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Bräustübl Mokka Stout

Mokka Stout, das hört sich doch nach etwas für den Morgen an, ist es aber nicht unbedingt. Es handelt sich hierbei um ein Bier der Bräustübl Brauerei aus Darmstadt, das es im Rahmen deren Brauspezialitäten zu haben gibt. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 6,2%.

Zur Optik: Ein trübes, schwarzes Bier. Es hat einen bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein kaffeeartiges Aroma mit röstigen Malznoten.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein Mix aus Schokoladen und Kaffeenoten. Im ersten Eindruck überwiegt noch das Süße und der Begriff Mokka trifft es sehr gut, weil es gewisse mllchige Attribute hat. Es ist nicht röstig kaffeeartig, sondern milchkafeemäßig. Auch im weiteren Trinkverlauf handelt es sich her um ein Bier, welches milchig cremig ist. Jedoch kommen ab und an auch röstigere Kaffeenoten durch.

Zum Fazit: Vor allem das cremige Mundgefühl weis bei diesem Bier sehr zu gefallen. Es überzeugt mich wirklich und so kann ich dem Bier eine Wertung von 4 Sternen geben, auch wenn etwas die Röstaromen fehlen.

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Clausel Gezwickelt

Im heutigen Test springe ich wieder über die Grenze, zu unseren Nachbarn, was in meinem Fall momentan deutlich einfacher zu sein scheint, als bei den momentan vorherrschenden und drohenden Grenzschließungen. Mich verschlägt es dabei nach Luxemburg, von wo mir ein Kumpel ein paar Biere zur Verkostung mitgebracht hat. Vielen Dank hierfür. Eines dieser Bier ist das Gezwickelt von Clausel. Die Luxemburger Stadtbrauerei, in der das Clausel gebraut wird, gibt es zwar offiziell erst seit 2007, jedoch befindet sich die Brauerei an einem braugeschichtlich sehr traditionellen Ort. Clausel leitet sich dabei vom Standort der Brauerei, dem Luxemburger Stadtteil Clausen ab. Am Ort, an dem heute das Clausel gebraut wird, wurde zuvor über hundert Jahre die Luxemburger Traditionsmarke Mousel gebraut, bis diese vom Großkonzern Inbev geschluckt wurde und mit der Diekirch Brauerei fusionieren musste. Clausel versucht sich nun in die Tradition dieser ehemals stolzen Marke einzureihen und befindet sich in Besitz eines Erben des Gründers der Mousel Brauerei. Das Gezwickelt, welches ich verkoste ist dabei ein simples untergäriges Lager, welches unfiltriert in die vor mir stehende Dose gefüllt wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, aber auch hefiges und leicht zitroniges Aroma habe ich in der Nase,

Zum Geschmack: Im ersten Eidnruck ist es ein Bier, das ich doch recht erfrischend finde. Es wirkt getreidig, hat aber auch eine sehr urige Hopfennote dabei, die auch eine leicht harzige Komponente hat. Dazu kommen leichte Zitrusnoten und etwas teigiges von der Hefe. Diese werden aber vom Hopfen unterdrückt. Der Hopfen ist würzig dezent und bleibt auch im Nachgang lange am Gaumen hängen. Dazu kommt das urig getreidge, was für mich sehr stimmig wirkt. Eine ganz leichte Zitrusnote im Abgang bleibt bestehen.

Zum Fazit: Dieses Zwickel ist ein wirklich sehr uriges Bier und für mich passt hier vieles zusammen. Dieses urige etwas unrunde Bier ist bisweilen aber noch etwas gewöhnungsbedürftig. Dennoch gebe ich hierfür eine Wertung von 4 Sternen.

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Maxlrainer Schlossgold

Im heutigen Test habe ich dieses Mal das Schlossgold der Schlossbrauerei Maxlrain. Bei einem Alkoholgehalt von 5,3% habe ich hier ein klassisches Exportbier vor mir stehen.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat eine schöne weiße Schaumhaube.

Zum Geruch: Ein getreidig frischer Geruch. Ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein süßmalzigers Bier, mit einem leicht süßlichen Mundgefühl. Insgesamt ist es sehr weich im Antrunk und Geschmack. Im Abgang ist es ein wenig würzig und der Hopfen kitzelt ganz leicht etwas herb am Gaumen. Es ist ein wirklich sehr würziges Bier. Mir bleibt vor allem die sehr dezente Hopfenwütze in Erinnerung, die sich sehr gut mit den süßlichen feinmalzigen Aromen verbindet und so ein ausgewogenes Bier erschaffen.

Zum Fazit: Ein kärftiges, gut ausbalanciertes Bier. Ich finde dieses Bier ein wirklich gelungenes Exportbier, dem ich eine Wertung von 4 Sternen verpasse.

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Baisinger Pils

Im heutigen zweiten Test habe ich nun dieses Mal ein Bier von der Baisinger Brauerei aus Rottenburg am Neckar, Das Baisinger Pils, mein heutiges Testobjekt kommt mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes hellgoldenes Bier. Es hat einen weißen Schaum der ca. 2 cm breit ist.

Zum Geruch: Ein fruchtig hefiges Bier. Es ist leicht zitronig, hat aber auch etwas ganz kurz exotisches. Dazu kommt etwas brotig malziges, das ganz leicht in die Nase kommt.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier mit einem ausgeprägten Hopfengeschmack. Eine gewisse leicht bittere Hopfennote zieht sich bei diesem Bier von Anfang bis zum Ende. Im Nachgang ist es dann wenn man sich genauer damit befasst besonders herb am Gaumen. Das gute ist, das es dabei sogar leicht fruchtig wirkt und das Bier dennoch hopfig herb ist, ohne am Gaumen zu  kratzen. Zusätzlich ist dieses Bier schön blumig. Ein sehr gute Pils, das nicht zu intensiv ist, jedoch einen ticken süß im Abgang ist.

Zum Fazit: Ich gebe diesem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es ein wirklich gutes hopfig blumiges Pils, das durch seine aromatische nicht zu bittere Hopfennote überzeugt.

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Kona Gold Cliff

Im heutigen ersten Test gibt es ein Bier aus Hawaii. Die bekannte Kona brauerei verbindet mit dem Gold Cliff Ipa Bier mit der wohl berühmstesten Frucht der Inseln, der Ananas. Mit einem Alkoholgehalt von 7,2% ist dieses Ananas IPA auch in der Richtung sehr ordentlich aufgstellt.

Zur Optik: Ein goldgelbes bis oranges, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hier kommt natürlich die Ananas durch, aber auch andere fruchtige Noten und eine leichte Bittere kitzeln die Nase.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck auch vom Mundegfühl her erstaunlich kräftig und der Körper ist sehr präsent. Umrahmt wird dies natürlich von den fruchtigen Noten, bei denen die Ananas dominant ist. Sie ist sehr fruchtig, aber auch ein wenig penetrant. ich mache aber auch andere tropische Fruchtnoten aus. Der Abgang hingegen gestalltet sich ordentlich bitter und hier spielt der Hopfen sein ganzes können aus. Es ist aber leider auch ein wenig alkoholisch, so fair muss man sein.

Zum Fazit: Ich finde es ein gutes IPA, bei dem die Ananas deutlich im Fokus steht so wie es auch zu erwarten ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Albquell Edelbier

Im heutigen Biertest habe ich ein Bier des Albquell-Bräuhaus aus Trochetlfingen auf der Schwäbischen Alb. Die Brauerei hat eine Geschichte die auf das Alte Bräuhaus, ein historisches Gebäude in der Altstadt Trochtelfingens zurückgeht. An dessen Stelle sich die heutige Brauerei noch befindet. Als Josef Stroppel dieses Gebäude im Jahre 1851 erwirbt ist seither in Familienbesitz. Aus dem Sortiment der Brauerei habe ich mit dem Edelbier, ein klassisches Export bzw. Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist recht ordentlich, aber ein wenig flukativ.

Zum Geruch: Ein wenig süßmalzig, sogar mit ein wenig fruchtiger Note., dazu hat man ein wenig Getreide.

Zum Geschmack: Ein herb süffiges Bier mit einer gewissen süßen Note. Es ist auf jeden Fall sehr süffig und hat ein gutes Geschmacksprofil. Es hat sogar ein wenig herbe Töne im Geschmacksprofil, was man ihm so im ersten Moment gar nicht zutraut. Es hat zwar einen insgesamt recht runden Eindruck, jedoch fehlt ihm etwas an Tiefgründigkeit im Geschmack und es ist hald dann doch recht mild. Dafür ist es aber durch die recht gute Kohelnsäuredosierung recht mild und bekömmlich. Gegen Ende kommt ein wenig ein süßmalziges Profil mit fast schon ein wenig erdigen tönen durch.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es sich um eine sehr uriges und würziges Export handelt.

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Blackwell Teatime 2 Wild Ale

Abwarten und Teetrinken, das dürfte die Devise bei meinem heutigen Biertest sein. Was es damit auf sich hat nun im folgenden Testbericht. Es gibt dabei wieder ein Bier aus der Schweiz. Es stammt von einer Brauerei, von der ich noch nichts im Test hatte, der Blackwell Brauerei aus Burgdorf im Emmental in der Nähe von Bern. Die Brauerei wurde im Jahre 2012 gegründet, ist also noch relativ neu am Markt. Mit dem Teatime Wild Ale gibt es ein Bier, bei dem wie man vermuten kann, auch Schwarztee auf der Zutatenliste steht. Dazu kommen wilde Hefe aus dem Emmental, die dem Bier eine besondere Note verleihen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein orangenes, hellorangenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein interessanter Geruch mit einem sehr kräutrigen Aroma in der Nase. Man hat Rosmarin und Koriander in der Nase. Dazu gibt es eine ganz leichte Zitrusnote und etwas Orangenschale.

Zum Geschmack: Auch hier trifft das kräutrige voll in den Geschmack. Man schmeckt deutlich eine Oragenschalennote und dazu etwas kräutrige Noten, obwohl beides nicht auf der Zutatenliste steht. Im Abgang hat man eine gewisse Süße in der Nase. Es hat ein paar bittere Noten im Abgang. Die kräutrigen Noten überwiegen aber und man hat zeitweise das Gefühl, man lutscht ein Kräuterbonbon mit etwas Kohlensäure. Es ist ein wenig spritzig.

Zum Fazit: Die Schweizer sind ja durchaus bekannt für Dinge mit Kräutern. Auch wenn sie her nicht vorhanden sind, schmeckt man sie deutlich was vom Tee und der Hefe kommt. Es überzeugt mich dieses Bier es ist aber etwas gewöhnungsbedürftig und die kräuter sind etwas beißend. Das gibt eine Wertung von 4 Sternen.  

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Van Eecke Hommelbier

Im heutigen Test gibt es wieder ein Bier von unseren belgischen Freunden, die es mit einzigartigen Vielfalt an unterschiedlichen Biersorten bis zum Unesco Welterbe gebracht haben. Dieses Mal habe ich etwas von der Brauerei van Eecke aus Watou. Das Hommelbier bedeutet soviel wie Hopfenbier, den Hommel oder Hummel beutetet Hopfen im regionalen Dialekt. Das Bier geht somit stilistisch in Richtung eines IPAs und hat einen Alkoholgehalt von 7,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat Orangennoten, aber auch etwas kräutige Hopfennoten mache ich aus. Dazu kommt noch etwas Mandarine.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist im Antrunk spritzig mit einer gewissen bitter-kräutrigen Note. Im Abgang wird es aber dann fruchtig und geht in die Richtung Orange und Mandarine. Eine kräutriges Profilstück schwingt immer mit. Im weiteren Trinkverlauf wird es herber und hopfenbitterer. Man hat aber immer den Grundelegen fruchtigen Ton, der das gesamte Geschmackserlebnis dominiert. Der Herb fruchtige Mix weiß bis zum ende des Trinkerlebnisses zu gefallen.

Zum Fazit: Ein sehr originelles und kräutriges IPA, das auch die Fruchtnoten nicht vergessen hat. Mich überzeugt es für eine Wertung von 4 Sternen. 

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La Trappe Witte Trappist

Von der niederländischen Trappistenbrauerei La Trappe habe ich heute wieder ein Bier in meinem Test, nämlich dieses Mal das Wit. Das Wit, ein klassisches belgisches Weißbier mit Koriander und Orangenschale, ist eine für eine Trappistenbrauerei eher ungewöhnliche Sorte. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht frisch, fruchtig. Es hat eine sehr schöne orangen Note. Auch der Weizen kommt sehr gut durch.

Zum Geschmack: Es prickelt sehr im Geruch. Eine ganz deutliche Zitrusnote nehme ich wahr. In den Backen und auch am Gaumen wird dies von einer Orangennote unterstützt. Was im ersten Moment sehr auffällt ist eine sehr prickelnde und präsente Kohlensäure. Die Kohlensäure lässt aber nach und lässt im Anfang schon leicht getreidige Noten zu.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Witbier habe ich hier und so kann ich auch getrost eine Wertung von 4 Sternen verantworten.

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Berchtesgadener Hell

Im heutigen Biertest habe ich dieses Mal einBier aus dem Berchtesgadener Land. Dieses Mal direkt aus der Stadt am Fuße des Watzmann. Vom Hofbräu berchtesgaden möchte ich heute den bayerischen Klassiker Helles verkosten. Alkoholtechnisch liegt es mit 4,9% genau im für ein Helles typischen Bereich.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist getreidg mit ganz leicht süßlichen Noten. Ein bisschen kräutrig wie auf einer Almweide ist es dazu noch.

Zum Geschmack: Es ist frisch und leicht süßlich, aber vor allem sehr prickelnd. Am Gaumen ist es leicht herb, bevor dann im Nachgang schöne feinmalzig Noten um den Gaumen schmiegen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dieses Bier recht gefällig. Es könnte hier und da ein wenig mehr sein und geht bisweilen etwas ins wässrige.

Zum Fazit. ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es ein wirklich sehr erfrischendes Helles ist, das vor allem nicht zu süß ist.