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Brewdog O-G Hazy

Von Brewdog gibt es mit dem O-G Hazy heute ein New England IPA im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen mehr als ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr obstig und dabei hat es auch Noten, die an sehr reifes Obst erinnern. Ich rieche Ananas, Maracuja und eine leichte Mango in der Nase. Dazu hat man eine Nektarine.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier gar nicht so fruchtig, sondern sogar ein klein wenig neutral. Es deuten sich obstige Noten am Gaumen an, jedoch finde ich diese nicht so intensiv. Es hat ganz leichte herbe Noten am Gaumen. In den nächsten schlucken kommt aber mehr Fruchtigkeit und es wirkt dann auch saftiger, aber es passt für mich noch nicht so recht und man hat einen etwas penetranten Nachgeschmack. Es hat etwas von Maracuja und ganz leicht Ananas im Geschmack. Im weiteren Trinkverlauf wird das penetrante aber moderat und man hat eine dezente Fruchtigkeit. Es schmeckt dann finde ich nach Kiwi und Maracuja und etwas Melone ist aber eher dezent. Der Körper ist kräftig und präsent nimmt Saber keinen wirklichen Einfluss auf den Geschmack.

Zum Fazit: Ein gewohnt gutes IPA von Brewodg, jedoch gibt es von mir Abzug für die leicht penetranten Noten die stören aber auch vorübergehen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Winkler Hefepils

Hotel, Restaurant und Brauerei, all das bekommt bei Winkler in Lengenfeld. Da ich ein Bierblog bin kümmere ich mich aber selbstverständlich heute um die Brauerei. Die Privatbrauerei aus der Oberpfalz in der Nähe von Neumarkt hat eine Geschichte die bis ins Jahre 1628 zurückreicht. Das Hefepils, ein naturtrübes Bier pilsener Brauart mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig getreidiger Geruch. Es ist etwas bitter.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist grasig hopfig und auch im Abgang setzt sich dies fort. Es schwimmt immer wieder eine leicht gurkig zuckrige Malznote mit, die es etwas zu gerstig erscheinen lässt. Die Hopfennote ist aber dominant und leicht metallisch bitter. Es hat im weiteren Trinkverlauf teilweise etwas fruchtige Anflüge.

Zum Fazit: Die leicht zuckrigen Anfluge nehmen leider etwas von den ansonsten recht guten Geschmack. So reicht es nur für 3 Sterne und knapp nicht für 4.

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Braukraft Hell-Oh

DAs Hell-Oh des bayerischen Craft Projekts Braukraft ist das nächste Bier auf meiner Testagenda. Stilistisch handelt es sich um ein helles Lagerbier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein helloranges Bier. Es hat eine interessante weiße Schaumhaube.

Zum Geruch: Leicht fruchtige Noten hat das Bier. Man hat eine Frucht, die mir zunächt nicht genauer einfällt. Eventuell geht es in Richtung frisch, Pampelmuse oder auch ein wenig Honigmelone.

Zum Geschmack: Es ist kernig würzig mit einer gewissen Fruchtigkeit im Pete ausgestattet. Dazu ist es aber auch gleichzeitig herrlich leicht im Mundgefühl. Darüber hinaus schmeck es vor allem im Nachgang ganz fein hefig und teigig. Am Gaumen kommt ein kurzer Anflug von Hopfenbittere auf. Insgesamt ist es ein sehr süffiges Bier mit einer guten Mischung aus Süße und Süffigkeit. Man hat ein leichtes Mundgefühl ohne dabei wässrig zu wirken.

Zum Fazit: Ein erfrischendes, spritzig fruchtiges Lagerbier, mit einer leichten Hopfenbittere. Es ist süß aber dennoch auch ein wenig zu gefällig. Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Meckatzer Urweizen

Von der Meckatzer Brauerei aus dem Allgäu habe ich heute das Urweizen auf dem Programm. Das Urweizen ist ein typisches dunkles Weizenbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarben-dunkles Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig schokoladiges Aroma hat man in der Nase. Das schokoladige ist dominant.

Zum Geschmack: Ein malzig betontes Bier, bei dem die Kohlensäure dezent eingesetzt ist. Im Nachgang bleibt eine schöne schokoladige Note im Mundraum übrig, welche sich dezent festsetzt und Lust auf den nächsten Schluck macht. Ein durchaus trinkbares Bier, welches sich im weiteren Trinkverlauf recht angenehm gestaltet. Man hat leicht fruchtige Aromen im Abgang, die an Pflaume oder sehr reife Kirschen, sowie Pfirsich erinnern. Im weiteren Trinkverlauf kommt auch noch eine leicht schokoladige Note hinzu.

Zum Fazit: Ein sehr gutes Weizenbier, das vor allem auch mit schönen Schokonoten überzeugt. Für ein dunkles Weizen spielt dieses Bier definitiv in der oberen Liga und bekommt eine Wertung von 4 Sternen.

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Krug Lager

Von der fränkischen Brauerei Krug aus Breiteslau gibt es heute das Lager. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 5%.

Zur Optik: Ein Klar filtriertes, schwarzbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist röstig und leicht süßlich. Ich mache auch leichte rauchige Töne aus. Man hat brotige und karamellige Noten.

Zum Geschmack. Hier geht es sehr kernig zu. Man hat im Abgang leicht kernige, brotige Noten, bevor es dann im Abgang in süßlichere Gefilde übergeht. Es ist im Abgang doch sehr herb bzw. hat schon fast kaffeeartige Anklänge.

Zum Fazit: Ich habe hier ein typisches Dunkelbier, das hier da noch ein wenig zu süßlich ist. Sonst lässt es sich aber wirklich gut trinken. Das gibt eine Wertung von 4 Sternen.

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Härle Clemens ohne Filter

Der Clemens ohne Filter der Allgäuer Härle Brauerei ist mein nächster Testkandidat. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, mitteltrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein sehr brotiges Aroma mit gewissen kramelligen Tupfern.

Zum Geschmack: Hier habe ich ein sehr herbes Aroma, welches mir im ersten Eindruck auffällt. Vor allem am Gaumen breitet sich das aus. Der Nachgeschmack ist dann eher derb brotig und getreidig. Das geteridige, leicht röstige kommt auch immer wieder mal zu tragen. Ab und an kommt eine ganz leichte Süße der Hefe durch. Insgesamt ist es ein sehr uriges Bier. Die Süffigkeit leidet ein wenig an der Herbe.

Zum Fazit: Das Bier verspricht was es sein soll ein uriges Geschmackserlebnis das an die gute alte Zeit erinnert. Ich gebe daher eine Wertung von 4 Sternen.

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Bornem Tripel

In einem weiteren Test geht es nun weiter nach Belgien zur Brouwerij van Steenberge. Diese befindet sich in der flämischen Gemeinde Evergem und kann auf eine Geschichte zurückblicken die bis ins Jahre 1784 zurückreicht. Das Bornem Tripel ist ein typisch belgisches Abteibier hinter dem das Kloster Sint Bernardus aus der gleichnamigen Stadt Bornem steht. Das Tripel Bornem das ich heute verkoste kommt dabei auf einen Alkoholgehalt von stolzen 8%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig bitteres Bier. Es hat einen sehr hopfiges und grasiges Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es bitter und aber auch getreidig. Es ist auch vor allem am Gaumen schrotig und zugleich hopfig. Es ist etwas bitter und zitronig am Gaumen. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Mix aus bitteren und süßlichen Noten, wobei die süßlichen überwiegen und am grauem hängen bleiben.

Zum Fazit: Ein kräutrig bitteres Bier, so wie ein Tripel sein sollte. Hier und finde ich beißt es ein wenig zu arg, aber sonst man nichts zu bemängeln. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Nattheimer Doppelbock

Zum Abschluss für heute habe ich noch etwas von der Nattheimer Brauerei aus der Nähe von Heidenheim im Programm. Von dieser gibt es heute den Doppelbock. das eigentlich zur Weihnachtszeit ab1. November erhältliche Bier hat einen Alkoholgehalt von 7,5%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtreirtes Bier Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches Aroma mit getreidigen Noten.

Zum Geschmack: En würzig süßliches Bier, dem man seinen Alkoholgehalt nicht anschmeckt. Im Abgang ist es kurz prickelnd am Gaumen. Ansonsten ist es süß, aber nicht zu süß und schon gar nicht in der zuckrigen Richtung, dafür hat es eher die Süße von reifen Früchten von Streuobstwiesen. Auch im weiteren Trinkverlauf macht dieser Bock einen gefährlich süffigen Eindruck. Man schmeckt den Alkoholgehalt überhaupt nicht.

Zum Fazit: Ein gefährlich süffiger Bock, der in Nuancen eher an ein Export erinnert. Seine schweren Süßmalzigen Noten verraten ihn Aber. Es schrammt knapp an der Höchstwertung vorbei, da es dafür noch etwas Geschmacksintensiver sein sollte. So gibt es gute 4 Sterne

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Ulmer Export

Ulm und Bier. Nein heute gibt es nichts von Gold Ochsen und auch mit der Münstersadt an der Donau hat dieses Bier so gar nichts gemein. Es handelt sich nämlich um ein Bier aus der Ortenau. Auch dort gibt es ein gleichnamiges Örtchen mit 3 Buchstaben und in diesem braut die Familie Bauhöfer ihr Ulmer Bier. Aus dem Sortiment gibt es heute das Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes bis blondes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leichtes, süßmalziges Bier welches sehr frisch riecht.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein eher süßlich betontes Bier, welches aber auch gewisse fruchtige Noten offenbart. Es erinnert ein wenig an Birne oder rote Äpfel. die getreidige süßliche Note überwiegt aber deutlich. Es bleibt im Antrunk sehr sprizig mit gewissen Noten, jedoch beschränkt es sich vor allem im Abgang auf seine süßlichen getreidigen Noten, wirkt aber sehr rund und süffig mit einem kräftigen Malzkörper.

Zum Fazit: Ein schmackiges, klassisches kräftig malziges Exportbier. Von daher bekommt es auch eine gute Wertung von 4 Sterne. Für die Höchstwertung müsst es noch ein bisschen kantiger sein. Es ist aber sehr süffig

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Kauzen Kellerbier

Neue Woche neue Tests. Dieses Mal gibt es wieder was vom Kauz. Das Kellerbier der Kauzenbrauerei ist nämlich mein nächster Testkandidat. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen schäum.

Zum Geruch: Ein brotige hefiges Aroma mit ganz feinen Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist kernig und getreidig, Der Nachgang ist dann durchaus kerniger mit auch gewissen Anflügen von Zitrus. Auch etwas karamelliges mache ich aus. Auch im weiteren Trinkverlauf  bestätigten sich diese Eindrücke. Es wirkt auf mich sehr frisch und erfrischend.

Zum Fazit: Ich habe hier ein wirklich gutes und sehr schmackhaften Kellerbier vor mir stehen. Es überzeugt durch seinen runden aber gehaltvollen Geschmack mit leichter Zitrusaromatik bzw. feinen hefigen Nuancen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.