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Frankenheim Alt

Im heutigen zweiten Test habe ich dieses Mal mit dem Frankenheim ein Altbier, welches sogar aus der Altbiermetropole schlechthin, nämlich aus Düsseldorf stammt. Zwar mit einer Tradition die bis ins Jahre 1873 zurückreicht ausgestattet, hat sich die Brauerei 2005 von ihren familiären Wurzeln verabschiedet und wurde an die Warsteiner Brauerei verkauft. Diese war auch dafür verantwortlich, das die Brauerei 2009 endgültig ihre Pforten schloss, nachdem sie schon Anfang der 90er Jahre ihren Stammsitz in der Düsseldorfer Altstadt für einen Neubau in Neuss-Holzheim verlassen hatte. Die Marke aber blieb bis heut erhalten und auch im Stammhaus in der Innenstadt wird nach wie vor Frankenheim-Alt gezapft. Gebraut wird das allerdings inzwischen von Warsteiner selbst an deren Stammsitz im Sauerland. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8% und darüber hinaus muss ich mich noch bei einem Freund für das Besorgen des Bieres bedanken.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr süßlich-cremig und hat einen schokoladigen Touch

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es brotig und es ist leicht röstig. Es ist im Abgang etwas herb am Gaumen. Ansonsten ist es etwas krustig, brotkrustig. Es ist herb bis zum Gaumen, im weiteren Trinkverlauf irgendwie auch recht herb. Ansonsten gibt das Bier nicht so viele her und die Kohlensäure ist kaum wahrnehmbar. Es hat aber auch zwischendurch leicht toastige Noten. Dennoch passt das ganz nicht so recht zusammen und die röstigen Malznoten und die herbe Hopfenaromatik beißen sich.

Zum Fazit: Vielleicht liegt es daran, das ich generell kein Fan von Altbieren bin, aber dieses Bier schmeckt mir nicht so recht. Für Altbiertrinker mag es sicherlich ok sein, aber selbst hier dürft es bessere geben. Es ist insgesamt auch nicht besonders spannend und so gibt es hierfür 2 Sterne.

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Erdinger Dunkel

Im heutigen zweiten Biertest habe ich ein Bier der für ihre Weissbiere weltbekannten Erdinger Bierbrauerei. Die Brauerei hat ihre Ursprünge im Jahre 1886 und befindet sich seit 1935 in Besitz der Familie Brombach. Seit neuestem scheint auch Liverpool Trainer Jürgen Klopp ein Liebhaber dieser Biere zu sein, ist er doch großflächig in Werbespots der Brauerei zu sehen. Grund genug also nach längerer Zeit einmal wieder ein Bier der Brauerei zu verkosten. Ich habe mich dabei für die dunkle Version des Weißbieres entschieden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein schwarzes, trübes Bier. Der weiße Schaum ist ordentlich und hat leicht bräunlich-cremige Einflüsse.

Zum Geruch: Man hat leichte Schokonoten und es ist etwas fruchtig. Es erinnert ein bisschen an Pflaume.

Zum Geschmack: Zunächst einmal ist es ein geschmacklich eher flaches Bier. Es fehlen die richtig intensiven Noten, vor allem die für ein dunkles Bier charakteristischen fruchtig-schokoladeigen Noten fehlen hier komplett. Im Abgang prickelt es ein wenig und man spürt den Hopfen auf der Zunge. Zusätzlich hat man im Nachgang ein wenig Kakao im Rachen. Im Antrunk betäubt die Kohlensäure die Zunge und verhindert so jegliche Geschmacksverbreitung. Wenn die Kohlensäure nachlässt, wird es ein wenig besser und lässt ein wenig mehr Geschmacksvielfalt zu. Man hat im Abgang somit etwas mehr von den schokoladigen Aromen, die aber weiterhin nur ganz leicht durchkommen. Im ganzen Bier schwingt immer etwas von den getreidigen Noten mit und man kann sich auch denken, dass es ein eher dunkles Bier ist, jedoch nicht unbedingt beim ersten Eindruck.

Zum Fazit: Mich hat dieses dunkle Weizen nicht so richtig überzeugt. Es fehlt einfach das was für mich ein dunkles Weizen ausmacht. Ich dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Flensburger Blonde

Unter dem Label BrauArt gibt es von der Flensburger Brauerei auch Biere, die nicht unbedingt den gängigen Bierstilen entsprechen. Eines davon hat es heute zu mir in den Test geschafft. Das Blonde hat sich diesen typisch belgischen Bierstil ausgesucht, der oft bei Abteibieren zu finden ist, und versucht ihn nach Norddeutschland zu importieren. Herausgekommen ist nun vor mit stehendes Bier mit einem Alkoholgehalt von 6,1%.

Zur Optik: Ein orangenes Bier mit tiefen bernsteinstich. Der weiße Schaum ist ca. 3 cm breit.

Zum Geruch: Es riecht wie ein typisch belgisches Blondebier. Es ist sehr strohig, aber auch spritzig mit einem ordentlichen Schuss Orange und Mandarine. Dazu leicht Getreide und Zitrusfrüchte.

Zum Geschmack: Ein würziges, dezent fruchtiges Bier. Man hat Noten von Dörrobst, Pflaume und Mandarine. Zusätzlich noch ein wenig Orange. Die Pflaume und Mandarine finde ich dominant. Im Abgang finde ich es aber ein wenig zu dezent und im Nachgang hat man dann so gut wie gar keinen Geschmack mehr. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier eher schwach im Geschmack und gibt nicht wirklich viel her. Man schmeckt durch die etwas spritzige Getreidenoten schon ganz leicht das es sich um ein Blonde handelt und es erinnert soweit sogar ab und an an einen Sekt, aber hier gibt es nun einmal speziell in Belgien deutlich bessere Beispiele der Sorte.

Zum Fazit: Ich finde es geschmacklich leider sehr dürftig. Vieles was ein Blonde auszeichnet fehlt hier. Einzig der Geruch ist überzeugend. Es ist definitiv kein Bier für den Abguss, aber wer geschmackliche Highlights bzw. überhaupt einen Geschmack sucht wird hier enttäuscht. Ich gebe dem Bier 2 Sterne

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Steambrew German Red

Im heutigen Beitrag habe ich wieder ein Bier aus der Steambrew Reihe im Test, welche von Eichbaum für den Discounter Lidl hergestellt wird. Auf der dazugehörigen Website wird zwar zu jedem Bier eine Geschichte erzählt, jedoch möchte ich euch diese an den Haaren herbeigezogenen Märchen ersparen. Das German Red jedenfalls ist nicht wie viele denken ein red Ale, sondern ein roter Bock, sprich ein stärker eingebrautes Rotbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rot-kastanienfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, röstiges Aroma gepaart mit alkoholischen Noten.

Zum Geschmack: Auch hier ist es doch die alkoholische Note, die irgendwie dominant im Geschmack bleibt. Auch im weiteren Trinkverlauf werden die alkoholischen Noten dann etwas weniger und man hat eher noch die rötlich-getreidgen Noten, die irgendwie auch etwas milchiges an sich haben. Gegen Ende wird es dann eher wieder etwas bitterer und alkoholischer.

Zum Fazit: Für mich kein wirklich gutes Bier. Mir kommt hier vor allem die alkoholische Note viel zu stark durch. Sie behindert den Geschmack so sehr, dass es wirklich störend ist. Ich gebe dem Bier daher nur 2 Sterne.

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Hofbräu Helles Vollbier

Im heutigen Biertest habe ich wieder ein Bier aus der bayerischen Landeshauptstadt München im Glas, in der momentan eigentlich das Oktoberfest stattfinden würde. Das neueste Bier der Brauerei ist das Hofbräuhaus Helle, welches 2017 anlässlich des 500 jährigen Jubiläums des Reinheitsgebot vorgestellt wurde. Das Helle hat einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum der soagr etwas beständig ist.

Zum Geruch: Ein eher brotiger Geruch mit einer ganz leichten Süße. Hier dominiert eindeutig das Malzige.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es vor allem im Antrunk ein sehr flaches Bier, das erst gegen Abgang ein wenig von seinem Geschmack preis gibt. Vor allem die malzigen Noten sind doch sehr zurükhaltend. Ingsesamt hat das Bier eine überraschende Hopfenbittere, die jedoch sehr zu lasten des Malzes geht. Man schmeckt nur ganz leicht süßliche Noten heraus. Isgesamt ist dieses Bier schon süffig und würzig, aber auch im weiteren Trinkverlauf gehen diese etwas zu penetranten Hopfennioten nicht so richtig weg.

Zum Fazit: So richtig überzeugt bin ich von dem Bier nicht. Da macht die Flasche optisch deutlich mehr her als ihr Inhalt im Glas. Mich stört vor allem die Hopfenbittere, die ich o nicht in ein Helles packen würde. Auch das Brauwasser ist mir zu hart. Ich vergebe hier 2 Sterne.

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Maisacher Perle

Der folgende Biertest führt mich in das oberbayerische Städtchen Maisach, welches westlich von München liegt. Die Brauerei wurde bereits 1556 gegründet und befindet sich auch heute noch in Privatbesitz. Verkosten möchte ich die Maisacher Perle, ein klassisches Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches, getreidiges Aroma. Dazu kommt eine leichte Honignote.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es getreidig süßlich. Im Abgang hat es aber auch eine bittere Komponente. Dazu kommt eine vor allem in Nachgang pappige Süße, die auch sehr stark an Honig erinnert. Im weiteren Trinkverlauf legt sich vor allem diese penetrante Süße, jedoch hat man irgendeinen bitteren Beigeschmack, der dem Biergenuss überhaut nicht gut tut und so wirkt das alles ein wenig unrund.

Zum Fazit: Für mich absolut nichts was sich lohnt. Hier gibt es gerade in Bayern deutlich bessere Biere in dieser Kategorie. Wenn die Süße nicht so penetrant wäre, könnte man dem Bier wirklich auch etwas positives abgewinnen. So reicht es nur für 2 Sterne.

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Hochdorfer Pilsener

Im zweiten Biertest gibt es dieses Mal wieder ein Bier der Hochdorfer Brauerei aus dem gleichnamigen Nagolder Stadtteil. Das Pilsner welches ich heute verkoste hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger Geruch. Es riecht leicht muffig und ledrig.

Zum Geschmack: Auch hier ein eher malzig süßliches Bier, bei dem man im ersten Eindruck meinen könnte man trinkt ein Exportbier. Es ist sehr süßlich, vor allem im Mittelteil. Im Abgang ist es kurz ein wenig herb, aber nicht so richtig intensiv und nur in kurzen Anklängen. Jedoch kommt bei diesem Bier immer ein wenig eine süße durch, die den Hopfen und seine Bittere leider ein wenig auffrisst und so einen wenig einen muffigen Geschmack im Mund beim Nachgeschmak  hinterlässt. Gelegentlich kommt der Hopfen durch, jedoch nicht in einer wirklich guten Position.

Zum Fazit: Ein Pils, das mich nicht so wirklich überzeugt. Es ist viel zu mild und die Hopfenbittere klingt viel zu wenig und wenn dann nur kurz an. Mich hat es jetzt nicht nachhaltig begeistert. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Yankee& Kraut Room 101

Die Room Serie ist eine Collaboration Serie verschiedener deutscher Craftbrauerein unter dessen Label Biere erscheinen, die sich Abseits des Reinheitsgebotes bewegen. Ein solches Bier ist mein heutiges Testobjekt, der Room 101 eine Kollaboration von Yakee & Kraut, Freigeist Bierkultur und Pirate Brew. Das Bier selbst enthält neben den üblichen Zutaten noch Dinge wie Eukalyptus, Pfefferminze, Wacholderbeere und Zitronensaft. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr guten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr kräutriger Geruch. Man hat ein bisschen Blüten noiten. Dazu sind auch der Eukalyptus und die Pfefferminze wahrnehmbar, was dem Bie eine kräutrige Nuance verleiht.

Zum Geschmack: Auch hier sehr blumiger und kräutriger Geschmack. Es wirkt irgendwie aber sehr künstlich und schmeckt irgendwie nach Shampoo. Das dürfte an diesen sehr blumigen Noten udn vor allem dem dominanten Geschmack des Eukalyptus liegen. Ab und an haben ich auch leichte Honignoten. Im weitren Trinverlauf gibt es sich dann ein wenig moderater und die blumigen Noten lassen ein Wenig nach.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gewöhnungsbedürftiges Bier. das mir irgendwie überhaupt nicht schmeckt. So kann ich dem Bier auch nur eine Wertung von 2 Sternen geben.

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Schlössle Bayrisch Hell

Im heutigen zweiten Biertest habe ich dieses Mal wieder ein typisches Helles parat. Hersteller ist dabei die Brauerei Schlössle aus Neu Ulm. Es kommt daher mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen leicht fruchtigen Geruch in der Nase. Dazu kommen feine getreidige Noten. Außerdem ist es auch ein wenig hopfig in der Nase. Man hat noch Nuancen von einem gewissen grasigen Hopfen.

Zum Geschmack: Ich finde das es im ersten Eindruck ein eher geschmacksneutrales Bier ist. Es hat herbe Nuancen im Abgang und einen Anflug von leicht grünlichen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es doch erstaunlich wässrig. Es hat leider auch Anflüge von diesen grünlichen leicht gurkigen Aromen. Diese klingen aber nur ganz leicht an. Die Süße ist eigentlich so gut wie gar nicht vorhanden. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es geschmacklich sehr zurückhaltend. Im Abgang aber ein wenig herb.

Zum Fazit: Mich überzeugt es nicht so wirklich. Es ist bei leibe nicht schlecht aber ich finde es einfach ziemlich fad. Da hätte ich mir mehr erwartet. So gibt es von mir nur 2 Sterne.

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Apoldaer Schwarzer Esel

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal wieder ein Bier der Vereinsbrauerei aus Apolda, doch eigentlich stimmt das nicht so ganz. Die Brauerei ist zwar Produzent dieses Bieres, ursprünglich stammt es jedoch von der Wartburg Brauerei aus Eisenach. Nachdem diese jedoch pleite ging und nach und nach ihren Betrieb einstellte übernahm Apoldaer die Produktion und den Vertrieb dieser Bierspezialität. Der Name steht dabei für die Schwarzen Esel der Wartburg die nur in der Gegend um Eisenach gehalten werden. Der Alkoholgehalt des Schwarzbieres liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein dezent brotiges Aroma hat man in der Nase. Sonst kommt nicht viel durch.

Zu Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch eher in die süßlichere Richtung gehendes Bier, das aber gar nicht mal so süßlich ist wie ich angenommen hätte. Ansonsten hat es hier und da ganz leichte röstige Anflüge, das war es dann aber auch. Es ist auch im weiteren Trinverlauf ein Bier, das wahrlich nichts so besonders ist, da es einfach geschmacklich nur eine gewisse Malzsüße aufweist und sonst recht wenig.

Zum Fazit: Es ist im Körper sehr schlank und dementsprechend auch geschmacklich recht dünn. Ich kenne hier deutlich gehaltvollere und aromatischere Schwarzbiere. Ich gebe dem Bier 2 Sterne