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Clarens Brewery Ipa

Beim heutigen Test muss ich mich bei zwei Freunden bedanken, die mir dieses Bier aus ihrem Südafrikaurlaub zum verkosten mitgebracht haben. Es handelt sich hierbei um ein Bier der Clarens Brewery aus dem gleichnamigen Ort Clarens, der in der Nähe zur Grenze zu Lesotho liegt. Seit 2006 braut die Craftbierbrauerei hier nun schon ihre Biere und beweist, dass Südafrika biertechnisch doch mehr zu bieten hat, als Castle Lager und Hansa Pilsner. Das Bier, das verkostet wird, ist das IPA und hat 6,5% Alkohol, was für ein IPA eher leicht ist.

Zur Optik: Trübes oranges, bernsteinenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Leicht fruchtige Töne klingen an, aber auch ein etwas komischer Geruch. Etwas kalkig bzw. erdig im Geruch. Dazu Zitrusnoten, die aber ein wenig an einen Badreiniger erinnern. Die fruchtigen Töne finde ich, gehen in Richtung Mandarine und Aprikose.

Zum Geschmack: Sehr herber und bitterer Einstieg ins Bier. Es prickelt vor allem im Gaumen nach. Fruchtigkeit kommt zunächst schleppend durch, jedoch finde ich, das sich vor allem im Abgang ein paar fruchtige Noten auftun. Auch hier erinnern sie etwas an Mandarine und Melone wie ich finde. Insgesamt ein recht gefälliges IPA, welches nicht so richtig bitter ist sondern eher mild nach dem spritzigen Einstieg. Vor allem der Abgang ist doch sehr wässrig. Immer wieder leicht hopfige Noten, die aber sehr angenehm sind ohne zu bitter zu sein. Es kommt auch immer weider eine leichte Fruchtigkeit durch. Insgesamt ist es aber auch im weiteren Trinkverlauf einfach irgendwie ein wenig zu mild, vor allem im Nachgang.

Zum Fazit: Es könnte einfach noch ein wenig geschmacksintensiver sein. Aber es ist bei Weitem kein richtig schlechtes Bier. Vor allem bestätigen sich die Geruchseindrücke geschmacklich nicht. Hier reicht es für 3 Sterne

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Propeller Turbo Prop

Im heutigen Biertest geht es mal wieder nach längerer zeit nach NRW. Es geht zur Brauerei Bosch, die unter dem Namen Propeller auch eine Craftbeer Line im Sortiment hat. Da aus dieser Line letztes Jahr bereits der Looping im Test war, möchte ich nicht noch einmal genauer auf die Brauerei eingehen, sondern direkt zum Bier kommen. Hinter dem Bier Turbo Prop, welches ich euch heute vorstellen möchte, verbirgt sich ein Imperial Pils. Dies heisst, das Bier ist ein Bier, welches im Stile eines Pilsbieres gebraut wurde. Im Unterschied zum normalen Pils, wurde es aber deutlich stärker eingebraut. Deshalb hat dieses Bier auch einen stolzen Alkoholgehalt von 6,5%.

Zur Optik: Klar filtriertes Bier, mit einer ca. 2 cm breiten Schaumkrone. Es hat in etwa eine mittelgoldene Farbe.

Zu Geruch: Leicht furchtig, nach grünen Früchten, mit einer gewissen Exotik im Geruch. Erinnert leicht an Melone.

Zum Geschmack: Ein Mix aus einer leicht getreidigen Note des Bieres mit einer gewissen fruchtigen Aromatik. Insgesamt ein recht schmackhaftes Bier, welches zusammengefasst betrachtet aber doch eher dahin plätschert und für seinen hohen Alkoholgehalt recht leicht wirkt. Doch nur bis zum Abgnag. Denn im Abgang lässt es ein wenig seine herbe zu, denn es handelt sich ja schließlich uj ein Pils. Hierbei macht sich jedoch auch bisweilen seine alkoholische Note bemerknar, welche im recht schlanken Malzkörper so gar nicht zu vermuten gewesen wäre. Diese störte leider die etwas fruchtige, grasige Hopfenaromatik am Gaumen und verleiht dem Bier eine recht kratzige Bittere. Die Fruchtaromen erinnern am ehesten an Birne und Traube wie ich finde.

Zum Fazit: Mh eine schwierige Bewertung. Auf der einen Seite eine gute fruchtige Hopfenaromatik, auf der anderen Seite aber auch alkoholische Noten, die nicht so recht zum leichten Malzkörper passen. Daher nur 3 Sterne.

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Hacker Pschorr Münchner Gold

Im heutigen Biertest geht es mal wieder nach München. Es gibt ein Bier der Marke Hacker-Pschorr, welche zu Paulaner gehört und in deren Brauerei hergestellt wird. Seit 1998 ist Hacker Pschorr nur noch eine Marke und wird nicht mehr in der ehemaligen Hacker Brauerei gebraut, welche mittlerweile nicht mehr existiert. Auf dem Gelände der Brauerei, heute als Hackerhöfe bekannt, befinden sich mittlerweile Wohn- und Bürogebäude. Aus dem Sortiment der Brauerei, von dem schon das ein oder andere im Test war, ist heute das Münchner Gold an der Reihe, ein untergäriges Exportbier mit 5,5% Alkohol.

Zur Optik: Goldenes, klares Bier. Der Schaum ist recht ordentlich und schön weiß.

Zum Geruch: Frischer malziger Geruch. Sehr brotig. Leichte karamellige Noten.

Zum Geschmack: Sehr kerniger erster Geschmackseindruck. Aber auf der anderen Seite auch sehr frisch. Hat einen herben beigeschmack, der den kernig würzigen Charakter dieses Bieres unterstreicht. Vor allem im Abgang finde ich harmonieren diese bitteren leicht harzigen Noten perfekt mit den etwas kernigern Brotnoten, die ein wenig den Charakter von Brotkruste haben. Im Abgang zieht sich der Hopfen leider ein wenig zurück und so nimmt im Abgnag leider die Süße zu. Es wird dann schon ein wenig zu süß und die Süße fängt an den Trinkgenuss ein wenig zu schmälern. Vor allem, wenn es sich in den Nachgang hinein am Gaumen festsetzt. Gegen Ende wird dieses Bier dann doch recht schal und büßt leider einiges seiner Vorschusslorbeeren ein.

Zum Fazit: Schade nach einem tollen start lässt dieses Bier doch ganz schnell nach. Es wird recht schnell durchschnittlich und so ist es dann, wenn es beim relativ neutralen Geschmack angelangt ist nichts wirklich besonderes mehr. Hierfür gibts dann dementsprechend auch nur 3 Sterne.

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Heubacher Hirschbräu Märzen

Im heutigen Biertest bleiben wir mal wieder ein wenig in der Region und verkosten ein Bier aus dem Ostalbkreis. Es stammt von der Heubacher Hirschbrauerei, von der schon das ein oder andere Bier im Test war. Da die Biere der Brauerei bisher nie so richtig schlecht abgeschnitten haben, habe ich diesem Bier gegenüber schon eine gewisse Erwartungshaltung. Das Bier, welches es nun dieses mal zu mir ins Glas geschafft hat, ist das Hirschbräu Märzen. Dieses untergärige Lagerbier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%. Eigentlich ein bisschen wenig für ein richtiges Märzen. Es erinnert somit eher an österreichische Märzen, welche sich um diesen Alkoholgehalt ansiedeln.

Zur Optik: Sehr hellgoldenes und wie ich finde leicht trübes Bier. Der Schaum ist doch eher überschaubar.

Zum Geruch: Sehr getreidige und brotige Noten. Dazu noch in der Ecke ganz leichte noten vom Hopfen.

Zum Geschmack: Ein sehr frisches Bier mit einer ausgeprägten, recht milden Malznote, die aber dennoch eine gewisse Würzigkeit versprüht. Die Kohlensäure ist bei diesem Bier echt gut dosiert und es neigt auch nicht dazu, zu süßlich zu werden, auch wen man in diesem Bier immer wieder mal einen Anflug von leicht süßlichen Noten, vor allem im Abgang nachsagen muss.

Zum Fazit: Ein recht mildes Bier das mit einem echten Märzenbier nicht so viel gemeinsam hat. Da trifft es die Beschreibung der Brauerei, als milden Partyklassiker schon genauer. Hierfür allerdngs eine gute süffige Alternative. 3 sterne.

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Königsbräu dunkel

Der Herbst hält Einzug und nicht nur die Tage werden dunkler sondern auch die Biere. Wenngleich viele dunkle Biere das ganze Jahr über verfügbar sind, so habe ich doch die Erfahrung gemacht, dass dunkle Biere in der kälteren Jahreszeit überaus beliebter sind als sonst. Es liegt vielleicht einfach das diese mit irhen kräftigeren und intensieveren Geschmäckern eifach auch ein wenig den Körper von innen wärmen. Das heutige Testobjekt kommt von der Königsbrauerei Majer aus Heidenheim-Oggenhausen. Deren dunkles Lagerbier besitzt ein Alkoholgehalt von 5,1% und wird nun verkostet.

Zur Optik: Röstbraunes Bier. Es hat einen leicht röstig angehauchten Schaum und ist klar filtriert.

Zum Geruch: Brotig, mit leicht röstigen Malzaromen hat dieses Bier in der Nase. Es riecht sogar ein ganz klein wenig cremig.  Dazu noch nussige Noten.

Zum Geschmack: Ein Bier das hier genauso weitermacht. Man hat in den Backen ein leicht nussiges und cremiges Aroma, dass sich auch in den Nachgang durchzieht. Hier wird es sogar leicht röstig, wobei dieses Bier insgesamt eher zahm bleibt.                             Die Kohlensäure ist meiner Meinung nach einen Ticken zu hoch angesetzt.

Zum Fazit: Ein Bier, welches recht ordentlich ist, mir fehlt hier aber zu einem perfekten Dunklen noch etwas intensivere Töne und vor allem mehr Röstigkeit. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Benediktiner Hell

Zum einläuten des Wochenendes gibt es mal wieder einen Biertest. Was passt da besser als ein unkompliziertes Helles um einen der letzten sonnigen Tage im Jahr zu genießen. Das Helle, welches sich im Test befindet, ist das Benediktiner Hell. Ursprünglich eine Marke der Ettaler Klosterbrauerei, wird die Marke Benediktiner seit ein paar Jahren, von der Bitburger Brauereigruppe vertrieben und von der zu ihr gehörigen Licher Brauerei in Hessen gebraut. Wenngleich die Ettaler Klosterbrauerei weiterhin unabhängig ihre Biere unter der Marke Ettaler braut, so erkannte Bitburger wohl das Potential der Marke Benediktiner und vertreibt diese deutschlandweit, in einer Kooperative mit der Ettaler Klosterbrauerei, als original bayerisches Kloster- und Qualitätsbier. Insofern ist das Bier in gewisser Weise eigentlich eine kleine Mogelpackung, da nicht mehr wirklich viel ursprünglich bayerisches, geschweige den klösterliches in ihm steckt. Man muss aber dazu sagen, das diese Kooperation auch auf Initiative des Ettaler Klosters zurückgeht, da diese in ihrer eigenen Brauerei nicht genug Kapazitäten hatte um die Nachfrage nach Benediktiner zu befriedigen. Nun bin ich also mal gespannt, ob diese hessisch/bayerische Kombination an Klassiker wie das Augusitiner heranreicht. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,0%.

Zur Optik: Klar filtriertes Bier. Es ist golden und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma. Es ist eher auf der kernigen Schiene, als im süßen Bereich zu Hause. Dazu kommt ein leicht karamelliges Aroma.

Zum Geschmack: Dieses Bier hat einen sehr prägnanten, getreidigen, aber irgendwie auch leicht seifigen Nachgeschmack, der sich sofort einprägt. Dieser klingt aber nur kurz an. Insgesamt hat das Bier einen getreidigen Grundton, der von einer gewissen Malzsüße untermalt wird. Die Kohlensäure ist nur marginal vorhanden und das Bier recht süffig. Es könnte hier einfach noch ein wenig mehr prickeln, sodass es noch erfrischender wäre.

Zum Fazit: Ein ganz solides Helles, welches aber leider mit Nichten an die original bayerischen Klassiker hinreicht. Außerdem hat es ein paar unschöne Beigeschmäcker. Dennoch ganz gut trinkbar. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Vulkan Porter

Zum Ausklang des Wochenendes gibt es zur späten Stunde nochmal einen Biertest im Programm. In diesem Biertest wird es dieses mal wieder ein wenig craftig, den die Sorte die verkostet wird ist eher nicht so eine typisch Deutsche, sondern eher ein Englische Biersorte. Es handelt sich um ein Porterbier. Diese Biersorte verdankt ihren Namen den englischen Hafenarbeitern in London, die dieses Bier gerne konsumierten. Beim klassischen englischen Porter handelt es sich hierbei um ein obergäriges dunkles Bier. Er ist in anderer Form aber auch in anderen Gegenden verwurzelt. Hauptsächlich in Hansestädten ist er bekannt, die über die Handelsbeziehungen in Kontakt mit eben jener englischen Biersorte kamen. Nun aber zum Biertest. Verkostet wird heute der Porter der Vulkanbrauerei, die wie der Name vermuten lässt sich in der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz befindet. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 6,0%.

Zur Optik: Schwarzes Gebräu, das sehr trüb wirkt. Der Schaum hat eine braune Färbung, ist aber dennoch sehr stabil.

Zum Geruch: Sehr intensiver röstiges Aroma, dass einem da in die Nase fliegt. Aber auch eine deutliche Lakritzspur ist zu riechen. Diese röstigen Kaffeenoten sind aber am dominantesten.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist leider erstaunlich wässrig. Jedoch hat dieses Bier im weiteren Trinkverlauf dann doch einen ordentlichen Kaffeeton, der durch die leicht herben Noten authentisch wirkt. Im weiteren Verlauf kommen diese Kaffenoten immer besser zum Tragen und lassen den etwas wässrigen Einstieg sehr schnell vergessen.

Zum Fazit: Ein soldies und ordentliches Gebräu, welches auch wirklich sehr schöne Kaffeenoten aufweist. Insgesamt ist es mir aber ein wenig zu eindimensional auf diese ausgerichtet. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Augustiner Weissbier

Heute ist Bayernwahl. Passend dazu gibt es daher heute ein Bier aus Bayern. Es stammt natürlich aus der Landeshauptsadt München, in der sich die politischen Geschicke des Freistaats abspielen. Produziert wird es von der einzigen noch privat geführten Münchner Großbrauerei, der Augustiner Bräu . Diese, vor allem durch ihren Edelstoff bekannte Brauerei, stellt auch ein Weißbier her, welches ich heute testen werde. Mal Schauen ob auch dieses Bier so überzeugt. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Naturtrübes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eher geruchsneutral in der Nase. Leichte Banane und etwas weizig getreidig.

Zum Geschmack: Ein Bier, dass nicht so rund wirkt in den ersten Schlücken. Es ist weizig und hat ein wenig hefige Noten im Abgang. Es ist ab und zu ein wenig kernig. Ansonsten ist es aber nicht besonders auffällig und im Nachgang hat man ein wenig Noten die nicht so recht passen und ein wenig alkoholisch wirken.

Zum Fazit: Ein ziemlich langweiliges und unspektakuläres Bier man kann es zwar trinken, aber da gibt es deutlich bessere Weißbiere. Ich bleibe dann doch eher beim Edelstoff. 3 Sterne.

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HirschBrauerei Honer Hirsch Helles

Helles ist im Trend. Viele Brauerei außerhalb Altbayerns bringen zurzeit nach und nach Biere, die dann auch häufig als Bayerisch Helles oder Helles Lagerbier deklariert werden, auf den Markt. Oftmals sind diese dann ziemlich oldschool mit einem Retroetikett versehen in der klassischen Euroflasche abgefüllt, wie sie der Bierliebhaber von den bayerischen Klassikern wie Augustiner oder Tegernseer her kennt. So auch geschehen bei der Hirschbrauerei Honer aus dem württembergischen Wurmlingen bei Tuttlingen. Seit 2017 nun im Sortiment der Brauerei, wird diese auf Retro getrimmte Bierspezialität, stilecht mit einem alten Mercedes Lieferwagen vermarktet. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Klares goldenes Bier. Weißer sprudeliger Schaum, der jedoch sehr grobporig ist.

Zum Geruch: Malzig frisches Bier. Jedoch sehr leicht und mild im Geruch.

Zum Geschmack: Sehr süffiges und getreidiges Bier. Wirklich sehr würzig. Einen Hang zum etwas süßlichen mache ich aus, jedoch gleicht das die Kohlensäure bisweilen aus. Im Abgang leider ein wenig eine metallische Note. Im Antrunk ist es sehr sprudelig und so wird der Geschmack leider ein wenig überdeckt. Bis auf diesen leider etwas penetranten metallischen Nachgeschmack ein wirklich süffiges Helles. Schlank und mild aber dennoch nicht zu wässrig gibt es sich auch im weiteren Trinkverlauf, wenn die Kohlensäure ein wenig abklingt. Hier und da kommt mir das Malz aber zu süß vor, vor in der Zweiten hälfte des Bieres.

Zum Fazit: Ein Bier bei dem man hin und her gerissen ist. Auf der einen Seite schön süffig und dezent würzig. Auf der anderen Seite fast schon ein bisschen zu viel Süße und ein etwas unangenehmer Beigeschmack. Abzüge und Pluspunkte halten sich hier die Waage. Gut gekühlt sicherlich ein Zechbier. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Königsbräu Weizen

Der Sommer neigt sich langsam aber sich dem Ende zu. Der August endet bald, und damit auch für viele die Ferien. Die letzten heißen Tage mögen also genossen werden, dies geht natürlich am besten mit einem gut gekühlten Bier. Im Sommer besonders beliebt, sind spritzige Weizenbiere oder auch die filtrierte form dessen, das Kristallweizen. Daher befindet sich im heutigen Test mal wieder ein Kristall. Das Bier stammt von der Königsbräu aus dem Heidenheimer Stadtteil Oggenhausen, die dort seit 1827 ein mittlerweile recht umfassendes Portfolio an Bierspezialitäten braut. Es besitzt einen Alkoholgehalt von 5,3 %.

Zur Optik : Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Weizig, zitroniger Geruch, bei dem man aber auch etwas von der Banane schmeckt. Dazu ein leichtes kitzelen des Hopfens.

Zum Geschmack: Im ersten Geschmackseindruck wirkt dieses Weizen doch sehr sehr süß. Vor allem Orange und etwas Banane habe ich im Mund wie ich finde. Dazu kommen immer mal wieder ganz feine Noten zitrusartiger Natur. Ein im weitesten Sinne dann auch sehr erfrischendes Bier, bei dem es vor allem im Abgang sehr schön prickelt im Rachen. Die überzogene Süße, ist aber nach dem Anflug recht schnell Verflogen und so hat man ein spritziges Kristallweizen, das leicht süßliche Getreidenoten mit einer immer stärker aufkommenden,  leicht herb säuerlichen Zitrone vereint zum ende des Bieres.

Zum Fazit: Ein wirklich abwechslungsreiches Bier mit vielen Facetten, die leider aber überhaupt nicht aufeinander abgestimmt sind. So wirkt es leider vor allem in den Übergängen etwas merkwürdig. Schade eigentlich, aber hierfür gibt es nur 3 Sterne.