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Stiegl Original Stieglbock

Im heutigen Biertest geht’s über die österreichische Grenze Nach Salzburg zur Stieglbrauerei. Von dieser widme ich mich, passend zur Fastenzeit dem original Stieglbock. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr malziges Bier, welches zugleich aber auch gewisse alkoholische Noten aufweisen lässt und leicht in der Nase brennt. Man hat eine sehr intensive süßmalzige Note.

Zum Geschmack: Ein im Antrunk sehr getreidig anmutendes Bier, welches dann in eher bittere bis alkoholisch angehauchte Noten übergeht. Es hat im Antrunk eine leichte Malzsüße, die aber komischer Weise teilweise nicht so stark aufschlägt. Im anderen Moment aber sind aber leider wider die alkoholischen nOten zu dominant.

Zum Fazit: Ein kräftiger Bock, bei dem mir aber leider die alkoholischen Noten etwas zu dominant sind. so gibt es für den Stieglbock nur 3 Sterne.

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Augustiner Edelstoff

Mit dem Edelstoff von Augustiner habe ich heute einen richtigen Bierklassiker in meinem Test. Landauf Landab erfreut sich diese Münchner Bierspezialität nicht erst in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Es wird also Zeit dieses Bier einmal in meinem Blog zu verkosten. Stilistisch ist es mit seinen 5,6% ein kräftiges Exportbier untergäriger Brauart.

Zur Optik: Ein klares goldenes Bier. Es hat eine mittlere Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein bieriges Aroma, bei dem das Getreide dominiert.

Zum Geschmack: Ein sehr frisches und würziges Bier mit einem schönen Malzaroma hab eich hie rim ersten Geschmackseindruck. Im Abgang ist es leicht spritzig bitter, aber dennoch so, das es das Malzaorma unterstützt. Auch im weiteren Trinkverlauf wirkt das Bier sehr frisch und bekömmlich, vor allem die gute Kohlensäuedosierung sticht heraus. Man merkt das das Bier etwas stärker ist, jedoch ist der Körper bei wietem nicht so kräftig, als das er komplett den Geschmack dominieren würde.

Zum Fazit: Ein Klassiker, den man immer wieder mal trinken und kann und den auch ich nicht zum ersten Mal getrunken habe. So einfach er doch gestrickt sein mag, ist es wirklich ein handwerklich einwandfrei gebrautes Bier. Daher gibt es gute 4 Sterne für den Edelstoff, da es auch noch noch andere ähnlich vergleichbar gute Exportbiere gibt.

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Ayinger Bräuweisse

In meinem heutigen Test habe ich ein klassisches Weißbier aus Oberbayern zur Verkostung. Es handelt sich um die Bräuweisse der Ayinger Brauerei aus dem im Münchner Umland gelegenen Örtchen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig bananiges Bier, das aber eher spritzig in der Nase ist. Dazu nehme ich auch etwas grüner Apfel wahr.

Zum Geschmack: Ein eher pappiges Bier, mit einem doch sehr getreidig-weizigen Aroma. Die Banane und das fruchtige kommt nicht so sehr durch. Die Kohlensäure könnte hier etwas mehr sein, da es schon sehr getreidig wirkt und mir etwas zu füllig im Mund ist. Es ist auch sehr hefig im Geschmack und etwas schlammig. Manchmal kommt auch etwas Vanille durch.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Weißbier, das mir aber zu hefig ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Königsbräu Heller Bock

Noch bis Ostern dauert die diesjährige Fasten bzw. Starkberzeit, Zeit also wieder einen Bock, dieses Mal ein helles Exemplar zu verkosten. Ausgesucht habe ich mir jenes von Königsbräu aus dem Heidenheimer Stadtteil Oggenhausen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und für einen Bock hat es einen ordentlichen Schaum.

Zum Geruch; Ein gerstig getreidiges Aroma. Es hat so einen etwas grün-getreidigen Geruch. Dazu kommt eine leicht alkoholische Note und etwas süßliches.

Zum Geschmack: Ein eher herberes Bier. Man schmeckt im Abgang eine leicht alkoholische Note. Ansonsten hat es einen sehr kräftigen Charakter, jedoch gibt das Bier für mich in der Tiefe nicht so viel her. Es fehlt einfach so der letzte kräftige Geschmack, da es für mich sogar schon ein bisschen verwässert schmeckt. Der hopfen gibt in diesem Bier leider nicht so viel her. Positiv ist, das es nicht zu süßlich ist. Es hat diesen typischen leicht zuckrigen Getreidegeschmack den ich als etwas störend empfinde.

Zum Fazit: Ich finde das Bier eher Durchschnittlich. Es hat einen Grundstock, der ganz überzeugend ist, jedoch hat es hier und da Noten von denen ich nicht so überzeugt bin und vor allem das leicht grünliche stört mich schon. Daher gibt es 3 Sterne.

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Fürstenberg Edelbräu

Mit dem Edelbräu habe ich im heutigen zweiten Biertest wieder ein Bier der Brauerei Fürstenberg aus Donaueschingen im Test. Das Edelbräu ist ein Jubiläumsbier Pilsener Brauart, welches zur 725 jährigen Verleihung des Braurechts an die Familie Fürstenberg au den Markt kam. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: EIn hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist in Ordnung.

Zum Geruch: Ein getreidiger leicht süßlicher Geruch. Ansonsten gibt das Bier nicht viel her.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Bier. Es schmeckt im ersten Gesamteindruck aber auch nicht so recht bekömmlich. Der Hopfen wirkt leicht kratzig und nimmt vor allem dem Malz an Geschmack, welches sich erst im Nachgang ein wenig durchkommt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier nur eine Wertung von 2 Sternen. Hier passt nichts so recht zusammen. Ob man ein Jubiläum so feiern muss. Ich weiß es nicht.

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Roman Ename Dubbel

Nach dem gestrigen Test folgt nun heute ein Bier, welches wirklich aus Belgien stammt. Dieses Mal gibt es ein Bier der Brauerei Roman aus Oudenaarde in Ostflandern. In Anlehnung an die ehemalige Abtei Ename braut die Brauerei Bier unter der Lizenz der Museumsverwaltung der dortigen Ausgrabungsstätte. Von den insgesamt 5 Sorten möchte ich mich heute dem Dubbel widmen, das auf einen Alkoholgehalt von 6,6% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein getreidiges, leicht sauerfruchtiges Aroma in  der Nase.

Zum Geschmack: Im Antrunk prickelt die Kohlensäure, während sie dann im Abgang etwas von ihrem Geschmack preis gibt. Dieser ist sehr lakritzartig und hat Noten von Toffee. Insgesamt ist im Geschmack etwas schmierig bzw. das Bier hängt etwas unangenehm lange am Gaumen im Abgang.

Zum Fazit: Ich werde nicht so ganz warm mit dem Bier, da es mir etwas zu schwer ist und vor allem hängt es sich unangenehm lange an den Gaumen. Ansonsten sind gewisse Geschmacksnuancen aber sehr überzeugend und so gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Craftwerk Holy Crowl

Im heutigen Test habe ich zum Wochenabschluss ein Bier von Craftwerk, der Craftbeersparte der Bitburger Gruppe. Mit dem Holy Crowl habe ich dabei ein Triple Bier, das an seine belgischen Vorbilder angelehnt ist. Nun bin ich gespannt was ein tripple made in Germany so hermacht. Alkoholtechnisch liegt es mit 9% Alkoholgehalt auf jeden Fall im Bereich der belgischen Vertreter.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Der Schaum ist überschaubar.

Zum Geruch: Ein fruchtig brotiges Bier mit einer Note nach Wildhonig und etwas Kräuter. Dazu kommt Dörrobst.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck kommt diese Noten nach Dörrobst sehr gut durch, Die sich im Abgang mit bitteren Noten paaren und dann auch noch die Noten von Wildhonig dazukommen. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein Mix aus den Dörrobstnoten und den bitteren Noten des Hopfens und Getreidenoten es wirkt aber nicht so gut abgestimmt und für ein Tripel fehlt mir auch die Kohlensäure .

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es kratzt an den 4 aber hier und da fehlt einfach ein kleines Stückchen zu einer noch höheren Wertung.

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Wagner Märzen

Ein Märzen im März das wird der Titel meines folgenden Beitrags werden. Warum ein Märzen Märzen heißt habe ich hier im Blog schön des Öfteren einmal erläutert, so das ich im folgenden Betrag direkt zu meinem heutigen Testobjekt komme, nämlich dem Märzen der Brauerei Wagner aus Merkendorf in Franken. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein matt goldenes bis leicht bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Bier mit einem leicht süßlichen Einfluss. Dazu kommen leicht karamellige Noten.

Zum Geschmack: Ein sehr herbes, aber auch ein wenig harziges Aroma. Es schmeckt sehr kräftig und ist im ersten Eindruck überhaupt nicht süßlich wie ich es erwartet hätte. Im Antrunk prickelt es ein wenig arg. Im Nachgang wird es dann leicht süßlich, ohne aber zu süßlich zu werden. Der Hopfen verhindert ein zu stark aufkommendes überhandnehmen des Malzes. jedoch finde ich könnte es ein wenig mehr durchkommen. Der Hopfen glänzt nicht nur mit bittere Eiflüssen, sondern hat auch ein wenig grasige Noten. Es hat teilweise ein paar zu bittere alkoholische Noten. Insgesamt ist es ein Bier, das nicht nur süßlich ist wie bei einem Märzen, sondern auch schöne herbe Noten vereint und in den Backen, im Nachgang sogar leicht karamellig wirkt.

Zum Fazit: Ein Bier, das einmal mehr zeigt welch wohlschmeckende Biere aus dem Hause Wagner kommen. Ich gebe hierfür 4 Sterne da mir an gewissen Punkten noch ein paar Kleinigkeiten stören.

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Unertl Luis 1 Weisser Bock

Biertechnisch kann man der Fastenzeit auf zwei Arten begegnen. Die einen Verzichten in dieser Zeit gar komplett auf Alkohol, während es andere wiederum etwas stärker angehen lassen und sich auf die traditionell zu dieser Zeit eingebrauten Bockbierspezialitäten freuen. Eine davon ist der Luis 1 Weizenbock der Brauerei Unertl aus Mühldorf am Inn den ich heute verkosten werde. Mit einem Alkoholgehalt von 8% ist es auch ein sehr starker Vertreter.

Zur Optik: Ein mahagonifarbenes, trübes Bier. Der Schaum ist ca. 3 cm breit und könnte für ein Weizen deutlich höher sein ist für einen Bock aber in Ordnung.

Zum Geruch: Ein süßfruchtiges Bier das im ersten Moment nach reifen Beeren riecht. Dazu noch leicht gedörrte pflaume. Die beerigen Noten und die zusätzlich leichten Weizenaromen dominieren den Geschmack.

Zum Geschmack: Ein sehr schönes Mundgefühl hat dieses Bier. Es hinterlässt in der Mundhöhle ein schönes fruchtiges Gefühl mit einem leicht schokoladigen Unterton. Es schmeckt nach Milchschokolade und Milchkaffee. Dies zieht sich bis in den Abgang durch und hat sogar auf den Nachgang Auswirkung. Bisweilen mischen sich immer wieder alkoholische Noten in die Geschmacksaromen des Bieres. Auf der anderen Seite sorgen sie auch für leicht bittere Noten. Gegen Ende kommen dann noch einmal richtig schöne fruchtige Noten durch, die vor allem an Pflaume erinnern.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es sich um einen wirklich sehr guten Weizenbock handelt.

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Jaköbsche kellerbier

Im heutigen Test gibt es dieses mal wieder ein Bier, für das ich mich zuerst einmal bei meinem treuen Spender für die Beschaffung bedanken muss. Beim Bier das es zu verkosten gilt handelt es sich um das Jaköbsche Kellerbier, das von der Bruch Brauerei aus Saarbrücken für den Seitze Gaade in Pirmasens gebraut wird. Das Bier und der Biergarten gehen zurück auf den Bierbrauer und Gastwirt Jakob Seitz, dem auch dieses Bier gewidmet ist. Pirmasens ist außerdem einem größeren Publikum als Schuhstadt bekannt und Jaköbsche außerdem eine Bezeichnung für die Erstlingsschuhe der Kinder. Deshalb wird das Bier im Biergarten auch traditonell in einem Bierstiefel serviert. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein sehr hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Bier, das von hefigen, aber auch leicht bitteren Hopfennoten in der Nase dominiert wird. Es hat auch etwas leicht zitrusartiges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches nur dezent bitter ist, aber auch etwas sehr teigig hefiges hat und dann im Nachgang im Mundraum leichte Zitrusnoten verursacht. Es hat am Gaumen eine gewisse Hopfenherbe, die sich dort auch etwas festsetzt, aber aromatisch und rund und nicht bitter wirkt.

Zum Fazit: Ein ganz solides Bier, das insgesamt recht frisch wirkt und auch sonst eine schöne Zitrusnote hat. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.