Veröffentlicht in 3-Sterne

Günzburger Märzen Spezial

Der März ist gerade zu Ende gegangen und der April hält Einzug. Dennoch möchte ich im folgenden Biertest noch einmal ein Märzen vorstellen. Das verkostete Bier kommt von der Radbrauerei aus Günzburg, der Stadt mit dem Legoland. Die Brautradition dieses Betriebes lässt sich bis ins Jahre 1590 zurückverfolgen und gründet auf ein Wirtshaus am Markt in der Günzburger Altstadt. Die mittlerweile einzige noch verbliebene Brauerei der Stadt ist zwar hauptsächlich für ihre Weizenbiere bekannt, jedoch stellt die Günzburger Brauerei auch untergärige Biere her. Eines davon ist das Märzen Spezial mit 5,5% Alkoholgehalt.

Zur Optik: Tiefgoldenes, klares Bier. Es hat einen ganz ordentlichen Schaum, jedoch nicht üppig.

Zum Geruch: Kräftig malziger und getreidiger Geruch. Dazu eine ordentliche Süße. Außerdem eine ganz leichte Bittere.

zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist dieses Bier erstaunlich mild und hat sogar eine Spur wässrige Note. Dann kommt aber im Abgang der kernig würzige Geschmack des Bieres durch. Insgesamt hätte ich mir von dem Bier ein bisschen mehr Geschmack erhofft, beziehungsweise hätte ich es etwas kräftiger erwartet. Im Abgang hat man dafür eine schön herbe Note, die ein wenig am Gaumen kitzelt und den Ab- und vor allem Nachgang recht würzig erscheinen lässt.

Zum Fazit. Nach anfängliche Startschwierigkeiten stellt sich dieses Gebräu doch noch als recht solides und würziges Bier heraus. Daher 3 Sterne, da der Einstieg doch schwer fällt.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Stuttgarter Hofbräu Kellerbier

Kellerbiere bzw. allgemein naturtrübe Biere sind aktuell sehr im Trend. Ob als Radler oder richtiges Bier, fast jede große Brauerei hat in den letzten Jahren ein unfiltriertes Kellerbier auf den Markt gebracht. So hat auch die Stuttgarter Hofbräu diesen Trend erkannt und führt seit ein paar Jahren ein Kellerbier in ihrem Sortiment. In einer schicken Halbliter Bügelflasche verpackt hat es einen Alkoholgehalt von 5,0%.

Zur Optik: Sehr trübes, hellorangenes Bier. Weißer grobporiger Schaum der in Ordnung ist. Allgemein ein sehr sprudeliges Bier.

Zum Geruch: Leicht karamelliger, hefiger Duft mit marginalen brotigen Tönen. Insgesamt aber ein nicht besonders aufdringlicher Duft.

Zum Geschmack: Es fällt im Antrunk eine sehr schöne karamellige Note auf . Die Kohlensäure ist aber leider zu stark dosiert und nimmt dem Bier viel Geschmack. Es könnte deutlich mehr Geschmack sein und insgesamt kommt es dann doch ein wenig schwach daher. Man weiß bei diesem Bier nicht so richtig woran man ist. Mal hält es seinen Geschmack enorm zurück und wirkt wässrig mal entfaltet es einen richtig tollen Geschmack, der von leicht karamelligen noten bishin zu Einflüssen von Wildhonig reicht.

Zum Fazit: Ein Bier welches Licht- und Schattenseiten auf sich vereinnahmt. Daher reicht es hier nur zu 3 Sternen. Dennoch eines der besseren Biere im Hofbräu Sortiment.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Schimpf Urtrüb

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier aus dem Sortiment der Kronenbrauerei Schimpf aus dem schwäbischen Remmingsheim bei Rottenburg. Diesmal im Test ein naturtrübes untergäriges Vollbier, das von der Brauart einem Hellen entspricht, nur das es einfach schon vor Filtration abgefüllt wurde. Das als Urtrüb vermarktete Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Hellgoldenes, trübes Bier. Der Schaum ist ca. 2 cm breit, aber auch nur am Rand.

Zum Geruch: Hefige, leicht zitrusartige Noten. Dazu hat man feine brotige Noten. Die hefigen leicht karamelligen Noten sind am dominantesten.

Zum Geschmack: Prickelndes Bier, das sehr frisch wirkt. Gute Kohlensäuredosierung. Im Ab- und Nachgang hat man einen leichten Zungenbesatz des Hopfens, sodass man eine leicht herbe Note hat. Vom Malz kommt nur etwas ganz leichtes herüber, sodass es leider ein wenig flach wirkt. Leider insgesamt ein wenig flach.

Zum Fazit: Ein Bier, welches keinem weh tut und gut läuft . Daher denke ich ist es auch auf Partys das perfekte Bier, welches man zur Not auch aus der Flasche trinken kann. Hierfür gibt’s 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Aalener Löwenbräu Fass-Nachts-Bier

Heute ist Rosenmontag und damit ist vielerorts der Höhepunkt der diesjährigen Fasnets-, Karnevals- oder Faschingssession erreicht. Passend dazu gibt es heute auch ein speziell für die Fasnet gebrautes Fass.Nachts.Bier. Nun stellt sich natürlich die Frage, was zeichnet ein Fasnetsbier aus? Dazu kann ich leider auch nichts sagen, denn so unterschiedlich vielerorts die Fasnetsbräuche sind, so unterschiedlich sind auch die Fasnetsbiere in ihrem Bierstil. Das heute Bier jedenfalls, welches von der Löwenbrauerei aus Aalen stammt, ist ein helles, klar filtriertes Lagerbier mit 5,2 %.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weissen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges Aroma mit einem leichten Geruch nach Plätzchenteig, so etwas feinsüßlich teigiges.

Zum Geschmack: Getreidig mit einer ausgeprägten süßlichen Note. Sogar leicht fruchtige Anflüge von Apfel oder Birne. Ein gewisse süßliche Note mischt sich mit einer getreidigen. Der Hopfen ist leider nicht so präsent. Grundsätzlich ist dieses Bier im Aroma mild und leicht im Körper. Es ist etwas erfrischend, aber nicht so wie vergleichbare Biere, da es etwas zu süßlich ist, die gegen Ende schon fast penetrant wird.

Zum Fazit: Ein Bier, bei dem ich jetzt nicht so recht herrausschmecke, was daran wirklich zur Fasnet passt. Wobei Konfetti im Biere wäre auch nicht so lecker. Alles in allem ein Durchschnittliches Lagerbier, welches gut gekühlt und schnell getrunken auf Umzügen sicherlich ein gutes Bild abgibt. Hier gibts 3 Sterne.

 

Veröffentlicht in 3-Sterne

Nittenauer Boomerang

Nach einer kürzeren Pause gibt es heute mal wieder einen Biertest. Dieser führt uns in den bayerischen Wald nach Nittenau. Dort befindet sich das Brauhaus Nittenau. Zunächst als Kommunbrauhaus bestehend, kann der Betrieb auf eine Historie zurückblicken, die sich bis ins Jahre 1762 zurückverfolgen lässt. Seit seiner Privatisierung im Jahre 1923, befindet sich die Brauerei nun in den Händen der Familie Jakob. In den letzten Jahren, hat sich die eigentlich recht kleine Brauerei überregional einen Namen gemacht, da sie eine eigene Craftbeer Linie entwickelt hat und auch viele andere Craftbrauer sich in der Brauerei eingemietet haben um auf den dortigen Anlagen ihre Biere zu produzieren.  In ihrem Craftsortiment nimmt uns die Brauerei gewissermaßen mit ihrer Hopfenkreuzfahrt Linie mit auf eine kleine Weltreise. Diese 4 Biere umfassende Serie hat als Grundlage immer ein Bier welches auf Lagerbasis gebraut wurde, aber jedes mal mit einem andren Hopfen aus einer anderen Region der Welt zusätzlich kaltgehopft wurde. Darüber hinaus gibt es noch das Bier Hopfenkreuzfahrt an sich, bei dem alle verwendeten Hopfensorten in ein einziges Bier gepackt wurden. Aus dieser Serie möchte ich nun heute den Boomerang vorstellen, der wie man dem Namen schon entnehmen kann Hopfen aus Australien enthält. Hierbei handelt es sich um die Sorte Vic Secret, mit der dieses Gebräu kaltgehopft wurde. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 7,5% womit man es als strong bzw. imperial Lager bezeichnen könnte.

Zur Optik: Orangenes, trübes Bier mit einem ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Sehr süßliches, schweres Malzaroma in der Nase. Aber auch fruchtige Noten, die nach Exotik und tropischen Ländern riechen, hat man in der Nase. Man meint teilweise sich in einen Obstgarten verirrt zu haben, den die fruchtigen Aromen sind schon dominant. Jedoch ist auch das Malz mit einem leicht brotigen Teil vertreten.

Zum Geschmack: Ein wirklich intressantes und fruchtiges Bier, bei dem man aber nach den ersten Schlücken nicht unbedingt an ein Lager, sondern eher an ein IPA denkt. Einzig der etwas süßmalzige Abgang verrät das lager. Man hat ein wirklich sehr schönes ölig fruchtiges Aroma des Hopfens, der am Gaumen eine gewisse Herbe versprühen lässt. Der Hopfen ist eher sauf das harzige und herbe als auf die fruchtige Kompnente bedacht, wenn man die ein zwei Schlücke zum einstieg mal weglässt. Im Antrunk schmeckt man ein wenig ein ganz feine Fruchtigkeit, die ein wenig an Pfirsich erinnert. Ansonsten ist es doch recht harzig und zeitweilig sogar trocken. Für einen Bock bzw Lager finde ich es schon fast zu viel hopfen, da er so dem Malz jegliche Entfaltungsmöglichkeit nimmt und es wie ein Ipa erscheinen lässt.

Zum Fazit: Ja was ist es denn nun dieses Bier, bzw. was will es den sein. Vermutlich ein Mix aus Lager und Ipa. Das Lager kommt mir hier aber nicht so richtig durch und ich vermisse ein wenig die fruchtigen Noten. Hierfür gibts 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Hauf Dinkelator

Im heutigen Biertest geht es mal wieder ins Frankenland. Es geht in die Stadt Dinkelsbühl, welche aufgrund ihres sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerns immer einen Ausflug wert ist. Als ehemalige freie Reichsstadt hat Dinkelsbühl natürlich auch eine sehr reiche Braugeschichte vorzuweisen. Leider sind im laufe der Jahre auch hier viele Brauereien verschwunden und so existiert mit der Hauf Brauerei nur noch eine größere mittelständische Brauerei in der Stadt. Gegründet 1901 ist sie für eine Traditionsbrauerei noch relativ jung. Aus ihrem breiten Sortiment an Standardbieren wird heute der Dinkelator verkostet. Hierbei handelt es sich wie der Name vermuten lässt um einen dunklen Doppelbock. Mit stolzen 7,4% Alkohol bringt er auch ordentlich wumms mit.

Zur Optik: Röstbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen leicht bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Sehr süßliches röstiges Aroma. Riecht nach Lakritze. Ein schöner Mix aus röstigen und süßen Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Sehr süßliches Bier. Schmeckt fast schon ein wenig nach Süßstoff. Intensive malzige Aromen, die aber hauptsächlich süßlichen Charakters sind. Es fehlt mir ein wenig der Hopfen, der ein wenig herbe Noten vermissen lässt. Könnte auch deutlich intensiver sein, das Malz hat nur diese süßlichen an Lakritz erinnernden Noten. Es fehlt mir ein wenig an röstigen Noten.

Zum Fazit: Naja auch dieses Bier der Hauf Brauerei kann mich nicht so recht überzeugen. Wer die älteren Tests zu dieser Brauerei liest weiß wovon ich spreche. Hier ist es allerdings nicht ganz so übel aber für einen Bock schon recht fahl. Daher nur 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Fischer Kellerbier

Freitag, es ist Wochenende, Zeit also für einen neuen Biertest. Dafür geht es heute nach Mössingen in der Nähe von Tübingen. Das dort ansässige, schon seit über 200 Jahren betriebene Brauhaus, befindet sich seit 1938 im Besitz der Familie Fischer. Zusätzlich zum Brauhaus in Mössingen, welches auch einen Getränkemarkt und ein Hotel beherbergt, betreibt die Brauerei auch den Nackermüller in Tübingen. Diese Gasthausbrauerei, die Teile ihres Bieres selbst herstellt, befindet sich in aussichtsreicher Lage direkt am Neckar. Nun aber zu unserem heutigem Bier, dem Klassiker von Fischer, dem naturtrüben untergärigen Kellerbier. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Hat die Farbe von naturtrübem Apfelsaft. Sehr helles Kellerbier. Naturtrüb anfangs ordentlich Schaum, der sich jedoch langsam bis auf einen Cm zusammenzieht.

Zum Geruch: Sehr brotige Noten. Aber auch leicht herbe Hopfennoten, die ein wenig an grünen Apfel erinnern. Insgesamt ein eher nichtssagender Geruch.

Zum Geschmack: Frischherber Geschmack, bei dem die vermutete Apfelnote mitschwingt. Hat eine schöne Hopfennote, ohne dabei richtig herb zu wirken, das gefällt. Ganz feine bittere Noten zupfen im Abgang am Gaumen. Jedoch überwiegt das fruchtige Im Abgang hat man dann eine Malzsüße, die sich dann leider fast schon ein wenig permanent im Rachen festsetzt und so auch ein bisschen klebrig wirkt. Nichtsdestotrotz macht sie Lust auf den nächsten Schluck. Am Ende ist es nicht mehr ganz so süffig, da jetzt der Hopfen die Überhand gewinnt. Aber es wird dadurch sehr würzig. Mir fehlt jedoch ein wenig der Geschmack der Hefe, denn es ist nicht so karamellig wie ich andere Kellerbiere kenne. Das kommt eventuell auch dadurch, dass die Kohlensäure sehr präsent ist wie ich finde und etwas vom geschmack stiehlt. Dieses Bier kommt wirklich eher über seine Hopfennote. Man schmeckt aber dennoch relativ klar herraus das es kein Kellerpils ist, da schon auch die malzigen Noten durchkommen und es dadurch süßlicher machen. Außerdem wirkt es kräftiger als ein Pils.

Zum Fazit: Insgesamt ein guter Mix aus fruchtigen und feinherben Noten, die blumiger Natur sind. Gewöhnungsbedürftiges Kellerbier, aber es hat Geschmack und weiß auf seine Art zu überzeugen. Mir ein wenig zu süß. Ansonsten aber gut da es alles andere als wässrig ist. Daher solide 3 Sterne mit tendenz nach oben da es nicht ganz süffig ist.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Schinner Winterbier

Nach einer Woche Pause, gibt es nun den ersten Biertest im neuen Jahr. Da Weihnachten und die Feiertage zwar vorbei sind, der Winter aber erst seit letzter Zeit so richtig Einzug gehalten hat, findet sich heute ein Winterbier im Test. Es ist das Winterbier der Marke Schinner aus Bayreuth, welche mittlerweile aber von der Brauerei Kaiser aus Neuhaus an der Pegnitz gebraut wird. Gegründet 1860 als Schinner Bürgerbräu Bayreuth AG, liegen die Sudkessel nun schon seit 2008 brach. Die Marke an sich besteht aber weiterhin und wurde erst vor Kurzen sogar mit neuen Etiketten und einem neuen Internetauftritt versehen. Man darf also annehmen, das sie kein Auslaufmodell darstellt, welches demnächst vom Markt verschwindet. Von eben jener Marke wird nun heute das Winterbier verkostet. Es hat einen sehr ordentlichen Alkoholgehalt von 6,0%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier steht vor einem. Der Weiße Schaum ist ca. 3 cm breit. Die Farbe ist Kupfern mit einem leicht rötlichen Stich.

Zum Geruch: Leicht röstiges und beeriges Aroma zunächst. Dann kommen brotige Noten durch.

Zum Geschmack: Kernig würziges Bier, was einem da ins Glas purzelt. Vor allem ein harzig herber Abgang am Gaumen weiß zunächst zu bestechen. Das Malz ist ein wenig zurückhaltend aber dennoch einigermaßen präsent. Im weiteren Trinkverlauf plätschert das Bier so vor sich hin. Es wirkt ein wenig lieblos, dennoch aber sehr gut trinkbar. Ab und an etwas Alkoholisch. Wenn jedoch geschmacklich stärkere Nuancen durchkommen, dann doch sehr malzig und süßlich. Der Anfang ist besser lässt aber stark nach.

Zum Fazit: Ein Bier welches in Ordnung ist, aber doch irgendwie sehr unspektakulär und einfach nur Durchschnitt, lässt sich gut nebenher trinken ohne zu stören. Hierfür gibts 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Erdinger Kristall

Da die letzten Tage eher ein wenig ruhig waren, gibt es nach dem gestrigen Biertest heute nochmal einen hinterher. Dieses mal gibt es ein Bier, der  deutschlandweit bekannten Erdinger Weissbräu. Diese braut ihr Weissbier nicht nur in der klassischen naturtrüben Ausführung, sondern bietet auch eine für Bayern eher untypische kristallklare Version ihres Klassikers an. Diese hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: EIn klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Der weisse Schaum ist sehr üppig und es ist sehr sprudelig.

Zum Geruch: Spritzig getreidig eine leichte Süße und etwas Zitrus.

Zum Geschmack: Im Antrunk recht mild und leicht getreidig. Dann kommt eine kurzes leicht bitteres Intermezzo des Hopfens bevor es im Abgang süßlich und in wie ich finde Honigaromen übergeht. Ansonsten schmeckt es ein wenig schaumig und ist mir dabei etwas zu sprudelig. Im Abgang kommen dazu Zitrusaromen die, die getreidigen Töne akzentieren.

Zum Fazit: Ich bin zwar kein Fan von Erdinger, aber das Krisatll ist schon ganz in Ordnung. Für mich besser als das naturtrübe Original. Etwas zu spritzig. Hierfür gibts 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Clarens Brewery Ipa

Beim heutigen Test muss ich mich bei zwei Freunden bedanken, die mir dieses Bier aus ihrem Südafrikaurlaub zum verkosten mitgebracht haben. Es handelt sich hierbei um ein Bier der Clarens Brewery aus dem gleichnamigen Ort Clarens, der in der Nähe zur Grenze zu Lesotho liegt. Seit 2006 braut die Craftbierbrauerei hier nun schon ihre Biere und beweist, dass Südafrika biertechnisch doch mehr zu bieten hat, als Castle Lager und Hansa Pilsner. Das Bier, das verkostet wird, ist das IPA und hat 6,5% Alkohol, was für ein IPA eher leicht ist.

Zur Optik: Trübes oranges, bernsteinenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Leicht fruchtige Töne klingen an, aber auch ein etwas komischer Geruch. Etwas kalkig bzw. erdig im Geruch. Dazu Zitrusnoten, die aber ein wenig an einen Badreiniger erinnern. Die fruchtigen Töne finde ich, gehen in Richtung Mandarine und Aprikose.

Zum Geschmack: Sehr herber und bitterer Einstieg ins Bier. Es prickelt vor allem im Gaumen nach. Fruchtigkeit kommt zunächst schleppend durch, jedoch finde ich, das sich vor allem im Abgang ein paar fruchtige Noten auftun. Auch hier erinnern sie etwas an Mandarine und Melone wie ich finde. Insgesamt ein recht gefälliges IPA, welches nicht so richtig bitter ist sondern eher mild nach dem spritzigen Einstieg. Vor allem der Abgang ist doch sehr wässrig. Immer wieder leicht hopfige Noten, die aber sehr angenehm sind ohne zu bitter zu sein. Es kommt auch immer weider eine leichte Fruchtigkeit durch. Insgesamt ist es aber auch im weiteren Trinkverlauf einfach irgendwie ein wenig zu mild, vor allem im Nachgang.

Zum Fazit: Es könnte einfach noch ein wenig geschmacksintensiver sein. Aber es ist bei Weitem kein richtig schlechtes Bier. Vor allem bestätigen sich die Geruchseindrücke geschmacklich nicht. Hier reicht es für 3 Sterne