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Schönbuch Dunkel

Im Januar 2018 brachte die Böblinger Brauerei Schönbuch erstmals ein dunkles Bier auf den Markt. Da das Bier großen Zuspruch fand, wird es nun jedes Jahr im Januar aufs neue erhältlich sein, so lange bis die Vorräte ausgetrunken sind. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier, welches klar filtriert zu sein scheint. Der Schaum ist leider nicht zu sehr ausgebildet.

Zum Geruch: Man hat sehr schöne Kaffeearomen, die einem da in die Nase kommen. Ansonsten hat man noch einen leicht malzigen Körper.

Zum Geschmack: Ein sehr schöner erster Eindruck, den dieses Bier vermittelt. Im Abgang hat man schöne cremige Noten, die ein wenig nach Milchkaffee schmecken. Insgesamt ist es ein sehr weiches Bier, welches zwar keinen intensiven röstigen Geschmack hat, dafür aber verdammt nach Milchkaffee bzw. Milchschokolade schmeckt. Man schmeckt das dunkle Malz nicht direkt aber es wirkt verdammt cremig.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und cremiges dunkles Bier, das fast schon ein bisschen in die Stoutrichtung geht. Mir fehlt aber ein bisschen die Röstaromatik. So gibt es für dieses Bier 4 Sterne.

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Cast Pale Ale California Style

In meinem heutigen Test habe ich wieder ein Bier der Stuttgarter Cast-Brauerei im Gepäck. Der Name Cast ist dabei eine Zusammensetzung aus den Anfangsbuchstaben der Worte California und Stuttgart. Damit wird auch die Philosophie der Brauerei klar, Craftbeer nach amerikanischem Vorbild brauen. Das Pale Ale, welches ich heute verkoste ist demzufolge auch im California Style gebraut, sprich es wurde sich eher an West-Coast IPAs orientiert. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig herbes Bier, das ganz leichte fruchtige Noten hat.

Zum Geschmack: Es ist erwartungsgemäß hopfig-herb und sehr sehr trocken am Gaumen. Es ist sehr sehr harzig und man schmeckt auch leichte Kiefernnadeln. Es ist geschmacklich wie ein typisches West Coast IPA. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich hier ein schön herbes Bier mit dem gewissen etwas am Gaumen. Es wirkt aber hier und da etwas kalkig, was eventuell vom Hopfen kommt. Der dezent hopfig trockene Geschmack zieht sich bis zum Ende durch und bleibt konstant bestehen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da ich es für ein wirklich gelungenes und rundes Pale Ale halte, das auch klar Kante zeigt und das keinen hohen Alkoholgehalt und übertriebene Fruchtaromatik braucht um zu überzeugen.

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Kaiser/Kreativbrauerei Apostelhof Pale Ale

In meinem heutigen Test habe ich ein Bier aus der Region. Das Pale Ale, welches ich vor mir stehen habe ist ein gemeinsames Projekt der Geislinger Kaiser Brauerei und der Kreativ Brauerei im Apostelhof, hinter welcher sich die Familie Daiber verbirgt, der auch der Göppinger Edeka Markt gehört in welchem sich die Brauerei befindet. Der Alkoholgehalt des Pale Ales, welches 2018 auf den Markt kam hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es ist sehr trüb und hat eine ordentliche weiße Schaumkrone.

Zum Geruch: Es riecht fruchtig, leicht nach Mandarine dazu Mango oder Honigmelone. Eventuell ist noch Maracuja im Geruch.

Zum Geschmack: Aromatisch und ätherisch im Mund ist dieses Bier. Es ist leicht bitter am Gaumen, aber dennoch ganz ausgeglichen im Geschmack. Leicht bitter ist es im Abgang. In den Backen ist dabei eine gewisse Süße vorhanden. Gegen Ende kommt dann schon noch eine bittere, hopfige Komponente raus. Im Mundgefühl bleibt es aber harmonisch und auch im Abgang hat es eine gewisse Herbe, aber das Mundgefühl ist nicht trocken und der Körper fruchtig süßlich und auch präsent.

Zum Fazit: Ich finde es wirklich überraschend gut und sehr abwechslungsreich. Mich hat es wirklich überzeugt und so gebe ich hier eine sehr gute Wertung von 4 Sternen.

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Braurevolution Aufruhr

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier der Braurevolution aus dem schwäbischen Notzingen. Das Aufruhr ist mehr oder weniger das Standardbier der Brauerei und stellt stilistisch ein Helles dar. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine getreidige Note, die mit einer gewissen süßlichen Aromatik versehen ist. Man hat teilweise etwas Vanille in der Nase

Zum Geschmack: Auch hier bestätigt sich der getreidge, aber dann auch süßliche Geschmack des Bieres. Vor allem Richtung Abgang zieht sich der Geschmack dann durch. Auch im weiten Trinkverlauf bleibt dieser leicht süßliche, brotig getreidige Geschmack bestehen.

Zum Fazit: Ein wie ich finde wirklich sehr gutes Helles, das sich eine Wertung von 4 Sternen wahrlich verdient hat.

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Fischers Kristallweizen

In meinem heutigen zweiten Test habe ich dieses Mal das Kristallweizen der Brauerei Fischer im Programm. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt dabei bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Der weiße Schaum ist durchaus üppig.

Zum Geruch: Ein malziges Konstrukt. Es hat sehr schöne spritzige Zitronenaromen in der Nase. Es riecht außerdem sehr frisch. Außerdem hat es noch leicht florale Noten.

Zum Geschmack: Ein frisches, malzaromatisches Bier. Es hat leicht karamellige Noten. Es wirkt aber auch ein bisschen muffig und im Abgang ist es  leicht kratzig im Hals. Ansonsten hat man einen typischen Kristallweizengeschmack. Es ist recht angenehm mild und hat typisch getreidige Weizennoten. Dieses getreidige Aroma ist von leicht süßlicher Natur und hat so etwas von einem buttrigen Plätzchenteig. Nur die etwas zu arg dosierte Kohlensäure die kratzig wirkt ist nach wie vor etwas störend.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Kristallweizen und mit das beste das ich bisher von dieser Sorte hatte. Ich kann dieses Bier wirklich nur weiterempfehlen, auch wenn es einen relativ geringen Verbreitungsgrad hat. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Superfreunde Old School

Im heutigen Test hab ich wieder ein Bier der Superfreunde aus Hamburg am Start. Dieses Mal gibt es mit dem Old Scholl ein Brown Ale, das einen Alkoholgehalt von 5,5% hat.

Zur Optik: Ein bernstein bis bräunliches trübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht fruchtig, aber auch etwas malziges mit ganz leichter Röstnote.

Zum Geschmack: Vor allem der Abgang fällt als erstes die herbe Hopfennote auf. Der Nachgang ist nicht so intensiv. Man hat Anflüge von leichter Fruchtigkeit mit sogar etwas tropischem. Etwas leicht malziges bis toastiges kommt noch im Unterton dazu und umfließt die Zunge.

Zum Fazit: Ein interessantes Bier, das durch röstig-fruchtige Noten auffällt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Val-Dieu Triple

Mein heutiger Test führt mich wieder in ein belgisches Kloster, dieses Mal zur Abtei Val-Dieu. Mit Unterbrechungen wurde die Abtei bis 2001 von Mönchen bewohnt, bevor diese das Kloster verließen. Die erst 1997 eröffnete Klosterbrauerei setzte ihren Betrieb aber in den Mauern der Abtei fort. Das Triple, welches ich heute verkoste ist das Standardbier der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 9%.

Zur Optik: Ein trübes, orangegoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht obstiges vor allem an Orange und Mandarine erinnerndes Bier.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein frisches Bier mit orangigen und mandarinigen Noten. Dazu kommt ein Zitrusaroma und leichte Hopfennoten. Der Abgang hat etwas prickelndes und ein leicht süßliches Mundgefühl in Mund und Rachen. Der Hopfen ist dezent kräutrig und die Kohlensäure prickelt sehr schön und macht das Bier sehr spritzig.

Zum Fazit: Ein ganz gutes Bier mit kräutrig-getreidigen Noten. Es bringt alles mit, was man für ein gutes Triple braucht, wenngleich es noch etwas fruchtiger sein könnte. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Potts Landbier Hell

Im heutigen zweiten Test habe ich wieder ein Bier der Potts Brauerei aus dem Münsterland. Vorab schon einmal einen herzlichen Dank an einen Kumpel für das besorgen des Bieres. Nach dem ich vor einer Weile das dunkle Landbier hatte kommt heute die helle Version auf den Tisch. Der Alkoholgehalt hier liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch erstaunlich fruchtiges Aroma, das mich an Äpfel und Birnen erinnert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bestätigt sich der er leicht fruchtige Geschmack aus der Nase. Vor allem im Antrunk kommen sehr deutliche Noten von grünem Apfel durch. Richtung Abgang wird es dann getreidiger. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein getreidig süßliches Bier, das einen guten Nachgschmack hinterlässt und Lust auf den nächsten Schluck macht.

Zum Fazit: Ein wie ich finde ganz gutes helles Bier. Es ist sehr leicht und auch erfrischend. Ich gebe hierfür eine Bewertung von 4 Sternen.

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Biermanufaktur Engel Keller Bock

In meinem heutigen zweiten Biertest habe ich den Kellerbock von der Biermanufaktur Engel aus Crailsheim im Programm. Der naturtrübe, helle Bock hat einen Alkohgehalt von 7,2%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, hellorangenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen guten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein malzig, karamelliges Aroma so wie es auf dem Etikett steht. Es ist gut brotig und leicht süßlich.

Zum Geschmack: Ein sehr fruchtiger Einstieg hat diese Bier, der mich doch sehr überrascht. Man hat gute Aromen die ein wenig an Äpfel und vor allem Birne erinnern. Die Hefe und das Malz sorgen zudem für eine gutes karamelliges Aroma, bei dem das Malz klar dominiert. Der zweite Eindruck verleiht dann jedoch ein wenig Fehlaromen, die dann ein wenig arg eingestaubt schmecken. Irgendwie hat es hintenraus dann zwar schon wirklich interessante und komplexe Aromen, jedoch schwingt hier so eine etwas zu süßliche zuckrige Komponente mit, die von alkoholischen Noten leicht begleitet wird.

Zum Fazit: Ein wirklich solider Bock, der vor allem durch die leicht karamelligen Noten überzeugt. Ich gebe hier eine Note von 4 Sternen.

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Baumburger Sopherl

In meinem heutigen Test wird es dieses Mal wieder richtig stark. Mit dem Sopherl der Baumburger Klosterbrauerei wage ich mich dabei an einen Eisbock. Mit 11% Alkoholgehalt hat dieser dementsprechend auch ordentlich Wumms zu bieten.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötliches Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein alkoholisches Aroma, aber auch beerige Noten hab ich in der Nase, die an Johannisbeere und Brombeere erinnern.

Zum Geschmack: Der Eindruck ist auch hier zunächst von gewissen alkoholischen Noten begleitet, aber auch von fruchtigen bzw. beerigen Noten. Auch im weiteren trinkverlauf kämpfen die alkoholischen Noten mit den gtereidgen und leicht fruchtigen, die unter anderem auch an reife Pflaumen erinnern. Es ein mix aus bitteren alkoholischen Noten und der süßlichen Getreidenote die versucht die Oberhand zu gewinnen und das zum Glück auch schafft.

Zum Fazit: Ein sehr komplexes Bier, das mit den alkoholischen Noten etwas gewöhnungsbedürftig ist. Wenn man sich darauf jedoch einlässt hat man ein geschmacklich sehr vielfältiges Bier. Ich gebe hier eine Wertung von 4 Sternen.