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Lasko IPA

Für das nächste Bier geht es auf eine kulinarische Reise in Richtung Slowenien. Dazu möchte ich mich herzlich bei meinem treuen Bierspender bedanken, der mir dieses Bier mitgebracht hat. Die in der Gemeinde Lasko beheimatete gleichnamige Brauerei Lasko ist eine der bedeutendsten Marken des nördlichen Balkanstaates. 1825 von Franz Geyer gegründet hat die Brauerei ihren Ursprung zu Zeiten der Österreichischen Doppelmonarchie. Die Brauerei hat turbulente Zeiten hinter sich mit einigen Besitzerwechseln und stand mehrmals kurz vor dem aus, jedoch konnte sie sich dennoch nachhaltig am Slowenischen Biermarkt etablieren. Seit 2015 liegt die Aktienmehrheit in Händen der Heineken Brauerei. Das Lasko IPA soll heute das Bier meiner Wahl sein und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent fruchtiges Aroma nach Mandarine und Orange habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit einer schönen bitteren Note, die auch etwas aromatisch ist und eine schöne Mandarinenaromatik hat, die aber immer etwas mit leicht bitteren Noten konkurriert. Es hat auch im weiteren Trinkverlauf ein durchaus schönes Fruchtaroma, das dabei bleibt und auch mit schönen Mandarinenoten immer noch irgendwie nachhallt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde es überraschend fruchtig und wohlschmeckend. Vor allem die Mandarine die lange bestand hat gefällt mir.

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Herbsthäuser Gold Märzen

Das wohl letzte wirklich sonnige Wochenende des Jahres neigt sich dem Ende zu. Der Herbsthat uns noch einmal einen Goldenen Oktober beschert. Für mich ist das ein Anlass das Gold Märzen der Herbsthäuser Brauerei zu verkosten. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen Schaum, der jedoch recht schnell verfliegt.

Zum Geruch: Feine brotige und getreidige Noten. Eine gewisse Süße setzt sich in der Nase fest.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Bier, das trotz, der natürlich vorhandenen Malzaromen ein gute Hopfennote aufbringt, die sich am Gaumendach ein wenig einnistet wenn man sich darauf konzentriert. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert, jedoch finde ich die Malznoten für ein Märzen eher ein wenig zurückhaltend. Hier könnte es noch tiefer und intensiver gehen. Im Nachgang hat man am Gaumen leichte süße und karamellige Töne die Lust auf mehr verschaffen.

Zum Fazit: Ich finde man hat hier ein gutes und durchaus sehr gut trinkbares Bier, das für mich einen runden Biergenuss darstellt. Ich gebe ihm eine Wertung von 4 Sternen.

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Liebharts Steinhart Pale Ale

Zunächst einmal geht für das nächste Bier wieder ein ordentliches Dankeschön an meinen treuen Bierspender fürs Besorgen. Auch dieses Mal führt mich dieser Test nach Ostwestfalen, dieses Mal aber zur Liebharts Brauerei, die sich in Detmold befindet. Das Steinhart Pale ist dabei das Bier meiner Wahl. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,8%.

Zur Optik: Ein sehr trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen so besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensiv fruchtig harziges Aroma. Man hat Noten von Mandarine und Passionsfrucht.

Zum Geschmack: im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das schon eine gewisse saftig fruchtige Note mitbringt, die von einer leicht hefigen Note umstürzt wird. Das Aroma bleibt wie ich finde lang im Mundraum erhalten. Es besticht durch diese schönen obstig fruchtigen Noten, die auch im weiteren Trinkverlauf irgendwie doch schön saftig wirken und nur eine kleine bittere Komponente in Richtung Abgang haben.

Zum Fazit: Ja ein recht passables Bier, das schöne obstige Noten mitbringt, die vor allem Steinfrüchten zuzuordnen sind. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Ruppaner Fischerin vom Bodensee

Die Fischerin von Bodemsee ist ein altes Volkslied und die Inspiration für den Namen des neuen hellen Bieres der Ruppaner Brauerei aus Konstanz. Alkoholtechnisch kommt es auf 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes eventuell leicht trübes Bier. Es hat eine ganz passablen Schaum, der jedoch schnell verfliegt.

Zum Geruch: Ein recht geruchsneutrales, leicht getreidiges Bier, bei dem aber sonst nicht viel rüberkommt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck kommen hier zum einen getreidige Noten, die aber bei weitem nicht einfach nur süßlich sind, sondern einen teigigen und irgendwie auch ganz leicht fruchtigen Charakter haben. Man hat etwas von Äpfeln. Auch im weiteren Trinkverlauf eine eher fruchtiges Bier.

Zum Fazit: Ein eigentlich ganz gutes Bier und gar nicht mal so mil dwie ich gedacht hätte. Von mit bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Tegernseer Quirinus

Die Tage werden langsam aber sicher wieder dunkler und das heißt das auch die allseits beliebten Doppelböcke wieder Saison haben und nun nach und nach aus dem Boden sprießen. Als kleine Einstimmung dazu habe ich heute den Quirinus des Herzoglichen Brauhauses Tegernsee im Test, der nach dem heiligen Quirinus benannt ist. Alkoholtechnisch kommt er auf stolze 7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat eine sehr passablen weissbraunen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches und getreidiges Bier mit getreidigen aber leicht karamelligen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches auf der einen Seite herb ist und auch bitter im Abgang, man schmeckt eine alkoholische Note, aber auch eine gewisse Röstaromatik zulässt. Auch im weiteren Trinverlauf ein noch süßliches, leicht milchiges Bier mit einem gewissen Etwas, Es ist mir teilweise ein weinig zu unausgewogen und vor allem zu herb im Abgang.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Ammerndorfer Spezial

Um zur einzigen noch aktiven Brauerei im Landkreis Fürth zu gelangen muss man sich in die Markt Ammerndorf begeben. Das nur rund 2000 Einwohner zählende Dorf ist die Heimat der Brauerei der Familie Dorn. Seit 1855 zeichnet sie sich für die Qualität der Biere der 1730 gegründeten Brauerei verantwortlich. Stilistisch zwischen Export und Märzen angesiedelt widme ich mich heute dem Spezial. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötlich angehauchtes Bier. Der Schaum ist passabel.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma mit ganz leichter röstiger Note.

Zum Geschmack: Man hat hier ein süßlich röstiges Bier mit einer leicht beerigen Fruchtaromatik. Man hat so eine richtig schöne Malzaromatik, bei der immer wieder auch der Hopfen dazukommt. Vor allem im Nachgang setzt sich dann dieses nussig süße Malzaroma im Mund fest. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein gutes Bier mit dieser schönen Malzaromatik.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein Bier mit einer schönen Malzaromatik.

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Allgäuer Brauhaus Teutsch Pils

Das legendäre Teutsch Pils des Allgäuer Brauhauses aus Kempten wird mein nächstes Testobjekt sein. Ursprünglich von Richard Härtle für das Brauhaus Aulendorf entwickelt, wurde es nach Übernahme selbiger durch das Allgäuer Brauhaus in deren Sortiment übernommen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig leicht hefiges Aroma, dem aber deutliche Hopfennoten beiwohnen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck empfinde ich dieses Bier als wirklich sehr stimmiges und aromatisches Pils, das eine sehr gut auf die Malzmischung abgestimmte Hopfennote hat. Sie ist nicht herb, aber sehr aromatisch. Im weiteren Trinkverlauf wird das Malz etwas mehr schmeckbar. Auch im weitern Trinkverlauf bleibt es ein wirklich sehr gut trinkbares Pilsbier.

Zum Fazit: Vor allem die aromatischen Hopfennoten haben mich durchaus. Überzeugt ein wirklich gut trinkbares Pils mit guter Hopfenaromatik. Dies gibt 4 Sterne.

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Pfungstädter Landbier

Das nächste Bier gibt es von der hessischen Pfungstädter Brauerei. Von dieser habe ich nun das Landbier in meinem Test. Dies kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen mittleren weißen Schaum, der doch recht schnell verschwunden ist.

Zum Geruch: Es riecht leicht rauchig und dadurch auch ein wenig nach Schinkenaromen. Man riecht etwas Buchenholz und es erinnert ein wenig an Wald und wenn man geographisch bleibt beim Odenwald.

Zum Geschmack: Auch hier kommen ganz leicht rauchige Noten, durch die auch hier etwas Schinkentöne mitschwingen. Jedoch ist es auch eine gewisse malzige Note dabei, die sogar leicht süßlich wirkt. Insgesamt ist es ein sehr frisches Bier. Man hat ein wenig hopfige Noten, aber auch getreidige Noten. Leicht schokoladig ist es am Gaumen obendrein. Gegen Ende kommt die Kohlensäure ein wenig arg durch und nimmt ein wenig den Geschmack.

Zum Fazit: Eines der besseren Biere aus der Pfungstädter Brauerei. Es ist eigentlich recht spannend und auch abwechslungsreich. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Neunspringer Carl Kuntze

Auch für meinen nächsten Test geht ein Dank an meinen treuen Bierspender, der mir dieses Bier mitgebracht hat. Dieses Mal geht es nach Thüringen zur Brauerei Neunspringe. Die Brauerei mit dem ungewöhnlichen Namen wurde 1867 von Carl Kuntze in Worbis gegründet. Ihr ungewöhnlicher Name geht auf einen Flurnamen zurück und hat mit Quellen zu tun. Angeblich entsprangen gleich 9 auf dem Gelände der Brauerei. Das Carl Kuntze, nach dem Brauereigründer benannte Bier, werde ich heute verkosten. Das helle Vollbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein ganz leicht trübes, goldenes Bier. Es hat eine ganz passable Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein getreidiges und leicht brotiges Aroma habe ich in der Nase. Es ist dazu von einer ordentliche Fruchtnote untermalt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem leicht getredgen Aroma. Es ist etwas bitter und dezent fruchtig im Mundgefühl fast schon leicht saftig. Es wirkt dazu sehr erfrischend, dezent herb und irgendwie einfach ein wenig fruchtig im Nachgang. Der Malzkörper ist vorhanden und durchaus auch präsent. Es ist ein Bier, das auch im weitere Trinkverlauf sehr erfrischend ist. Das Mundgefühl bleibt lange im Mund erhalten und man hat etwas von dem Bier das bleibt.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Bier, das überraschend fruchtig bzw. obstig ist. Vor allem das Mundgefühl das harmonisch wirkt und lange erhalten bleibt überzeugt mich. Das gibt 4 Sterne.

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Augustiner Oktoberfestbier

O’Zapft is, aktuell wäre, wenn Corona nicht wäre, wieder das Münchenr Oktoberfest. Wie letztes Jahr muss man sich auch dieses Jahr mit der Wirtshaus Wiesn begnügen. Auch die Jahr für Jahr zum Ausschank kommenden Oktoberfestbiere werden dennoch gebraut. Ich habe mir heute das von Augustiner vorgenommen das auf einen Alkoholgehalt von 6,3% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Leicht getreidige Noten, die mit ein wenig Honigtönen einmherkommen. Es ist für diesen Alkoholgehalt sehr leicht im Geruch.

Zum Geschmack: Es ist sehr süffig und gehaltvoll. Man schmeckt so gut wie gar keine alkoholischen Noten. Es ist gefährlich süffig für diesen Alkoholgehalt. Es ist sehr süffig, man hat ganz gut malzige Noten, die leicht süffig sind und vom Mundgefühl her an ein Helles erinnern. Man hat diese typische leichte Honigsüße, die Kohlensäure ist recht gut dosiert. Auch gegen Ende bleibt es größtenteils sehr süffig und behält diese malz süße. Die 6,3 Prozent Alkohol schmeckt man auch dann keineswegs. Wenn auf dem Etikett nicht anderes stehen würde, könnte man glatt meinen man trinkt Edelstoff.

Zum Fazit: Das für mich wohl mit Abstand beste Oktoberfestbier aus München. ich gebe hier auch eine Wertung von guten 4 Sternen.