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Wertinger ein Original

Die Schwanenbrauerei aus Wertingen bei Augsburg ist der Produzent meines nächsten Testobjekts. Sie kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken die nachweißlich bis ins Jahre 1416 zurückreicht. Aus dem Sortiment des betriebs der Familie Carry soll es nun das Wertinger Original, ein Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5% geben.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein honigsüßes Malzaroma mit dieser typischen Malzsüße, die man bei bayerischen Hellen hat. Eine leichte Fruchtigkeit nach Apfel oder Birne mache ich aus.

Zum Geschmack: Ein sehr süffiges Bier, mit einem ordentlich getreidigen Aroma. Es ist sehr vollmundig und weich im Mund. Die Kohlensäure prickelt recht gut. Vor allem im Nachgang bleiben dann süßgetreidige Aromen im Mund erhalten.

Zum Fazit: Ein weiches und süffiges Lagerbier. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es mich wirklich überzeugt. Ein echter Geheimtipp.

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St. Pierre Blonde

Für das nächste Bier mache ich wieder einen Sprung über die deutsch-französische Grenze ins nahe gelegene Elsass. Von dieser hatte ich schonmal ein Bier und mit dem Blonde folgt nun ein weiteres. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit Zitrusfrüchten und Orange. Man hat eine Note von Mandarine und Apfelsine. Dazu kommen leicht kräutrige Noten.

Zum Geschmack: Ein würziger erster Eindruck, der sich in einer sehr süßlichen Obstsüße wiederfindet. Vor allem im Abgang findet man Noten, die an Orange, Mandarine und Apfelsine erinnern. Dazu gesellen sich getreidige Noten, die eher im sehr süßlichen Beriech anzusiedeln sind. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein spannendes Bier mit diesen Orangenfrüchten im Aroma. Es nimmt etwas vom Geschmack ab, bleibt aber dennoch in dieser Richtung bestehen. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert.

Zum Fazit: Ein spannendes, abwechslungsreiches Bier mit schönen Noten die einen sehr obstigen Grundton erzeugen, der sehr natürlich wirkt. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Wagner ungespundetes Lagerbier

Von der Brauerei Wagner aus Merkendorf habe ich heute das ungespundete Lagerbier in meinem Test. Ungespunden bedeutet, das bei der Lagerung darauf geachtet wird, das im Bier nicht zu viel Kohlensäure entsteht. Ungespunden ist außerdem eine Spezialität, die speziell in bamberg und deren Umland vorzufinden ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein karamellig getreidiges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man hier ein getreidiges Aroma mit einer etwas würzigen Note. Die Kohlensäure fällt etwas schwach aus. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein kerniges und malzaromatisches Bier mit einem gewissen Etwas.

Zum Fazit: Wenn man weiß das man hier eine eher kohlensäurearmes Bier bekommt, das zwar süffig ist, auf Dauer aber in Gefahr gerät schal zu werden dann kann man es gut trinken. Mich stärt das ein ganz kleines Bisschen. So gibt es von mir 4 Sterne.

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Irseer Kloster Starkbier

Von der Irseer Klosterbrauerei kommt mit dem Starkbier mein nächstes Testobjekt, das sich meinem kritischen Gaumen unterzieht. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotig bis karamelliges Bier mit gewissen Aromen. Das alkoholische kommt gar nicht durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr karamellig. Man hat eine sich auch wirklich schon im Nachgang im Mund ausbreitende Karamellnote, die dem Bier einen sehr tiefgreifenden Chrakter vermittelt. Es ist überhauot nicht bitter oder alkoholisch. Dazu kommen noch leicht nussige Komponenten.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. man hat ein wirklich gutes und fast harmonische Bockbier in seinem Glas.

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Keesmann Hell

Von der Bamberger Kultmarke Keesmann, die hauptsächlich für das Herrenpils bekannt ist habe ich heute das Helle in meinem Biertest. Das Lagerbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldens Bier. Es hat eine mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßlicher Geruch den man hier in der Nase hat

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es ein getreidig süßliches Bier, welches diese Geschmackskoponnete auch bis in den Abgang ausstrahlt. Auch im weiteren Trinkverlauf ein feinmildes unkompliziertes Bier mit einer sehr schönen Malzsüße die sich im Mund festsetzt. Der Körper ist dabei bewusst schlank gehalten.

Zum Fazit: Ein schönerkelloses wie geniales Bier. Es ist gut trinkbar ohne dabei zu sehr aufzufallen. Die feine Malzsüße überzeugt, der Hopfen fehlt aber irgendwie ein wenig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Kummert Vollbier Spezial

Amberg ist die nächste Destination auf meiner andauernden Tour zu den besten Bieren der Welt. Das Vollbier Spezial ein in die Richtung eines Märzen gehendes Bier wird von mir als nächstes verköstig. Alkoholtechnisch bewegte s sich bei 5,7%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist ganz ok, jedoch sehr flukativ.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiger Geruch. Es riecht recht solide, so wie man es von einem Lager kennt.

Zum Geschmack: Ein sehr schöner getreidiger Geschmack. Der sich vom Anfang bis zum Ende durch das Bier durchzieht. Im Nachgang bleibt eine schöne dezente Süße im Mund bestehen. Auch das Mundgefühl insgesamt ist sehr weich. Das Bier ist eher leicht und weniger würzig, dafür aber herrlich erfrischend. Die Tatsache, das die Kohlensäure recht moderat gestaltet ist, macht dieses Bier wirklich ziemlich süffig. Die 5,7% Alkohol sind wirklich sehr gut versteckt. Manchmal kommt im Abgang eine dezente herbe Nuance des Hopfens durch und auch eine wenig eine ganz leicht alkoholische Note.

Zum Fazit: Ein sehr gute ungemein süffiges Bier. Ich würde es fast schon als klassisches fetz Bier bezeichnen, das wohlschmeckend ist und eine schöne Kante mit würzigen Noten hat. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Hopperbräu Helles

Von Hoppebräu aus Waakirchen in Oberbayern gibt es heute das klassische Helle. Hoppebräu, die nach ihrem Gründer Markus Hoppe benannt ist, ist eine noch recht junge Brauerei, die sowohl klassische bayerische Sorten neu interpretiert, aber auch IPA, Pale Ale und Co in ihrem Sortiment hat. Das Helle hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klares helles Bier mit einer ordentlichen Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Ein klassischer getreidiger Geruch. Es riecht leicht süßlich mit leichtem Einfluss von Apfel. Im Antrunk kommen eher die getreidig süßlichen Noten durch, die dann im Abgang von etwas herben hopfigen Noten assistiert und unterstützt werden. Das Bier bringt zusätzlich eine leichte Fruchtigkeit, die ganz leicht an Äpfel und Birnen erinnert.

Zum Fazit: Eine schöne Apfelsüße mit feinem Honigaroma dominiert das Bier. Ich finde es ein sehr gutes Helles, das aber noch ein paar mehr klassische Noten vertragen könnte. Es bekommt eine Wertung von 4 Sternen.

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Lang Bräu Lager

Von der Brauerei lang aus dem Fichtelgebirge wird im nächsten Test das Lager verkostet. Das mit feinster Lagerhefe vergoren Bier hat einen Alkoholgehalt von 4,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes Bier. Es ist hellorange und hat eine schönen pulsierenden Schaum, der aber sehr schnell wieder verschwindet.

Zum Geruch: Ein fruchtig brotiger Geruch. Es hat leichte beerige Noten von Erdbeere und Himbeere. Dazu kommen ein klein wenig Getreidenoten.

Zum Geschmack: Ein Mix aus fruchtig getreidigen und herben Noten. Das Herbe kommt vor allem im Abgang durch und wird im Nachgang durch leicht fruchtige Charaktere unterstützt. Diese weisen wie bereits im Geruch einen leicht beerigen Charakter auf. Ansonsten hat dieses Bier ein schön weiches Mundgefühl mit leicht fruchtigen Aromen.

Zum Fazit: Von mir gibt es für dieses Bier eine Wertung von 4 Sternen ich finde es ein gutes und süffiges Lager. Dem aber noch das gewisse etwas fehlt um eine absolutes Spitzenbier zu sein. Dennoch sehr empfehlenswert.

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Bayreuther Bio Weisse

Die Maisel Brauerei aus Bayreuth ist seit jeher bekannt für ihre Weizenbiere. Neben den bekannte gibt es auch die Bio Weisse, die wie man sich denken kann aus rein ökologisch angebauten Zutaten besteht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes helloranges Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein bananiges und kerniges Aroma hat dieses Bier. Dazu kommt noch etwas Nelke. Haputsächlich überwiegt aber die herb getreidige Note.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges und zugleich leicht fruchtiges Weizenbier. Es hat ein sehr weiches Mundgefühl. Im Abgang hat man eine leichte Fruchtigkeit, die mit einer leichten Würze von etwas kräutrigem gepaart ist. Im Abgang kommt eine gewisse Fruchtigkeit durch, bei der man deutlich die typische Banane schmeckt, die bei einem Weizen vorkommt. Dazu kommt ein wenig Erdbeere. Das Mundgefühl des Bieres ist zwar etwas schwer, jedoch ist dieses Bier mit einer schönen Getreidekomponente sehr süffig.

Zum Fazit: Ein rundes, fruchtig, aromatisches Bier. Mir hat es gut geschmeckt und so bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Northern Monk Northern Star

Für den nächsten Test geht es über den Kanal auf die Insel nach Yorkshire. In der nordenglischen Metropole Leeds ist die northern Monk Brewery zuhause. 2013 gegründet ist sie inzwischen fester Bestandteil der britischen Craft Beer Szene. Aus ihren Sortiment habe ich heute den Northern Star ein Coffee Stout mit einem Alkoholgehalt von 5,9%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes, naturtrübes Bier. Es hat einen recht ordentlichen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr kräftiges Aroma an Röstkaffee schlägt hier einem entgegen. Man hat aber auch kleine Anflüge von etwas milchig schokoladigem.

Zum Geschmack: Ein Mix aus süßlichen Noten mit gewissen röstoigen Anklängen. Man hat aber vor allem ein sehr schönes schokoladiges Aroma, welches das Mundgefühl dominiert. Gepaart mit milchigen Noten hat man den Eindruck von heißer Schokolade oder Milchkaffee. Eine leichte herbe Note ist immer wieder dabei. Grundsätzlich dominiert aber das milchig schokoladige.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist ein wirklich sehr gutes Coffeestout, bei dem man ab und an wirklich überlegen muss ob man überhaupt ein Bier trinkt.