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Sternenfeld Helles

Jeder, der schon einmal dort war, oder zumindest daran vorbeigefahren ist, wird mir zustimmen, dass die Bergstraße ein wirklich schöner Flecken Erde ist. Die bergige Region zwischen Darmstadt und Heidelberg ist vor allem für ihre imposanten Burgen und malerischen kleinen Städte wie Weinheim oder Heppenheim bekannt. Kulinarisch ist die Region vor allem vom Weinbau geprägt, da das meist doch recht warme Klima optimale Anbauvoraussetzungen bietet. Dadurch findet man in der Region aber durchaus auch andere mediterrane Pflanzen wie Oliven oder Mandeln. Aber Bier? Dafür ist die Region nun wahrlich nicht bekannt und so findet sich abgesehen von Darmstadt und Heidelberg auch keine größere Brauerei in dieser Region. Eine Bensheimer Familie möchte diesen Zustand aber ändern und hat deshalb im Jahre 2020 das Sternenfeld Helle auf den Markt gebracht. Über eine eigene Brauerei verfügt man aber noch nicht und so lässt man das Bier im Auftrag bei einer nicht näher genannten Traditionsbrauerei in der Oberpfalz brauen. Dennoch möchte man mit dem Bier den Menschen vor Ort eine regionale Alternative zu den Bieren von Außerhalb bieten und vermarktet das Bier daher bewusst regional. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ich habe ein trübes, leicht bernstein schimmerndes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein keksig getreidiges Aroma, dass sich in der Nase breit macht.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches im ersten Eindruck wirklich sehr erfrischend ist und sich dann langsam im Mundraum ausbreitet. In Richtung Abgang sind es aber auch etwas keksige und wie ich finde irgendwie karamellige Noten die hinzukommen. Es ist aber auch ein sehr würziges Helles und für mich etwas zu keksig. Insgesamt zeichnet sich das Bier würzig und vollmundig, aber auch teilweise etwas zu mild. Die Kohlensäure ist ganz gut getroffen und verleiht die nötige Spritzigkeit.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein leckeres Bier mit rundem Geschmack, aber etwas zu mild und teilweise einem etwas unangenehmen keksigen-teigigen Malzgeschmack im Nachgang.

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