Veröffentlicht in 1-Stern

Hauf Pils

Mein nächstes Bier kommt aus Dinkelsbühl von der Brauerei Hauf. Nach dem schon das ein oder andere Bier von dort den Weg zu mir gefunden hat widme ich mich nun dem Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Es riecht gurkig, und süßmalzig. Hopfen mache ich nicht so wirklich aus, wenn ich ehrlich bin.

Zum Geschmack: Auch hier habe ich eine urtümliches, aber viel zu süßliches Aroma. Man muss die Hopfenherbe sprichwörtlich in den hintersten Winkeln meines Mundraums suchen. Es ist leicht cremig und getreidig, aber der Hopfen kommt auch im weiteren trinkverlauf so gut wie überhaupt nicht zur Geltung. Es bleibt eher malzorientiert und ist leicht süßlich-getreidig im Abgang, und man könnte etwas mehr Hopfen am Gaumen.

Zum Fazit. Nein das ist kein Pils udn so wirklich schmecken tut es auch nicht. Ich muss, so leid es mir tut, hier die absolute Tiefstwertung von 1 Stern vergeben, da es auch einfach nicht schmeckt.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Astra Urtyp

Astra ist Kiez, Astra ist Reeperbahn, Astra ist Sankt Pauli. Wie wohl keine andere Biermarke verkörpert Astra das Lebensgefühl auf Hamburgs geiler Meile. Nicht nur durch seine auffallende und bewusst provokative Werbe und Plakataktionen macht die Kultmarke auf sich aufmerksam, sondern ist darüber hinaus auch als Biersponsor des FC St. Pauli sowie anderer kultureller Events im Norden präsent. Ursprünglich von der Bavaria Brauerei direkt auf dem Kiez gebraut ist die Marke seit 1998 im Portfolio der ebenfalls in Hamburg ansässigen Holsten Brauerei zu finden. Leider entschied sich diese die Braustätte auf Sankt Pauli im Jahre 2003 zu schließen und die Biere nun in der eigenen Brauerei in Altona brauen zu lassen. Der Urtyp, ein klassisches Pils ist das beliebteste der Astra Biere und in vielen Hamburger Kneipen, nicht nur auf der Meile zu finden, sowie im Millerntor Stadion des FC St. Pauli. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht keksiges Aroma habe ich in der Nase. Hopfen ist nur ganz marginal wahrnehmbar.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es prickelnd mit einer herben Note die prickelt, aber nicht nachhaltig ist. Es hat eher einen etwas keksigen Nachgeschmack, der mir zu sehr am Gaumen hängt. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich ein Bier, das nicht so recht bekömmlich ist und mir obendrein einfach irgendwie zu süßlich ist für ein Pils. Es hat so ein sehr komisches Aroma, das für mich etwas pappiges hat.

Zum Fazit: Auf dem Kiez, frisch gezapf mag dieses Bier eventuell noch etwas anders schmecken, für mich ist es hier aber ein ziemlich belangloses Bier, das im weiteren Trinkverlauf zusätzlich auch noch einen sehr unangenehmen Beigeschmack hat. Ich gebe ihm daher nur eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Hoepfner Pilsner

Der 10. Dezember ist ein sehr geschichtsträchtiger Tag, wurde doch an eben jenem Tag im Jahre 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von den Vereinten Nationen verabschiedet. Leider gibt es aber noch immer kein Menschenrecht auf Bier,  den seinen wir mal ehrlich, gibt es etwas menschenunwürdigeres als nicht zu stillenden Bierdurst? Ich denke nicht. Mit dem folgenden Biertest möchte ich dem zumindest ein kleines bisschen Abhilfe schaffen und all jenen die sich nach ihrem Wochenendbierchen sehnen ein klein wenig Vorfreude bescheren. Ausgesucht habe ich mir hierzu das Pils der Karlsruher Hoepfner Brauerei. Mit einem Alkoholgehalt von 4,7% ist es dabei überraschend leicht.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht geruchsneutrales Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es doch sehr hopfig mit einer schönen bittere im Abgang, die sich auch im nachgang bitteraromatisch im Mundraum breit macht. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es so schön hopfenbetont, mit einer Bitterkeit am Gaumen, die sogar recht rezent ist. Man hat im Nachgang aber auch getreidige Noten die sogar leicht kekesig sind.

Zum Fazit: Ein recht hopfiges und aromatisches Pils. Der Körper ist wie erwartet mild und leicht. Ich gebe diesem Bier eine Wertung von 4 Sternen, auf das euer Bierdurst gestillt werden möge.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Bellheimer Silber Pils

Für den ersten Biertest des heutigen Tages geht es in die Verbandsgemeinde Bellheim in die Pfalz. Die Stadt, welche in der Nähe des Rheins liegt, kann auf eine lange Brautradition zurückblicken, die bis Jahre 1865 zurückreicht. Johann Karl Silbernagel hieß der Gründer der Brauerei, die sich im Jahre 1995 mit der Parkbrauerei aus Zweibrücken zusammenschloss. Verkosten möchte ich das Silber-Pils, laut Website ein Bier aus und für die Region, das auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum, der aber schnell verschwindet.

Zum Geruch: Ein getreidiges, ganz leicht hopfiges Bier. Es hat etwas metallisch-blumige Aromen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es Bier mit einem schlanken Körper und einem ganz kurzen süßlichen Nachgang. Es prickelt leicht am Gaumen . Das Bier prickelt durch die Kohlensaure bedingt stark, kratz aber etwas unangenehm am Gaumen. Es ist zwar leicht herb an eben diesem, aber für ein Pils viel zu dezent. Dazu hat es eine komisch teigige Note in der Rachengegend. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein geschmacklich sehr dünnes und vor allem immer langweiliger weidendes Pils.

Zum Fazit: Nein das ist überhaupt nicht mein Bier. ich kann es auch nicht weiterempfehlen. Ich finde es dünn und dazu kommt noch diese unangenehm teigige Note. So gebe ich hier konsequent nur 1 Stern.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Aufsesser Pils

Auch etwas fränkisches darf bei den heutigen Biertests nicht fehlen. Für jemanden der sich mit der deutschen Bierkultur auseinandersetzt, bleibt ob der riesigen Auswahl an fränkischen Bieren auch kaum eine andere Wahl. In die Ortschaft mit der weltweit höchsten Brauereidichte, Aufsess führt mich der Test dabei konkret.  Die Brauerei Rothenbach aus dem Kernort, unterhalb des Schlosses gelegen, ist der Produzent des Bieres. Aus dem Sortiment herausgepickt habe ich mir das Pils, das auf einen Alkoholgehalt von 5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches Aroma mit auch etwas teigigen und etwas zuckrigen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit den süßlichen Getreidenoten. Es ist etwas gerstig und leicht zuckrig. Am Gaumen ist das Bier leicht herb und das süßliche hält sich in Grenzen. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit einer schönen süße, die durch eine gewisse Herbe ergänzt wird, die im Abgang leicht aufkommt.

Zum Fazit: Ein solides Pils, das sich gut trinken lässt im Großen und Ganzen aber nichts besonderes ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. 

Veröffentlicht in 2-Sterne

Tettnanger Hopfenkrone

An den Bodensee ins weltbekannte Hopfenanbaugebiet Tettnang führt mich mein nächster Biertest. Mitten im Ort befindet sich mit der Brauerei Krone die einzige Traditionsbrauerei der Kernstadt, die seit über 170 Jahren in Besitz der Familie Tauscher ist. In der 7 Generation wird inzwischen gebraut und für mich gibt es heute die Hopfenkrone zum Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas gerteidig und auch leicht karamellig in der Nase. Dazu ist es auch etwas beerig.

Zum Geschmack: Auch hier ist es im ersten Eindruck ein doch erstaunlich malzbetonts Bier, das einen brotig karamelligen Malzkörper hat, der das Bier dominiert. Es hat sogar etwas von Lebkuchen. Es ist ein Mix aus karamelligen Noten die dann in hopfige Noten übergehen. Es hat aber vor allem im Nachgang so ein karamelliges und an Lebkuchen erinnerndes Aroma. Es ist sicherlich ein Bier, bei dem man den Hopfen schmeckt, aber es erinnert eher an ein karemellig betontes Märzen. Im Abgang ist es immer wieder etwas wässrig. Die Hopfennoten sind sehr harzig, wenn sie denn durchkommen.

Zum Fazit: So richtig werde ich nicht warm mit diesem Pils. Es schmeckt nicht so richtig hopfig und von einer Hopfenkrone kann man hier nun wahrlich nicht sprechen. Ich gebe dem Bier, da es dennoch einigermaßen schmeckt 2 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Mauritius Ur-Zwickauer Pilsner

Das Ur-Zwickauer Pilsner der Mauritius Brauerei aus dem sächsischen Zwickau ist das nächste Bier, welches sich in mein Testglas befindet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig, dazu leicht hopfig und grasig. Aber ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein recht geschmackiges Pils. Man schmeckt das etwas mehr Hopfen als in einem Export vorhanden ist, da es nicht sonderlich süßlich ist, jedoch ist es auch nicht eindeutig hopfig, sondern eher recht mild mit einem gewissen blumigen Abgang. Vor allem im Antrunk ist es aber doch recht spritzig und bei längerem Trinkverlauf entfaltet sich auch auch eine gewisse Spritzigkeit. Im weitern Trinkverlauf wird das Bier erstaunlich hopfig und vor allem prickelnd. Es ist aber dennoch nicht zu herb und vor allem auch nicht störend sondern sehr bekömmlich.

Zum Fazit: Ein Sehr spritziges und prickelndes Pils, das vor allem gegen Ende seine hopfige Würzigkeit entfaltet. Von mir bekommt das Gebräu eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Berliner Bürgerbräu Pils

Die Berliner Bürgerbräu gibt es nun schon länger nicht mehr ihre Biere sind aber teilweise noch erhältlich und nachdem ich zuletzt einmal das Rotkelchen im Test hatte folgt nun das Pils. Das Pils kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein goldenes , klar filtriertes Bier. Es hat eine schön leicht weiße Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein wenig ein hopfig grasiger geruch. Dazu ein wenig Getreide vom Malz

Zum Geschmack: Es ist sehr pilsig spritzig, wobei es doch eher schwach ist im ersten Eindruck für ein Pils. Auch der Hopfen kommt überhaupt nicht wirklich durch. Es ist eher wie ein flaches Lager im ersten Eindruck. Auch wenn man das Bier weiter betrachtet kommt wenig bei rüber. Am ehesten noch eine ein wenig licht süßliche Malznote, aber die für ein Pils leicht hopfig bittere Note kommt gar nicht durch.

Zum Fazit: Nein dieses Bier kann man wirklich nicht empfehlen. Es fehlen die für ein Pils typischen Hopfennoten und auch sonst ist es geschmacklich fast tot. So gibt es hier auch mit gut Willen nur 2 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Würzburger Hofbräu Pilsner

Das nächste Bier führt mich in die Residenzstadt Würzburg. Die Residenz, die seit 1981 Unesco Welkulturerbe ist und früher als Wohnsitz der Würzburger Fürstbischofe diente, hat insofern etwas mit meinem heutigen Tetsbier zu tun, als das die Würzburger Hofbräu 1643 von Fürstbischof Johann Philipp gegründet wurde. Daher darf sich die Brauerei auch Hofbrauerei bzw. Hofbräu nennen.  Das Pilsner, mein heutiges Testbier ist das bekannteste Produkt der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiger Geruch mit etwas Malz

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck, ist es herb spitzig und man hat am Gaumen einen prickelnden, etwas grasigen, aber auch leicht pappigen Hopfengeschmack. Dazwischen schwingt immer mal wieder ein süßlicher Malzkörper, der ab und zu zu einer doch extremen Süße neigt mit.

Zum Fazit: Ich weiß auch nicht. So richtig überzeugen kann mich dieses Pils nicht. Es wirkt einfach zu unausgewogen und passt an einigen Stellen nicht so recht zusammen. So reicht es nur für 2 Sterne.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Landskron Edel Bitter

Ganz im Osten unserer schönen Republik liegt die Grenzstadt Görltiz. Hauptsächlich aufgrund seiner historischen Altstadt, die schön des Öfteren als Filmkulisse diente und als Geburtsort der Fußballidole Michael Ballack und Jens Jeremies bekannt, hat Görlitz auch in Sachen Bier einiges zu bieten. Mit der Landskron Brauerei hat ein echter Traditionsbetrieb seinen Sitz in der Stadt. Lange Zeit unter dem Titel Deutschlands östlichste Brauerei bekannt kann die Brauerei auf eine Tradition bis ins Jahre 1869 zurückblicken. Das Edel Bitter, ein etwas herberes Pils ist unter anderem im Sortiment der Brauerei und heute in meinem Glas zu finden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Schaum ist nicht unbedingt vorhanden.

Zum Geruch: Ein hopfiges und sehr florales Aroma habe ich in der Nase. Dazu riecht es leicht süßlich. Die blumigen Noten sind aber dominant.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit bitterer Aromatik, die sich zunächst recht floral gestaltet, dann aber im Nachgang bitter im Mund bleiben. Sie sind aber aromatisch bitter und sehr rund. Dieser bitterhopfige Nachgang ist wirklich sehr sehr fein und verleiht ihm eine sehr schöne aromatische Hopfennote. Das Bier bleibt aromatisch bis zum Schluss und verliert nichts von seiner Trinkbarkeit.

Zum Fazit. So muss ein Pils sein, schön aromatisch und dennoch herb. Sicher es gibt Pilstrinker denen ist dieses Bier nicht knackig genug, ich aber habe hier absolut nichts auszusetzen. So gibt es heute die Höchstwertung von 5 Sternen.