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Van Honsebrouck Brigand

Mein heutiger Biertest geht ins belgische Ingelmunster zur Kasteel Brouwerij van Honsebrouck. Gegründet wurde sie 1900 von Emiel van Honsebrouck und ist heute noch immer in Familienbesitz. Der Name und der Bogenschütze auf dem Etikett meines heutigen Testbieres Brigand, sind eine Hommage an die Aufständischen die sich gegen die französische Besetzung im Jahre 1798 auflehnten. Stilistisch handelt es sich um ein Tripel bzw. ein strong Blonde Ale. Der Alkoholgehalt liegt auch dementsprechend bei 9%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensiv fruchtiges Aroma. Es hat eine deutliche Honignote. Es hat für mich auch etwas von Melone und einen Zitrustouch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein erfrischendes Bier, das einen leicht bitteren Abgang hat, aber nur ganz leicht. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr aromatisches Bier, mit einer schönen getreidigen Honignote, die am Gaumen hängt, die aber auch mit einer bitteren Hopfennote gefüttert wird und etwas harziges hat, was am Gaumen hängt und kräutrig wirkt. Es wirkt im weiteren Trinkverlauf ein wenig lasch. Mir fehlt vor allem die Kohlensäure. Es ist dann ein gegen Ende doch recht schwerfälliges Bier, das auch nicht unbedingt süffig ist. Durch die fehlende Kohlensäure ist es dann aber auch ein wenig zu süßlich und die kräturige Note wird ein wenig penetrant.

Zum Fazit: Ein Bier, das mir im Einstieg sehr gut gefällt. Gegen Ende ist es aber nicht mehr so bekömmlich, da mir vor allem die Kohlensäure fehlt. So erreicht es dann leider nur 3 Sterne.

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Westmalle Triple

In meinem heutigen Biertest habe ich dieses Mal ein echtes belgisches Trappistenbier am Start. Die Abtei Westmalle, von der mein heutiges Bier stammt, wurde 1794 gegründet und befindet sich in der Provinz Antwerpen. 1836 begannen die Mönche dann mit dem Bierbrauen und betreiben dies noch bis heute selbst. Das Triple, welches ich heute verkoste ist eine Art Referenzgröße dieser Sorte, war es doch 1934 das erste seiner Art als es auf den Markt kam. Der Alkoholgehalt liegt hier auch bei stolzen 9,5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, leicht trübes Bier. Der weiße Schaum ist wirklich immens.

Zum Geruch: Ein spritzig frischer Geruch. Man hat ein leicht süßliches Aroma. Es ist ein sehr spritziges Aroma mit Noten von Orange und Apfelsine. Man hat aber noch ganz leicht alkoholische Noten. Die getreidigen Noten und die dazu passende leichte Fruchtigkeit ergänzen sich sehr gut.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein sehr spritziges Bier, das aber auch einen gewisseen bitteren Nachgeschmack aufweist. Dieser ist aber nur sehr bedingt alkoholisch. Man hat aber auch eine sehr schöne fruchtige Note, die sich vor allem im Gaumen festsetzt. Es entwickelt sich ein richtiger Mix aus fruchtig herben Noten im Mund. Auf der einen Seite hat es ein unverkennlich süßliches Mundgefühl, welches jedoch gepaart ist mit dieser immer wieder aufkommenden Zitrusbittere. Am Gaumen bleibt es leicht süßlich und es erinnert eventuelle leicht an Kandiszucker oder Waldhonig.

Zum Geschmack: Ich habe hier wirklich eine Referenzgröße für den Bierstil Tripel getrunken. Es ist ein wirklich vielseitiges und abwechslungsreiches Bier. Ich kann also gar nicht anders als diesem Bier die Höchstwertung von 5 Sternen zu geben.

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Duvel Tripel Hoped Citra

Für meinen heutigen Biertest muss ich mich zunächst einmal bei zwei Freunden bedanken die mir dieses Bier mitgebracht haben. Es geht dabei nach Belgien zur Duvel Brauerei, die mit ihrer Tripel Hop Serie Biere brauen, welche bis auf den Hopfen jedes mal gleich sind. Das Bier wird dabei bis auf die dritte Hopfensorte jedes Mal exakt gleich eingebraut, dieser variiert jedoch jedes Mal aufs neue. Bei meinem heutigen Testobjekt steht dabei der Citrahopfen im Fokus. Der Alkoholgehalt liegt bei 9,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht erwartungsgemäß sehr zitrusartig, aber auch ordentliche kräutrige Noten hat man.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man diese zitrusartigen Noten, die im Antrunk noch fruchtig daherkommen, bevor sie im Abgang dann auch bitter und vor allem auch säuerlicher werden. Diese Zitrusstruktur zieht sich durch den ganzen Trinkverlauf, wenngleich das Bier sonst nicht so viel hergibt. Die Kohlensäure ist sehr hoch dosiert und macht das Bier sehr spritzig.

Zum Fazit: Ein Bier, das bis auf die Zitrusaromen nicht so wahnsinnig viel hergibt. Diese sind aber sehr gut umgesetzt und machen das Bier ganz gut trinkbar. Von mir gibt es hierfür 3 Sterne.

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Weyerbacher Merry Monks

Mein heutiger Biertest führt mich über den großen Teich ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in die USA. Es geht an die nördliche Ostküste nach Pennsylvania. Dort in der Stadt Easton befindet sich die Weyerbacher Brauerei. 1995 gegründet, ist die Brauerei die einen Clown im Logo trägt, vor allem für ihre sehr straken Biere bekannt, deren Alkoholgehalt oftmals im zweistelligen Bereich liegt. Mein heutiges Testbier, das Merry Monks, liegt mit 9,3% Alkohol auch nur knapp darunter. Inspiriert ist dieses Bier von den belgischen obergärigen Bieren, die sich in ähnlichen Spähren bewegen was den Alkoholgehalt angeht. Ähnlich wie bei diesen Bieren wird auch das Merry Monks mit etwas Kandiszucker in der Flasche nachvergoren.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht säuerlich, sogar etwas zitroniges habe ich im Aroma. Dazu hat man Orangennoten und etwas kräutriges und harziges.

Zum Geschmack. Auch hier ist es im ersten Eindruck ein Mix aus leicht getreidigen Noten, die für einen kräftigen Körper sorgen, sowie dominierenden noten von Honig , Mandarine, Zitrus und nicht zuletzt auch etwas Birne und Apfel. Abgerundet wird dies von kräutrigen Noten die der Hopfen mitbringt. Auch im weiteren Trinkverlauf sind die Zitrusnoten dominant und bestimmen den Geschmack. Auffällig ist seine sehr hohe Spritzigkeit, die auch unter Anderem dafür sorgt, das man den Alkoholgehalt nicht schmeckt. Man spürt ihn aber, wenn man am Ende des Bieres angelangt ist.

Zum Fazit: Ein überraschend spritziges Bier, das einem belgischen Tripel in nichts nachsteht und das ein oder andere auch locker übertrifft. Weyerbacher hat es wirklich geschafft den typisch belgischen Geschmack zu importieren. Mir ist das 5 Sterne wert.

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Giesinger Lemondrop Tripel

Heute gibts Mal wieder ein Bier von den Jungs aus Giesing. Die Giesinger Brauerei hat sich in den letzten Jahren im Konzert der Münchner Großbrauereien etabliert und dort als handwerkliche Stadtteilbrauerei ihren Platz gefunden. Ihre Bier sind inzwischen auch weit über das Stadtgebiet hinaus bekannt und beliebt. Neben ihren klassischen bayerischen Sorten gibt es auch etwas abwechslungsreichere Sorten, so zum Beispiel mein heutiges Testbier, das Lemondrop Tripel. Ein Bier im Stile eines belgischen Tripels, bei dem der Fokus besonders auf der Hopfensorte Lemondrop liegt. Der Alkoholgehalt verortet sich bei 7,5%.

Zur Optik: Ein nur leicht trübes Bier mit keinem besonderen Schaum.

Zum Geruch. Man hat ein zitroniges, aber auch leicht brotiges Aroma. Es geht aber in Richtung der sauren Zitrone.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, welches in den Backen ein wenig zitronig ist. Es ist durchaus zitronig und etwas bitter, es hat aber vor allem auch im Abgang ein überraschend saftiges Mundgefühl, das auch bestehen bleibt und durchaus zu überzeugen weis. Es ist etwas herb, dafür aber grundsätzlich sehr aromatisch im Gesamtaroma. Das Aroma setzt sich vor allem aus Noten aus dem Bereich Zitrone, Orange, Grapefruit und etwas Mandarine zusammen.

Zum Fazit: Nach etwas verhaltenem Einstieg, was auch an der Kohlensäure liegt, entpuppt sich das Bier als richtige Fruchtbombe. Mir gefällt das, vermisse aber noch etwas bittere Noten die zu einem Tripel dazugehören. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Schelde Hop Ruiter

Für meinen folgenden Biertest muss ich mich zunächst einmal wieder bei zwei Freunden bedanken, die mir dieses Bier aus dem Urlaub mitgebracht haben. Es handelt sich hierbei um den Hop Ruiter der Scheldebrouwerij aus dem belgischen Hoogstraten. Hoogstraten liegt nahe der niederländischen Grenzen in der Provinz Antwerpen. Dabei beginnt die Geschichte der Brauerei 1994 auf der anderen Seite der Grenze in Bergen op Zoom, nach einem weiteren Zwischenstop in s’Gravenpolder braut die Brauerei seit 2008 in Hoogstraten. Beim Hop Ruiter, meinem heutigen Testbier handelt es sich laut Beschreibung der Brauerei um ein tropical Triple, bei dem spezieller Aromahopfen und Hefe aus Übersee verwendet wurden. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchiges Aroma, das sehr an tropische Früchte erinnert. Es hat auch ein wenig ein harziges Aroma. Man riecht sehr deutlich Maracuja und auch etwas Ananas und Melone.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man tropisch fruchtige Noten, die sich im Einstieg sofort bemerkbar machen. Dazwischen kommen dann getreidge Noten, die an ein Triple erinnern, bei dem auch Zitrusnoten mitspielen, bevor es dann im Abgang wieder sehr obstig wird. Hier und da kommen etwas alkoholische Noten durch, die aber nur ganz kurz stören. Es ist dezent bitter und das fruchtige das an Maracuja und auch Grapefruit oder Orange erinnert, kommt dezent durch und hängt am Gaumen. Es wird im weiteren Trinkverlauf immer mehr zitrusartig und geht in Richtung eines Triples mit zitrus- und auch alkoholischen Noten. Vor allem auch die hohe Kohlensäurekonzentration trägt dazu bei, das es sehr spritzig ist.

Zum Fazit: Vor allem den Anfang finde ich wirklich sehr sehr gut gelungen. Im weiteren Trinkverlauf fällt für mich das Bier aber ein bisschen ab und vor allem das tropical im tropical Triple kommt dann leider zu kurz. Schade, aber dennoch ein spannendes Bier, das mir 4 Sterne wert ist.

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Roman Ename Tripel

Die Belgientour geht weiter und führt uns dieses Mal nach Mater einem Ortsteil der flämischen Stadt Oudenaarde. Dort geht es zur Brauerei Roman, deren Ursprünge sich Jahr 1545 befinden und die heute schon in der 12 Generation geleitet wird. Aus der Ename Serie der Brauerei möchte ich heute das Tripel verkosten, das einen Alkoholgehalt von 8,5% hat.

Zur Optik: EIn naturtrübes, oranges Bier. Es hat  einen eher nicht so besonderen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat zitronige Aromen gepaart mit getreidigen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man sehr getreidge Noten, die schön kernig sind. Man hat zitronige Noten, mit einem etwas kräutrigen Akzent. Auch im weitere Trinkverlauf ist es ein sehr bitteres, aber dennoch aromatisches Bier. Das Bier hat dabei einen gewissen Sektcharakter, da es sehr sprudelig ist und wirklich spritzig und auch eine ganz leichte Traubennote mache ich aus. Dominat sind aber vor allem die kräutrigen und getreidigen Noten.

Zum Fazit: Ein wie ich finde sehr erfrischendes Bier, das seinen Alkoholgehalt gekonnt versteckt. Ich finde es allgemein sehr spritzig und erfrischend und dabei auch durchaus bekömmlich. Ich gebe diesem Bier 4 Sterne.

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Schössle Holy Stuff

Zu Pfingsten wurde bekanntlich der heilige Geist entsendet, deshalb gibt es vorab den Holy Stuff im heutigen Biertest. Dabei geht es dieses Mal zur Schlöslebrauerei nach Neu Ulm. Diese geht zurück auf ein Gasthaus ins 17. Jahrhundert. Seit 1690 wird im Schlössle nun schon offiziell gebraut. Seinen Namen hat die Brauerei vom Gebäude in dem sie sitzt, dem Schlössle. Neben traditionellen Biersorten braut die Brauerei auch Craftbier. Der Holy Stuff selbst ist ein belgisches Tripel, das aus der Tradition der belgischen Klöster entstammt und somit wäre auch die Namensherkunft geklärt. Im Gegensatz zum klassischen Tripel ist das Bier aber dunkel und der Alkoholgehalt beläuft sich auf 9,4%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes, naturtrübes Bier. Es hat einen röstig angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Eine sehr schöne Note von Lakritze und Toffee habe ich in der Nase. Aber auch irgendwie etwas holziges bzw von angekokeltem Holz.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein sehr tiefgründiges Bier, mit sehr süßlichen Noten, die auf der einen Seite sehr süß sind, auf der anderen Seite aber auch schokoaldig. Es erinnert ein wenig an Milchsokolade. aber auch etwas zähere und klebrige Noten, ähnlich wie bei einem Bock werden deutlich schmeckbar. Im weiteren Trinkverlauf kommt die Kohlensäure ein wenig dazu, was dem Bier gut tut da so die Süße nicht mehr so extrem ist und es auch etwas an Schwere verliert. Hozige Noten kommen auch hier hinzu und getrocknete Früchte kündigen sich hier und da an.

Zum Fazit: Ein Bier, das sehr komplex ist, aber auch eine breite Vielfalt an Geschmackseindrücke bietet. Ich kann diesem Bier folgerichtig auch nur 5 Sterne geben.

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Birra della Granda SpirituAle

Im heutigen Biertest gibt es dieses mal ein Bier aus dem Weinland Italien. Denn auch im sonst biertechnisch eher mauen Italien gibt es seit 20 Jahren immer mehr Craftbeerbrauereien. Dabei ist Italien auch einer der Vorreiter in Sachen Craftbeer in Europa und dort waren IPAs schon salonfähig, als man in Deutschland noch gar nicht wusste was das ist. Von einer der vielen kleinen Brauerien werde ich heute ein Bier der Birrificio della Granda verkosten. Die Brauerei befindet sich in Lagnasco im Piemont in der Nähe von Turin. Der Betrieb wurde von 5 Kumpels gegründet und befindet sich auf einer Farm, auf welcher die Rohstoffe für das Bier teilweise selbst angebaut werden. Aus dem Sortiment möchte ich heute das SpirituAle verkosten. Das SpirituAle ist ein Tripel Bier mit einem Alkoholgehalt von 8,0%.

Zur Optik: Naturtrübes, helloranges Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein dezent fruchtiges Aroma. Es ist jedoch überraschend zurückhaltend.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck vermittelt eine gewisse Herbe, aber sonst ist doch eher nicht besonders viel an Geschmacksnuancen zu erschmecken. Auch im weiteren Trinkervelauf ist es ein Bier, dem man seine Alkoholgehalt überhaupt nicht anschmeckt und das gefährlich leicht wirkt. Es ist vor allem sehr getreidig und wirkt dann auch ziemlich spirtzig.

Zum Fazit: Ein interessantes Bier, welches mir aber einfach nicht genug an Substanz mitbringt. Es ist ansonsten wirklich gut trinkbar und an merkt ihm seinen Alkoholgehalt überhaupt nicht an. Ich gebe hierfür 3 Sterne, da es bei diesem Bierstil bessere gibt und auch abwechslungsreichere.

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De Ranke Guldenberg Abdijbier

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder etwas aus Belgien. In Dottenijs in Ostbelgien befindet sich die Brauerei de Ranke, von der das heutige Testbier gebraut wird. Erst seit 1996 kommerziell am Markt unterwegs, hat sich die Brauerei binnen kürzester Zeit am belgischen Biermarkt etabliert. Mit dem Guldenberg Abdijbier, wird ein Bier verkostet, welches nach einer ehemaligen, gleichnamigen Abtei, die sich in der Nähe der Brauerei befand, benannt ist. Vom Bierstil her ist es ein obergäriges Abteibier, welches an ein Tripel angelehnt ist. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf satte 8%.

Zur Optik: Oranges, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Fruchtiges Aroma mit leichten tropischen Noten die an Ananas und etwas Melone erinnern. Dazu eine Honignote und etwas kräutrig, eventuell Rosmarin oder Koriander.

Zum Geschmack: Ein hier doch eher bitter und zitronig angehauchter Geschmack, der vor allem im Antrunk seine Apuren hinterlässt erwartet mich zum Einstieg. Im Abgang ist es dann doch noch ein wenig fruchtig, dennoch begleitet von einer bitteren Note. Man hat aber eine süßlichen an Wildhonig erinnernden Unterton, der stets mitschwingt. Gegen Ende kommt dann schon eine ordentliche bittere Note hinzu. Auch gegen Ende behält sich das Bier diese Aromen bei, es kommt jedoch noch etwas mehr die kräutrige Note zum Vorschein.

Zum Fazit: Ein recht solides Bier, welches schön bittere und kräutrig ist. Mir fehlt hier aber noch ein bisschen die Varianz und Komplexität wie ich sie von anderen vergleichbaren belgischen Bieren kenne. Daher gibt es nur 3 Sterne.