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Kaiser Rotbier

Auch die Kaiserbrauerei versucht nun immer mehr auf den Trend der Craft und Spezialbiere aufzusprigen. Seit September gibt es nämlich das Kaiser Rotbier in einigen Getränkemärkten ib der Region. Mit einem großen Event in der Brauerei wurde das Bier am 21. September zum ersten mal der Öffentlichkeit ausgeschenkt. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 4,0%.

Zur Optik: Klar filtriertes, rötliches Bier. Es hat keinen besonderen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas beeriger Geruch, aber ansonsten gibt es noch nicht so viel her. Eventuell etwas Röstmalzaromatik.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es zum einen etwas röstig, aber dann auch süßlich mit leicht beerigen Noten, die an Johannisbeere und etwas Himbeere bzw wilde Waldfrüchte erinnern. Im weiteren Trinkverlauf nimmt diese intensive beerige Note eher ab und wird gewöhnlicher. Auch der Abgang wird wässriger un dünner.

Zum Fazit: Ein recht solides Bier und mal etwas anderes. Es ist aber insgesamt sehr unspektakulär und dementsprechend kann ich dafür auch nur 3 Sterne vergeben.

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Pyraser Rotbier

Heute ist Tag des deutschen Bieres. Grund hierfür ist die Verkündung des deutschen Reinheitsgebotes, welche am 23.04. 1516 in Ingolstadt erfolgte. Diesem ältesten Lebensmittelgesetz der Welt zufolge, darf Bier nur aus Wasser, Malz und Hopfen bestehen. Die Hefe, welche freilich auch zum Bierbrauen gebraucht wird, war damals noch gänzlich unerforscht. Um dieses Ereignis zu ehren, feiert der deutsche Brauerbund seit 1994 jährlich an diesem Tag den „Tag des deutschen Bieres“. 2016 zum 500 Jubiläum des Reinheitsgebotes, wurde dieses Ereignis sogar ganz groß gefeiert. Natürlich wird sich auch mein Bierblog diesen besonderen Tag als Anlass nehmen, um einen neuen Biertest zu präsentieren. Diesmal habe ich mir eine Sorte ausgesucht, welche nicht so in aller Munde ist, ein Rotbier. Diese, hauptsächlich in Franken verbreitete Spezialität, besticht wie man sich denken kann durch ihre rötliche Farbe. Zum Test ausgesucht, habe ich mir das Rotbier der Pyraser Landbrauerei, von der des Öfteren schon Biere im Test waren. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 4,6%.

Zur Optik: Rotblondes , klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges und krustiges Aroma. Es ist darüber hinaus sehr brotig . Man könnte den Geruch zusammengefasst mit einem kernigen Bauernbrot vergleichen. Dazu noch leicht beerige Noten.

Zum Geschmack: Ein intensives Aroma, bei dem die brotigen und leicht röstigen Noten sich durchsetzten. Bisweilen noch ganz leichte nussige Noten und etwas beeriges. Am Gaumen setzt sich vor allem dieser krustig, herbe Geschmack fest, den man hat, wenn man von einem dunkleren Brot eine Brotkruste isst. Ein sehr bekömmliches Bier ist es obendrein, da die Kohlensäure perfekt dosiert ist. Dennoch ist auch eine gewisse Würzigkeit vorhanden und es ist nicht so wässrig. Leichte beerige Noten hat man im Geschmacksprofil zusätzlich noch dazu und diese runden auch den gute Gesamteindruck ab.

Zum Fazit: Dieses Bier ist eine runde Sache und eine Abwechslung für all diejenigen, die auf der Suche nach einem etwas anderen Lagerbier sind. Freilich könnte es noch etwas kräftiger sein aber für mich sind es ganz gute 4 Sterne, da das gewisse etwas noch fehlt.

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Jenlain Ambree

Im heutigen Biertest wird es französisch. Frankreich ist ja gemeinhin bekannt für seinen Wein und nicht für Bier. Der Bierkonsum ist in Frankreich daher auch nicht allzu weit verbreitet. Dennoch gibt es einige Brauereien, von denen neben den großen dominierenden Biermarken, auch ein paar familiengeführte existieren. Diese sind Bierstiltechnisch oft an den belgischen Sorten orientiert. Dementsprechend, kommt das heutige Bier auch aus einer Brauerei an der Grenze zu Frankreich. Es kommt aus der Stadt Jenlain, in welcher die Brauerei Duyck, Biere der gleichnamigen Marke produziert. Seit 1922 braut die Familie Duyck an diesem Standort nun Bier und ist nach turbulenten Zeiten heute frankreichweit aktiv. Verkostet wird die Ursorte der Brauerei, das Ambree, ein obergäriges Rotbier. Es hat einen ordentlichen Alkoholgehalt von 7,5%.

Zur Optik: Rotbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr röstig und etwas nach Beeren. Riecht ähnlich, wie andere Rotbiere. Vor allem die Röstnote ist intensiv gespickt mit leichten mineralischen und alkoholischen Noten.

Zum Geschmack: Ein intensiver Malzeindruck. vor allem röstiger Natur. Im Abgang ist es ein wenig süßlich, mit leichten beerigen Einflüssen. Während im Nachgang immer weider kurze, leicht bitter angehauchte alkoholische Noten dem Bier anhaften. Die alkoholische Note ist aber überraschend zurückhaltend zunächst und das Bier wirkt fast ein wenig leicht. Man schmeckt ihm seine 7,5% nicht unbedingt an.

Zum Fazit: Ein Bier, dem man seine Nähe zu Belgien anmerkt. Es ist klar von dortigen Amber Spezialitäten inspiriert. Dementsprechend ist es auch wirklich schmackhaft und der Beweis dafür, dass es in Frankreich auch gute einheimische Sorten gibt. Hierfür gibts 4 Sterne.

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Hopfenfänger Rotbier

Heute ist Gründonnerstag. Das ist bekanntlich der Tag an dem Jesu mit seinen Jüngern sein letztes Abendmahl feierte. Zu trinken gab es damals zwar kein Bier, sondern Wein ,aber dennoch versuche ich hier einen Bezug zu einem Biertest herstellen. In der Kirche wird bei letzten Abendmahl das Blut Christi ebenfalls mit Wein symbolisiert. Den Bezug zum Bier lässt sich für mich nun über die Farbe herstellen, denn welche Farbe haben sowohl Blut als auch der verwendete Wein – genau es ist rot und daher befindet sich heute ein Rotbier im Test. Das Rotbier stammt von der Bremer Braumanufaktur einer noch recht jungen Bremer Brauerei die es sich zur Aufgaben gemacht hat andere Biere als Pils oder Export zu brauen. Genauer gesagt möchte sie alte Bremer Bierstile wieder aufleben lassen die zu Zeiten der Hanse in Bremen bekannt und beliebt waren und in der Zwischenzeit fast wieder in Vergessenheit gerieten. Einer davon ist eben jenes Rotbier.

Zur Optik: Bernsteingoldenes Bier mit rötlichem Stich. Es ist filtriert und hat nur einen sehr schwachen Schaum.

Zum Geruch: Rötlichmalzige Noten. Sehr viel Karamelll, ein wenig Gerste. Auch leichte Röstnoten hat man in der Nase. Zusätzlich wird alles noch von einer Fruchtigkeit die an Johannisbeeren erinnert abgerundet.

Zum Geschmack: Ein Bier das im ersten Eindruck vor allem durch seinen zartbittere Hopfennote besticht. Diese harmoniert sehr gut mit den leichte karamelligen Noten des Malzes, die vor allem im Abgnag zum tragen kommen. Ansonsten ist das Bier wie ich finde sehr sehr flach. Außer im Abgang hat das Bier nicht viel Geschmack. dort setzt allerdings schlagartig die bittere ein.

Zum Fazit. Ein Bier das für mich jetzt nicht besonders spektakulär rüber kommt und genauso schnell aus dem Gedächtnis verschwindet wie es kam. Hierfür gibts nur 2 Sterne. frohe Ostern wünscht julis Bierblog.

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Weissenoher Kloster Sud

Bier und Klöster, das gehört einfach zusammen. Nicht nur die Tatsache, dass fast alle sehr alten Brauereien aus Klöstern resultieren untermauert dies. Denn die Mönche haben auch entscheidend dazu beigetragen, dass Bier so hergestellt wird, so wie wir es heute kennen. Sie waren nämlich die ersten die Hopfen zum brauen verwendeten. Also gibt es heute einmal etwas aus einer Klosterbrauerei. Und zwar aus der Weissenoher Klosterbrauerei. Diese befindet sich im fränkischen Weissenohe und geht auf ein ehemaliges Benediktinerkloster zurück. Aus dem Sortiment wird heute der Klostersud, ein klassisches fränkisches Landbier verkostet. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,4%

Zur Optik: Rotbraunes klares Bier mit einem ganz kleinen weißen Schaum.

Zum Geruch: Wieder die typischen karamelligen und röstigen Noten, wobei das Röstaroma klar überwiegt. Auch leichte Töne von Maromen und ein nussiges Aroma kann man riechen.

Zum Geschmack: Sehr süffiges Bier mit einer tollen Röstmalznote. Aber auch der Hopfen kommt nicht zu kurz und im Abgang hat man dieses schöne röstigen Note gepaart mit leicht grasigen Tönen. Die Kohlensäure ist gut dosiert und lässt es weder zu lasch noch zu sprudelig erscheinen. Der Antrunk hat immer dieses leichte prickeln auf der Zunge, welches dann in die röstigen Noten übergeht die sich am Abgang langsam von Hinten ach vorne im ganzen Mundraum breit machen. Mit ihren leicht nussigen Einflüssen weis sie durchaus zu entzücken.

Zum Fazit: Für mich doch bisher eine der besten fränkischen Biere, die ich bisher probieren durfte. Hier passt einfach alles und die einzelnen Komponenten sind perfekt aufeinander abgestimmt. Hier kann man nur 5 Sterne vergeben.

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Zirndorfer Landbier

Zirndorf, das beschauliche Städtchen im Frankenland dürfte viele durch die Spielzeugindustrie bekannt sein. Allen voran hat dort die Firma die Playmobil herstellt ihren Hauptsitz. Auch das Playmobiland befindet sich in der nähe von Zirndorf. Aber die Stadt hat auch biertechnisch etwas zu bieten. Nämlich mit der Zirndorfer Brauerei. Dies ist aber bei weitem nicht eine Beschauliche fränkische Landbrauerei sondern kann schon zu den etwas größeren in Unterfranken gezählt werde, zumal sie sich in Besitz der großen Tucherbräu aus dem benachbarten Nürnberg befindet. Verkostet wird aus dem drei Biere umfassenden Sortiment heute das Landbier. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Mattgoldenes klares Bier, mit einem leicht rötlichen Stich. Der Schaum ist vorzeigbar und sehr stabil.

Zum Geruch: Kräftiges, brotiges Aroma in dem aber auch Karamell mitschwingt. Aber vor allem die brotigen Töne sind dominierend.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigen sie die brotigen und karamelligen Töne. Irgendwie wirkt das ganze recht fränkisch und erinnert schon fast ein wenig an Rotbier. Also Geschmack hat das Bier wirklich, dass muss man ihm lassen, denn es ist sehr würzig. Insgesamt kommt es aber an manchen stellen noch etwas zu wässrig rüber.

Zum Fazit: Gar kein so schlechtes fränkisches Bier süffig, urig und würzig so wie man sich ein typisches fränkisches Landbier vorstellt. Allerdings gibt es in dieser Sparte noch deutlich bessere. So vergebe ich hierfür 4 Sterne.

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Simon Spezial

Es geht mal wieder nach Franken, hier ist einfach die Heimat der Biere. Da es relativ nah von meinem Stadtort und die Biervielfalt enorm ist, kommt man einfach nicht drum rum des Öfteren mal ein Bier von dort zu trinken. Der neueste Test führt uns nach Lauf an der schönen Pegnitz. In der Kleinstadt braut bereits seit 1875 die Brauerei Simon. Diese stellt vier verschiedene Sorten her von denen heute das Spezial verkostet wird. Es wird als altfränkisches Vollbier bezeichnet, daraus schließe ich das es etwas dunkler als normale Exportbier sein dürfte. Es hat 5,6 % Alkohol.

Zur Optik: In der Tat ist es etwas dunkler und entpuppt sich als fränkisches Rotbier. Ein rubinrotes, klares Bier steht da vor mir. Der Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Sehr Malzig. Ein schöne Mischung des dominierenden Röstmalzes mit einer leicht karamelligen und süßen Note.

Zum Geschmack: Wirklich tolles aromatisches Bier. Im Antrunk und im Mittelteil hat man schöne geröstete Malznoten. Es hat aber auch eine ausgeprägte Karamellnote und im Abgang kitzelt es leicht am Gaumen. Im Nachgang hat man noch leicht Noten von Süßkirsche und Johannisbeere. Ein bisschen mehr Kohlensäure könnte das ganze noch vertragen, sodass es noch ein wenig frischer wirkt. Gegen später wird es im Abgang ein wenig herber, was den Geschmack spannender macht.

Zum Fazit: Vor allem die Gute Mischung aus dem für dunkles Bier typischen Röstmalznoten und den karamelligen und leicht süßen Malznoten ist wirklich gut. Auch die leichte Fruchtigkeit passt perfekt. Wirklich ein tolles Bier so wie man sich urtypische fränkische Biere vorstellt. Hierfür vergebe ich 5 Sterne.

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Veldensteiner Rotbier

Heute geht es mal wieder nach Franken, in die heimliche Hauptstadt des Bieres. Diesmal nach Neuhaus an der Pegnitz, welches sich im weitläufigen Umland von Nürnberg befindet. Dazu passt auch unser heutiger Bierstil, denn es wird ein Rotbier verkostet, welches vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit der typische Nürnbeger Bierstil war. Hergestellt wird das Ganze von der Kaiser Bräu, einer vergleichsweise recht jungen Brauerei. Sie wurde nämlich erst 1929 gegründet und ging aus dem örtlichen Kommunbrauhaus hervor. Das Rotbier hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Rubinrotes klares Bier. Auch der Schaum hat leicht rötlichen Einfluss.

Zum Geruch: Schöne Röstnote,welche typisch für ein Rotbier ist. Dazu noch Karamell und rote, reife Beeren. Auch ein bisschen Granatapfel ist dabei.

Zum Geschmack: Schöne röstige Noten hat das Bier, aber im Abgang hat man auch leicht herbe und fruchtige Töne. Die Fruchtigkeit basiert auf Kirsche, Johannisbeere und eben schon jenem im Geruch aufgetauchten Granatapfel. Mit der Kohlensäure haben sie es leider ein wenig zu gute gemeint und so ist der Antrunk schon sehr sprudelig. Das Malz hat schöne Röstaromen die sich im ganzen Mund ausbreiten. Sie sind aber nicht so intensiv wie bei einem dunklen Bier sondern mischen sich mit Karamellnoten. Sie könnten aber noch intensiver sein und mehr durchkommen.

Zum Fazit: Kein schlechtes Bier, welchem es aber noch an Profil fehlt. Es ist zum einen zu sprudelig und zum anderen nicht intensiv genug. Daher gibt es nur 3 Sterne.

 

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Bierfabrik Berlin Rotbier

Der folgende Biertest führt uns nach Berlin, zur Bierfabrik Berlin. Beim Bier handelt es sich um ein klassisches Rotbier oder auch Amber Lager genannt. Dementsprechend verhält sich auch die Farbe des Bieres ein klares rubin schimmerndes Rot hat das Bier. Der duft ist leicht nussig und karamellig leicht getreidig und ein bisschen röstig. Im Geschmack ist dann ein schönes klares Malzaroma zu spüren ,ein typischer für ein Rotbier leicht nussig röstlicher Geschmack welcher schwer zu beschreiben ist. Katsanienaromen und ein wenig bittere des Hopfens runden des Geschmack ab. Der Nachtrunk ist aber ein wenig zu wässrig und so bleibt nach dem guten Anfang leider nicht viel im Mund .Kirschholzaromen kommen im weiteren Trinkverlauf auch ab und zu durch. Als Fazit würde ich sagen ganz ordentlich aber hintenraus zu wässrig und vom Hopfen spürt man leider gar nichts. Daher vergebe ich drei Sterne mit Tendenz nach oben.