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Sierra Nevada Fantastic Haze

Im heutigen Test geht es über den großen Teich zur Sierra Nevada Brauerei nach Kalifornien. Mit dem fantastic Haze habe ich dabei wieder mal ein Double NEIPA im Test. Die 9% Alkoholgehalt unterstreichen die Mächtigkeit dieses Bieres.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma habe ich in der Nase, bei dem aber auch eine getreidge Note durchkommt. Die Fruchtnoten gehen in Richtung Kiwi und orangige Töne.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es vor allem im Antrunk herb, bevor sich diese aromatische Herbe dann auch bis in den Nachgang durchzieht und dort lange am Gaumen hängen bleibt. Das Mundgefühl ist aber dennoch voll und irgendwie saftig. In jedem Fall ist es weit davon entfernt trocken zu sein. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das eher bitter-harzige, aber zugleich aromatische Noten hat, die gut mit dem Körper abgestimmt sind und so eine rundes Gesamtbild abgeben.

Zum Fazit: Ich hätte mir von diesem Bier eine noch größere Aromenbombe erwartet, als das was ich getrunken habe. Dennoch reicht es für eine Wertung von 4 Sternen da es wirklich auch einige Facetten zu bieten hat.

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Brandy Bräu Single Hop Weisse

Im heutigen Test habe ich ein Bier einer bayerischen Brauerei, von der ich noch gar nichts im Test hatte. Es handelt sich um ein Bier von Brandy Bräu aus dem niederbayerischen Wallersdorf. Wallersdorf liegt in der Nähe von Straubing und Passau unweit der Mündung von Isar und Donau. Der Mann hinter Brandy Bräu ist der Brauer Hans Brandstetter der Brandy Bräu 2014 als Heimbrauprojekt in der Garage startete. Nach 5 Jahren gastronomischer Tätigkeit als Braugarage, entschloss man sich voll auf das Bierbrauen zu konzentrieren. Gebraut wird dabei nicht in einer eigenen Brauerei, sondern bei Camba Bavaria am Chiemsee. Neben IPA und Co. interpretiert Brandybräu auch klassische bayerische Bierstile neu, so etwa mein heutiges Testbier die Single Hop Weisse, bei der der Aromahopfen Mosaic eine entscheidende Rolle spielt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein orangenes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Man hat ein dezent fruchtiges Aroma, das etwas an Melone erinnert. Dazu kommt noch eine Mandarine in den Geschmack.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, bei dem man durchaus die fruchtigen Note schmeckt. Es ist ganz leicht bitter im Abgang und es bleibt etwas im Nachgang hängen. Im Antrunk prickelt es ein wenig. Es ist etwas grasig im Hopfengeschmack. Es ist ein Weißbier, das eine hopfig aromatische Note mitbringt, die es insgesamt mit einer wirklich grasig fruchtigen Note versehrt, die sehr schön vor allem Mandarine impliziert.

Zum Fazit. Ein wirklich interessantes und hopfig frisches Weissbier. Für den klassischen Weizentrinker ist die bittere Note sicherlich ungewohnt, aber wenn man das mag hat man ein aromatisches Bier mit einer bitterfruchtigen Hopfennote. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Isarkindl Schmankerl

Der März beginnt zwar erst in der nächsten Woche, dennoch nehme ich den heutigen Tag als Anlass ein erstes Märzenbier zu verkosten. Vom noch jungen Münchner Brauprojekt Isarkindl stammt mein dabei das Flüssige in meinem Glas. Hinter dem Projekt stehen vier Freunde aus München und Freising die das Bierlabel im Jahre 2016 gründeten und die Münchner Bierszene um weitere frische Biere ergänzen. Mit Mandarina Bavaria verfeinert ist das Schmankerl ein etwas hopfenbetonteres Märzen als üblich. Der Alkoholgehalt ist mit 5,8% aber absolut im Märzenbereich.

Zur Optik: Ein tief kupferfarbenes Bier. Es hat aber auch rötliche Einflüsse und ist leicht trüb. Der Schaum ist echt ordentlich.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma. Es riecht schön würzig und kernig, sogar leicht röstige Aromen in der Nase nehme ich wahr,. sogar ganz leicht in Richtung Kaffee geht es. Ein bisschen hefige, leicht teigige Noten hat man noch.

Zum Geschmack: Ein sehr gschmackiges Bier. Am Anfang mit leichten beerigen Einflüssen, wird es im Abgang kernig getreidig. Im Nachgang bleibt eine leichte süße im Mund. Alles wird von einer ganz leichten Hopfenbittere überspielt, die dem Bier so einen dezente Akzente verpasst. Vor allem im Abgang ist der Hopfen sehr präsent und wie ich finde fast schon eine wenig viel des guten für diesen Bierstil. Dadurch kommt das Malz leider nicht ganz so zum tragen. Sehr schön finde ich vor allem die leicht süßlichen Beerennoten die in dieses Bier mit eingebracht wurden.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Märzen, das mir aber etwas zu hopfig ist. Der Hopfen ist dafür schön aromatisch. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Schimpf Bockbier

Fastenzeit heißt auch Starkbier bzw. Bockbierzeit. So auch bei der Brauerei Schimpf die u. A. für diese Zeit ihren Bock brauen. Das Starkbier hat einen Alkoholgehalt von 7,2%.

Zur Optik: Ein mattgoldenes klares Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßmalziger Geruch, der einem zuerst in die Nase schwebt. Ein sehr süßfruchtiger Geruch, der schon fast ein wenig tropisch ist. Wenn man länger rieht kommen ei wenig brotige Noten durch.

Zum Geschmack: Ein herb süßen Bier. Vor allem im Nachgang kommt ein wenig Fruchtzucker durch. Im weiteren Trinkverlauf wird das Bier dann bitterer und fast schon ein wenig herb. Vor allem im Abgang spielt jetzt auch eine alkoholische Note mit, die fast schon ein wenig störend schmeckt. Jedoch kommen diese alkoholischen Noten nicht immer durch und lassen so dem harmonischen Geschmack des Bieres mehr zum tragen kommen. Das Wechselspiel zwischen bitteren und süßlichen Aromen finde ich in diesem Bier wirklich gut gelungen.

Zum Fazit: Ein guter Bock, der jedoch Abzug für die etwas alkoholische Noten erhält. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Brewdog Fake Empire

Mit dem Fake Empire der schottischen Craftbeerpunks von Brewdog habe ich heute etwas sehr interessantes im test. Beim Bier handelt es sich nämlich um eine Kombination aus Sauerbier und IPA sprich ein Sour IPA. Die Säure erhält dieses Bier durch die Verwendung spezieller Bretthefen. Der Rest des Bieres ist aber wie ein übliches hazy IPA gehalten. Der Alkoholgehalt ist mit 6,2% auch im moderaten Bereich.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein aromatisch fruchtiges Bier mit einer ganz leichten Obstsäure, die an Pfirsich und Quitte erinnert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das im Antrunk leicht säuerliche Noten hat. Es ist aber fest im Körper und wirkt insgesamt sehr erfrischend. Die Säure ist moderat gehalten und hat einen sehr obstigen Charakter, der vor allem in den Backen durchkommt und an Quitte bzw Pfirsich erinnert. Es hat eine ganz leichte Getreidemotte im Geschmack. Dazu kommen noch etwas bittere Zitrusnoten.

Zum Fazit: Es ist ein wirklich sehr gutes und angenehm erfrisches Bier, bei dem die Säure klar zu schmecken ist, einen jedoch nicht erdrückt oder zu sehr dominiert. Es haut mich aber nicht komplett vom Hocker, als das ich sagen würde das dieses Bier absolut außergewöhnlich ist. Dennoch lohnt es sich es zu probieren und hat sich sehr gute 4 Sterne verdient.

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Stone Fear Movie Lions

Das New England IPAs momentan in der Craft Beer Szene schwer angesagt sind weis inzwischen jeder und auch eine Brauerei wie die Stone Brewing, die eigentlich am West Coast IPA, wenn man so will den krassen Gegensatz zum Ostküsten Pendant, hängt, kommt nun nicht darum ein Bier dieses Stils auf den Markt zu bringen. Das Ergebnis ist das Fear Movie Lions, das nun vor mir steht und darauf wartet verkostet zu werden. Mit 8,5% Alkohol bekommt man hier auch gleich die doppelt Portoin New England IPA mitgeliefert.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr obstiges, fast schon in die Mandarinenrichtung und Naktrine gehendes Bier.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das ganze ein sehr sehr bitteres Bier. Es ist leicht fruchtig und erinnert an Grapefruit oder Blutorange im Geschmack. Es handelt sich hierbei um ein Bier, das sehr gut prickelt und geschmacklich aber dennoch aromatisch, hopfenbetont im Abgang ist. Es ist insgesamt wirklich ein sehr fruchtiges Bier, das aber über die bitterfruchtigkeit kommt und aber dann im Abgang etwas obstiegs im Nachgang hat das an Grapefruit und Blutorange erinnert.

Zum Fazit: Ein New England IPA das versucht etwas die bittere und Trockenheit von West Coast IPAs mit ins Spiel zu bringen. Es gelingt zwar und an sich ist es ein knackig-fruchtiges Bier. Mir fehlt aber der letzte Biss und so gibt es von mir 4 Sterne.

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Schübel Drachenseidla

Im heutigen zweiten Biertest habe ich mit dem Schübel Drachenseidla wieder ein schönes fränkisches Kellerbier in meinem Test. DAs Bier stammt von der Brauerei Schübel aus Stadtsteinach aus dem Kreis Kulmbach. Der Betrieb ist bis heute in Familienhand geblieben. Das Bier selbst kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein bernsteinfabenes Bier mit ganz leichter Trübung. Der Schaum ist eher dürftig, aber vorhanden.

Zum Geruch: Es ist sehr brotig und karamellig, aber auch etwas von Kellernoten hat man. Das karamellmalzige überwiegt im Geruch.

Zum Geschmack: Ein kernig uriger Geschmack mit einem recht herben Einschlag. Die Bittere ist in diesem Bier zunächst dominant. Es ist ein sehr würziges Bier, bei dem der Hopfen wirklich gut durchkommt und mit grasigen Noten punktet. Ich finde es aber schade, das die leicht röstigen Ansätze und damit das Malz nicht so richtig durchkommen. Ein wirklich würziges Gebräu liegt hier vor, das im Abgang zunächst etwas abflacht, dann aber einen etwas beerigen Nachgeschmack verursacht, welcher ein wirklich weiches Mundgefühl hinterlässt.

Zum fazit: Ich find man hat hier ein wirklich schönes Kellerbier mit einem sehr schönen angenehmen Mundgefühl. Es weiß wirklich sehr zu überzeugen und so gebe ich dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. 

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Midtfyns Double IPA

Im nun folgen Test passiere ich eine weitere deutsche Grenze, dieses Mal die nördlichste in Richtung Dänemark. Dort werde ich ein Bier des Midtfyns Bryghus verkosten. Die 2004 gegründete Brauerei befindet sich wie man aus dem Namen ableiten kann mitten auf der dänischen Insel Fyn, nahe der Stadt Odense. Seit der Übernahme durch Eddie Szweda und seine dänische Frau im Jahre 2006 hat die Brauerei eine rasante Entwicklung genommen und sich als eine der führenden Craftbrauereien in Dänemark etabliert. Auch im restlichen Europa hat sich die Brauerei mit ihren außergewöhnlichen Kreationen einen Namen als Spezialitäten Brauerei gemacht. Ich werde heute das double IPA mit einem Alkoholgehalt von ordentlichen 9,2% verkosten.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr intensiv malzig und  karamellig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es vor allem im Antrunk nicht süßlich, bevor es im Nachgang eher in die Pinienrichtung geht und sehr harzige Noten zum Vorschein kommen. Es hat eine durchaus malzig karamellige Komponente, die man bei diesem Bier nicht unterschätzen sollte und auch der Körper ist sehr kräftig. Dazu kommen durchaus diese Noten von reifen tropischen Früchten. Es ist darüber hinaus auch ölig und harzig in der Tinktur.

Zum Fazit: Ein doch sehr harziges IPA, das wirklich reinknallt. Ich finde es sher gelungen, jedoch könnte es noch etwas mehr Fruchtigkeit besitzen. Man muss bei diesem Bier aufpassen, das einem der Alkoholgehalt nicht zu Kopfe steigt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Krautheimer Dunkler Bock

Im heutigen zweiten Biertest geht es an die Vlkacher Mainschleife zur Brauerei Friedrich Düll nach Krautheim. Aus dem Sortiment verkoste ich nun den dunklen Bock im Test der einen Alkoholgehalt von 7,8% im Gepäck hat.

Zur Optik: Ein dunkelbraunes Bier. Es hat einen mittleren weisen Schaum.

Zum Geruch: Ein ordentliche Note aus karamnelligen und röstigen Noten die man hier in der Nase hat

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es recht süßlich und kramellig, bevor im Abgang die her getreidigen Noten durchschlagen. Man hat so einen Mix aus süßlichen Noten mit einem ordentlichen brotigen Ton. Es hat so einen leichten Nougaton.  Man hat eine sehr stark ausgeprägt süßliche, leicht zuckrige bzw. schokoladige Note die sich im Mundraum festsetzt und Lust auf den nächsten Schluck macht. Vor allem dieses schokoladigen Noten machen richtig Lust auf das Bier.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen da ich es für einen wirklich guten Bock halte. Es ist mir lediglich etwas zu süßlich.

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Faust Bayerisch Hell

Von der Brauerei Faust aus dem fränkischen Miltenberg wird in meinem heutigen zweiten Biertest das Testbier stammen. Ich nehme dabei das bayerisch Hell unter die Lupe, auch wenn es diesem Fall aus dem fränkischen Teil des Freistaates stammt und damit streng genommen eigentlich kein richtiger Bayer ist. Zwar gehört Franken politisch zu Bayern, jedoch werden mir die meisten zustimmen wenn ich behaupte das Franken eine kulturell und sprachlich andere Welt ist. Ich möchte nun aber wieder auf das Bier zurückkommen, das einen Alkoholgehalt von 4,8% besitzt.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat passablen einen weissen Schaum, der aber nicht so beständig ist.

Zum Geruch: Ein getreidig, brotiges Aroma, bei dem aber sofort eine gewisse Malzsüße auffällt und in die Nase zieht.

Zum Geschmack: Prickelnd ist es im ersten Schluck. Erstaunlich herb ist es noch dazu. Dennoch ist es ein mildes, leicht süßmalziges Mundgefühl das man hat. Im Abgang ist es ein bisschen wässrig. Jedoch ist es insgesamt recht würzig was zu gefallen weis. Vor allem am Gaumen hat man eine sehr gute Würze. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süßlich mildes Bier. Es ist in gewisser Weise sogar wenig zu wässrig, Jedoch hat man immer dieses würzig süßliche immer dabei.

 

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es zwar nicht ganz dem klassischen bayerischen entspricht, jedoch ein sehr gutes helles Lager ist, das auch ein bisschen Kante zeigt.