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Nattheimer Doppelbock

Zum Abschluss für heute habe ich noch etwas von der Nattheimer Brauerei aus der Nähe von Heidenheim im Programm. Von dieser gibt es heute den Doppelbock. das eigentlich zur Weihnachtszeit ab1. November erhältliche Bier hat einen Alkoholgehalt von 7,5%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtreirtes Bier Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches Aroma mit getreidigen Noten.

Zum Geschmack: En würzig süßliches Bier, dem man seinen Alkoholgehalt nicht anschmeckt. Im Abgang ist es kurz prickelnd am Gaumen. Ansonsten ist es süß, aber nicht zu süß und schon gar nicht in der zuckrigen Richtung, dafür hat es eher die Süße von reifen Früchten von Streuobstwiesen. Auch im weiteren Trinkverlauf macht dieser Bock einen gefährlich süffigen Eindruck. Man schmeckt den Alkoholgehalt überhaupt nicht.

Zum Fazit: Ein gefährlich süffiger Bock, der in Nuancen eher an ein Export erinnert. Seine schweren Süßmalzigen Noten verraten ihn Aber. Es schrammt knapp an der Höchstwertung vorbei, da es dafür noch etwas Geschmacksintensiver sein sollte. So gibt es gute 4 Sterne

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Finne Helles

Von der Münsteraner Craftbrauerei Finne habe ich nun noch ein Helles im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges und etwas süßliches Aroma. Auch die Hefe kommt einig durch.

Zum Geschmack: Ein sehr herber erster Eindruck. Im abging vermischen sich diese mit getreidigen und etwas hefigen Noten. Im weiteren Trinkverlauf ist es bis auf die hopfigen Noten die aber irgendwie unpassend am Gaumen kleben und auch irgendwie nicht so recht mit den getreidigen Noten zusammenpassen eher unspektakulär. Gegen Ende wird es dann nur noch eher bitter. Es wirkt leicht kratzig und nur eine ganz kleine süße kommt zum Schluss durch. Es ist hier und da etwas komisch macht es aber auch kantig.

Zum Fazit: Es ist ab und an etwas komisch aber auch kantig im Geschmack. man kann es dennoch trinken, Es schmeckt aber nicht zwingend wie die glattgebügelten Hellen aus Bayern. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Böhringer Johannes Dunkel

Von der Ortenau nun auf die Alb zur Böhringer Brauerei. Mit dem Johannes Dunkel geht es auf die dunkle Seite des Biergenusses. Der Alkoholgehalt liegt bei schlanken 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, kastanienbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig, erinnet entfernt sogar an Cola, und riecht zuckrig süß nach kandierten äpfeln. Dazu noch kommt Pflaume und es ist ganz leicht malzig.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein würzig süßes Aroma, welches aber noch nicht sehr intensiv ist. Ich bekomme den Gedanken an Cola einfach nicht weg, auch wen es eher nicht an Cola aus der Flasche sondern an das gleichnamiges Hariboprodukt erinnert. Ansonsten hat es etwas röstige Getreidenoten, aber sonst bietet es nicht viel Geschmack. Der Hopfen kommt ganz gut durch und macht am Gaumen etwas herbe Noten. Dazu kommt im Abgang gegen Ende noch etwas eicht dunkelbrotig getreidiges.

Zum Fazit: Nun ja eine eher etwas komisches Dunkles. Wo auch immer dieser Colageschmack herkommt er will nicht os ganz verschwinden. Mich überzeugt das Bier nicht wirklich und so gibt es nur 2 Sterne für das Bier.

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Ulmer Export

Ulm und Bier. Nein heute gibt es nichts von Gold Ochsen und auch mit der Münstersadt an der Donau hat dieses Bier so gar nichts gemein. Es handelt sich nämlich um ein Bier aus der Ortenau. Auch dort gibt es ein gleichnamiges Örtchen mit 3 Buchstaben und in diesem braut die Familie Bauhöfer ihr Ulmer Bier. Aus dem Sortiment gibt es heute das Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes bis blondes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leichtes, süßmalziges Bier welches sehr frisch riecht.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein eher süßlich betontes Bier, welches aber auch gewisse fruchtige Noten offenbart. Es erinnert ein wenig an Birne oder rote Äpfel. die getreidige süßliche Note überwiegt aber deutlich. Es bleibt im Antrunk sehr sprizig mit gewissen Noten, jedoch beschränkt es sich vor allem im Abgang auf seine süßlichen getreidigen Noten, wirkt aber sehr rund und süffig mit einem kräftigen Malzkörper.

Zum Fazit: Ein schmackiges, klassisches kräftig malziges Exportbier. Von daher bekommt es auch eine gute Wertung von 4 Sterne. Für die Höchstwertung müsst es noch ein bisschen kantiger sein. Es ist aber sehr süffig

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Kauzen Kellerbier

Neue Woche neue Tests. Dieses Mal gibt es wieder was vom Kauz. Das Kellerbier der Kauzenbrauerei ist nämlich mein nächster Testkandidat. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen schäum.

Zum Geruch: Ein brotige hefiges Aroma mit ganz feinen Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist kernig und getreidig, Der Nachgang ist dann durchaus kerniger mit auch gewissen Anflügen von Zitrus. Auch etwas karamelliges mache ich aus. Auch im weiteren Trinkverlauf  bestätigten sich diese Eindrücke. Es wirkt auf mich sehr frisch und erfrischend.

Zum Fazit: Ich habe hier ein wirklich gutes und sehr schmackhaften Kellerbier vor mir stehen. Es überzeugt durch seinen runden aber gehaltvollen Geschmack mit leichter Zitrusaromatik bzw. feinen hefigen Nuancen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Flensburger Kellerbier

Noch ein Bier aus dem hohen Norden kommt mit dem Flensburger Kellerbier ins Glas. Das für den Norden doch eher untypische Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes bis orangenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges und karamelliges Aroma. Man hat eine ganz feine brotige Note.

Zum Geschmack: Ein herbfrisches Bier. Es ist sehr bekömmlich. Am Gaumen hat man feine, leicht malzige Noten. Im Abgang kommen dann noch etwas karamellige Noten. Im Antrunk prickelt es leicht und die Kohlensäure kommt immer wieder durch. Sie ist aber so dosiert, das es nicht zuviel ist. Ein paar süßliche Malznoten hat man auch noch. Insgesamt ist es aber ein eher milderes Aroma das dieses Bier aufweist.

Zum Fazit: Ein gut trinkbares, aber doch auch irgendwie unspektakuläres Bier. Man kann es auf jeden Fall trinken, kann dabei aber nichts tiefgründiges erwarten. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Kösselbräu Kellerpils

Die Kösselbräu aus Speiden im Allgäu ist noch eine sehr urtümliche Brauerei, die immer wieder neue und abwechslungsreiche Biere auf den Markt bringt. 1698 gegründet hat die Brauerei eine wechselhafte und turbulente Geschichte die im Jahre 1963 eigentlich ein jähes Ende fand, als die Stilllegung durch die Otto Stolz erfolgte. Als Adolf Kössel den Betrieb im Jahre 1986 erwarb, beendete der den Dornröschenschlaf der Brauerei und nahm die Bierproduktion wieder auf. Aus dem wie bereits erwähnt umfassenden und abwechslungsreichen Sortiment, werde ich mir das Kellerpils vornehmen. Das leichte und erfrischende Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von schlanken 4,5%.

Zur Opti: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht hopfig und leicht fruchtig, aber irgendwie kommt auch eine gewisse harzige Komponente.

Zum Geschmack: Es ist sehr herb und spritzig mit einem sehr schönen Zitrusaroma. Aber auch die Hefe kommt mit ganz leichten plätzchenartigen Komponenten durch. Auch im  weiteren Trinkverlauf ist es eine spritzig frische Pilsspezialität, die auf der einen Seite zwar dadurch besticht das sie nicht zu herb ist, auf der anderen aber auch genau gerade das ein bisschen abgeht, sodas es nicht so richtig pilsig wirkt, jedoch ist es dadurch nicht so trocken und wirkt vom Mundgefühl her sehr rund, abgerundet durch eine harmonische Hefenote.

Zum Fazit: Wenn es noch etwas herber wäre hätte es sich die Höchstnote verdient. So reicht es für gute 4 Sterne.

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Hofbräu Freising Urhell

Vom Hofbräuhaus aus Freising steht nun das Urhell auf meinem Verkostungsprogramm. Dieser helle Lagerbierklassiker kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr frisch und süßgetreidig. Ein leichte Süße, die ein wenig an Honigmelone erinnert kommt hinzu.

Zum Geschmack: Es ist sehr süßlich im Antrunk und auch der Nachgang ist eher süßlich mit einer Komponente von Honig oder Honigmelone. Im Abgang kommen kurze, leicht herbe Töne hinzu, die ein wenig am Gaumen kitzeln. Es ist leicht harzig am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr frisch. Man hat im Abgang und im Mundgefühl gegen Ende ein wenig komische Noten, die irgendwie zwischen ein wenig sehr süßlichen, schmierigem Waldhonig und leicht metallischen/mineralischen Noten liegen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sterne. Am Anfang ist es gut, jedoch wird es gegen Ende ein nicht mehr ganz so spaßiges Trinkvergnügen. Die letzten 2-3 Schlücke sind wahrlich keine wirklicher Genuss mehr. Ansonsten kann man es gut trinken, eventuell sollte man dies auch schnell als ich.

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Meteor Hefeweizen

Ein Hefeweizen aus dem Elsass, genau das steht im folgenden Test auf dem Programm. Die Brasserie Meteor ist eine Brauerei aus Hochfelden in der Nähe von Straßbourg. 1640 gegründet ist die Brauerei nun schon in 7bter Generation in Besitz der Familie Haag. Nun traut sich die französische Brauerei also an den deutschen Klassiker Hefeweizen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein spritzig leichtes Aroma. Banane ist vorhanden, dazu kommt etwas kräutriges evtl. Koriander.

Zum Geschmack: Es ist etwas herb im ersten Eindruck und im Abgang ein wenig süßlich. aber man hat im Mundgefühl eine sehr schöne Bananenote, die auch im Nachgang im mundegfühl bleibt. Insgesamt kommt auch eine sehr kräutirige Note die man da am Gaumen hat dazu, die für ein Weizen etwas ungewöhnlich ist.

Zum Fazit: Ein etwas ungewöhnliches Weizen, vor allem an das etwas beissende, kräutrige Aroma muss man sich gewöhnen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Gutmann Dunkles hefeweizen

Im folgenden Test geht es um das dunkle Weizen der Weizenspezialisten der Gutmann Brauerei aus Titting. Die dunkle Version ihres Weissbierklassikers kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein bräunliches Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weisen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht schokoladiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ein getreidiges Bier. Es ist ein bisschen  schokoladig, aber im Grunde genommen doch sehr zurückhaltend. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf nicht besonders aufdringlich, jedoch schwingt eine gewisse schokoladige Note immer mit. Für mich könnte diese aber intensiver sein. ich vermisse hier vor allem eine typische Röstaromatik.

Zum Fazit: Ich hätte mir von dem Bier, angesichts des sehr guten hellen Weizens ein deutlich intensiveres Weizen erwartet. Vor allem die Röstaromatik vermisse ich. Es ist aber gut trinkbar und Schokolade macht sich etwas bemerkbar. Für mich gibt das eine Wertung von 3 Sternen.