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Baumburger Josefine

Jetzt wird’s wieder richtig stark. Im folgenden Test wird von mir die Baumburger Josefine, ein Starkbier mit satten 12% Alkohol verkostet. Stilistisch handelt es sich um einen Eisbock, anderes wäre dieser Alkoholgehalt auch schwer zu erreichen. Die Basis dafür bildet in diesem Fall ein dunkler Bock und dementsprechend ist auch die Farbe des nun folgenden Bieres.

Zur Optik: Ein wie zu erwartendes tiefbraunes Bier. Es naturtrüb und hat einen mittleren bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr intensives Malzaroma mit feinen gtreidigen Noten. Es hat ein intensives süßmalziges Arorma. Aber auch eine leicht alkoholische Note.

Zum Geschmack: Auch hier sind es im ersten Eindruck eher zunächst einmal bittere Noten, die alkoholisch inspiriert sind. Diese verschwinden jedoch alsbald und hinterlassen einen relativ harmonischen Nachgeschmack mit schönen süßlichen Noten, die teils etwas milchig sind. Auch im weitere trinkverlauf wird es ein Mix aus Bier und brotigen Getreidenoten. Im Mund bleiben sehr schöne röstige Noten und vor allem ein wunderbares Kakaoaroma, das im Abgang lang nachhallt.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr komplexes Bier, das trotz aller Geschmacksvielfalt ein paar kleine Nuancen enthält die mir nicht so schmecken. Vor allem ist es mir ein wenig zu alkoholisch. ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Lehner Export Spezial

Die Brauerei Lehner hat einen neuen Besitzer. Nach der Insolvenz hat ein Konsortium regionaler Unternehmer die Rosenfelder Brauerei übernommen und so ihre Zukunft gesichert. Dominik Regner vom Brauhaus Zollernalb zeigt sich daraus nun für die Biere und ihre Qualität verantwortlich. So ist auch ein mein heutiges Testbier, das Lehner Export weiterhin erhältlich und kann nun von mir verkostet werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig teigiger Geruch. Es ist etwas Frucht dabei, jedoch ist dieses Bier im Geruch vorrangig getreidig.

Zum Geschmack: Zunächst ist es auch ein eher auf den Hopfen bedachtes Bier, das jedoch recht schnell seinen getreidigen Charakter entfaltet. Es hat jedoch einen etwas merkwürdigen Beigeschmack, der sich nicht so recht definieren lässt. Ingesammt ist es dann aber doch ein eher malzbetontes Bier mit einer sehr guten Malzsüße, die vor allem im Abgang von einem Anflug von Hopfen ergänzt wird und so  eine gezielte Bittere am Gaumen veranstaltet.

Zum Fazit: Ein malziges Export, das durchaus gut zu trinken ist. Für mich eines der besseren Exportbiere und kommt so auf 4 Sterne.

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Hopf Helle Weisse

Die Weißbierbrauerei Hopf aus Miesbach in Oberbayern ist einer der Big Player in Sachen Weißbier und hat sich auch ausschließlich auf Biere dieses obergärigen Biertyps spezialisiert. Doch nicht nur die üblichen Weißbiervariantan hat die Brauerei im Angebot sondern auch einige kreativere Interpretationen. Ich lasse es heute aber klassisch angehen und werde mir das helle Standardweizen kredenzen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein helloranges Bier. Es ist sehr trüb. Der Schaum ist weiß und sehr ordentlich.

Zum Geruch: Ein hefig bananiges Bier. Es riecht leicht buttrig sogar, dazu kommt etwas Nelke und Vanille. Die klassische Banane ist auch vorhanden, jedoch nicht so ausgeprägt.

Zum Geschmack: Vom Grundgedanken her ist es ein eher schlankes, spritziges Weißbier. Es hat eine sehr hohe Kohlensäurekonzentration was zunächst einmal eine größere Geschmackentfaltung verhindert. Die Banane und die Nelke kommen im Mittelteil durch. Man hat vor allem im Abgang, wenn sich die Kohlensäure gelegt hat schon ein starkes durchkommen des Bananenaromas und auch ein wenig des Malzes. Es legt sich insgesamt so ein leichter bananiger Schleier im Mund auch nach dem Abgang. Gegen Ende entfaltet das Bier leider erst so richtig sein volles Geschmacksaroma und es kommen tolle Noten der Banane und etwas Vanille durch.

Zum Fazit: Das Bier kommt leider erst spät so richtig in Fahrt. Am Anfang ist mir die Kohlensäure einfach zu viel und so gibt es nur eine Wertung von 4 Sternen. Dennoch würde ich dieses Weißbier ohne Probleme weiterempfehlen, da es auch durchaus überregional erhältlich ist.

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HBH Braggot

Ein Honey Malt Ale ist mein heutiges Testbier. Ich befinde mich also wieder Abwegen, wenn man das Reinheitsgebot als Maßstab nimmt. Gebraut wird das Bier von der HbH Brauerei aus Fulde, von der schon das ein oder andere Bier in meinem Blog war. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,9%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist naturtrüb. Der Schaum ist ordentlich weiß.

Zum Geruch: Natürlich hat man zunächst den Honig in der Nase, der einen intensiv an Waldhonig denken lässt . Dazu passen auch die etwas harzig wachsigen Noten. Zusätzlich hat man noch malzige Noten und etwas kräutrig beeriges.

Zum Geschmack: Zunächst einmal ist dieses Bier im ersten Eindruck eher herb. Der Honig schwingt natürlich im Bier mit und tritt vor allem im Ab bzw. Nachgang durch. Man hat immer so eine gewisse Honignote im Mund, sodass man gespannt auf den nächsten Schluck ist. Der Hopfen kommt ganz leicht durch und man muss ihn wirklich suchen um ihn zu finden. Das Malz rundet den Geschmack am Rande ab. Es akzentiet die Honignote und verleiht dem Bier somit noch etwas Tiefe, sodass der Honig nicht nur durchkommt und zu dominant wirkt. Ein weiterer positiver Punkt ist, das das Bier sehr natürlich wirkt und nicht künstlich.

Zum Fazit. Mal etwas Abwechslung Im Bierglas, das ist bei diesem Bier in jedem Fall sicher. Ich glaub für jemanden der so etwas noch nie getrunken hat ist es durchaus höchst gewöhnungsbedürftig. Es ist jedoch ein wohlschmeckendes Bier, das wie ich finde wirklich angenehm zu trinken ist. Das gibt eine Wertung von 4 Sternen.

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Brlo Helles

Von Brlo aus der Bundeshauptstadt Berlin gibt es im heutigen Test ein Helles zur Verkostung. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es ist naturtrüb mit weißem Schaum und geht leicht ins bernsteinfarbenes.

Zum Geruch: Es riecht brotig und leicht fruchtig mit gewissen Zitrusaromen. Das brotige überwiegt.

Zum Geschmack: Auch hier ist es getreidig, mit einer leicht herben Note in den Backen. Man hat aber diese leichte getreidige Hefe die etwas plätzchenartiges in den Geschmack bringt. Leicht tropische Einflüsse mache ich sogar aus, erinnernd ein wenig an Melone wie ich finde. Insgesamt ist es ein sehr gut abgestimmtes Bier, was eventuell in den Backen ein wenig zu penetrant und etwas zu hefig / plätzchenartig wirkt. Es könnte für mich auch etwas mehr prickeln.

Zum Fazit: Schon ein wirklich gutes Lagerbier, das nur ganz kleine Mängel aufweist. Für mich reicht das für gute 4 Sterne.

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Yankee & Kraut Eden

Mit dem Eden von Yankee & Kraut habe ich im heutigen Test wieder ein Pale Ale zum verkosten. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zu Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit Noten von Maracuja und Litschi

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es spritzig und die Kohlensaure nimmt noch relativ viel vom Geschmack ein. Es hat auch fruchtige Noten und irgendwie aber auch etwas von Wildhonig. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein doch eher trocken hopfiges Bier. gegen ende ist es dann trocken bitter ohne aber zu intensiv zu werden.

Zum Fazit: Ein Pale Ale der eher trockene und hopfigeren Sorte. Es ist aber dafür wirklich gut gebraut und ein ordentliches Pale Ale. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Held Bräu Hell

Im heutigen Test habe ich wieder etwas Fränkisches in meinem Köcher. Es handelt sich um ein Bier der Brauerei Held aus Oberailsfeld in der fränkischen Schweiz. Die Brauerei kann auf ein sehr lange Geschichte zurückblicken und ist seit über 300 Jahre in Familienbesitz. Das Helle ist das Standarbier der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat getreidge Noten die leicht süßlich sind. Ansonsten hält es ich recht bedeckt.

Zum Geschmack: Man hat getreidige Noten im ersten Eindruck mit leicht süßlichen Noten. Im Abgang bzw. Nachgang kommt so eine leicht muffig Note auf, die aber sehr schnell verschwindet. Der Nachgang ist dann etwas süßlich. Im Abgang kommen ab und an ein wenig herbe Hopfennoten durch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr gefälliges Helles, welches hier und da etwas süßliche Malznoten hat, die noch um ein wenig Honig ergänzt werden. Auch der Hopfen klingt hier und da an, was sehr gut ist. Es ist sehr erfrischend.

Zum Fazit: Ich gebe diesem wirklich erfrischenden Hellen eine Wertung von guten 4 Sternen. Mehr braucht man nicht dazu zu sagen. 

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Söhnstetter Zwicklpils

Von der Söhnstetter Brauerei habe ich heute im zweiten Test das Zwickelpils im Programm. Verpackt in einer außergewöhnlichen Flasche aus blauem Glas hat es einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein hefig getreidiges Aroma. Es hat leicht grasige Hopfennoten.

Zum Geschmack. Ein getreidiges Aroma mit einem leicht schmierigen Unterton. Danach hat es aber eine grasige hopfige Note am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein durchaus prickelndes Bier mit einer leicht hopfig getreidigen Note. Vor allem die Hefe kommt durch und macht eine leicht teigigen Nachgeschmack.

Zum Fazit: Ich bin überrascht ein durchaus gutes Kellerpils, bei dem man auch die Hefe schmeckt. Man muss dieses leicht teigige mögen, aber es wirkt sehr frisch und hat 4 Sterne verdient. 

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Superfreunde 5 Years are not enough

Anlässlich ihres 5 Geburtstags haben die Superfreunde aus Hamburg ein neues Bier gebraut, welches ich heute verkosten möchte. Mit dem 5 Years are not enough setzten die Superfreunde nun ein Zeichen, das es auch in Zukunft weitere Biere geben wird und es das noch lange nicht gewesen ist. Stilistisch haben wir hier ein Double Dry Hopped IPA, bei dem die Hopfensorten Enigma und Amarillo. Alkoholtechnisch bewegen wir uns bei 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma habe ich hier mit einer schönen Note die an Melone erinnert und eventuell auch etwas tropisches in sich hat.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein dezent bitteres Bier, das im Abgang aber dann auch eine gewisse Fruchtaromatik hat. Es ist aber nicht besonders bitter, sondern allgemein sehr angenehm und auch etwas harzig. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich hier ein Bier mit einer leicht bitteren Zitrusaromatik im Geschmack die sich in Richtung Abgang immer mehr verstärkt. Insgesamt hat das Bier aber eine sehr schöne Obstaromtik bis in den Rachen ausstreckt und die an Zitrus und ähnliche Obssorten erinnert. Nur eine ganze leichte Bittere macht sich im Geschmack breit.

Zum Fazit: Insgesamt ein sehr gutes Bier, bei dem mir aber noch etwas der Aha Effekt fehlt, das ich sagen könnte dieses Bier ist etwas absolut besonderes. Es fehlt einfach noch ein kleines bisschen Geschmackstiefe. Dennoch gibt es von mir gute 4 Sterne die es sich alle Mal verdient hat.

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Samuel Smith India Ale

Für den heutigen Test habe ich etwas von Yorkshires ältester Brauerei der Samuel Smiths Old Brewery aus Tadcaster. Das India Ale, welches ich heute verkosten möchte ist dabei eines britischer Art, sprich es ist nicht ganz so stark und hat nur einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes rot bis dunkler bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein fruchtig süßliches Aroma, bei dem auch karamellige und toastige Noten zugegen sind. Es riecht auch etwas beerig.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck vor allem in Antrunk süß fruchtig und etwas karamellig. Am Gaumen und im Abgang kommen dann herbe Hopfennoten dazu. Diese kommen auch im Nachgang vor aber sind dezent. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein schönes Bier mit leicht harzigen und hopfigen Noten, ohne aber zu bitter zu werden. Es ist im Körper eher schlank und teilweise auch wässrig was etwas Abzug gibt.

Zum Fazit: Man muss britische Ales mögen. Dieses ist aber ein sehr guter Vertreter dieser Art bis auf den etwas wässrigen Körper bringt es alles mit was ein Bier dieser Stilrichtung auszeichnet. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.