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König Ludwig Weissbier hell

Von der Marke König Ludwig, der Schlossbrauerei Kaltenbach gibt es im heutigen Test das Weißbier hell. Die Brauerei wurde aus Hausbrauerei der Wittelsbacher, der späteren Herrschern von Bayern gegründet. Im Jahre 1955 gelangte diese auch wieder in die Hände der bajuwarischen Adelsfamilie. Heute ist die Brauerei zur Hälfte im Besitz der Wittelsbacher, während die andere Hälfte in den Händen der Warsteiner Brauerei liegt. Das Weißbier hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein orangenes, klar filtriertes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges und auch gerstiges Aroma. Dazu kommt eine leichte Vanille.

Zum Geschmack: Auch hier hat man zunächst einen gerstig grünlichen Antrunk. Es ist vom Aroma her sehr getreidg und kommt dem klassischen Vollkornsprudel nahe. Die kohlensaure ist hoch dosiert. Die hochdosierte Kohlensäure lähmt leider ein wenig die Zunge für andere Geschmackswahrnehmungen. Im Nachgang hat man einen Mix aus süßlichen und hefigen Noten. Die Banane kommt nicht so richtig zum tragen. Man hat eher Noten von Pflaume und Vanille. Gegen Ende behält es sich seinen leicht süßlichen Geschmack bei. Hier ist es dann auch nicht mehr so würzig.

Zum Fazit: Mir ist dieses Weizen fast schon etwas zu schwer. Die Kohlensäure passt nicht so zum enormen Körper und so wirkt es etwas unausgewogen. Das gibt von mir 3 Sterne.

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Northern Monk Northern Star

Für den nächsten Test geht es über den Kanal auf die Insel nach Yorkshire. In der nordenglischen Metropole Leeds ist die northern Monk Brewery zuhause. 2013 gegründet ist sie inzwischen fester Bestandteil der britischen Craft Beer Szene. Aus ihren Sortiment habe ich heute den Northern Star ein Coffee Stout mit einem Alkoholgehalt von 5,9%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes, naturtrübes Bier. Es hat einen recht ordentlichen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr kräftiges Aroma an Röstkaffee schlägt hier einem entgegen. Man hat aber auch kleine Anflüge von etwas milchig schokoladigem.

Zum Geschmack: Ein Mix aus süßlichen Noten mit gewissen röstoigen Anklängen. Man hat aber vor allem ein sehr schönes schokoladiges Aroma, welches das Mundgefühl dominiert. Gepaart mit milchigen Noten hat man den Eindruck von heißer Schokolade oder Milchkaffee. Eine leichte herbe Note ist immer wieder dabei. Grundsätzlich dominiert aber das milchig schokoladige.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist ein wirklich sehr gutes Coffeestout, bei dem man ab und an wirklich überlegen muss ob man überhaupt ein Bier trinkt.

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Fischers Böckle Dunkel

Von Fischers Brauhaus aus dem schwäbischen Mössingen bei Tübingen habe ich heute ein Böckle das es zu verkosten gilt. Die dunkle Version des Mössinger Bockbieres ist es die nun heute verkostet wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum mit bräunlichen Anleihen.

Zum Geruch: Ein röstig schokoladiges Aroma. Es ist etwas süßlich in de Nase.

Zum Geschmack: Der Geschmack ist leicht süßlich, aber dennoch eher ein wenig zurückhaltend. Auch im weitern Trinkverlauf wirkt das Bier irgendwie ein wenig unspektakulär. Es ist zwar hier und da einmal etwas süßlich im Antrunk, aber doch irgendwie etwas nichtssagend.

Zum Fazit: EIn eher zurückhaltender Bock, den ich als nicht so geschmacksintensiv wahrnehme. Ich gebe ihm daher nur eine Wertung von 3 Sternen.

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Hatz Export

Mein heutiger erster Test führt mich nach Rastatt bzw. Karlsruhe. Es gibt ein Bier der Marke Hatz, das seit der Fusion im Jahre 2010 bei Moninger in Karlsruhe gebraut wird. Das Hatz Export ist eines der Standardsorten der Marke und hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein wenig geruchsneutral. Leichte brotige Noten mit ein wenig mineralische Noten kommen hinzu.

Zum Geschmack: Ein süßlich bortiges Bier mit einem leicht mineralischen Aroma. Im Antrunk prickelt es und ist ein wenig hopfig. Im Abgang ist es irgendwie metallisch und hat leichte alkoholische Noten, die sich auch in den Nachgang überziehen. Im weiteren Trinkverlauf wird es teilweise ein wenig trinkbarer. Es kommen ab und zu ein paar süßliche Noten durch. Irgendwie ist es einfach nicht so rund, auch wenn es ein wenig besser wird.

Zum Fazit: Ich finde es ein Exportbier, das mir nicht so recht mundet. Es ist irgendwie ein wenig zu alkoholisch und leicht metallisch. Da es im weiteren trinkverlauf aber besser wird bekommt es von mir 2 Sterne.

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Bruncvik Original

Bruncvik Original ist ein Bier das für die Supermarktkette Kaufland für den tschechischen Markt produziert wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 3,9%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat nicht unbedingt einen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig süßliches Aroma breitet sich hier in der Nase aus. Der Hopfen kommt nur ganz leicht durch.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist doch eher leicht metallisch und nicht besonders bekömmlich. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es kein wirklich schmackhaftes Bier. Das Wasser wirkt zwar sehr weich, aber irgendwie auch metallisch und kalkig, vor allem im Nachgang. Ansonsten hat man noch eine gewisse Süße, die an Süßstoff oder fast alkoholfreies beirr erinnert. Ansonsten ist es sehr schwach und doch eher lasch.

Zum Fazit: Nein diese Brühe ist nicht für mich. Dieser komische süße Geschmack stört und es ist auch einfach viel zu dünn. So gibt es nur 1 Stern und selbst das ist noch schmeichelhaft.

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Bayreuther Aktien Landbier

Von der Marke Bayreuther Aktien wird im folgenden Test das Landbier auf meiner Agenda aufploppen. Das klassische fränkische Dunkelbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges, getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es ein Bier mit leichten röstig-milchigen Noten. Es bleibt im Abgang fein süßlich. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches sehr süßlich ist. Ihm fehlt hier und da etwas die röstige, herbe Komponente. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches nicht besonders spektakulär ist.

Zum Fazit: Es ist trinkbar und hat eine leicht süßliche und röstige Komponente. Ansonsten ist dieses Dunkle aber unspektakulär und so gibt es von mir 3 Sterne.

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Tucher Helles Hefeweizen

Von Tucher habe ich im nächsten Test das klassische Hefeweizen im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, helloranges Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig getreidiges Aroma und etwas leichter Banane.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck vermittelt ein sehr spritziges Bier, bei dem durchaus auch die getreidigen Noten durchkommen. Im Nachgang hängt es ein bisschen arg in den Backen. Die Kohlensäure prickelt sehr und dominiert den Geschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es vor allem im Antrunk leicht fruchtig, bevor es dann sprudelig wird und im Abgang wieder hefig fruchtig wird. Mir ist es aber zu hefig, wobei man eine schöne Banane und Vanille hat.

Zum Fazit: Ich habe ein Bier, das mich als Weizen durchaus überzeugt. Der Antrunk ist leicht fruchtig, die Banane ist vorhanden und insgesamt hat man ein sehr spritziges Weissbier. Von mir bekommt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Brewdog O-G Hazy

Von Brewdog gibt es mit dem O-G Hazy heute ein New England IPA im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen mehr als ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr obstig und dabei hat es auch Noten, die an sehr reifes Obst erinnern. Ich rieche Ananas, Maracuja und eine leichte Mango in der Nase. Dazu hat man eine Nektarine.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier gar nicht so fruchtig, sondern sogar ein klein wenig neutral. Es deuten sich obstige Noten am Gaumen an, jedoch finde ich diese nicht so intensiv. Es hat ganz leichte herbe Noten am Gaumen. In den nächsten schlucken kommt aber mehr Fruchtigkeit und es wirkt dann auch saftiger, aber es passt für mich noch nicht so recht und man hat einen etwas penetranten Nachgeschmack. Es hat etwas von Maracuja und ganz leicht Ananas im Geschmack. Im weiteren Trinkverlauf wird das penetrante aber moderat und man hat eine dezente Fruchtigkeit. Es schmeckt dann finde ich nach Kiwi und Maracuja und etwas Melone ist aber eher dezent. Der Körper ist kräftig und präsent nimmt Saber keinen wirklichen Einfluss auf den Geschmack.

Zum Fazit: Ein gewohnt gutes IPA von Brewodg, jedoch gibt es von mir Abzug für die leicht penetranten Noten die stören aber auch vorübergehen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Winkler Hefepils

Hotel, Restaurant und Brauerei, all das bekommt bei Winkler in Lengenfeld. Da ich ein Bierblog bin kümmere ich mich aber selbstverständlich heute um die Brauerei. Die Privatbrauerei aus der Oberpfalz in der Nähe von Neumarkt hat eine Geschichte die bis ins Jahre 1628 zurückreicht. Das Hefepils, ein naturtrübes Bier pilsener Brauart mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig getreidiger Geruch. Es ist etwas bitter.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist grasig hopfig und auch im Abgang setzt sich dies fort. Es schwimmt immer wieder eine leicht gurkig zuckrige Malznote mit, die es etwas zu gerstig erscheinen lässt. Die Hopfennote ist aber dominant und leicht metallisch bitter. Es hat im weiteren Trinkverlauf teilweise etwas fruchtige Anflüge.

Zum Fazit: Die leicht zuckrigen Anfluge nehmen leider etwas von den ansonsten recht guten Geschmack. So reicht es nur für 3 Sterne und knapp nicht für 4.

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Krautheimer Weissbier

Ein weiterer Test führt mich an die Mainschlaufe nach Unterfranken zur Krautheimer Brauerei. Von dieser gibt es heute das Weissbier. Das Weissbier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein goldenes, mitteltrübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, aber zugleich auch spritziges Aroma. Es hat etwas zitrusartiges.

Zum Geschmack: Ein klassisches Weißbier, was aber im ersten Moment eher spritzig wirkt. Im Abgang hat man doch aber Noten von etwas hefigem, schlammigen was aber noch nicht so extrem ist.

Zum Fazit: ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist spritzig, aber danach auch ein wenig zu hefig und schlammig.