als sehr erfrischend empfinde. Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Ummendorfer Spezial

Den Anfang als öffentliches Badehaus? So lautet zumindest die Historie des Ummendorfer Brauhauses aus Oberschwaben, denn auf dem Gelände auf welchem sich heute das Brauhaus befindet, befand sich Anfang des 17. Jahrhunderts die dörfliche Badestube. Der Betreiber dieses Brauhaus erhielt im Jahre 1625 vom Kloster Ochsenhausen, zu dessen Besitztümern das Dorf Ummendorf gehörte, das Braurecht und verkaufte nun Bier an seine Badegäste. Die heutige Besitzerfamilie Dobler gelangte im Jahre 1870 durch Joseph Anton Angele in den Besitz des Brauhauses. Sein Nachfahre Stefan Dobler führt nun seit dem Jahre 2000 das Brauhaus, das sich als kleine Dorfbrauerei am umkämpften Biermarkt behauptet. Dementsprechend sind die Bier auch nur sehr regional erhältlich. Das bekannteste Bier aus Ummendorf ist das Spezial das einen Alkoholgehalt von 5,2% besitzt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat keinen so besonderen schaum, der darüber hinaus sehr schnell verschwindet.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, mit einem schönen würzigen ersten Eindruck und kräftigem Malzkörper. Insgesamt ist der geschmack getreidg brotig mit etwas Hopfen im Abgang der das ganze Abrundet. Im Antrunk ist es etwas süßlich, jedoch kommt dann ein durchaus würziger Abgang. Der Abgang bleibt auch lange im Mund und so hat man durchaus Lust auf den nächsten Schluck. Die Kohlensäure ist so dosiert, dass das Bier süffig ist und weder zu viel noch zu wenig.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Exportbier und ein echter Geheimtipp unter den schwäbischen Halben. Es bringt alles mit was ein gutes Exportbier auszeichnet. Ein kräftiger, süßgetreidiger Körper und ein würziger, aber nicht zu hopfiger Abgang gepaart mit einer guten Drinkabillity. Wenn man mal in der Nähe ist sollte man sich mal ein Fläschchen mitnehmen. Ich gebe hier sehr gute 4 Sterne. Für die Höchstwertung müsste es noch etwas mehr das gewisse etwas haben, aber vielleicht bin ich hier auch einfach etwas zu anspruchsvoll.

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Felsenkeller Urhell

Die Biere der Dresdner Brauerei zum Felsenkeller existieren seit mehr als 30 Jahre nur noch als Marke, hat doch die Stammbrauerei die Wendezeit nicht überstanden und wurde 1991 geschlossen. Der Niedergang einer der größten deutschen Brauereien Anfang des 20. Jahrhunderts setzte aber bereits zum Ende der DDR ein. Nachdem innerhalb des Getränkekombinats Dresden eine immer größere Zentralisierung stattfand, wurde die Abfüllung der Felsenkellerbrauerei geschlossen und zur neu errichteten Brauerei vom Stadtrivalen Feldschlösschen nach Dresden-Coschütz verlagert. Damit wurde bei Felsenkeller nur noch Fassbier produziert. Ihren Namen hat die 1851 gegründete Brauerei von den nahe des Betriebsgeländes befindlichen Eiskellern in welchen früher zur Kühlung das Bier gelagert wurde. Dementsprechend wurde der auch heute noch auf den Etiketten zu findende Eiswurm Markenzeichen der Brauerei. Wenngleich die Brauerei 1991 geschlossen wurde, steht das Betriebsgelände nach wie vor, da es als Industriedenkmal eingestuft wurde und dementsprechend gepflegt wird. Von Anfang an wurde bei der als Großbrauerei gegründeten AG der Fokus auf bayerische Lagerbiere gelegt, weshalb ich heute auch ein Bier Names Urhell verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderes erwähnenswerten Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht brotiges Aroma, ansonsten ist es recht geruchsneutral

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das geschmacklich ein wenig keksig ist. Insgesamt hat das Bier ein leichtes Getreidearoma mit etwas keksigem Abgang, der auch etwas im Mund bleibt. Die Kohlensäure sprudelt ganz in Ordnung und ist einigermaßen passend dosiert. Das keskige ist im Nachgang aber etwas störend und zu lange anhaltend. Auch ist das Bier insgesamt schon sehr mild und irgendwie ein wenig belanglos.

Zum Fazit: Insgesamt ist das schon sehr mild und irgendwie ein wenig belanglos. Im Abgang hat man einen etwas keksig wirkenden Malzgeschmack, wobei der fast schon unangenehm am Gaumen hängt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen, da es irgendwie einfach auch billig wirkt.

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Azuga Nefiltrata

Im nächsten Test geht es dieses Mal wieder außerhalb Deutschlands nach Rumänien, genauer gesagt ins tiefste Transsilvanien nach Azuga. Der Ort in den Karpaten ist vor allem fürs Skifahren und eben auch das gleichnamige Bier bekannt. 1870 gegründet, etablierte sich die Brauerei schnell als eine der größten in Rumänien. Das Unternehmen hat seither viel erlebt, Königreich, Verstaatlichung im Kommunismus, Reprivatisierung und schließlich die Übernahme durch Ursus im Jahre 2009. Diese entschlossen sich dann schlussendlich auch zur umgehenden Schließung der Produktion in Azuga. Seither wird die Biermarke Azuga von Ursus als Spezialitätenmarke abseits der sonst in Rumänien typischen Lagerbiere geführt. So ist mein heutiges Bier z.B. ein klassisches Weizenbier bayerischer Brauart. Passenderweise ließ Ursus das Azuga Bier auch eine Zeit lang bei einer kleinen Brauerei in Bayern brauen. Seit 2021 wird Azuga aber wieder in Rumänien, in Cluj gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%. Abschließend gebührt meinem treuen Bierspender noch ein besonderer Dank fürs Besorgen des Bieres.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht wirklich sehr hefig. Neben der Banane kommt ordentlich Vanille in die Nase wie ich finde.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das auf mich sehr hefig wirkt und auch sehr süßlich ist. Es hat aber nichts zuckriges an sich und das hefige hält sich in Grenzen. Dem Bier könnte noch etwas an Kohlensäure guttun und auch vom Hopfen schmecke ich wenig. Es ist gegen Ende etwas zu hefig und man hätte vor allem noch mehr Kohlensäure in das Bier einbauen können um es süffiger zu machen.

Zum Fazit: Ich weiß nicht so recht. Für ein Weizen ist mir das Ganze viel zu hefig. Es fehlt dem Bier einfach an Kohlensäure damit es wirklich lecker wäre. Das gibt eine Wertung von 2 Sternen.

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Westheimer Wildschütz

Wildschütz, das ist eine alte Bezeichnung für Wilderer, vor allem solche, die in den Wäldern der Adligen ihr Unwesen trieben und neben dem illegalen Erlegen von Wildtieren oft auch noch andere Straftaten begingen. Nicht selten wurden sie dafür, sofern man sie zu Fassen bekam mit dem Tode bestraft, weshalb es einige Legenden um berühmt wie auch berüchtigte Räuber und Wildschütze gibt, die in den Wäldern ihr Unwesen trieben. Bei der Westheimer Brauerei aus dem Sauerland widmet man diesen Schlag Menschen nun ein naturtrübes Kellerbier, das im Duft, laut Website passenderweise an einen Wald bzw. Nadelgehölz erinnern soll. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig brotiges Aorma in der Nase. Man kann sagen, das es etwas harzig riecht, so richtig nach Wald reicht es aber nicht.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das sich im Körper eher leicht gestaltet und irgendwie fast schon ein wenig wässrig wirkt. Im Abgang ist das Bier ganz leicht herb. Es ist ein insgesamt ein sehr würziges Bier mit einem schönen, hopfigen Abgang. Der Malzkörper bleibt aber eher im Hintergrund und ist mild. Vor allem auch die Kohlensäure ist sehr lebendig und macht das Bier gut süffig. Im Abgang ist es hopfig hefig, erinnert leicht an Zitrus und ist etwas teigig. Eeventuell wirkt mir das im Mundgefühl fast ein wenig zu schlammig, aber der Hopfen passt hier dann doch ganz gut zum Bier.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es hat sowohl seinen Schatten, wie auch seine hellen Seiten und ist insgesamt doch recht süffig, wenn es auch gerne noch etwas mehr Substanz haben dürfte.