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Brinkhoffs No. 1

In einer Stunde steigt das wohl vorerst letzte Revierderby zwischen Schalke und Dortmund. Für mich Anlass ein Bier aus dem Pott in den Test zu nehmen. Auch wenn heute keine Fans im Stadion sein werden, werde ich mit dem Brinkhoffs No. 1 das offizielle Stadionbier des BVB verkosten. Benannt ist das Pilsbier nach dem Braumeister Fritz Brinkhoff, der dieses Bier im Jahre 1887 für die Dortmunder Union Brauerei entwickelte. Wie alle anderen großen Dortmunder Marken auch wird Brinkhoffs inzwischen bei der Dortmunder Actien Brauerei produziert, welche zum Oetker Konzern gehört. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%. Für das Bier muss ich mich schlussendlich noch bei meinem Spender bedanken, der mir dieses Exemplar zur Verkostung mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein herbes, hopfiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier im Glas, das leicht herb ist. Ansonsten ist es so, das es geschmacklich eher ein etwas bekömmlicheres Bier darstellt. Es ist sonst ein aber eher wenig spektakuläres Bier das ich habe. Bis auf eine leichte Hopfennote die etwas herb ist hat man nicht viel in dem Bier das zudem einen eher schlankeren Malzkörper besitzt.

Zum Fazit: Wie bereits erwähnt ist dieses Bier wirklich eher nichtssagend. Ob es nun wirklich ein Pils ist, hmm. Ich denke hier eher an ein etwas hopfigeres Lager. Aber nun gut ich gebe dem Bier 2 Sterne. Es ist zwar trinkbar, aber sehr öde.

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Stone Fear Movie Lions

Das New England IPAs momentan in der Craft Beer Szene schwer angesagt sind weis inzwischen jeder und auch eine Brauerei wie die Stone Brewing, die eigentlich am West Coast IPA, wenn man so will den krassen Gegensatz zum Ostküsten Pendant, hängt, kommt nun nicht darum ein Bier dieses Stils auf den Markt zu bringen. Das Ergebnis ist das Fear Movie Lions, das nun vor mir steht und darauf wartet verkostet zu werden. Mit 8,5% Alkohol bekommt man hier auch gleich die doppelt Portoin New England IPA mitgeliefert.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr obstiges, fast schon in die Mandarinenrichtung und Naktrine gehendes Bier.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das ganze ein sehr sehr bitteres Bier. Es ist leicht fruchtig und erinnert an Grapefruit oder Blutorange im Geschmack. Es handelt sich hierbei um ein Bier, das sehr gut prickelt und geschmacklich aber dennoch aromatisch, hopfenbetont im Abgang ist. Es ist insgesamt wirklich ein sehr fruchtiges Bier, das aber über die bitterfruchtigkeit kommt und aber dann im Abgang etwas obstiegs im Nachgang hat das an Grapefruit und Blutorange erinnert.

Zum Fazit: Ein New England IPA das versucht etwas die bittere und Trockenheit von West Coast IPAs mit ins Spiel zu bringen. Es gelingt zwar und an sich ist es ein knackig-fruchtiges Bier. Mir fehlt aber der letzte Biss und so gibt es von mir 4 Sterne.

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Aalener Löwenbräu Germanicus

Für den heutigen zweiten Biertest bleibe ich dieses Mal vor der eigenen Haustüre und richte meinen Blick in Richtung Aalen. Der Germanicus, mein heutiges Testbier ist eine Hommage an den Limes, jenen römischen Grenzwall gegen die germanischen Barbaren der unweit der ehemaligen Reichsstadt verläuft. Das halbdunkle Bier kommt auf einen Alkholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein rötlich bis rotbraunes Bier welches klar filtriert ist. Es hat einen schönen weißen Schaum mit einem etwas dunkleren Stich.

Zum Geruch: Es hat einen leicht beerigen Fruchtcharakter in der Nase und riecht nach Johannisbeere und etwas Apfel. Zudem ist es ganz ganz leicht malzig und etwas röstig.

Zum Geschmack: Dementsprechend geschmacklich kommt auch das Bier herüber. Es ist sehr fruchtig süß und wird dementsprechend auch von dieser beerigen Apfel-Johannisbeernote dominiert. Dennoch kommt auch das Malz nicht zu kurz und es wirkt im Mund sogar etwas cremig vom Aroma.

Zum Fazit: Ein Bier, das ein paar Nuancen mitbringt, jedoch auch hier und da etwas komisch shcmeckt. ich gebe dem schlussendlich eine Wertung von 3 Sternen. 

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Superfreunde Tasty Ride

Auf eine Geschmacksreise nehme ich euch heute mit dem Tasty Ride von den Superfreunden aus Hamburg. Das Bier ist eine limitierte Sonderedition das auf 1600 Dosen begrenzt ist und nur für kurze Zeit verfügbar. Stilistisch handelt es sich um ein double dry hopped IPA mit einem Alkoholgehalt von 6,5%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht dezent fruchtig und hat eine dezent obstige Note. man hat etwas von Passionsfrucht und Papaya und Blutorange/Orange oder auch Grapefruit.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck muss ich wirklich sagen das es sich um eine richtige Hopfenbombe handelt. Es baut sich ein bitterfruchtiges Aroma auf, das sich langsam von vorne bis hinten durch den Gaumen zieht. Im weiteren Trinkverlauf nimmt die Bittere etwas ab und das Bier lässt etwas mehr Raum für fruchtige Noten, die in Richtung Passionsfrucht und Orangenfrüchte verortet werden.

Zum Fazit: Volle Punktzahl für dieses IPA, Es ist sehr sehr schön saftig und fruchtig ohne dabei die Bittere und die herben Hopfennote zu vergessen. ich weis einfach nicht was ich hierzu noch groß sagen soll. Tolles Bier, von dem es leider nicht viel gibt.

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Schübel Drachenseidla

Im heutigen zweiten Biertest habe ich mit dem Schübel Drachenseidla wieder ein schönes fränkisches Kellerbier in meinem Test. DAs Bier stammt von der Brauerei Schübel aus Stadtsteinach aus dem Kreis Kulmbach. Der Betrieb ist bis heute in Familienhand geblieben. Das Bier selbst kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein bernsteinfabenes Bier mit ganz leichter Trübung. Der Schaum ist eher dürftig, aber vorhanden.

Zum Geruch: Es ist sehr brotig und karamellig, aber auch etwas von Kellernoten hat man. Das karamellmalzige überwiegt im Geruch.

Zum Geschmack: Ein kernig uriger Geschmack mit einem recht herben Einschlag. Die Bittere ist in diesem Bier zunächst dominant. Es ist ein sehr würziges Bier, bei dem der Hopfen wirklich gut durchkommt und mit grasigen Noten punktet. Ich finde es aber schade, das die leicht röstigen Ansätze und damit das Malz nicht so richtig durchkommen. Ein wirklich würziges Gebräu liegt hier vor, das im Abgang zunächst etwas abflacht, dann aber einen etwas beerigen Nachgeschmack verursacht, welcher ein wirklich weiches Mundgefühl hinterlässt.

Zum fazit: Ich find man hat hier ein wirklich schönes Kellerbier mit einem sehr schönen angenehmen Mundgefühl. Es weiß wirklich sehr zu überzeugen und so gebe ich dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. 

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Silly Scotch

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier von unseren belgischen Nachbarn. Dabei handelt es sich um ein Bier der Brasserie de Silly aus der gleichnamigen Wallonischen Stadt. Ihre Anfänge hat die Brauerei als eine für die Region typische Farmbrauerei, die hauptsächlich dazu da war die Farmarbeiter mit Bier zu versorgen. Inzwischen ist die Brauerei in der sechsten Generation, genauer gesagt ist sie seit 1860 in Besitz der selben Familie und hat ein breites Sortiment, das nicht nur obergärige, sondern auch untergärige Biere umfasst. Das Silly Scotch, mein heutiges Testbier, ist ein klassisches Scotch oder Brown Ale. In Belgien hat sich diese Sorte im Zuge des ersten Weltkriegs etabliert, als britische Soldaten die Sorte mitbrachten und die ansässigen Brauereien dazu veranlassten Biere dieses Stils zu brauen. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein trübes, rotbraunes Bier. Es hat einen röstigen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig cremiges Aroma und es ist mit einer leicht beerigen Note versehen.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es sehr süßlich und vor allem in Richtung Abgang wird es sehr sehr zuckrig. Es ist ganz leicht röstig am Gaumen. Es ist im weiteren Trinkverlauf ein wenig säuerlicher und irgendwie hat man auch ganz süßliche Noten die leicht nach sauren Kirschen schmeckt aber auch an einen Pudding erinnern könnten. Es ist mir im Abgang dann auch ein wenig zu süßlich und das ganze wirkt mir etwas zu zuckrig, gar ein wenig künstlich. 

Zum fazit: Mir ist dieses Bier wirklich ein wenig zu süßlich und zuckrig. Ich hätte mir hier etwas mehr Röstnoten gewünscht. So komme ich auf eine Wertung von nur 2 Sternen. 

Veröffentlicht in 3-Sterne

Franziskaner Kristallweizen

Im heutigen zweiten Biertets gibt es dieses Mal wieder ein Bier der Münchner Traditionsmarke Franziskaner. Von derm nicht merh Weizenbiere umfassenden Sortiment wage ich mich heute an das Kristallweizen, eines der meistverkauften in seinem Marktsegment. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier mit einer schönen weisen Schaumhaube.

Zum Geruch:Ein getreidig süßliches Aroma. Es ist etwas Honig erkennbar. dazu leichte Zitrusaromen.

Zum Geschmack: Ein sehr sprudeliges, fast schon zu spritziges Bier, welches ich irgendwie als etwas störend empfinde. Aber es hat ein wirklich ausgesprochen Zirrus/lemon Aroma, das mich wirklich serh überzeugt. Das getreidige ist dabei noch etwas zurückhaltend jedoch ist der Körper schlank und vor allem ist das Bier sehr sehr sprudelig und spritzig.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, da es zwar sehr erfrischend ist, jedoch insgesamt einfach zu sprudelig, sodass sich der Geschmack nicht voll entfalten kann.

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Midtfyns Double IPA

Im nun folgen Test passiere ich eine weitere deutsche Grenze, dieses Mal die nördlichste in Richtung Dänemark. Dort werde ich ein Bier des Midtfyns Bryghus verkosten. Die 2004 gegründete Brauerei befindet sich wie man aus dem Namen ableiten kann mitten auf der dänischen Insel Fyn, nahe der Stadt Odense. Seit der Übernahme durch Eddie Szweda und seine dänische Frau im Jahre 2006 hat die Brauerei eine rasante Entwicklung genommen und sich als eine der führenden Craftbrauereien in Dänemark etabliert. Auch im restlichen Europa hat sich die Brauerei mit ihren außergewöhnlichen Kreationen einen Namen als Spezialitäten Brauerei gemacht. Ich werde heute das double IPA mit einem Alkoholgehalt von ordentlichen 9,2% verkosten.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr intensiv malzig und  karamellig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es vor allem im Antrunk nicht süßlich, bevor es im Nachgang eher in die Pinienrichtung geht und sehr harzige Noten zum Vorschein kommen. Es hat eine durchaus malzig karamellige Komponente, die man bei diesem Bier nicht unterschätzen sollte und auch der Körper ist sehr kräftig. Dazu kommen durchaus diese Noten von reifen tropischen Früchten. Es ist darüber hinaus auch ölig und harzig in der Tinktur.

Zum Fazit: Ein doch sehr harziges IPA, das wirklich reinknallt. Ich finde es sher gelungen, jedoch könnte es noch etwas mehr Fruchtigkeit besitzen. Man muss bei diesem Bier aufpassen, das einem der Alkoholgehalt nicht zu Kopfe steigt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Krautheimer Dunkler Bock

Im heutigen zweiten Biertest geht es an die Vlkacher Mainschleife zur Brauerei Friedrich Düll nach Krautheim. Aus dem Sortiment verkoste ich nun den dunklen Bock im Test der einen Alkoholgehalt von 7,8% im Gepäck hat.

Zur Optik: Ein dunkelbraunes Bier. Es hat einen mittleren weisen Schaum.

Zum Geruch: Ein ordentliche Note aus karamnelligen und röstigen Noten die man hier in der Nase hat

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es recht süßlich und kramellig, bevor im Abgang die her getreidigen Noten durchschlagen. Man hat so einen Mix aus süßlichen Noten mit einem ordentlichen brotigen Ton. Es hat so einen leichten Nougaton.  Man hat eine sehr stark ausgeprägt süßliche, leicht zuckrige bzw. schokoladige Note die sich im Mundraum festsetzt und Lust auf den nächsten Schluck macht. Vor allem dieses schokoladigen Noten machen richtig Lust auf das Bier.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen da ich es für einen wirklich guten Bock halte. Es ist mir lediglich etwas zu süßlich.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Dubuisson Surfine

Im heutigen Test geht es dieses Mal zu unseren belgischen Nachbarn und ich werde ein Bier der Brauerei Dubuisson verkosten. Das Surfine, das ich heute verkoste ist ein traditionelles belgisches Saisonbier, das typische für die Region ist in der sich die Brauerei befindet. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr fruchtig und blumig und irgendwie auch leicht parfümig.Es hat sehr stark Orange und Blutorange.

Zum Geschmack: Es kommt auch hier im ersten Eindruck zunächst ein orangiges Bier mit einem doch sehr blumigen Aroma daher. Es ist dann auch im Abgang sehr präsent und sogar leicht saftig. Das Mundgefühl ist voll un kräftig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dies ein Bier, welches eine schöne Orangennote aufweist und welches eine gute bittere und ein schönes prickeln mitbringt. Die Süße dominiert aber den Geschmack. Der Nachang hinterlässt ein trocken fruchtiges Mundgefühl.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 5 Sternen, da es für mich wirklich eine nahezu perfektes Saison ist, das zugleich auch eine groß Geschmacksvariabilität hat.