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Sparta Premium Lager

Griechenland ist nun wahrlich nicht als Biernation bekannt, bringt man es doch eher mit Ouzo oder dem harzigen Retsina Wein in Verbindung. Dank meinem treuen Bierspender komme ich nun aber in den Genuss einmal Biere vom Peloponnes zu verkosten. Neben internional bekannten Marken gibt es nämlich auch in Griechenland inzwischen eine etablierte Craft Beer Szene mit vielen spannenden Bieren. Ich werde nun ein Bier der Lakoniki Brewery verkosten, die ihre Biere unter dem Namen Sparta Beer verkauft. Verortet ist die Brauerei in Chania Vasiliakou im Süden der historischen Landschaft Sparta, nach der sie ihre Biere benannt hat. Wie erwähnt habe ich nun durch die Urlaubsmitbringsel meines treuen Bierspenders die Möglichkeit zwischen drei ihrer Biere zu wählen und so ich mich heute für das Premium Lager entschieden. Der Alkoholgehalt des kaltgehopften Lagerbieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen wirklich besonderen Schaum, der dazu nicht lange Bestand hat.

Zum Geruch: Ein dezent hopfiges Aroma mit einer ordentlichen Portion Zitrus, sowie floralen Noten die tatsächlich in Richtung Blumenwiese gehen.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit einem durchaus präsenten Malzkörper und einer im Abgang einsetzten leichten Fruchtigkeit, die ich mit Zitrusnoten assoziieren würde. Auch im weiteren Tirnkverlauf ist es fruchtig hopfig mit diesem schönen Mundgefühl, das auch noch länger im Mundraum bleibt. Ergänzt werden die Zitrusnoten durch einen leicht floralen Touch.

Zum Fazit: Ein Bier, bei dem der Malzkörper präsent ist, aber nicht so, das er dem Hopfen jeglichen Raum zu Entfaltung nimmt. Es ist dennoch ein eher leichteres Bier, welches ich auch als ungemein erfrischend und süffig bezeichnen würde, ohne das es dabei zu plump ist. Die schönen Hopfennoten verleihen ihm zusätzlich noch das gewisse etwas. Ich gebe hierfür sehr gute 4 Sternen und bedanke mich bei meine treuen Bierspender fürs mitbringen.

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Weiherer Bock

Dreikönigstag, das heißt in Franken traditionell Stärke antrinken. Wer am 3 Königstag 12 Seidla trinkt so der Brauch, soll das Jahr über vor Krankheiten und sonstigen Widrigkeiten geschützt sein. Um gestärkt ins Jahr zu starten, bedarf es aber natürlich nicht irgend eines Bieres, sondern es wird traditionell auf die besonders kräftigen Bockbiere zurückgegriffen. Daher mag es fraglich sein, ob tatsächlich einer die legendären 12 Seidla, sprich 12 Halbe Liter Bockbier an einem Tag zu trinken vermag. Hört man sich bei den Wirte der fränkischen Gasthäuser um, so ist dies tatsächlich eher ein Mythos statt die Regel. Dennoch wird an diesem Tag gerne auf die breite Vielfalt an Bockbieren zurückgegriffen und so werde ich ich heute einen Bock aus Franken verkosten. Ausgesucht habe ich mir hierfür den Weiherer Bock der Brauerei Kundmüller aus Weiher, der auf einen Alkoholgehalt von 6,6% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr süßlich und malzig, hat zugleich aber auch obstige Noten, die sehr sehr reif wirken. Auf der anderen Seite ist aber auch eine Spur alkoholisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier süßlich, aber nicht so sehr, dass es stört. Es hat eine gewisse Herbe am Gaumen und auch etwas alkoholische setzt sich dort leicht fest. Der Nachgang wird bestimmt von süßmalzigen Noten, die am Gaumen festhängen, aber sehr gut abgestimmt sind. Es ist auch eine ordentliche Portion Karamell mit dabei. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert für einen Bock und verhindert das er zu schwer wird. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das aber immer eine gewisse Herbe hat und auch etwas alkoholisch wirkt, was das Trinkvermögen etwas mindert. Der kräftige, volle Malzkörper erfüllt seinen Zweck aber voll und ganz.

Zum Fazit. Ja dieser Bock eignet sich doch hervorragend zum Stärke antrinken. er hat einen kräftigen Körper, etwas herbe Noten und süffig ist er obendrein. Lediglich die alkoholischen Noten stören etwas. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Brooklyn Defender IPA

Julis Bierblog meldet sich mit dem ersten Test im neuen Jahr. In diesem Zuge möchte ich die Gelegenheit nutzen mich bei allen Lesern, Fans und Unterstützern für die Treue im letzten Jahr zu bedanken und euch ein frohes neues Jahr zu wünschen. Viele werden mit einem guten Tropfen, vielleicht sogar einem Bier auf das neue Jahr angestoßen haben und so führt mich mein erster Test über den großen Teich in den Big Appel, der für seine alljährliche Silvestershow auf dem Times Square bekannt ist. Von der in New York ansässigen Brooklyn Brewery möchte ich daher heute das Defender IPA verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, orangenes Bier. es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch. Es hat leicht bittere und hopfige Noten. Ansonsten kommt nicht viel rüber außer ein kleiner Hauch von Fruchtigkeit.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit einem schön bitteren Abgang, der ins harzige übergeht. Es wirkt alles frisch mit einem prickeln im Abgang, jedoch auch ein wenig unausgewogen. Es ist ein Bier mit nur einem dezent bitteren Aroma. Dazu ist es ein sehr frisches Bier mit einem gewissen bitteren Nachgang, der aber auch etwas nachlässt.

Zum Fazit: Ein abwechslungsreiches IPA, das aber eher von seiner harzigen Bittere lebt. Es ist nicht zwingend fruchtig aber vor allem frisch und erfrischend. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.-

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Herbsthäuser heller Bock

Der helle Bock aus dem Hause Herbsthäuser ist das nächste Bier das ich heute verkosten werde. Speziell zur kühleren Jahreszeit gebraut kommt dieses Spezialbier auf einen Alkoholgehalt von 7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sich sehr schnell auflösenden weißen Schaumring.

Zum Geruch: Ein sehr intensives brotiges Aroma. Dazu kommen ganz leicht süßliche Noten.

Zum Geschmack: Ein sehr intensives getreidiges Aroma mit leicht herb fruchtigen Noten am Gaumen. Es ist sehr getreidig süßlich und bringt diese Noten auch intensiv im Geschmack rüber. Im Abgang halt es noch lange am Gaumen nach. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eigentlich recht schmackhaftes Bier, welches aber gegen Ende etwas zu viel Kohlensäure offenbart und ab und zu ins alkoholische abschweift.

Zum Fazit: Ein Bier mit dem Aroma reifen Dörrobstes, das auch noch länger am Gaumen bestand hat. Ansonsten ist es geschmacklich solide, aber nichts besonderes, lediglich die etwas zu hohe Kohlensäure stört ab und an. Ich gebe dem Bock 4 Sterne.

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Landskron Winterhopfen

Ein Weiteres Weihnachtsbier bildet der Winterhopfen der Landskronbrauerei aus Görlitz in Sachsen. Jedes Jahr zur Winterzeit erblickt das Bier das Licht der Welt und kommt abschließend auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches Aroma habe ich in der Nase. Etwas süßliche karamellige Noten kommen hinzu. Zusätzlich hat man hat reife Früchte die an Pflaume erinnern.

Zum Geschmack: Es ist getreidig, aber auch mit einer gewissen würzigen Komponente. Im ersten Eindruck ist es eher wässrig. Es ist leicht herb in den Backen. Im weiteren trinkverlauf ist es dennoch irgendwie immer noch sehr flach und nicht besonders geschmackstragend. Es ist hier und da ein wenig getreidig, dabei aber irgendwie auch etwas mineralisch, wenn nicht sogar ein wenig Eisenlastig im Abgang, was eventuell auf das verwendete Brauwasser schließen könnte. Die Hopfenherbe und das prickeln sind aber bis zum Schluss dennoch vorhanden.

Zum Fazit: Eines der weniger guten Weihnachtsbier. Vor allem das viel zu eigenartige Wasser mit seinem metallischen Aroma missfällt mir. Einzig eine schöne Hopfenherbe weiß zu überzeugen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Schimpf Weihnachtsbier

Aus Remmingsheim von der Brauerei Schimpf kommt mein nächstes Testbier und da übermorgen schon das Christkind vor der Türe steht, kann es natürlich nichts anderes als das Weihnachtsbier sein. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, brotiger Geruch. Dazu hat man ein wenig karamellige Noten. Auch ein wenig Frucht wie grüner Apfel oder Birne mache ich aus.

Zum Geschmack: Ein getreidig, süßliches Bier mit einer sehr ordentlichen Karamellnote im Abgang. Es ist sehr würzig, zugleich aber auch nicht zu schwer. Auch hier hat es etwas fruchtiges das an Bratapfel erinnert. Insgesamt ist es ein sehr gut ausbalanciertes Bier, bei dem die karamelligen Noten vor allem im ersten Teil des Bieres ganz gut durchkommen. Im letzten Drittel prickelt es dann aber ordentlich und die Kohlensäure nimmt dann so ein bisschen den Geschmack vom karamelligen. Auch wird es im Abgang ein wenig wässrig.

Zum Fazit. Wenn es gegen Ende geschmacklich nicht so nachlassen würde, dann wäre es ein wirklich gutes Bier. So gibt das leider Abzug, kommt aber gerade so noch auf 4 Sterne.

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Hacker-Pschorr Superior

Der Superior ist das legendäre Festbier der Münchner Kultmarke Hacker Pschorr. Gebraut bei Paulaner und abgefüllt in der für die Marke typischen Bügelflasche kommt es auf einen Alkoholgehalt von ordentlichen 6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mehr als ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, brotiges Aroma. Es hat zudem leicht karamellige Anflüge.

Zum Geschmack: Ein kerniges Aroma mit einem brotigen Mundgefühl, welches auch im Nachgang anhält. Man hat im Abgang einen leicht kernigen Geschmack der durchaus eine gewisse Würze mitbringt und den Hopfen durchkommen lässt. Auch im weiteren Trinlverlauf ist es ein sehr brotiges Bier, das auch vor allem im Abgang einen bleibenden Eindruck hinterlässt Teilweise ist es ein bisschen zu brotig und die Kohlensäure fehlt ein wenig als Gegenpart.

Zum Fazit: Ein durchaus solides, und überraschend rundes Festbier. Es ist sehr kräftig und hat einen ordentlichen getreidigen Körper. Durch die etwas fehlende Kohlensäure könnte es aber dem 2-3 Bier etwas schwieriger zu trinken werden, da es nicht zwingend bekömmlich ist. Ich gebe aber dennoch solide 4 Sterne für das Superior.

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Tuborg Julebryg

Ein original dänisches Weihnachtsbier, das habe ich mit dem Julebryg von Tuborg nun im Programm. Jedes Jahr am ersten Freitag im November findet in Dänemark der J-Day statt. An diesem Tag beginnen um Punkt 20.59 viele Restaurants und Bars des Landes mit dem Ausschank der beliebten Weihnachtsbiere. Zu Marketingzwecken wurde dieser Tag von Tuborg maßgeblich mitinitiiert, da diese mit meinem heutigen Testbier, das mit Abstand bekannteste Julebryg brauen. Besonders ist außerdem die Verwendung von Lakritze im Bier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht karamellig und röstig. Dazu hat man noch Lakritznoten die das Aroma abrunden.

Zum Geschmack: Hier hat man im Antrunk einen schönen Mix aus brotigen und getreidigen Noten mit feinen karamelligen bzw. kandierten Lakritznoten im Abgang. Im weiteren Trinkverlauf kommt dann auch eine bisschen rostigere Note hinzu. Dazu ist noch gut Lakritz mit dabei. Gegen Ende wird es dann auch noch etwas herb und irgendwie finde ich es dann nicht mehr so ganz ausgewogen. Die Lakritznote kommt weiterhin sehr gut durch, aber mich stört etwas ein zu süßer Beigeschmack.

Zum Fazit: Ein spannendes, aber irgendwie auch leicht gewöhnungsbedürftiges Bier. Wenn man sich aber darauf einlässt kann es durchaus sehr gut trinkbar und schmackhaft sein. ich gebe dem Ganze eine Wertung von 4 Sternen.

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Schönbuch Weihnachtsbier

Weihnachten rückt immer näher, inzwischen ist es fast nur noch 1 Woche entfernt. Deshalb soll auch heute ein Festbier im Test nicht fehlen. Jenes der Schönbuchbrauerei aus Böblingen hat nun die Ehre in mein Glas zu fließen und sich meinem kritischen Gaumen zu unterziehen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht karamellig, aber auch etwas nach Bratapfel.

Zum Geschmack: Es schmeckt im ersten Eindruck sehr röstig und hat einen gewissen karamelligen Anflug im Geschmacksprofil. Dieses wunderbar karamellige Geschmacksprofil mit leicht teigigen Noten hatte ich in dieser Form so bisher nur sehr selten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr würziges Bier mit karamelligen Noten.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und würzig karamelliges Festbier, wie man sich Weihnachten eben geschmacklich vorstellt. Lediglich der Hopfen fehlt mir hier ein bisschen. So komme ich abschließend auf eine Wertung von 4 Sternen.

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Hoepfner Pilsner

Der 10. Dezember ist ein sehr geschichtsträchtiger Tag, wurde doch an eben jenem Tag im Jahre 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von den Vereinten Nationen verabschiedet. Leider gibt es aber noch immer kein Menschenrecht auf Bier,  den seinen wir mal ehrlich, gibt es etwas menschenunwürdigeres als nicht zu stillenden Bierdurst? Ich denke nicht. Mit dem folgenden Biertest möchte ich dem zumindest ein kleines bisschen Abhilfe schaffen und all jenen die sich nach ihrem Wochenendbierchen sehnen ein klein wenig Vorfreude bescheren. Ausgesucht habe ich mir hierzu das Pils der Karlsruher Hoepfner Brauerei. Mit einem Alkoholgehalt von 4,7% ist es dabei überraschend leicht.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht geruchsneutrales Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es doch sehr hopfig mit einer schönen bittere im Abgang, die sich auch im nachgang bitteraromatisch im Mundraum breit macht. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es so schön hopfenbetont, mit einer Bitterkeit am Gaumen, die sogar recht rezent ist. Man hat im Nachgang aber auch getreidige Noten die sogar leicht kekesig sind.

Zum Fazit: Ein recht hopfiges und aromatisches Pils. Der Körper ist wie erwartet mild und leicht. Ich gebe diesem Bier eine Wertung von 4 Sternen, auf das euer Bierdurst gestillt werden möge.