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König Ludwig Königliches Festtagsbier

Nun ist also schon wieder heilig Abend, Weihnachten und doch ist alles anders als sonst. Corona macht auch vor dem Weihnachtsfest nicht und vieler Orts sind die Menschen dazu gezwungen die Festtage alleine oder im nur sehr kleinen Kreise zu verbringen. Doch auch alleine kann man Weihnachten genießen z.B. mit einem schönen Weihnachtsbier wie das welches ich heute verkoste. Es handelt sich um das königliche Fesattagsbier, der König Ludwig Brauerei aus Kaltenhausen. Königlich trifft es bei diesem Bier sehr gut, ist die Brauerei doch zu Hälfte in Besitz der Wittelsbacher, dem ehemaligen Herrschergeschlecht Bayerns. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes mittelgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, brotiger Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten schluck ist es nicht besonders spektakulär. Es ist leicht getreidig in den Backen. Der Antrunk ist doch angenehm prickelnd und auch im Abgang ist es noch ein wenig herb. Auch im weiteren trinkverlauf ist es ein angenehm zu trinkendes, kräftig würziges Bier. Durch die Kohlensäure und die leichte Hopfenaromatik wird es nicht zu schwer.

Zum Fazit: Ein kräftig und würziges aber ach angenehm zu trinkendes Festbier. Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen. In diesem Sinne wünscht Julis Bierblog allen ein frohes Weihnachtsfest, egal wie sie feiern mögen. Auf das nächstes Weihnachten wieder besser wird. In diesem Sinne Prost

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Distelhäuser Pils

Heute habe ich ein Bier der Distelhäuser Brauerei aus Tauberbischoffsheim im Test. Die Brauerei hat eine Historie die bis ins Jahre 1811 zurückreicht. Aushängeschild ist das Pils, welches ich heute auch in meinem Test verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit hopfigen Einflüssen. Man hat ein leichets Erdbeeraroma und grasige Noten wie ich finde.

Zum Geschmack: Ein hopfenherbes Bier. Es ist hat eine doch wahrnehmbare fruchtige Note im Geschmack, die hier durchkommt. Es ist ein ganz gut bekömmliches Pils mit einem doch recht malzaromatischen Aroma im Abgang und vor allen Nachgang. Die Hopfennote sind feinherb und machen das Bier spritzig und runden das Geschmacksprofil mit hopfig grasigen Noten ab.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und aromatisches Pils. Es ist zwar nicht so kantige und herb wie ein norddeutsches Pilsner, aber für mich ist es aromatisch spritzig und sehr bekömmlich. ich gebe hier eine Wertung von 4 Sternen.

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Simon Schwarze Kuni

Im heutigen Test habe ich die Schwarze Kuni der Brauerei Simon aus Lauf an der Pegnitz. Benannt ist sie nach der Kaiserin Kunigunde, die wie ihr Mann zu heiligen erhoben wurde und besonders in der Region Bamberg verehrt wird. Stilistisch handelt es sich beim Bier um einen Weizenbock der einen Alkoholgehalt von 7% besitzt.

Zur Optik: Ein braunschwarzes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr fruchtig, ein Aroma von sehr reifer Banane mit einer leicht bitteren alkoholischen Note. Diese ist aber sehr gut in diesem Fruchtaroma verpackt.

Zum Geschmack: Ein interessantes Aroma aus röstigen Noten mit einer bittere Note im Abgang und in den Backen einer guten Fruchtigkeit mit natürlich der typischen Banane. Die alkoholische Bittere ist vielleicht ein bisschen zu hoch. Es schwingen immer wieder mal noch in den Backen ein paar Noten von Schokolade, die sich leicht süßlich am Gaumen schmiegen. Dazu kommt ordentlich Dörrobst. Vor allem Rosine, Pflaume und Banane. Mir gefällt im weiteren Trinkverluf diese bittere Note nicht, die nimmt so ein wenig den Kakaogeschmack heraus, jedoch ist sie immer nur marginal. Gegen Ende kommt sogar noch etwas Kaffee in den Rachen.

Zum Fazit: Ein sehr vielschichtiges Bier, das bis auf die störende Bitternote wirklich sehr gut zu trinken ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Herbsthäuser Weihnachtsbier

Im heutigen Test habe ich dieses Mal ein Bier aus der Herbsthäuser Brauerei aus dem gleichnamigen Stadtteil Bad Mergentheims. Verkostet wird natürlich ein Weihnachtsbier, das einen Alkoholgehalt von ordentlichen 5,8% hat.

Zur Optik: Ein dunkelgolden, klar filetiertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiger Geruch, der sonst nicht so viel hergibt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es recht getreidig, bevor es im Abgang mit einer gewissen Malzsüße daherkommt. Der Nachgang ist jedoch im ersten Moment nicht süß, sondern eher brotig, lebkuchenartig.  Es hat eine ordentliche Kohlensäurekozentration. Auch im weitern Trinkverlauf ist es ein wirklich sehr rundes Bier. Es fehlen hier und da die ecken und Kanten. Jedoch hat es eine sehr gute Endsüße.

Zum Fazit. Ein solides, aber nicht unbedingt 100% überzeugendes Festbier. Mir verlangt es eine Wertung von 3 Sternen ab. Es fehlt einfach so ein bisschen etwas auch wenn man es sehr gut trinken kann. 

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Braukatz Pale Ale

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier aus der Braukatzreihe der Braumanufactur Allgäu aus Nesselwang. Das Pale Ale ist dabei das erste Bier dieser Reihe gewesen. Der Alkoholgehalt liegt 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr üppigen Schaum der gar nicht aufhört zu schäumen.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit Orangennoten, aber auch etwas zitrusartiges bzw Grapefruit kommt dazu. Dazu hat es leicht tropische Noten die hauptsächlich an Ananas und Maracuja erinnern.

Zum Geschmack: Auch hier ist der erste Eindruck klar in der tropischen Richtung. Ich finde auch das hier im Antrunk vor allem die Ananas durchkommt. Im Abgang hat man leicht hopfige Noten, aber ansonsten ist es eher geschmacksneutral. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann leicht fruchtig im Mundegfühl. Allerdings fehlt mir der Malzkörper.

Zum Fazit: Ein Bier, das man ganz gut trinken kann. Es hat sehr schöne Fruchtnoten, jedoch fehlt ihm ein wenig der Malzkörper und so ist es sehr auf den Hopfen fokussiert. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Rhaner Schwarzer Pandur

Im heutigen Test habe ich mit dem schwarzen Pandur ein Bier von der Brauerei Rhaner aus dem bayerischen Wald. Benannt ist das Bier nach den Panduren, slawischen Söldnern die für das Österreich Ungarische Kaiserreich gegen die Osmanen kämpften und gelegentlich als Räuberbanden durch die bayerisch-österreichischen Grenzregionen zogen. Das Bier ist ein dunkles Weißbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein schokobraunes bis schwärzliches Bier. Es ist sehr trüb und hat ziemlich viel Schaum, der sogar einen leicht cremig braunen Ton aufweist.

Zum Geruch: EIn schokoladiges und leicht röstiges Aroma ist im Geruch zu erkennen. Ansonsten hat man noch leicht hefige Noten.

Zum Geschmack: Sehr bitter und kakaoartig ist dieses Bier im ersten Eindruck. Man hat wirklich ein spannende Komposition von leicht herben kakomäßigen Zügen, die dann zusätzlich um eine leicht süßliche Note erweitert werden. Ansonsten hat es vor allem im Antrunk ein wenig wenig Charakter und wirkt bisweilen sogar wässrig.

Zum Fazit: Ja ich kann dem Bier durchaus etwas abgewinnen. Es hat sehr schönen Kakaonoten. Jedoch fehlt es ihm ein wenig an Körper. Dennoch ist es eines der besten dunkle Weizenbiere die ich bisher hatte und mir eine Wertung von 4 Sternen wert.

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Uberach Juliette

Für meinen heutigen Biertest muss ich mich zunächst einmal wieder bei einem Freund bedanken, der mir dieses Bier zum verkosten aus Frankreich mitgebracht hat. Es handelt sich um ein Bier aus der Brasserie Uberach aus dem französischen Elsass. Das Juliette, welches ich verkoste ist ein besonderes obergäriges Bier, das Rosenblätter und Ingwer enthält. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen leicht mittleren Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr florales Aroma mit gewissen zuckrigen Noten. Dazu kommen Noten von Trauben.

Zum Geschmack: Auch hier hat man diese floralen Noten, die man in der Textur bis in den Nachgang schmecken kann. Man hat die Noten von Blüten, aber auch von sehr süßen Trauben. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein durchaus trinkbares Bier mit einem gewissen blütigen Aroma, welches aber irgendwie auch ein wenig künstlich wirkt. Auch gegen Ende bleibt dieser florale Ansatz dominant und lässt eigentlich kaum Raum für anders.

Zum Fazit: Manchmal fragt man sich schon ob man hier wirklich ein Bier trinkt. Am Anfang noch ganz gut wird es gegen Ende etwas schwieriger zu trinken. Dennoch mal etwas anderes und mir daher 3 Sterne wert.

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Hauf Export Bier

Für meinen heutigen Biertest geht es über die bayerische Landesgrenze in die ehemalige Reichstadt Dinkelsbühl. Nach sehr langer Zeit werde ich wieder ein Bier der hießigen Brauerei Hauf verkosten. Dieses Mal das Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein mattgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr grünes Aroma, das sogar irgendwie leicht gurkige Aromen hat. Es hat einen sehr urigen Geruch, bei dem das Getreide klar im Vordergrund steht. Aber man hat auch feine süße Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Auch dieses Bier von Hauf entspricht nicht unbedingt meinem Geschmack. Es schmeckt wirklich sehr grün und erdig und hat wirklich ein etwas gurkiges/säuerliches Aroma. Eine sehr hohe Kohlensäurekonzentration, die dieses Bier sehr prickelnd macht. Im Abgang und vor allem im Nachgang ist es sehr süßlich und wirkt fast schon zuckrig. Auch im weiteren Trinkverlauf wirkt dieses Bier viel zu süß auch wenn der gurkige grüne Geschmack nachlässt.

Zum Fazit: Dieses Bier ist nicht wirklich nach meinem Gusto der Geschmack bessert sich zwar, jedoch ist das Bier einfach zu unausgewogen und fehlerbehaftet. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Sander Schokolator

Advent Advent ein Lichtlein brennt. Inzwischen ist nun auch schon wieder die vierte Kerze entflammt und Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür. Weihnachten ist dabei auch immer die Zeit der Böcke und Starkbiere. Der Schokolator der Braumanufaktur Sander ist ein dunkler Weizenbock mit einem Alkoholgehalt von 7,8%.

Zur Optik: Ein schwarzes, röstbraunes Bier. Es hat einen sehr cremigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht schokoladig bitter und Kaffeearomen kommen dazu. Die Schokolade kommt richtig schön durch und wird von röstigem Malz unterstützt.

Zum Geschmack: Man hat schokoladige Noten. Aber auch beerige Noten finden sich im Geschmacksprofil wieder. Kaffeenoten hat man im Abgang die etwas röstiges haben und wie ein schwarzer frisch gerösteter Kaffee schmecken. Sie sind sehr sehr intensiv diese Kaffeenoten. Die Schokoladigen Noten sind sehr fein und abwechselnd bitter und süßlich.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr guter Weizenbock, der eventuell noch eine gewisse Fruchtnote haben könnte. Das ist aber jammern auf hohem Niveau und so vergebe ich hier die Höchstnote von 5 Sternen.

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Gruibinger Winterbier

Der Winter scheint nach dem letztwöchigen Einbruch bei den aktuellen Temperaturen wieder in weite Ferne gerückt, jedoch rückt Weihnachten immer näher und so wird auch in meinem heutigen Biertest wieder ein Winterbier durch meine Kehle fließen. Dieses mal von der Lammbrauerei Hilsenbeck aus Gruibingen im Täle. Das hiesige Winterbier hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein kupferfarbenes, klares Bier. Der Schaum ist ok aber jetzt nicht besonders viel.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges, malziges Aroma welches deses Bier besitzt.

Zum Geschmack: Ein sehr malzbetontes Bier. Es hat eine schönes hopfiges Aroma, welches im Trinkverlauf sehr gut durchkommt. Im Abgang wird das Bier dann ein wenig herber und der Hopfen kommt durch. Auch im weiteren Trinkverlauf gibt dieses Bier ein durchaus schmackhaftes Produkt ab, welches im Abgang sogar leicht karamellig wirkt. Insgesamt passen diese herben Noten aber nicht so recht mit den röstig karamelligen Maznoten zusammen, was das Gesamtbild des Bieres schon trübt.

Zum Fazit. Grundlegend sind die einzelnen Geschmacksnuancen an sich recht gut umgesetzt. Im Zusammenspiel sind aber nicht so richtig harmonisch und das beeinträchtigt für mich das Geschmackserlebnis. So kann ich hier nur eine Wertung von 3 Sternen vergeben.